Wohnen für Generationen

Für Generationsübergreifendes Wohnformen in Durach will sich der dortige SPD-Ortsverein einsetzen. Das erklärten die Sozialdemokraten jetzt. Das Oro- und das Engelgelände seien zur Bebauung freigegeben. Die Genossen wittern nun „die Chance auf einen Traum“.

Gebaut werden müssten kostengünstige, barrierefreie Wohnungen mit variablen Grundrissen und unterschiedlicher Größe, so die SPD. Sie sollten jungen Familien, Senioren, Singles sowie jungen und alten Menschen mit Behinderungen zur Verfügung stehen. Eine Wohn- und Lebensgemeinschaft der Generationen wäre nach Ansicht der Duracher Sozialdemokraten eine Bereicherung für alle Bewohner. Senioren könnten einspringen bei der Kinderbetreuung, jüngere Leute könnten Hilfestellungen bei Senioren leisten. Diese Art des Zusammenlebens trüge nicht nur dazu bei, die Lebenshaltungskosten durch gegenseitige Hilfe so gering wie möglich zu halten, sie würde auch der Vereinsamung alter Leute wirkungsvoll entgegentreten. Schön wäre auch, so die SPD, wenn man neben dem privaten Wohnraum einen größeren Gemeinschaftsraum errichten würde zum geselligen Beisammen sein aller Bewohner. Ein besonderer Vorteil des Engelgeländes: Professionelle Pflegekräfte könnten pflegebedürftigen Patienten auf kürzestem Wege Hilfe leisten. „Durch die Nähe des Seniorenzentrums könnten sich Synergieeffekte und eine fruchtbare Zusammenarbeit ergeben“, erhofft sich die SPD. Das Familienministerium unterstütze zudem neue alternative Wohnformen durch Zuschüsse für Bau und Erwerb solcher Wohneinheiten. Die SPD-Fraktion im Gemeinderat werde diesen Plan mit Nachdruck verfolgen.

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