Eingerichtet schon zum Schuljahr 22/23

Zehnte Grundschule liegt im Zeitplan

In einem Grundschul-Klassenzimmer stehen blaue Stühle.
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Bereits früher als erwartet wird die neue Kemptener Grundschule „rechtlich“ errichtet. Zunächst startet sie in einem bestehenden Gebäude.

Kempten – „Wir liegen aktuell im Zeitplan“, berichtet Thomas Baier-Regnery, Leiter des Referats Jugend, Schule und Soziales im Ausschuss für Schule und Sport. Man könne sich auf eine „schöne Atmosphäre“ und multifunktionale Räume freuen.

Obwohl der Unterricht erst zum Schuljahr 24/25 in den neuen Räumlichkeiten starten kann, wird die zehnte Grundschule wegen der steigenden Schülerzahlen bereits zum Schuljahr 22/23 rechtlich errichtet. Dazu dient als Interimsstandort der „grüne Kasten“ in der Fürstenstraße 19, erklärt Verena Härle von der städtischen Schulverwaltung. Schülerinnen und Schüler, die im September 22 eingeschult werden und im geplanten Sprengel der neuen Grundschule leben, werden zunächst dort zur Schule gehen. Der Sprengel setze sich zusammen aus Teilen des bisherigen Sprengels für die Grundschule am Haubenschloß und der Grundschule an der Sutt. Auch das Lehr- und Verwaltungspersonal soll bereits zum 1. August 2022 seine Arbeit aufnehmen. Sobald der Neubau im Aybühlweg fertiggestellt ist, zieht die Schule an ihren vorgesehenen Standort. Sollte der Neubau eine längere Bauzeit benötigen, wären die Räumlichkeiten in der Fürstenstraße ausreichend flexibel, um auch mit einer Verzögerung umzugehen.

Digitalisierung an Schulen

Die Digitalisierung der Schulen sei das Thema, bei dem derzeit am härtesten mit dem Freistaat gerungen werde, lautet die Einschätzung von OB Thomas Kiechle. Man arbeite „mit Hochdruck daran“, Schulen aufzurüsten und mit allem Notwendigen auszustatten. Das Thema habe auch im Städtetag „an Schärfe zugenommen“.

Im Amt für Kindertagesstätten, Schulen und Sport ist im Oktober 2020 ein eigenes Sachgebiet „Digitale Bildung“ eingerichtet worden, das eng mit Schulen zusammenarbeitet, um den IT-Support zu organisieren und die Rahmenbedingungen dafür bereitzustellen. Derzeit beschäftigen sich die Mitarbeiter im Sachgebiet mit Förderprogrammen von Bund und Freistaat, die in jüngster Zeit zahlreich angestoßen worden sind.

„Man bewegt sich hier in sechs verschiedenen Fördergebieten“, berichtet Thomas Baier-Regnery, Leiter des Referats Jugend, Schule und Soziales: „Ein Förderdschungel.“ Derzeit konzentriere man sich laut Baier-Regnery auf die Anschaffungskosten von Neugeräten, etwa mit dem Sonderbudget für Leihgeräte und dem Sonderbudget für Lehrdienstgeräte. Noch völlig offen sei aber, wie Folgekosten, etwa das Ersetzen veralteter oder kaputter Geräte und die technische Betreuung, finanziert werden.

Martina Ahr

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