Wissen unter Beweis stellen

Freude bei den erfolgreichsten Teilnehmern des Wettbewerbs: Anton Schmerold (v.l.), Christoph Schönmetzler, Stefan Schön, Franz-Josef Stadler, Florian Mayer, Magnus Rapp, Hubert Grabherr, Alexander Höß, Johannes Ohmayer und Johannes Schiegg. Es gratulieren Ludwig Geitner (v.r.), die Behördenleiter Marita Zinnecker und Dr. Alois Kling, Ausbildungsberater Günther Rehm, Vorsitzender des Milchwirtschaftlichen Vereins Hans Epp und Betriebsleiter Hubert Wehrle. Foto: privat

Die Auszubildenden im Beruf Landwirt müssen während ihrer Ausbil- dung an einem Forstlichen Wettbewerb teilnehmen. Dieser wurde auch heuer auf dem Gelände des Spitalhofs in Kempten veranstaltet. Verantwortlich für die Organisation waren die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten und Kaufbeuren. 77 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – alle sind Auszubildende im 1. bzw. 2. Ausbildungsjahr – stellten sich dem Wettkampf.

„Im Rahmen des Forstlichen Wettbewerbs können die Auszubildenden ihr theoretisches und praktisches Wissen im forstlichen Bereich unter Beweis stellen und haben dabei die Möglichkeit, ihre fachliche Qualifikation untereinander zu vergleichen“, so der Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (AELF), Dr. Alois Kling. Für die angehenden Bäuerinnen und Bauern sei es wichtig, sich das Wissen und Können für die Forstarbeit in Theorie und Praxis anzueignen, da fast jeder landwirtschaftliche Betrieb im Allgäu über eine Waldfläche verfüge. Wie Kling ausführte, sei ein Schwerpunkt des Forstlichen Wettbewerbs die Prüfung der Einhaltung von Sicherheitsvorschriften. Bei den Auszubildenden solle dadurch das Bewusstsein geschärft werden, Sicherheitsaspekte bei der Arbeit im Wald stets zu beachten. Der Forstliche Wettbewerb umfasst im Einzelnen die fünf Aufgaben Wissenstest, Pflanzen, Präzisionsschnitt, Kombinationsschnitt und Fallkerb- schnitt. Der Forstliche Wettbewerb gilt als Gradmesser für das Ausbildungsniveau des bäuerlichen Nachwuchses im Themenbereich Wald und zeigt zugleich die hohen Anforderungen, die an den Beruf der künftigen Landwirte gestellt werden. Sehr zufrieden zeigte sich der fachliche Leiter des Forstlichen Wettbewerbs, Forstdirektor Ludwig Geitner, mit den Ergebnissen. „Viele der Auszubildenden haben sowohl in der Theorie als auch in der Praxis gute Leistungen gezeigt“, so Geitner. Die Siegerehrung übernahm die Leiterin des AELF Kaufbeuren, Marita Zinnecker. Die besten Teilnehmer verteilten sich gleichmäßig über die verschiedenen Landkreise. Jeweils drei kommen aus den Landkreisen Ostallgäu, Oberallgäu und Lindau. Sieger wurde Anton Schmerold aus Steingaden mit einer außergewöhnlich hohen Punktzahl. „Die fünf Bestplatzierten dürfen sich jetzt auf die Teilnahme am Landesentscheid freuen“, so Zinnecker, die diesen viel Erfolg wünschte.

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