Erlaubtes Schwarzfahren

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Sie stellten das neue Buskonzept vor (v. links): Patricia Banning (Bürgerbüro), Simone Sedlmair (Öffentlichkeitsarbeit Stadt Landsberg), Dietmar Winkler (ÖPNV-Verantwortlicher), Klaus Schneider (Busunternehmen Schneider), Thomas Eisele (Busunternehmen Eisele), Oberbürgermeister Mathias Neuner und Robert Götz (Stadt Landsberg).

Landsberg – Bus fahren ohne Ticket duldet die Stadt Landsberg 2017 am ersten Samstag jeden Monats. Dadurch soll das „tolle Busangebot“ in der Stadt wieder besser „in den Köpfen“ der Bürger verankert werden, hofft Oberbürgermeister Mathias Neuner. Auch mit ihrer „1+“-Kampagne werben Stadt und Busunternehmen ab sofort: Schließlich können die Bürger innerhalb des Stadtgebietes sämtliche Busse mit nur einem Ticket nutzen.

„Die 1+ Regelung stellt im Prinzip keine Neuerung dar. Schon lange können die Bürger innerhalb des Stadtgebietes mit nur einer Fahrkarte fahren, auch wenn sie auf eine andere Stadtbuslinie oder auch ein anderes Busunternehmen umsteigen“, erklärt Klaus Schneider, Inhaber des gleichnamigen Bus­unternehmens. Diese Tatsache, durch die sich die Landsberger Geld sparen und das Busangebot noch besser nutzen können, wolle man durch das neue Konzept wieder ins Bewusstsein rufen.

Ebenfalls die Busnutzung in der Stadt ankurbeln soll das „legale Schwarzfahren“, das Stadt und Busunternehmen im kommenden Jahr monatlich jeweils am ersten Samstag anbieten. OB Neuner erläuterte die Idee dahinter: „Wir haben ein attraktives Bussystem. Würden die Bürger dieses öfter beanspruchen, könnte man dem zunehmenden Verkehr in der Innenstadt sowie den Staus entgegenwirken.“ Das Kostendefizit, das den Busunternehmen durch die Schwarzfahrten am Samstag entstehe, gleiche die Stadt Landsberg aus, so der OB weiter. Erstmals getestet werden darf der kostenlose Busfahrservice am 7. Januar.

Im Zuge des Buskonzepts, an dem auch das Landratsamt maßgeblich beteiligt war, wurde auch ein neuer handlicher Faltplan herausgegeben, der sämtliche Stadtbuslinien darstellt. Besonders durch die „stabile Haptik“ und die „Übersichtlichkeit“ besteche der Linienplan, beschreibt Neuner „das neue Outfit“.

Marco Tobisch

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