Die zweite Runde erreicht

Uli Fäßler (links) setzt mit einem Ausfall einen Treffer gegen Uli Frieser. Foto: privat

Mit einer kompakten Mannschaftsleistung zogen die Fechter vom TV Kempten 1856 vergangene Woche in die zweite Runde des Deutschlandpokals des Deutschen Fechterbundes ein. Am Ende gab es einen ungefährdeten 45:27-Sieg gegen die Mannschaft des TV Wiblingen.

Was haben Bayern München, der FC Augsburg, der 1. FC Nürnberg und der TV Kempten gemeinsam? Alle vier Vereine erreichten in der vergangenen Woche die nächste Runde des DFB-Pokals. Beim TV Kempten handelt es sich jedoch nicht um den Pokal des Deutschen Fußballbundes, sondern den des Deutschen Fechterbundes. In der ersten Pokalrunde empfingen Uli Fäßler, Aljoscha Kertesz, Udo Rumbucher und Stefan Seidel die Mannschaft des TV Wiblingen. In den vergangenen Jahren gab es keine direkten Gefechte zwischen beiden Mannschaften, entsprechend schwer war die Einschätzung über das Können der Gastmannschaft. Vorsicht war allein deshalb geboten, da mit Roger Menck ein vielfacher Senioren-Europa- und Weltmeister die Gäste aus Württemberg anführte. Zudem fehlte auf Kemptener Seite die Nummer eins in der Mannschaft, Abteilungsleiter Jörg Heiler. Bereits nach den ersten drei Gefechten zeigte sich, dass auch die Wiblinger Adrian Hermann und Uli Frieser enga- giert in die Zweikämpfe gingen und so stand es nach der ers- ten Gefechtsrunde zwischenzeitlich 12:12. TVK zieht weg Dann zogen die Kemptener allerdings davon: Fäßler erhöhte gegen Hermann auf 20:12; Rumbucher gegen Frieser auf 25:18 und Kertesz gegen Menck auf 30:21. In der dritten Gefechtsrunde stand Stefan Seidel für Rumbucher auf der Planche und erzielte die Treffer zum 35:24 gegen Hermann. Im Schnitt setzten die Athleten des TV Kempten zwei Treffer mehr als die Gegner, so dass am Ende ein klarer 45:27-Sieg zu Buche stand.

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