"Zwischen Himmel und Erde"

Ein glänzendes Adventskonzert der Stadtkapelle Landsberg 

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"Zwischen Himmel und Erde": Die Stadtkapelle Landsberg überzeugte unter der Leitung von Daniela Sparrer mit Musik aus Pop, Klassik und weihnachtlichem Repertoire in der Stadtpfarrkirche.

Landsberg – Eine liebgewordene Tradition, die regelmäßig zu Weihnachten die Stadtpfarrkirche fast bis auf den letzten Platz füllt: das Adventskonzert der Stadtkapelle unter Dirigentin Daniela Sparrer. Auch dieses Jahr ertönten am Samstagnachmittag unter dem Motto „Zwischen Himmel und erde“ klassische, poppige und vor allem weihnachtliche Lieder zur Freude der Besucher. Selbst die Kleinsten lauschten aufmerksam.

Mit Satoshi Yagisawas Fanfare „The Benefaction from Sky and Mother Earth“ setzte Sparrer mit ihrem Orchester gleich einen glorreichen Startpunkt. Und betonte, dass man sich, trotz sakralem Aufführungsort, sehr wohl über Applaus zwischen den Stücken freue. Eine Aufforderung, der die zahlreichen Zuhörer gerne nachkamen.

Auch die Kleinsten lauschen andächtig.

Nach bombastischem Auftakt setzte Delibes „Blumenduett“ aus der Oper „Lacmé“ – sowohl von zwei Flöten als auch zwei Trompeten vorgetragen – einen lieblichen Kontrapunkt. Bevor Stück Nummer 3, der „Earthdance“ von Michael Sweeney, wieder das Thema Natur aufnahm: drohende Pauken grollten Gewitterdonner, Regen prasselte von den Percussions und ein Glockenspiel leitete schließlich über zum jubelnden Tanz. Ein weiteres ‚naturmalerisches‘ Werk bot Sparrer mit „Eiger“, in dem sowohl die dramatische Nordwand als auch sanftere Wanderungen auf Jungfrau und Mönch instrumental erklingen.

Einen Bruch, zumindest in der Besetzung, gab es bei den Stücken „O holy Night“ und „Let it snow“: Ein Blechbläserquintett (Oliver Hahn, Volker Haferkamp, Aaron Wiedner, Rainer Hach und Gottfried Sparrer) zauberte leisere Töne in das Kirchenrund. Und Hornsolist Colin Heatlie überzeugte in Adolphe Adams ‚Heiliger Nacht‘. Einen weiteren Soloauftritt hatte Silke Horn, die Stefan Nilssons „Fly with me“ aus dem Musikfilm „Wie im Himmel“ mit glockenklarer Stimme sang.

Natürlich durften auch absolute Klassiker nicht fehlen. So zum Beispiel Irving Berlins „White Christmas“, das wohl jeder schon einmal in Bing Crosbys Interpretation aus den 40er Jahren an Weihnachten gehört hat. Nicht umsonst gilt das Lied als meistverkaufte Single aller Zeiten. Aber auch „The most wonderful Time of the Year“ gehörte zu den Ohrwürmern des Programms.

Auch heuer endete die musikalische Weihnachtseinstimmung mit „Tochter Zion“. Ein festliches Konzert mit hervorragenden Interpreten.
Susanne Greiner

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