Zwei Meistertitel eingefahren

Die Damen-Mannschaft des SSV Wildpoldsried feiert ihren Meistertitel in der Kreisklasse 3. Das Titelrennen entschieden sie erst am letzten Spieltag für sich. Foto: privat

Mit großer Zufriedenheit blicken die Verantwortlichen der Tennisabteilung im SSV Wildpoldsried auf die diesjährige Medenrunde zurück. Sechs Mannschaften stellten sich zum Wettkampf, und die Bilanz kann sich durchaus sehen lassen. Zwei erste Plätze, ein zweiter Platz, je ein vierter und ein fünfter Platz und ein Abstiegsrang waren die Ausbeute der SSVler/innen.

Den ersten Meistertitel erspielte sich der Nachwuchs. Die Knaben 14, die eine Spielgemeinschaft mit dem TC Lenzfried bilden, beherrschten mit drei 6:0- und zwei 5:1-Erfolgen ihre Staffel in der Kreisklasse 1. Till Berger, Simon Schott, Elisa Heisl, Vinzenz Stauffer, Lena Simon und Johannes Epp bildeten das Gerüst der überzeugenden Meister-Mannschaft. Ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich die Damen in der Kreisklasse 3 mit dem TSV Marktoberdorf. Erst am letzten Spieltag entschieden die Wildpoldsriederinnen im direkten Vergleich das Titelrennen zu ihren Gunsten und fuhren den zweiten Meistertitel für den SSV ein. Vanessa Kittel, Annika Heisl, Tina Reiter und Isabell Heisl bildeten den Kern des Teams und wurden unterstützt von Simone Saur, Sandra Dornach, Carina Hölzli, Carmen Saur, Gisela Beitel, Gabi Mögele und Christiane Zengerle. Die Damen 30 kamen erst zur Hälfte der Saison richtig in Schwung. Drei Unentschieden zu Beginn der Saison waren zwei zu viel. Mit vier klaren Siegen spielten sich die Damen in der Tabelle der Bezirksklasse 1 ungeschlagen auf den zweiten Rang und unterstrichen dadurch, dass sie mit dem bestehenden Kader durchaus wieder das Zeug für die Bezirksliga hätten. Knappe Entscheidung Zu einem Fotofinish kam es in der Bezirksliga bei den 1. Herren 30. Hier entschied sich erst am letzten Spieltag das Rennen um die Meisterschaft bzw. gegen den Abstieg. Vielfach überraschende Ergebnisse führten letztlich dazu, dass bei drei punktgleichen Mannschaften die Matchpunkte und sogar die Sätze den Ausschlag für die Platzierung gaben. Am Ende war man bei der Spielgemeinschaft Betzigau/Wildpoldsried mit dem vierten Rang vollauf zufrieden. Es hätte durchaus schlimmer ausgehen können. In Sicherheit bringen konnten sich die Herren 65 in der Regionalliga endgültig auch erst am letzten Spieltag. Da von Jahr zu Jahr ungewiss ist, ob die Meister aus Sachsen und Thüringen ihr Aufstiegsrecht in die Regionalliga Süd-Ost wahrnehmen, war das erklärte Ziel der Wildpoldsrieder der fünfte Platz. Mit drei Siegen wurde dieses Ziel auch sicher erreicht. Darüber hinaus überzeugte die Truppe um Harald Kretschmer mit guten Leistungen und brachte auch die Profi-Teams aus Aschheim, Bad Reichenhall, München und Rosenheim in Bedrängnis. Kein Wunder, dass sich die guten Leistungen sogar in einem positiven Matchpunkteverhältnis niederschlugen. Den einzigen Wermutstropfen gab es bei den 2. Herren 30 in der Bezirksklasse 2 zu verzeichnen. Krankheits- und verletzungsbedingt gelang es dem Team in keinem Spiel in Bestbesetzung anzutreten. Dass unter diesen Umständen alle Spiele verloren gingen, war eine logische Folge. Möglicherweise muss der letzte Tabellenplatz aber noch nicht zwangsläufig zum Abstieg führen.

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