Mit zwölf kunstvoll geschnitzten Figuren ist die Kemptener Krippe nun komplett

Esel, Ochs und Schafe für die Krippe

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Die Sponsoren der neuen Krippenfiguren Walter Bodenmüller (links), Christine Keslar-Tunder (rechts hinten) und Matthias Fiedler (rechts) freuen sich gemeinsam mit Peter Wagenbrenner, Stadtrat (links hinten), Thomas Kiechle, Oberbürgermeister der Stadt Kempten (hinten Mitte) und Robert Liebenstein, Bildhauer (Mitte) über die fertig gestellte Weihnachtskrippe.

Kempten/Oy – Weihnachten 2020 wirft seine Schatten voraus. Die Weihnachtskrippe am Rathaus in Kempten bekommt Zuwachs. Vier Figuren, Esel, Ochs und zwei Schafe, kunstvoll aus Zirbelkiefer gefertigt, sollen die, auf dem Kemptener Weihnachtsmarkt aufgebaute Krippe, bereichern.

In kleiner Runde mit Mindestabstand stellte der Bildhauer Robert Liebenstein seine kunstvollen Holzschnitzereien in seiner Werkstatt in Unterschwarzenberg vor. „Jeder Auftrag ist eine neue Herausforderung“, so der Künstler. Leidenschaft sei seine Antriebsfeder. „Ich war so mit Begeisterung dabei und habe gleich noch ein weiteres Schaf geschnitzt“, erzählte er den anwesenden Gästen. Eine Figur, die auch sogleich einen Platz in der Krippe bekommt. 

Im Jahr 2018 startete er mit dem Kunstprojekt. Es entstanden Maria, Josef und das Jesuskind. Die Grundformen werden aus einem Block Zirbelkiefer aus dem Tannheimer Tal herausgesägt und dann in Feinarbeit mit einem Schnitzmesser weiter bearbeitet, erklärt Liebenstein seine Vorgehensweise. 2019 kamen weitere Figuren dazu, eine Bäuerin, ein Hirte, ein Hirtenknabe und eine Ziege. „Eine Bereicherung und eine Attraktion für den Kemptener Weihnachtsmarkt“, betonte stolz CSU-Stadtrat Peter Wagenbrenner. In kürzester Zeit hatten sich für die Figuren auch Paten gefunden, die die Kosten als Sponsoren übernehmen, so Wagenbrenner. „Die Figuren sind ein guter Ersatz für eine lebendige Krippe.“ Mit den nun fünf statt vier weiteren Figuren sei das Projekt abgeschlossen. Doch vielleicht gebe es im nächsten Jahr noch eine Erweiterung der Krippe, verriet der Stadtrat geheimnisvoll. „Für die Weihnachtskrippe wird dies eine tolle Geschichte“.

Christine Reder

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