Mehr Kundenschalter, weniger Wartezeit

Bekommt die Abfallwirtschaft einen Festbau?

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Autoschlangen vor dem Hofstettener Container-Häuschen dürften sich bald reduzieren. Der Landkreis will dort nächstes Jahr einen Festbau für eine schnellere Abwicklung errichten.

Hofstetten – Zur Hochsaison im Herbst, wenn Hecken gestutzt und Gärten sattelfest für den Winter gemacht werden, ­dauert´s in Hofstetten schon mal länger. Im dortigen Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) sei dann besonders am Freitag und Samstag mächtig Betrieb am Schalter, erklärte Johann Bernauer zuletzt im Kreisausschuss. Damit die AWZ-Mitarbeiter den Ansturm besser bewältigen können, plant der Landkreis für das kommende Jahr einen Ausbau.

Als der Vertrag mit der Gemeinde Hofstetten 1991 erstmals fix war, wurde das Betriebsgebäude in Container-Bauweise errichtet. Schließlich war das Häuschen vorerst nur für eine Übergangszeit angedacht. Inzwischen sei jedoch der „­Verschleiß groß“, sagt Bernauer – das Provisorium hat ausgedient.

„Deshalb schlagen wir vor, das Gebäude nun in fester Bauweise zu errichten“, erklärte der ­Sachgebietsleiter der Abfallwirtschaft im Landratsamt zuletzt. Dort werde dann auch die Anzahl der Kundenschalter aufgestockt, um mehr Entsorger gleichzeitig bedienen zu können. Den Projektbeschluss wolle Bernauer Anfang des kommenden Jahres vorlegen. Und dann soll´s gleich schnell gehen: „2018 wollen wir den größten Teil der Maßnahme durchsetzen“, hofft Bernauer.

Dass das Abfallwirtschaftszentrum im Kreisausschuss überhaupt zur Sprache kam, lag an den Haushaltsberatungen fürs kommende Jahr. Für 2018 sind nämlich 790.000 Euro für eine „Neuerrichtung“ eingestellt und gaben Anlass zur Nachfrage. Abfall-Chef Bernauer klärte den Kreisausschuss daraufhin auf.

Marco Tobisch

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