Zirkusprojekt soll soziale Kompetenzen der Kinder stärken

Viel Applaus ernteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2a der Gustav-Stresemann-Schule vor kurzem mit ihrem „Cirkus Cambodunum“. Die Verantwortlichen des Spielmobils studierten zuvor mit den 19 Kindern vier Tage lang jeweils zwei Stunden lang verschiedene Zirkusnummern ein, die sie dann ihren Eltern, den Erstklässlern der Schule sowie Kindern der Kindertagesstätte Wiesengrund präsentierten.

„Das ist ein Projekt zum sozialen Lernen“, erklärte Klassenlehrerin Daniela Sibbe-Fischer. Für die Kinder sei es richtig viel Arbeit gewesen, das Ganze einzustudieren. Die Zweitklässler traten in der rund einstündigen Show als Seilkünstler, Clowns, Zauberer oder Einradfahrer auf. Die achtjährige Nazar lief sogar über Scherben und legte sich mit dem Rücken darauf. „Am Anfang hatte ich schon Angst über die Scherben zu laufen, aber dann habe ich geübt“, erzählt die Zweitklässlerin. Paul fand es auch schwierig, das Zaubern zu lernen. „Es ist aber immer besser geworden und heute hat alles gut geklappt“, freute sich der Achtjährige nach der Aufführung. Ziel dieses Projektes sei es, nicht nur die Zirkusnummern einzustudieren, sondern auch, dass die Kinder soziale Kompetenzen erlernen, erklärte Spielmobil-Leiter Robert Wagner gegenüber dem KREISBOTEN. Eine gelungene Vorführung des Erlernten stärke das Selbstwertgefühl der Kinder und mache sie glücklich. „Wir müssen die Aufgaben so stellen, dass die Kinder angeregt, angeleitet, gefördert und herausgefordert werden“, so Wagner.

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