Wie in alten Zeiten

Es war ein großer Schock für die Landsberger Basketballgemeinde, als Xaver Egger vor einigen Jahren vom Lech an die Isar wechselte. In den letzten drei Spielzeiten schnürte der 26-Jährige seine Basketballschuhe für den DJK SB München in der 2. Regionalliga und spielte dort auch sehr erfolgreich. Doch endlich können die Heimerer Schulen Basket und der gesamte Verein den Point Guard wieder in Landsberg willkommen heißen.

Ein Grund, warum sich der 26-Jährige damals entschloss, in München zu spielen, war vor allem das Studium. „ Die weiten Auswärtsfahrten und der Weg mehrmals die Woche nach Landsberg ins Training wären einfach mit einem zu großen zeitlichen Aufwand verbunden“, erklärt Egger. Allerdings habe ihm damals auch „die Identifikation und der Zusammenhalt im Team“ gefehlt. Ein paar Spiele seiner früheren Mannschaft hat sich Egger in den letzten Jahren zwar dennoch angeschaut, gekannt habe er aber kaum noch jemanden. „In den vergangenen drei Jahren wurde nicht konzeptionell gearbeitet, sondern immer nur eine Mannschaft kurz vor der Saison zusammengebaut“, blickt er kritisch zurück. Neues Konzept Doch nun hat Xaver Egger sein Studium (Druck- und Medientechnik) beendet und sich entschieden, wieder für die HSB Landsberg aufzulaufen. Das neue Konzept, in dem man versuche, die Jugend wieder an die erste Mannschaft heranzufüh­ren und der junge, motivierte Trainer Roman Gese seien ausschlaggebend dafür gewesen, begründet Egger seine Rückkehr. Aber auch der Entschluss des Vorstands, für einen Neuaufbau in die 2. Regionalliga – mit vielen Münchener Mannschaften – zurückzukehren, habe ihn in seiner Entscheidung bestärkt. Spaß am Basketball In der kommenden Saison zählt Rückkehrer Xaver Egger die Integration und Unterstützung der jungen Spieler zu seinen Hauptaufgaben. Der sportliche Aspekt soll darunter aber nicht leiden. Sein Ziel ist ein Platz unter den besten Drei – ohne dabei freilich den „Spaß am Basketball“ aus den Augen zu verlieren. Beim Verein ist man froh über die Rückkehr des Landsbergers, der zu den Grundfesten jenes Teams gehörte, dem einst der Durchmarsch aus dem Niemandsland bis in die 1. Regionalliga gelang. Damit die Rückkehr in die vierthöchste Spiel­- klasse möglichst bald wieder zum Thema wird, heißt es derzeit auch für den 27-jährigen Egger kräftig schwitzen: Seit drei Wochen läuft die Vorbereitung auf die neue Saison.

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