Coaching für Arbeitnehmer

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Der Wechsel an der Spitze des Jobcenters Landsberg ist vollzogen (von links): Arbeitsagenturleiterin Anette Farrenkopf, Vorgänger Norbert Mack, die neue Geschäftsführerin Dr. Aline Kühne und Landrat Thomas Eichinger.

Landsberg – Wechsel an der Spitze des Jobcenters Landsberg: Den bisherigen Geschäftsführer, Norbert Mack, zieht es beruflich ins Allgäu, seine Nachfolgerin in der Lechstadt ist Dr. Aline Kühne. In kleinem Rahmen wurde die 32-Jährige gestern in ihr Amt eingeführt.

Zuvor aber galt es Norbert Mack zu danken und zu verabschieden. Er habe viel geleistet und sei „mit Freude und großem Erfolg“ bei der Sache gewesen, lobte Landrat Thomas Eichinger, außerdem habe der scheidende Geschäftsführer für „sozialen Frieden gesorgt und lange, problematische Fälle erfolgreich integriert. Mack kehrt nach zwei oberbayerischen Jahren zurück in seine alte allgäuer Heimat Memmingen. Auch die Leiterin der Arbeitsagentur Weilheim Anette Farrenkopf berichtete von einer „tollen Zusammenarbeit“ mit Norbert Mack. Er hätte viele kreative Ideen gehabt und diese auch vorangebracht. 

Mack selbst erzählte, wie er im Landratsamt freitags eine Beratung für Jugendliche veranstaltete und sie bei der Berufswahl unterstützte. „Dazu habe ich auch gern einmal mein Sakko getragen, was ich sonst im Umgang mit Kunden eher vermied”, erzählte er lachend. Der ehemalige Vorsitzende unterstützte außerdem speziell „Kunden“ ohne Schulabschluss und alleinerziehende Mütter oder Väter bei der Jobsuche, was sich nicht selten dadurch problematisiert, dass gleichzeitig auch noch eine Betreuung für das Kind gefunden werden muss. 

Abgesehen davon entwickelte sich in Macks Arbeitszeit in Landsberg ein „50plus-Team“, welches über 50-Jährigen bei der Jobsuche hilft. Einer der großen Erfolge sei, so Mack, dass sie an der Spitze der langfristigen Integration Arbeitslo-ser stehen. Zum Abschied bedankte sich Norbert Mack bei allen für die „wunderbare Zusammenarbeit, die es in Landsberg gibt“. 

Dies wünsche sie sich ebenfalls, bekundete Nachfolgerin Dr. Kühne. Angelehnt an ein Zitat von Marie Curie meinte sie: „Man sieht immer nur das, was getan werden muss und nie das, was getan wurde“. Dies bezog sie auf die vollbrachte Arbeit ihres Vorgängers. Gleichwohl gebe es noch viel zu tun. So wolle sie etwa den schon Integrierten im Arbeitsleben mit helfender Hand zur Seite stehen und Andere mit Hilfe eines Eingliederungszuschusses unterstützen. Außerdem möchte sie ein Arbeitnehmer-Coaching anbieten.

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