Zwischenbilanz

Seinen dritten Geburtstag hat jetzt das Projekt „Zukunft bringt’s“ der Stadt Kempten gefeiert. Seit Juli 2006 haben sich die Verantwortlichen im Zuge von „Zukunft bringt`s“ bemüht, mit verschiedenen Förderinstrumenten mehr Schulabgänger für die Arbeitswelt fit zu machen – durchaus mit Erfolg, wie Christa Eichhorst, Sprecherin des OB-Büros, vergangene Woche in einer Pressemitteilung bilanzierte. Dennoch sei das positive Fazit aus den vergangenen drei Jahren nur eine Zwischenbilanz.

Fast 90 Prozent der diesjährigen Kemptener Hauptschulabgänger haben laut Pressesprecherin Eichhorst mittlerweile einen Abschluss oder Qualifizierten Abschluss in der Tasche. Im Vorjahr waren es nur 80 Prozent. „Zukunft bringt’s“ habe ein tragfähiges Netzwerk aufgebaut, das gute Voraussetzungen für das strategische Ziel von OB Dr. Ulrich Netzer (CSU), bis 2020 möglichst alle jungen Menschen in Arbeit zu bringen, schaffe. Es muss weiter gehen Die Organisation des Projekts „Zukunft bringt`s“ hat bei der Gründung ein Unterausschuss des Kemptener Jugendhilfeausschusses übernommen. Auf Empfehlung des Bayerischen Städtetags, in dem Netzer Präsidiumsmitglied ist, hatten OB und Ausschuss „Zukunft bringt’s“ im Sommer 2006 gestartet. Der Kemptener Rathauschef appellierte nun an alle Beteiligten, nicht nachzulassen in ihren Bemühungen. Schließlich seien gerade durch die aktuelle Wirtschaftskrise vor allem die jungen Menschen besonders der Gefahr der Arbeitslosigkeit ausgesetzt.

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