"Wir müssen jetzt reagieren"

Die Isnyer CDU läutet den Wahlkampf mit Sachthemen ein: Der Ortsverbandsvorsitzende Peter Dorn hat am vergangenen Mittwoch seine Gemeinderatskandidaten auf die allgemeine Linie der CDU eingeschworen. Die wichtigsten Fakten, um die es dem Ortsverband in den Wahlvorbereitungen und darüber hinaus gehen wird, fasste er bei dem Meeting im Schäferhof außerdem zusammen. Beim Thema Finanzen ist laut Dorn die Zeit für Investitionen gekommen.

Die Definition von konservativ als „das Bestehende erhalten und das Gute, das erreicht worden ist, bewahren“, ging Dorn flüssig über die Lippen. Gleichzeitig betonte er, dass man offen für das Neue sein muss, um weiter zu kommen und die Stadt erfolgreich mit entwickeln zu können. Der Wahlkampf der nächsten Wochen werde sich vor allem auf vier Themen stützen, nämlich die Stadtsanierung insgesamt, Wirtschaft und Finanzen, Erziehung und Bildung und der Themenbereich Natur, Umwelt, Energie und Ortschaften. Beim Thema Stadtsanierung zeigte er sich überzeugt, dass mit der Verlagerung der B12 die Situation in der Stadt nicht einfacher wird und dass neue Ideen her müssen. Umfeld für Bildung schaffen Was die Finanzen der Stadt angeht, sehe er keineswegs schwarz. Viel Geld stecke im Wasserwerk, das sich auch amortisieren werde. Jetzt, zu vernünftigen Konditionen und zeitnah, müssen weitere Gelder in die Hand genommen, Zuschüsse beantragt und Entscheidungen getroffen werden „Wenn wir jetzt nicht reagieren, müssen wir es, wenn die Gelegenheiten nicht mehr so günstig sind.“ Bei Bildung und Erziehung sehe er die Gefahr, dass Bildung immer mit Bachsteinen verwechselt wird, obwohl von der Struktur her viel mehr dahinter steckt. Bildung, Erziehung und das entsprechende Umfeld dazu seien ein Anliegen der Christdemokraten. „Im Energiebereich stehen wir vor einer Zeitenwende und müssen jeden noch so kleinen Vorteil nutzen, der sich uns bietet“, erklärte der Osrtsvorsitzende Dorn. Hier zu investieren sei gleichzeitig eine Hilfe für die nächste Generation. Auch die Teilorte müssen in alle Überlegungen gründlich eingebunden werden, damit sie das Gefühl bekommen, zu dem Ganzen zu gehören, das IIsny ausmache. Seine Einschätzung der anderen Fraktionen des Gemeinderates war von Direktheit geprägt: „Das sind nun nicht nur Kollegen im Gemeinderat, sondern, um es moderat auszudrücken, Kontrahenten um die Sitze darin.“

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