An alter Wirkungsstätte –Alexander Netschajew inszeniert "Nächstes Jahr, gleiche Zeit"

Was lange währt, wird endlich gut! Die Verhandlungen zogen sich etwas hin, aber nun hat er zugesagt: Ralf Weikinger, ab 26. Februar an der Seite von Ursula Berlinghof im Broadwayklassiker „Nächstes Jahr, gleiche Zeit“ im Stadttheater Landsberg zu sehen, konnte den ehemaligen Landsberger Intendanten Alexander Netschajew als Regisseur für sein Projekt gewinnen.

„Auf der Grundlage der Landsberger Eigenproduktion ,Die Flucht‘ aus 2008 möchte ich die gute Zusammenarbeit fortsetzen“, so Weikinger. „Uns ist damals mit einem Stoff vor dem Hintergrund der NS-Vergan­gen­heit ein großartiger Publikumserfolg gelungen; warum sollte das mit einem herzerwärmenden Stück über Irrungen und Wirrungen innerhalb mensch­licher Liebesbeziehungen nicht auch möglich sein?“ Seit gut zwei Wochen probiert der in Landsberg lebende Weikinger mit seiner neuen Mannschaft an Bernard Slades roman­tischer Komödie. Organisatorisch stehen dem Schauspieler die Landsbergerinnen Nicole Oehmig und Sabine Bartsch zur Seite sowie die Kostümbildnerin Anke Fried­rich. Grafiker Claudius Deissinger übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit und an Netschajews Seite hält die Münchenerin Simone Fulir die Zügel in der Hand. Die beiden kennen sich noch aus Netschajews Pasinger Zeit: Zusammen hatten sie die Münchener Erstaufführung von Ilan Hatsors Palästinenserdrama „Vermummte“ in Szene gesetzt. Netschajew freut sich auf die neuerliche Begegnung mit der alten Wirkungsstätte: „Dieses Theater ist ein Schatzkästchen. Und ich denke gern an mein Theaterjahr am Lech zurück. Es ist schade, dass damals die Vorstellungen des Stadtrats so weit von meinen Vorschlägen abwichen, dass wir uns wieder trennen mussten.“ Und weiter meint der Regisseur: „Für mich hat diese vorübergehende Rückkehr etwas Versöhnliches.“ Karten beim KREISBOTEN Die Premiere der Komödie „Nächstes Jahr, gleiche Zeit“ (www.naechstesjahr.de) mit Ralf Weikinger und Ursula Berlinghof ist am 26. Februar um 20 Uhr im Stadttheater Landsberg. Weitere Vorstellungen: 3., 5., 10. und 13. März. Karten gibt es im Vorverkauf beim KREISBO­TEN, Rossmarkt 195 in Landsberg.

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