Abitur an FOS und BOS Landsberg

Der Schlüssel für Chancen

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Ein Spitzen-Trio unter den diesjährigen FOS/BOS-Abiturienten: Martina Bartl, Jasmin Arnold und Jasmin Schwabbauer (von links). Nicht im Bild: Laura Gebhard.

Landsberg – Schon wieder ein Zeugnis – die meisten Absolventen der 13. Klassen von Fachoberschule (FOS) und Berufsoberschule (BOS) sind geübt in der Entgegennahme von Abschlusszeugnissen, haben sie doch vor nicht allzu langer Zeit die Real-, Mittel- oder Berufsschule absolviert und im vergangenen Jahr ihr Fachabitur bestanden. Trotzdem war die Verleihung der Abiturzeugnisse im Sportzentrum etwas Besonderes – „ein großer Tag in Ihrem Leben“, wie der stellvertretende Landrat Peter Ditsch sagte.

125 Schüler aus sechs 13. Klassen der Fachrichtungen Sozialwesen, Technik sowie Wirtschaft und Verwaltung erhielten ihre Abiturzeugnisse. Drei Viertel der Absolventen besitzen nun die allgemeine, der Rest die fachgebundene Hochschulreife. Ditsch ermunterte die jungen Leute, aus ihrem Abschluss etwas zu machen. „Das Abiturzeugnis ist ein Schlüssel, es öffnet Türen und eröffnet Chancen.“ Die Unternehmen in der Region warteten nur auf qualifizierten und motivierten Nachwuchs.“

Andreas Gröbmüller von der VR-Bank Landsberg-Ammersee sah die Abiturienten am Ende einer wichtigen Etappe ihres Lebens und gleichzeitig an einem neuen Start – in ein Studium oder ins Berufsleben. Mit ihrem Bester-Preis zeichnete die VR-Bank die Jahrgangsbesten jeder Fachrichtung aus: Jasmin Schwabbauer (Sozialwesen), Jasmin Arnold (Technik), Martina Bartl (Wirtschaft und Verwaltung) sowie Laura Gebhard (BOS).

„Ihr gehört zu den Aktiven“, lobte Elternbeiratsvorsitzender Bernd Schwarz. Egal, was nun anstehe – „zocken, feiern, chillen, ein ökologisches Jahr oder Work & Travel“ – wichtig sei, sich nicht verunsichern zu lassen. Und wer später merke, dass ein eingeschlagener Weg doch nicht der richtige sei, solle keine Angst haben, die Konsequenzen zu ziehen. „Es gehört zum Leben, dass man auch mal eine falsche Entscheidung trifft.“

Den Mut, die eigenen Träume auszuleben, wünschte Schülervertreter Talwinder Singh seinen ehemaligen Mitschülern. „Wer das nicht tut, begeht spirituellen Suizid.“ Schulleiter Dietmar Bauer sieht seine Abiturienten gut vorbereitet für den Gang an die Hochschule und lobte ihre „Wertehaltung und Arbeitstugend“. Auf ihre Leistungen dürften die Absolventen stolz sein, so Bauer. „Denn das ist die Motivation für weitere Leistung.“

Ulrike Osman

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