Festtage in Reichling

Für den guten Ton im Lechrain

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Auf rundum gelungene Festtage können die Blaskapelle und die Landjugend in Reichling zurückblicken. Das große Festwochenende war der absolute Höhepunkt.
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Auf rundum gelungene Festtage können die Blaskapelle und die Landjugend in Reichling zurückblicken. Das große Festwochenende war der absolute Höhepunkt.
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Auf rundum gelungene Festtage können die Blaskapelle und die Landjugend in Reichling zurückblicken. Das große Festwochenende war der absolute Höhepunkt.

Reichling – Für den guten Ton und das Taktgefühl haben bereits die vielen hundert Musikanten beim Gesamtchor gesorgt. Danach waren es gar 2.000 Bläser, Burschen und Mädchen aus vielen Land­jugendgruppen sowie aus vielen Reichlinger beziehungsweise Ludenhausener Vereinen, die zum Gelingen des Festzuges beitrugen. Er war Höhepunkt der fünftägigen Feiern und lockte mindestens so viele Besucher wie Mitwirkende zum Bezirksmusikfest nach Reichling.

In vielfacher Hinsicht kommt dem Großereignis in der hochgelegenen Ortschaft im Lechrain eine besondere Bedeutung zu. Nach Denklingen (2017) und Hohenfurch (2018) war es mit der Musikkapelle Reichling zum dritten Mal in Folge ein renommiertes Blasorchester aus dem Süden des Bezirks Lech-Ammersee, das heuer das Bezirksmusikfest ausrichtete. Auch ist es in diesem Jahr zu der ungewöhnlichen Konstellation gekommen, dass gleich vier Bezirksmusikfeste in den Landkreisen Landsberg und Weilheim-Schongau stattfanden: in Asch, Reichling, Altenstadt und Raisting. Die Reichlinger, mittendrin in der Region, waren auf allen präsent.

Eine weitere Besonderheit ist, dass sowohl die Schirmherrin als auch die Verantwortliche im Verein, bei der die organisatorischen Fäden zusammenlaufen, Frauen sind. Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler erwähnte das am Sonntagnachmittag im vollen Bierzelt mit Stolz.

Zuerst eine Zweckehe

Und: Ebenso wie 2017, als in Reichling das große Trachten­fest des Lechgaus zusammen mit dem Schützenjubiläum veranstaltet wurde, waren auch diesmal zwei Vereine im Boot. Denn es galt zwei Jubiläen zu feiern: 100 Jahre Musikverein und 70 Jahre Landjugend Reichling. Musikvereins-Vorsitzende Kathrin Bleicher sagte dazu, dass sich aus der anfänglichen „Zweck­ehe“ zwischen Musikkapelle und Landjugend eine gute Freundschaft entwickelt habe.

Der Gesamtchor, bei dem nacheinander Bezirksdirigent Andreas Grandl, der Reichlinger Kapellmeister Lars Scharding, Bezirksjugenddirigent Gerhard Böck und Franz Haidu als Marschmusikbeauftragter des MON (Musikbund für Ober- und Niederbayern) den Takt vorgaben, erklangen zum Schluss traditionell das Lied der Bayern und die Deutschlandhymne. Bezirksleiter Bernhard Weinberger war überwältigt davon, dass sich 36 Kapellen und vier Trommlerzüge zum Festzug gemeldet hatten. Er richtete seinen Dank auch an Pfarrer Michael Vogg, der vormittags den Feldgottesdienst zelebrierte.

MON-Präsident Marcel Huber würdigte das Engagement der mehr als 25.000 Musiker im Musikbund. Thomas Goppel vom Bayerischen Musikrat ermunterte alle, „in Zukunft weiter auf den guten Ton zu achten“. Landrat Thomas Eichinger merkte an, „richtig im Takt zu sein“, sei – genauso wie in der Musik – auch in Politik und Gesellschaft hilfreich.

Im Festzug waren es 90 Zugnummern. Matthias Graf und Bernhard Weinberger sagten auf der Ehrentribüne an der Untergasse die Kapellen, Trommlerzüge, Landjugendgruppen, Gespanne, Festwagen und die Vereine an. Besonderheiten: Die Kapelle aus Rott ist die einzige weit und breit, die einen Schellenbaum in der Marschmusik mitführt. Und die Denklinger geht als einzige Kapelle mit einer Fahne voraus.

Vier Musikkapellen kamen von weither. Das waren zum einen die Musikvereine aus Aldein in Südtirol und aus Gries in Tirol mit beeindruckender Tracht. Aus Unterfranken waren ebenfalls zwei Orchester da: die Musikkapelle aus Zell, wo die Schwester des Reichlinger Dirigenten das Saxophon spielt, und der Musikverein Hendungen; das ist die Heimat von Dirigent Lars Scharding. Die Reichlinger feierten mit ihren Gästen bei bestem Spätsommerwetter ein Musikfest und ein Landjugend-Jubiläum, das lange in Erinnerung bleiben wird. 

Johannes Jais

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