Zolder als gutes Pflaster

Fahrerwechsel beim Team Engstler beim Rennen im belgischen Zolder. Fotos: privat

Das Rennwochenende in Zolder hatte es für das Wiggensbacher Engstler-Team in sich: Schon das Zeittraining sorgte für Nervenkitzel: Alexandros Margaritis (26) sicherte sich Startplatz 3 für den ersten Lauf. Alex Plenagl (22) überzeugte ebenfalls mit einer starken Performance und pilotierte den zweiten Alpina B6 des Liqui Moly-Teams Engstler auf Startplatz 5. Das Zeittraining für den zweiten Lauf der GT Masters in Zolder wurde durch Regen unterbrochen. Nichts desto trotz fuhr Dino Lunardi (32) souverän die zweit beste Zeit. Florian Spengler (23) musste sich mit Startplatz 24 zufrieden geben. In der ADAC-Procar verteidigte Johannes Leidinger hingegen erfolgreich seine Tabellenführung.

Beim Rennen am Samstag konnten Margaritis und Lunardi ihren dritten Startplatz perfekt umsetzen, sie machten zudem einen Platz gut und fuhren aufs Podest. Mit dem zweiten Platz sicherten sie sich jeweils wertvolle 18 Punkte. Auch beim Gespann Plenagl und Spengler gab es Grund zur Freude: sie wurden Sechster. „Es ist toll zu sehen, wie schnell die beiden mit dem Alpina zurechtkommen und ihre guten Zeiten auch im engen Starterfeld beim Rennen umsetzten können“, so Kurt Treml, Team- und Marketingmanager vom Liqui Moly- Team Engstler. Besonderer Reiz Das zweite Rennen am Sonntag startete mit einer kurzen Schrecksekunde: als die Ampeln auf Grün gingen, kam es zu einer Kollision. Die beiden Alpina B6 blieben aber ohne Schaden und konnten einmal mehr ihre Stärke unter Beweis stellen. Das Doppel Lunardi/Margaritis war in Schlagdistanz zum führenden Fahrzeug. Den besonderen Reiz machte der parallele Boxenstopp mit Fahrerwechsel aus. Die Allgäuer zeigten einen fehlerfreien Stopp und verließ nach den erlaubten einer Minuten und zehn Sekunden die Boxengasse. Das führende Team unterschritt diese Zeit und erhielt dafür eine Stop and Go-Strafe. Damit konnte die Wiggensbacher Mannschaft die Führung übernehmen und den zweiten Sieg in dieser Saison nach Hause fahren. Auch Spengler und Plenagl kämpften: letztendlich fuhren sie von Platz 24 auf Platz 12 vor. „Wir sind rund um zufrieden mit unserem Auto-Fahrer-Paket“, so Manager Treml abschließend. Lunardi und Margaritis vom Liqui Moly-Team Engstler führen nun die Fahrerwertung mit 83 Punkten an. Sie haben einen Vorsprung von 16 Punkten gegenüber den Zweitplatzierten Ludwig und Mies vom Team ABT Sportsline. Das nächste Rennen der ADAC GT Masters findet vom 8. bis 10. Juli am Nürburgring statt. In der ADAC-Procar konnte Johannes Leidinger trotz eines Zusatzgewichts von 60 kg souverän im Qualifying in Zolder überzeugen. Er sicherte sich damit die Poleposition im ersten Lauf der ADAC-Procar. Hier führte er bis zur letzten Runde das Starterfeld an. Dann unterlief ihm allerdings ein Fehler, den sein Mitstreiter nutzte, um sich an die Spitze zu setzen. Leidinger wurde so im ersten Lauf Zweiter und holte sich acht Punkte. Im zweiten Lauf konnte er zehn Punkte nach Hause fahren, denn er arbeitete sich an Platz 1 vor und gab die Führung bis zum Schluss nicht mehr her. Damit hat Leidinger im Liqui Moly-BMW vom Team Engstler 54 Punkte in der Meisterschaftswertung und führt mit 20 Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Das nächste ADAC-Procar-Rennen findet vom 29. bis 31. Juli in Oschersleben statt, parallel zur Tourenwagenweltmeisterschaft. „Darauf freut sich ganze Team schon sehr, denn das ist unser Heimrennen in der WTCC und wir sind alle gemeinsam unterwegs“, so Teameigner und WTCC-Fahrer Franz Engstler.

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