Fast ein Großalarm

Ammersee: Betrunkener Bootsführer geht Schwimmen

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Wegen zu viel Promille löste ein Bootsfahrer den Großalarm aus.

Dießen - Ein heikler Fall ereignete sich gesternAbend auf dem Ammersee: Ein 35-Jähriger aus dem Landkreis Starnberg fuhr mit einem Elektroboot zwischen Riederau und Herrsching auf den See. Hier ging er schwimmen – kam aber im Anschluss nicht mehr aus dem Wasser.

Offenbar hatte er nicht mehr genügend Kraft, um über eine Leiter wieder ins Boot zu kommen. Seine Hilfeschreie hörten mehrere Personen am Ufer und in einem anderen Boot. Über die Rettungsleitstelle Fürstenfeldbruck wurde „Großalarm“ ausgelöst. Bevor es aber zu einem Großaufgebot an Rettungskräften, Wasserschutzpolizei und Hubschrauber kam, wurde der hilflose Mann von einer anderen Bootsbesatzung aus dem Wasser gefischt.

Die Wasserwacht brachte den Mann schließlich nach Riederau an Land. Und die Alarmierung konnte zurückgenommen werden. Beamte der Polizei Dießen stellten jedoch eindeutig Alkoholgeruch bei dem Geretteten fest. Ein Test ergab einen Wert von gut über einem Promille. Nach einer Blutentnahme steht dem Geretteten ein Verfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr bevor.

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