Neuer Kaplan für Lechrain-Pfarreien

Freund der bayerischen Kultur

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Der Seelsorger Alfredo Quintero vor der Kinsauer Pfarrkirche. Er ist neuer Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Lechrain.

Lechrain – Die Pfarreiengemeinschaft Lechrain hat jüngst offiziell ihren neuen Kaplan begrüßt: Der kolumbianische Seelsorger Alfredo Quintero ist seit Anfang September in den sechs Pfarreien im südlichen Lechrain tätig. Im Rahmen der 300-Jahr-Feier der Matthäuskirche in Kinsau hatten die Gläubigen aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft die Gelegenheit, ihren neuen Kaplan kennenzulernen.

Mit ihm haben die Lechrain-Pfarreien jetzt wieder einen zweiten Priester neben Pfarrer Michael Vogg, nachdem Kaplan Pater Daniel kürzlich nach Dirlewang wechselte. Alfredo Quintero freut sich auf seine neue Aufgabe: Er möchte gerne den Glauben mit den Menschen in den Lechrain-Pfarreien teilen. 

Der neue Kaplan ist schon viel in der Welt herumgekommen, bevor es ihn jetzt in den Lechrain verschlug. Seit 17 Jahren ist er als Priester tätig - und in dieser Zeit hat der 43-Jährige schon beachtlich viele verschiedene Erfahrungen als Seelsorger gesammelt. Das liegt sicher auch daran, dass ihm zwei Dinge schon immer sehr wichtig waren: Die Bildung und das Kennenlernen von anderen Kulturen.

Genau deswegen ist er auch gerne dem Ruf seines Bischofs gefolgt, als ihn dieser im Jahr 2001 nach Europa gesandt hat – obwohl ihm der Abschied von seiner Familie und den Menschen in seiner Heimat Kolumbien nicht gerade leicht gefallen war. 

Aufgewachsen ist Quintero in der rund 130000 Einwohner zählenden kolumbianischen Stadt Ocaña. Dort wurde er 1997 zum Priester geweiht. Es folgten Stationen in Rom, Wuppertal und Mering. Sehr nahe ist ihm bereits die bayerische Kultur. 

Seine Liebe zu Bayern entdeckte er in Huglfing, wo er einige Male eine Urlaubsvertretung übernahm. „In Huglfing habe ich mich damals in Bayern verliebt“, erinnert er sich schmunzelnd. „Die Bayern identi-fizieren sich stark mit ihrem Land und sie pflegen viele Traditionen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden“, hat er beobachtet und fügt hinzu: „Und ich freue mich, hier in Bayern an diesen Traditionen teilhaben zu können.“

mas

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