Manche kommen, manche gehen - und bei manchen ändert sich nichts

Wer wird BürgermeisterIn?

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Am 15. März entscheidet sich, in vielen Gemeinden im Oberallgäu, wer Bürgermeister wird oder bleibt

Oberallgäu – Am Abend des 23. Januar ist die Frist für die Benennung der Bürgermeisterkandidaten abgelaufen. Im Laufe der nächsten Tage prüft der Wahlleiter die Vorschläge: Sind alle Formalitäten eingehalten worden?

Aufschub gibt es für die Gemeinden, die keinen oder nur einen Wahlvorschlag einreicht haben. Diese können bis zum 30. Januar weitere Kandidaten nachreichen. Bis zum 4. Februar werden auch diese Vorschläge geprüft. Sobald auch diese Hürde gemeistert ist, steht endgültig fest, welche Kandidaten sich um ein Bürgermeisteramt bewerben. 

Ab 10. Februar werden dann die Wahlbenachrichtigungen versendet. Wir haben einen vorläufigen Überblick fürs nördliche Oberallgäu zusammengestellt. In Sulzberg, Wildpoldsried und Lauben kommt es zur neuen Amtszeit, die zum 1.Mai beginnt, auf jeden Fall zu einem Wechsel: Der Sulzberger Bürgermeister Thomas Hartmann will aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antreten. Als Nachfolger stellen sich Gerhard Frey (Freie Wähler) und Michael Läufle (CSU) zur Wahl. 

In Wildpoldsried wird Arno Zengerle nicht mehr kandidieren. Renate Deniffel bewirbt sich als Kandidatin der CSU und der Freien Bürger auf das freigewordene Amt. Der Laubener Bürgermeister Berthold Ziegler wird sich aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl stellen. Die Unabhängigen Gemeindebürger haben Dietmar Markmiller für die Nachfolge nominiert. 

Alexander Streicher, der Weitnauer Bürgermeister, wird sein Amt an einen Nachfolger abgeben. Wer das wird, entscheidet sich zwischen Hans-Jürgen Haas (CSU und die Freie Wählergemeinschaft) und Florian Schmid (Freie Wählerschaft Wengen-Kleinweiler und unterstützt von Bündnis90/Die Grünen). In Betzigau tritt der amtierende Bürgermeister Roland Helfrich als Kandidat der Überparteilichen Wählern noch einmal an. Er wird von Michael Eß herausgefordert, der für die CSU und die Freie Wählerschaft kandidiert. 

In manchen Gemeinden wird – voraussichtlich – alles beim Alten bleiben. Der amtierende Altusrieder Bürgermeister Joachim Konrad wird sich für eine weitere Amtszeit zur Wahl stellen. Auch in Dietmannsried tritt der Amtsinhaber Werner Endres wieder an. In Durach will Gerhard Hock noch ein zweites Mal zum Bürgermeister gewählt werden. Der Haldenwanger Bürgermeister Josef Wölfle bewirbt sich ebenfalls um eine weitere Amtszeit. 

In den Gemeinden Buchenberg, Waltenhofen und Wiggensbach ändert sich nichts am Gemeindeoberhaupt. Hier werden die Bürgermeister in einem abweichenden Turnus gewählt. 

Martina Ahr

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