Der Traum der Gründer

Wird Kultur nach fast 100 Jahren doch fester Bestandteil der Allgäuhalle?

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Sondernummer des „Allgäuer Tagblatt“und der Kaufbeurer Nachrichten“ zur Eröffnung der Allgäuer Tierzuchthalle in Kempten vom 18. September 1928.

Kempten – Ein Kulturquartier schwebt dem Kemptener Projektentwickler Thomas Wirth als Nachnutzung für die Allgäuhalle vor (siehe Kreisbote „Eine Halle für Alle“ vom 8. Juli 2020) und verfolgt damit eine Idee, die ganz im Sinne der „Erfinder“ ist.

Wie in der Sonderausgabe zur Eröffnung der (damals noch) Tierzuchthalle des „Allgäuer Tagblatt“ und der „Kaufbeurer Nachrichten“ vom 18. September 1928 zu lesen ist. Da heißt es im dritten Absatz: „Von spezieller Bedeutung ist dabei die Tatsache, dass die neue Schöpfung außer ihrer hauptsächlichen Bestimmung – den Auktionen Heimstatt, überdies dem Verband für das norische Pferd dienstbar zu sein – auch dem gesellschaftlichen Lebender Stadt Kempten zugänglich gemacht werden soll. 

Ausstellungen, Versammlungen und Vorträgen wird die Halle ein würdiger, für Kempten längst notwendig gewordener Raum sein.“ Der Bedarf an Raum für solcherlei Veranstaltungen besteht offensichtlich schon lange. Fast 100 Jahre später könnte der Wunsch also doch noch zur Wirklichkeit werden. 

Christine Tröger

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