Zuschüsse für Kosmetik

Sie schauten sich vorab die Pläne zur Fassadenerneuerung des Gebäudes „In der Brandstatt 4” in Ruhe an und überreichten dem Gebäudeeigentümer Alexander Stempfle (3.v.l.) einen Förderbetrag von rund 10 500 Euro: Robert Peter (v.l.), Sachgebietsleiter und Ansprechpartner, Dr. Franziska Renner, Leiterin des Bauverwaltungs- und Bauordnungsamtes, und Herbert Karg, Beauftragter der Stadt Kempten für Wirtschaftsfragen. Foto: Spielberg

Was die „Aufhübschung” vieler Gebäude, Fassaden, Höfe und Freiflächen im inneren Stadtkern von Kempten betrifft, hat sich in den vergangenen Jahren zweifelsohne einiges getan. Aber es gibt sie natürlich immer noch – Häuser, an deren Fassade schon lange nicht mehr Hand angelegt wurde. Besitzer solcher Häuser dürfen nun im Zuge des städtischen Fassadenprogramms im Falle einer Sanierung mit einem Zuschuss rechnen. Bereit stellt das Geld die Stadt Kempten und die Regierung von Schwaben.

Eines dieser Gebäude ist sicherlich das Anwesen „In der Brandstatt 4”, ein Haus in der kleinen Straße, die die Gerberstraße mit der Klostersteige verbindet. Schräg gegenüber liegt das Haus „In der Brandstatt 4” und es ist auch beim Eintritt von der Klostersteige aus zu sehen. Sein Besitzer Alexander Stempfle meint, das sein Haus vom Vorbesitzer wohl das letzte Mal in den 1950er Jahren renoviert worden ist. Jetzt möchte er als Eigentümer die Gelegenheit nutzen und einen Zuschuss zur Fassadenrenovierung in Höhe von 10 500 Euro der Stadt Kempten und des Regierungsbezirks Schwaben in Anspruch nehmen, um die Sanierung zeitnah in Angriff nehmen zu können. Das Haus erhält einen neuen Anstrich auf der Vorder- und Rückseite und zur Instandsetzung der bestehenden Gaube bekommt das Anwesen zudem noch zwei zusätzliche Gauben in der Mansarde. Geplant ist noch im diesem Jahr mit den Baumaßnahmen fertig zu werden. Aber nicht nur Alexander Stempfle darf den Zuschuss der Stadt Kempten zur Gebäudesanierung in Anspruch nehmen. Jeder, der in den Gebieten „Nördliche Innenstadt” und „Ludwigstraße” ähnliches mit seinem Gebäudebesitz vorhat, darf einen Antrag zur Bezuschussung stellen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass mindestens 5000 Euro investiert werden und das Maßnahmen zur Dach- und Fassaden- erneuerung angestrebt werden. Eingeschlossen sind auch energetische Maßnahmen, wie beispielsweise Wärmedämmung. Der Zuschuss je Objekt ist auf 30 Prozent der Kosten festgelegt. es kann ein maximaler Förderbetrag von nominal 20 000 Euro gewährt werden. Kommt es zu einer Einigung, trifft der Hausbesitzer dann eine Vereinbarung mit dem städtischen Bauverwaltungs- und Bauordnungsamt. An dem Programm Interessierte können sich dazu nähere Informationen beim städtischen Sachgebietsleiter und Ansprechpartner Robert Peter einholen: Er ist unter der Telefonnummer 0831/25 252 78 oder per Email an robert.peter@kempten.de erreichbar.

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