Sommer-Vortragsreihe des AK Öko der Hochschule Weihenstephan

Zukunftsmodelle für eine nachhaltige Landnutzung

Symbolfoto: Wiese mit Blumen.
+
Symbolbild

Wie können regionale Wirtschaftskreisläufe zu mehr Nachhaltigkeit in der Landnutzung beitragen? Welche Rolle spielen Regionalwert AG, solidarische Landwirtschaft und andere bürgerschaftlich organisierte Modelle dabei? Wie können Betriebe für soziale und ökologische Leistungen motiviert und entschädigt werden?

Mit diesen Fragen beschäftigen sich immer mehr landwirtschaftliche Betriebe und Menschen – auch hier im Oberallgäu, wie die Öko-Modellregion Oberallgäu Kempten an der zunehmenden Nachfrage erfährt: „Uns erreichen gerade in den letzten 6 Monaten verstärkt Anfragen von Betrieben, die sich über andere Formen und Wege einer nachhaltigen Landnutzung und Möglichkeiten einer Unterstützung erkundigen“, so die Mitarbeiterinnen der Öko-Modellregion. Deshalb macht die Öko-Modellregion jetzt auf die interessante Online-Vortragsreihe des studentischen Arbeitskreises für ökologischen Landbau der FH Weihenstephan aufmerksam. Hier kommen namhafte Referenten zu Wort und berichten von Ihren Erfahrungen und den wissenschaftlichen Erkenntnissen verschiedener Modelle einer nachhaltigen Landnutzung. 

Dass diese Modelle auch für uns im Oberallgäu interessant und umsetzbar sein können, zeigt nicht nur die wachsende Anzahl an Betrieben mit solidarischer Landwirtschaft bei uns. Gerade die kleinstrukturierte, vielfältige Landwirtschaft mit unterschiedlichen Gegebenheiten und Betriebsgrößen sowie die stark steigende Nachfrage nach Lebensmitteln aus der Region bieten ein großes Potential für solche nachhaltigen Landnutzungsmodelle.
Es lohnt sich also, einen Blick über den Tellerrand zu werfen für all die Möglichkeiten, die eine auf zukünftige Generationen ausgelegte Landbewirtschaftung auch bei uns mit sich bringen kann.
Wer sich als Betrieb für diese Formen der Landnutzung interessiert, kann sich an die Öko-Modellregion Oberallgäu Kempten wenden, die an die entsprechenden Stellen weiter vernetzt.

Die Termine:

8. Juni: Regionalität, Ökologie & Bürgerschaftliche Organisation (20 Uhr)

(Wie) Können regionalere Wirtschaftskreisläufe zu mehr Nachhaltigkeit in der Landnutzung beitragen? Welche Rolle können bürgerschaftlich organisierte Modelle der Genossenschaft und Aktiengesellschaft dabei spielen?
Mit Timo Kaphengst [Regionalwert AG Berlin-Brandenburg] & Jasper Holler [BioBodenGenossenschaft eG]

15. Juni: Nachhaltig „fair“pachten für Mensch & Natur (20 Uhr)

Welche Rolle spielen Flächeneigentümer:innen für die Landnutzungspraktiken auf Ihren Feldern? Seit 2020 vermittelt das Pilotprojekt A.ckerwert zwischen Landwirt:innen und Verpächter:innen, um Nachhaltigkeitsaspekte in Pachtvereinbarungen aufzunehmen. Hat das Modell Zukunft?
Mit Lioba Degenfelder [Gründerin A.ckerwert]

22. Juni: Richtig rechnen - Weg für nachhaltige Wirtschaftlichkeit (20 Uhr) 

Mit dem Ansatz „Richtig rechnen“ berücksichtigt die Regionalwert AG Freiburg tatsächliche betrieblichen Kosten von Nachhaltigkeitsleistungen und will so einen Ansatzpunkt für zukünftige Ausgleichszahlungen schaffen. Können Betriebe auf diese Weise zukünftig weiter für ökologische und soziale Leistungen motiviert und entschädigt werden?
Mit Johanna Saxler [Regionalwert AG Freiburg]

Zugang über Zoom. Meeting-ID: 689 7778 9808, Kennwort: OekoAK21.

kb

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ganztagsbetreuung für Grundschüler bringt neue Herausforderungen
Kempten
Ganztagsbetreuung für Grundschüler bringt neue Herausforderungen
Ganztagsbetreuung für Grundschüler bringt neue Herausforderungen
»Kein Verbrenner mehr ab 2024« 
Kempten
»Kein Verbrenner mehr ab 2024« 
»Kein Verbrenner mehr ab 2024« 
Die Sippschaft Allgäu hilft mit einer Spende und Karotten
Kempten
Die Sippschaft Allgäu hilft mit einer Spende und Karotten
Die Sippschaft Allgäu hilft mit einer Spende und Karotten
Das Kreuz mit dem Kreuzkraut
Kempten
Das Kreuz mit dem Kreuzkraut
Das Kreuz mit dem Kreuzkraut

Kommentare