Im Zeichen des Adlers

Das Wassertor ziert jetzt wieder ein Reichsadler, der auf die lange Geschichte Isnys als ehemalige freie Reichstadt hinweist. Seit mehr als zwei Jahren hat sich Stadtrat Heinz Bucher darum bemüht. Jetzt hat er mit Hilfe der Isnyer Bürger sein Vorhaben durchgesetzt. Mehrere Sponsoren und fleißige Helfer machten mit bei der Aktion. Schon früher war ein Reichsadler auf dem Tor abgebildet. Bei Renovierungsarbeiten an der Fassade war er aber nicht zu retten gewesen und wurde seinerzeit schließlich übermalt.

Bucher ist es gelungen, daraus eine gemeinsame Aktion der Isnyer zu machen. Im Vorfeld gab es jedoch einige Probleme zu lösen. Das Denkmalamt war zu befragen, der richtige Maler musste her und das nötige Kleingeld war zu besorgen. Das Denkmalamt stimmte anstandslos zu, für die Malerei gewann Bucher den Kirchenmaler und Restaurateur Roland Karrer aus Kißlegg und auch finanziell ist das Projekt abgesichert. Max Wolf und Konstantin Bodenmüller stellten kostenlos ein Baugerüst zur Verfügung, die Jugendfeuerwehr übernahm mit Leiter, Hochdruckreiniger und Bürsten die Reinigung der Fassade und nach wenigen Tagen war dann der Stadt- und Reichsadler wieder an seinem angestammten Platz. Die Kosten werden ebenfalls über viele Isnyer verteilt. Sponsoren sind der Trachten- und Heimatverein, Isny Aktiv, die Isnyer Zunft, der Museums-Förderverein und die Isny Marketing GmbH. Dekoration zum Kinderfest Gerade Rechtzeitig zum Kinderfest hat Bucher mit seinen tatkräftigen Helfern das Vorhaben realisert. Wenn am kommenden Sonntag, 12. Juli, um 14 Uhr der Umzug zum Kinder- und Heimatfest durch die Stadt beginnt, dann wird der Adler über dem Wassertor auch ein Stück der Dekoration zu diesem Ereignis sein und zusammen mit den 65 neuen Fahnen für ein buntes Bild in der Stadt sorgen.

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