Absage an die Windenergie in Dießen

Im Rahmen eines neuen Flächennutzungsplanes samt Landschaftsplan ist von den Planern auch der mögliche Gewinn von regenerativer Energien im Gemeindebereich begutachtet worden. Eine klare Absage wurde dabei der Windenergie erteilt.

Das Aufstellen von Windrädern wird von den Architekten allein schon wegen des Landschaftsbildes abgelehnt. Möglichkeiten wie das Gewinnen von Wärme durch Thermalwasser (Geothermie) oder das Nutzen der Sonnenenergie können dagegen weiter verfolgt werden. Einen großen Fehler sehen die Planer jedoch darin, das schöne Ortsbild Dießens durch wie vereinzelte Briefmarken verteilte Solarmodule zu verändern. Hingegen können sich die Planerinnen Andrea Gebhard und Ulrike Angerer durchaus vorstellen, gezielt ganze Dachflächen für die Stromgewinnung zuzulassen und/oder Gebiete für Solarfelder auszuweisen. „Es gibt die Möglichkeit, den Strombedarf der gesamten Dießener Bevölkerung über Solaranlagen zu nutzen“, so die Anregung Gebhards auf der Gemeinderatssitzung in der vergangenen Woche. Und sie hatte bereits Vorschläge für potentielle Flächen im gesamten Gemeindegebiet mit dabei. Erst die Dächer Bürgermeister Herbert Kirsch schlug in diesem Zusammenhang vor, bevor man in die Diskussion über weitere Solarfelder einsteige, zunächst einmal die gemeindlichen Dachflächen auf diese Möglichkeit hin zu untersuchen. Der erste Solarpark im Gemeindebereich wurde, wie im KREISBOTEN berichtet, nach langen Diskussionen und Standortsuchen am Ortsrand von Dettenhofen genehmigt.

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