Ein Zeichner der Stille

Werner Kimmerle an seinem Zeichentisch. Foto: Schubert

Kunstliebhaber und Fans von Werner Kimmerle können sich freuen: Der Isnyer Maler bereitet derzeit seine nächste Ausstellung vor. Vom 15. September bis 11. November wird er in der Städtischen Galerie im Schloss 50 bis 60 Arbeiten präsentieren.

Werner Kimmerle ist in der Kunstszene kein Unbekannter. Am 17. August 1952 in Isny geboren und dort aufgewachsen, hat er schon früh mit seinen Zeichnungen und sonstigen Arbeiten von sich reden gemacht. Nach seiner Schulzeit absolvierte er zuerst eine Ausbildung und erste Gesellenjahre beim Kunstschmied Josef Epp. Anschließend wagte er den Sprung in die „weite Welt“. Er hatte sich in Frankfurt auf der Staatlichen Hochschule für bildende Künste eingeschrieben und zehn Semester Druckgrafik, Bildhauerei und freies Zeichnen belegt. Die ersten zwei Semester waren im eigentlichen Sinne ein „Studium Generalis“ auf allen möglichen Gebieten. Anschließend aber kristallisierte sich immer mehr heraus, wie groß sein Zeichentalent ist und das vervollständigte er in den Klassen von Professor Christian Kruck und Professor Michael Croissant. Druckgrafik war einer seiner Schwerpunkte und er war Mitbegründer des Frankfurter Ateliers für Druckgrafik. Freischaffend tätig ist er seit 1977. Unter anderem war Kimmerle 1. Stadtzeichner in Alsfeld/Hessen und errang die Goldmedaille beim internationalen Wettbewerb in Mapello/ Italien. Über 50 Werke werden ausgestellt 1998 kam er zurück nach Isny und dort lebt er bis heute. Im Seitentrakt des Isnyer Schlosses (Nr.1) hat er Wohnung und Atelier und nach entsprechender Voranmeldung kann man ihn dort gerne besuchen (Telefon: 07562/91 30 64). Regelmäßig gibt er auch Malkurse, die meistens gut belegt sind. Wer den Künstler nicht in seinem Atelier besuchen möchte, sich aber trotzdem für seine Bilder interessiert, hat im September 2012 gute Gelegenheit, wieder einmal eine komplette Werkschau zu sehen. Vom 15. September bis 11. November 2012 ist die Städtische Galerie im Schloss für ihn reserviert. 50 bis 60 Arbeiten will er dort ausstellen.

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