Weißt du noch, als ...?

2019 ist im Landkreis Landsberg viel passiert – der KREISBOTE blickt zurück

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Grundsteinlegung: Das Urbane Leben am Papierbach soll für dringend benötigen Wohnraum in Landsberg sorgen. Das Bauprojekt sorgte aber auch immer wieder für Kritik. So beim Thema Kulturbau, Verkehr und Lady-Herkomer-Steg.

Landkreis – Das Jahr 2019 hatte viel zu bieten – spannende Erlebnisse, kuriose Ereignisse sowie gute und böse Überraschungen. Bevor es mit neuen Geschichten und hoffentlich vielen guten Nachrichten in das neuen Jahr 2020 geht, blickt der KREISBOTE noch einmal zurück auf die Momente, die 2019 geprägt haben:

Chaos des Jahres

Einsturzgefahr: Rund 20 Männer vom THW Landsberg mussten das Dach des Sportzentrums im Januar von den Schneemassen befreien.

Im Januar stand der Landkreis ganz im Zeichen eines perfekten Winter-Wonderlands. Die Häuser waren von einer dicken Schneedecke eingehüllt, auf den Rodelflächen tummelten sich große und kleine Schlittenfahrer in bunten Schneeanzügen. Für die Schüler dürfte auch der schulfreie Tag nach den Weihnachtsferien ein zusätzliches Zuckerl gewesen sein. Doch der Wintertraum wurde für manch einen zum Alptraum. Vor allem die Einsatzkräfte aus dem Landkreis waren schwer beschäftigt. Dächer, wie etwa das vom Landsberger Sportzentrum, drohten unter der Schneelast einzubrechen. Auch in anderen Teilen Bayerns war die Situation angespannt. So machten sich viele Feuerwehrler aus dem Landkreis auf in andere Gemeinden, um dort zu helfen. Freiwillig, in ihrer Freizeit.

Entscheidung des Jahres

Es war ein voller Erfolg. Zumindest für die Unterstützer des Volksbegehrens Artenvielfalt. Die Landwirte fühlten sich hingegen zu Sündenböcken erklärt. Mehr als eine Million Unterschriften waren zusammengekommen. Zwei Kommunen aus dem Landkreis waren dabei besonders aktiv und lagen unter den Top Ten im Freistaat: In Utting hatten sich 35,92 Prozent der 2.374 Wahlberechtigten in die Listen des Volksbegehrens eingetragen. Das ist Rang 2 in Bayern. Auf Platz 7 der Bayernliste rangierte die Gemeinde Schondorf. Von den 2.906 Wahlberechtigten suchten und fanden 945 den Weg ins Rathaus, um sich mit ihrer Unterschrift für eine Verbesserung der Artenvielfalt in die Listen einzutragen.

Aufruhr des Jahres

Zwei Strandbäder. Ein Problem. Den Uttingern ist ihr „Juwel am See“ heilig. Wer versucht, ihnen den freien Zugang, egal zu welcher Jahreszeit, zu verwehren, der muss sich warm anziehen. Das bekam auch Gemeinderatsmitglied Karl Sauter zu spüren. Eigentlich hatte er nur die Frage gestellt, wer für Unfälle außerhalb der Öffnungszeiten haftet. Anfang des Jahres dann die Überraschung: Sauter tritt zurück. Man munkelt, der Gegenwind in Sachen Strandbad war zu groß. Damit war die Sache aber längst noch nicht gegessen. Ein Gutachten bestätigte, vor allem der Sprungturm stelle die Gefahrenquelle Nummer 1 dar. Und so mussten sich die Uttinger auf einen Kompromiss einstellen. Freier Zugang zum Strandbad Ja. Aber der Sprungturm bleibt außerhalb der Öffnungszeiten tabu. In Dießen ging es auch um die Haftungsfrage. Hier hatte sich die Gemeinde dazu entschlossen, die Schlüssel zum Strandbad St. Alban zu kassieren. Doch es war ein Schrecken mit Ende. Das Strandbad wurde in eine Freizeitanlage mit Badestelle umgewandelt. Kein Eintritt. Keine Badeaufsicht. Kein Problem. Einziger Wermutstropfen: Das Floß und die Rutsche mussten wegen möglicher Unfallgefahren entfernt werden.

Film des Jahres

Alle zwei Jahre blickt Filmemacher Rudolf Gilk zurück in die Vergangenheit Landsbergs. 2018 hat er sich ganz den 1990er Jahren verschrieben. Dabei hat er aus sechs Stunden Material einen fast zweistündigen Rückblick zusammengeschnitten. Man begegnet im Film vielen Menschen, die nicht mehr leben. Oder man stellt fest, wie die Zeit sie verändert hat. Vieles, was damals wichtig war, ist inzwischen vergessen oder nicht mehr ganz präsent. Zahlreiche Menschen wollten sich die kleine Reise in die Vergangenheit nicht entgehen lassen und so war der Saal des Olympia Kinos regelmäßig ausgebucht. Zurecht. Gilk hat der Lechstadt damit mal wieder ein kleines Denkmal gesetzt.

Kontroverse des Jahres

Zahlreich sind die Schüler aus dem Landkreis bei den Fridays for Future-Demonstrationen nach Landsberg gekommen. Ernst genommen wurden sie aber längst nicht von jedem.

Jungen Menschen wird ja oft vorgeworfen, sie würden sich für nichts interessieren außer für ihre Smartphones. In diesem Jahr haben zahlreiche Schüler aus dem Landkreis gezeigt, dass sie sich sehr wohl für andere Dinge einsetzten können. Bei den Fridays- for-Future-Demonstrationen in Landsberg forderte die Jugend einen besseren Klimaschutz. Im September waren sogar rund 3.000 Teilnehmer bei der Demo dabei. Während der eine die Schüler für ihr Engagement lobte, kam aus einer anderen Ecke teils heftige Kritik. Der größte Vorwurf: Die wollen doch nur Schule schwänzen. Um die Kritik zu entkräften, wurden fortan sogar Demos außerhalb der Schulzeiten durchgeführt. Die Kritiker sind dennoch geblieben.

Event des Jahres

Der Sommer 2019 stand ganz im Zeichen des Ruethenfestes. Wieder mal wurde mit Hilfe von zahlreichen Ehrenamtlichen ein buntes und fröhliches Kinderfest auf die Beine gestellt, das seinesgleichen sucht. Rund 1.000 Kinder und Jugendliche sorgten mit ihren authentischen Kostümen für große Augen bei den Zuschauern. Die prachtvoll geschmückten Kutschen und imposanten Kaltblüter zogen ebenfalls die Blicke auf sich. Eines der Highlights war aber sicherlich die Aufführung von „Carmina Burana“ auf dem Hauptplatz – trotz eines einsetzenden Unwetters. Stimmgewaltig, auch gegen den Donner. Die Aufführung von Orffs Werk trotzte mit 270 Sängern und Musikern dem Wetter. Zudem war die Carmina heuer lokal angesiedelt. Sie wurde nicht mit großem Orchester wie 2015 gespielt, sondern in der Fassung von Orffs Schüler Wilhelm Killmayer mit zwei Klavieren und fünf Percussionisten. Etliche der Musiker und Sänger kamen aus dem Landkreis.

Fortschritt des Jahres

Bis es so weit ist, werden noch ein paar Jahre ins Land ziehen. Aber dass der Beitritt des Landkreises zum Münchener Verkehrs- und Tarifverbund MVV kommen wird, ist eigentlich klar. Der Grundstein dafür wurde im Herbst 2019 gelegt. Der Kreisausschuss beschloss die Teilnahme an der Grundlagenstudie des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr zur Erweiterung des MVV-Gebietes als Kreistagsempfehlung einstimmig. Auch der Beschluss zur Ausschreibung eines Nahverkehrsplanes – eine Grundvoraussetzung des Verkehrsministeriums für einen MVV-Beitritt – fiel ohne Gegenstimme.

Kuriosität des Jahres

In einer der vielen Sitzungen des Gemeinderats im Fuchstal ging es um die Lagerkapazitäten im Feuerwehrhaus und im gemeindlichen Bauhof. So weit, so unspektakulär. Als Gemeinderat Anton Weinholzner mehr Details zu den Platzkapazitäten erfahren wollte, holte Bürgermeister Erwin Karg gründlich aus. Es zeugt von seiner langjährigen kommunalpolitischen Erfahrung, dass er dabei an ein wichtiges Ereignis aus seiner ersten Amtsperioden erinnerte. Vor 13 Jahren traf im Fuchstal eine außergewöhnliche Lieferung ein, für die sämtliche Platzreserven ausgeschöpft werden mussten. Aufgrund eines Fehlers bei der Bestellung fuhr ein Lastwagen am Bauhof vor, vollbeladen mit Toilettenpapier. Hat da jemand aus dem Rathaus statt Kilogramm versehentlich oder bewusst die Maßeinheit Zentner draufgeschrieben? Laut Darstellung des Bürgermeisters hat das Material dieser außergewöhnlichen Fracht lange angehalten. Was wohl nicht nur an der großen Menge lag, sondern auch daran, dass es sich um kostengünstiges graues, einlagiges Toilettenpapier handelte, das die hohen Ansprüche der Nutzer nur in geringem Maß erfüllen konnte. Nach zwölf Jahren ist aber die ‚erlösende‘ Nachricht eingetroffen, dass vom einlagigen Klopapier endlich alles aufgebraucht worden ist. 2019 brach damit eine neue Ära an: die des zweilagigen Toilettenpapiers.

Hin und Her des Jahres

Landsberg hat ein Parkplatz-Problem. Und dabei ist nicht etwa die Innenstadt gemeint, sondern die Situation am Klinikum. Wer dort tagsüber auf der Suche nach einer Parkmöglichkeit ist, muss unter Umständen erst ein paar Runden drehen, bevor irgendwo was frei wird. Hier stehen Mitarbeiter und Besucher des Klinikums, aber auch jede Menge Pendler. Ein Parkhaus sollte her. So zumindest die Idee Anfang des Jahres. Im April dann die Nachricht: Das Parkhaus ist vom Tisch. Die Stadt hatte kein Interesse, den Bau des Landkreises mitzufinanzieren. Es musste also eine günstigere Lösung her. Landrat Thomas Eichinger verkündete, dass der Parkplatz erweitert werde. Drei Grundstücke nördlich des Bolzplatzes bis hin zur Breslauer Straße habe man bereits angekauft. 200 neue Stellplätze sollen so entstehen. Doch auch diese Lösung ist Schnee von gestern. Der Stadtrat schob dem einen Riegel vor: Es werde zu viel Fläche versiegelt. Im November dann die nächste Idee: Ab drei Stunden Parkdauer wird der Parkplatz kostenpflichtig. So will man Langzeitparker fernhalten. Doch der Aufschrei ließ nicht lange auf sich warten. Zumal stolze 25 Euro fällig werden, wer die Zeit überschreitet. Das Landratsamt hält dennoch an der Lösung fest. Oder kommt bald Plan Nummer 4?

Party des Jahres

Drei Tage, sechs Bühnen, rund 60 Acts. Und 12.000 begeisterte Musikfans, die zusammen feiern. Das diesjährige PULS Open Air auf Schloss Kaltenberg stellte nicht nur einen neuen Besucherrekord auf. Zum ersten Mal waren über 50 Prozent der auftretenden Künstler weiblich. Zu den zahlreichen Musikern gehörten Bosse, Blood Red Shoes oder auch Giant Rocks. Eines der absoluten Highlights war aber sicherlich der Auftritt der Durchstarter AnnenMayKantereit. Am letzten Abend des Festivals sorgten sie in der proppenvollen Arena mit Hits wie „Marie“ oder „Ich geh heut nicht mehr tanzen“ für einen unvergesslichen Abend. Die Polizei zog im Übrigen eine positive Bilanz. Es war ein friedliches Fest. Den ein oder anderen Besucher griffen die Beamten zwar auf, nachdem diese in anderen Sphären zu schweben schienen. Aber schlimmere Vorkommnisse als der Genuss von pflanzlichen Substanzen war nicht zu verbuchen.

Aufreger des Jahres

Sicher der Aufreger des Jahres: Die Kosten für den Lady-Herkomer-Steg vom ULP-Gelände zur Altstadt steigen auf 8,6 Millionen Euro an.

Bereits in den Jahresrückblick 2018 hatte es das Urbane Leben am Papierbach geschafft. Und auch 2019 sorgte das Bauprojekt für viele Schlagzeilen. Allerdings nicht unbedingt für Positive. Bei der Grundsteinlegung Anfang Juni strahlten Investoren und Politiker um die Wette. Vier Wochen später dann der große Ärger Der geplante Lady-Herkomer-Steg sollte statt 4,7 jetzt 8,6 Millionen Euro kosten. Der Grund: Baufirmen sind ausgelastet und haben oftmals keine Zeit. Und die, die ein Angebot abgaben, verlangten dementsprechende Preise. Der Stadtrat sah keine andere Möglichkeit, als den Bau dennoch durchzuziehen. 25 der 30 Stadtratsmitglieder stimmten dem neuen Preis zu. Bei vielen Bürgern sorgte das für Unmut. Und es wurden erneut Stimmen laut, die fragten, wozu man den Lechsteg überhaupt brauche. Sind doch in unmittelbarer Nähe bereits drei Brücken. Doch es half alles nichts. Im September starteten die Bauarbeiten. Ach ja, und vom strittigen Kulturbau aus dem Jahresrückblick 2018 gab‘s auch wieder Neuigkeiten. Nach einem Architektenwechsel entsteht oberhalb des Kultursaals nun ein 4-Sterne-Hotel. Auch hier fragte sich so mancher: Braucht‘s das?

Wechsel des Jahres

Die Nachricht schlug wie eine Bombe ein: Kauferings 1. Bürgermeisterin Bärbel Wagener-Bühler hatte nach etwas mehr als einem Jahr Ende Mai 2019 das Handtuch geworfen und war von ihrem Amt zurückgetreten. Dass sie mit dem Amt nicht glücklich war, hatte sich unter Insidern schon länger herumgesprochen. Überraschend war aber dann doch der frühe Zeitpunkt des Rücktritts. Eine Begründung gab es von ihr nicht. Sie hat auch das Rathaus nicht mehr betreten. Zur Erinnerung: Wagener-Bühler war eine von fünf Kandidaten für das Bürgermeisteramt. Mit überraschend gutem Ergebnis kam sie in die Stichwahl, zusammen mit Thomas Salzberger (SPD), der dann aber äußerst knapp unterlag. Für Salzberger ergab sich aus dem Rücktritt von Wagener-Bühler die letzte Chance, seinen Lebenstraum zu verwirklichen und Bürgermeister seiner Heimatgemeinde zu werden. Nachdem er dreimal gescheitert war, wollte er eigentlich nicht mehr antreten. Vor allem aber von den Kauferinger Vereinen sei er gebeten worden, sich noch einmal zur Verfügung zu stellen. Das hat er dann auch getan. Er ging in der Wahl gegen Dr. Patrick Heißler von den Grünen als Sieger hervor. Heißler erzielte mit 44,6 Prozent ein achtbares Ergebnis. Beide Kandidaten betonten, es sei ein ungewöhnlich fairer Wahlkampf gewesen.

Aufschieberitis des Jahres

Der barrierefreie Bahnhof in Kaufering scheint sich zu einer unendlichen Geschichte zu entwickeln. Anfang des Jahres musste Noch-Bürgermeisterin Bärbel Wagener-Bühler im Marktgemeinderat verkünden, dass sich der barrierefreie Ausbau wohl auf das Jahr 2023 verschieben wird. Die Bahn gab als Grund die Verzögerung bei der Elektrifizierung an. Nachdem Thomas Salzberger das Amt des Bürgermeisters übernommen hatte, wollte er das nicht einfach so hinnehmen. Um den Druck auf die Bahn zu erhöhen, startete er Ende November eine Petition. Rund 3.500 Unterschriften erhofft sich Salzberger. Dadurch will er verhindern, dass die Bahn den barrierefreien Ausbau immer weiter nach hinten verschiebt. Der Ergebnis ist noch offen. Bis April werden noch Unterschriften gesammelt.

Wette des Jahres

Reichlings Dirigent Lars Scharding ist ein musikalisches Schwergewicht. 2019 wollte er abspecken. Mit der Vereinsvorsitzenden Kathrin Bleicher, die ihn als „Pfundskerl“ charakterisiert, hat er schon im Frühjahr 2018 gewettet, dass er bis zum Musikfest in Reichling 25 Kilogramm abnehmen will. Dort musste er dann auf die Kälberwaage. Das Ergebnis: 112 Kilogramm. Damit hat Scharding die Wette verloren, dass er bis zum Musikfest einen halben Zentner abspeckt. Bewältigt hat er immerhin die halbe Etappe. Der Kapellmeister erfüllte den Wetteinsatz und dirigierte den P.O.S.-Marsch im Dirndl.

Unstimmigkeit des Jahres

Im Oktober kamen gute Nachrichten aus München. Die Landesregierung hatte zugestimmt, dass Landsberg die Landesausstellung 2024 beheimaten darf. Eigentlich eine tolle Sache. Die Landesausstellung könnte das perfekte Eröffnungsevent für das Stadtmuseum sein, dessen Sanierung ursprünglich Ende 2023 durch sein sollte. Und genau da war der Haken. Einige Stadtratsmitglieder bezweifelten, ob das klappen würde. Auch Oberbürgermeister Mathias Neuner hatte Vorbehalte. Es gebe Baumaßnahmen, die Vorrang hätten. Warum im Stadtrat dann überhaupt beschlossen wurde, sich für die Landesausstellung zu bewerben, wenn doch die Sanierung noch in den Sternen stand, konnte nicht geklärt werden. Von den Landsberger Bürgern und auch Geschäftsleuten gab‘s ordentlich Druck. Alle wollten die Landesausstellung. Die Hans-Heinrich-Martin-Stiftung stellte sogar eine Anschubfinanzierung in Höhe von 250.00 Euro in Aussicht. Mitte November folgte dann die endgültige Abstimmung im Stadtrat. 18 der 28 Mitglieder sagten ja zur Sanierung und ja zur Landesausstellung. In wirklich trockenen Tüchern ist damit aber leider noch nichts.
Stephanie Novy/Siegfried Spörer/Johannes Jais

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