Zwei im Gegenwind

Reiner Pscheidl (links) und Hans-Jörg Hübner sind gegen das Zumthor-Projekt. Foto: Schubert

Es ist ein demokratisches Grundprinzip, dass auch andere Meinungen gehört werden können. Zwei der Gemeinderäte aus den Reihen der SPD, Hans-Jörg Hübner und Reiner Pscheidl, haben sich ganz klar gegen das Neue Stadttor Isny ausgesprochen und sind auf eine andere Wertigkeit der Stadtentwicklung ausgerichtet.

„Das geplante Gebäude des Architekten Peter Zumthor an der nun deutlich fixierten Stelle verhindert, dass die Menschen in das Zentrum um den Marktplatz und die Südliche Altstadt hinein gezogen werden”, begründen die beiden ihre ablehnende Haltung. „Wer will denn nun den Marktplatz in ein Schattendasein abwerten? Die negativen Auswirkungen wie zusätzliche Verkehrsströme sind jetzt überhaupt noch nicht zu überschauen”, kritisieren sie weiter. Die Fixierung auf das „Neue Stadttor“ habe bereits in der Stadtverwaltung viele andere notwendige Aufgaben in den Hintergrund gedrängt und sei einfach nicht im Sinne der Allgemeinheit. „Das ist keine Zukunft, sondern führte zum Stillstand für vieles andere. Wir stehen dafür, dass Isny Zukunftsperspektiven entwickelt und nicht wie das Kaninchen vor der Schlange nur auf ein Projekt fixiert ist“, erläutern Hübner und Pscheidl. So weit die Meinung der beiden Gemeinderäte, die durchaus auch schon eine Garage gebaut haben. Bei der Veranstaltung des ASS am kommenden Freitag, 27. Januar, um 14.30 Uhr wird Gemeinderat Pscheidl neben Bürgermeister Magenreuter ebenfalls seinen Diskussionsbeitrag liefern.

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