"Zauber erfahren"

Von und für die Menschen in der Region: Die Arbeitskreis um Christina Pirker (v.l.), Heinz Behrens, Gila Nold, Anne Huber und Dr. Till Bastian. Foto: privat

Musikalisch, literarisch, witzig und wortgewandt: Das Jahresprogramm des Fördervereins Kunst und Kultur im Schloss Isny bedient beinahe das ganze Spektrum von Unterhaltung. Dass dabei der künstlerische und kulturelle Anspruch im Fokus steht, beweist bereits die erste Veranstaltung am Sonntag, 30. Juli: Unter der musikalischen Leitung von Professor Julius Berger ist ab 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg und Jakobus Luigi Boccherinis „Stabat mater für Streichquintett und Sopran“ zu hören.

Literarisch anspruchsvoll wird der Herbst am 24. September um 17 Uhr im Kurhaus begrüßt. Cornelia Funke, Autorin des Bestsellers „Tintenherz“, liest anlässlich der Bebilderung ihres neuen Werkes „Geisterritter“ durch Friedrich Hechelmann aus ihrem Werk. Mit einem Vortrag zum Thema Burn-out „Droht der Republik der seelische Zusammenbruch“ wird am Dienstag, 27. September, um 20 Uhr im Refektorium ein Warm-up zum folgenden Veranstaltungspunkt gegeben: Mit dem legendären Volksdampfhumor geht es am Freitag, 30. September, um 20 Uhr im Refektorium des Schlosses weiter. Das vielfach preisgekrönte Musikkabarett „Volksdampf“ präsentiert sein bereits 14. Programm „Birn out“. Direkt aus dem Leben gegriffen, wird der Bogen von der Kindererziehung bis zur Schweinemast, vom Klimaschutz bis zur Überwachungstechnik gespannt. Am 22. Oktober kommen schließlich die Talkrunden-Freunde bei „Tacheles“ um 20 Uhr auf ihre Kosten. Unter der Moderation von Wolfgang Frommlet, Initiator der Gesprächsrunde „Angesagt“ in Weingarten in der Linse, erwarten die Besucher gleich drei Gäste. Friedrich Hechelmann, Berthold Büchele und Irmingard Konzelmann gewähren Einblicke in ihr Leben und versprechen wortgewandte Diskussionen getreu dem Motto „Jetzt wird Tacheles geredet“. Musikalisch wird der Abend durch Berthold Büchele mit Musik aus oberschwäbischen Klöstern umrahmt. „Wir möchten das Schloss Isny mit unserem Beitrag weiter in den Mittelpunkt des kulturellen Lebens in Isny rücken“, so Dr. Till Bastian, Vorstand des Fördervereins. „Es ist ein offener Ort und mit unserem facettenreichen Programm möchten wir alle ansprechen und einladen, das Schloss und seinen Zauber zu erfahren.“

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