Radler können sich freuen:

Ammer-Amper-Radweg vom ADFC mit vier Sternen ausgezeichnet

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Radeln am See ist eben einfach klasse! Der Vier-Sterne-Ammer-Amper-Radweg startet bei den Ammerquellen südlich von Oberammergau und führt an der Westküste des Ammersees entlang über Dießen, Riederau, Utting und Schondorf bis zur Spitze, von wo es Richtung Fürstenfeldbruck weitergeht.

Dießen – Der Landkreis hat einen weiteren ausgezeichneten Radfernweg: Der Ammer-Amper-Radweg erhielt vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) vier Sterne und damit die Auszeichnung ADFC-Qualitätsradroute. Die Urkundenverleihung fand auf der Reise- und Freizeitmesse f.re.e in München statt.

Der Trend zum Radurlaub hält weiter an. In der Freizeit nutzen die Deutschen das Fahrrad immer öfter. Das zeigen die Ergebnisse der ADFC-Travelbike-Radreiseanalyse 2018. Dabei haben Radler die Qual der Wahl, denn es gibt über 250 Radfernwege in Deutschland. Weshalb die Auszeichnung zur Qualitätsradroute durch den ADFC eine Orientierungshilfe bietet: Anhand der Bewertung von bis zu fünf Sternen erkennen Radfahrende, wo sie sicher und unter guten Bedingungen unterwegs sein können. Und der Ammer-Amper-Radweg hat immerhin vier der fünf Sterne eingeheimst. Der 202 Kilometer lange Radfernweg führt von den Ammerquellen südlich von Oberammergau über den Ammersee bis nach Moosburg an der Isar.

„Wir freuen uns mit den Initiatoren des Ammer-Amper-Radwegs über die Auszeichnung zur ADFC-Qualitätsradroute“, sagt Petra Husemann-Roew, Landesgeschäftsführerin des ADFC Bayern. „Bayern ist laut ADFC-Travelbike-Radreiseanalyse 2018 die beliebteste Radreiseregion Deutschlands.“ Und wird es hoffentlich auch bleiben: "Mit der Klassifizierung des Ammer-Amper-Radwegs haben Radreisende einmal mehr Grund, den Süden unseres Landes mit dem Rad zu bereisen.“

Andreas Graf vom Landratsamt und Stephanie Solankar vom Tourismusverband Ammersee-Lech.

Mit den Gütesiegeln ADFC-Qualitätsradroute und ADFC-RadReiseRegion hat der Fahrrad-Club einheitliche Standards im Radtourismus geschaffen. Die Bewertung eines Radfernweges erfolgt anhand eines klaren Kriterienkatalogs. Kilometer für Kilometer untersuchen die geschulten Prüfer vom ADFC Wegweisung, Oberfläche, Routenführung und Verkehrsbelastung des Radwegs. Auch die Sicherheit und die touristische Infrastruktur wie Übernachtungsmöglichkeiten, Bett & Bike-Betriebe, Gastronomie, Infotafeln oder Abstellanlagen und Rastplätze fließen in die Bewertung mit ein. Dabei nehmen die Prüfer die Perspektive der Radreisenden ein,nicht die von Bauingenieuren oder Bauämtern..

Für den Landkreis Landsberg nahmen Andreas Graf (Leiter Abteilung Gemeinden, Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung vom Landratsamt) und Stephanie Solankar vom Tourismusverband Ammersee-Lech die Urkunde entgegen.

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