Ammerseeschifffahrt startet Betrieb am 30. Mai

Ammersee: Mit der Maske auf den Dampfer 

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Auch die noch junge „Utting“, gebaut 2017, ist seit Samstag wieder im Wasser.

Ammersee – Ab dem Pfingstwochenende heißt es endlich wieder ‚Leinen los‘ bei der Bayerischen Seenschifffahrt am Ammersee. Das würdigte auch Finanz- und Heimatminister Albert Füracker mit einem Besuch der Werft der Bayerischen Seenschifffahrt am Donnerstag in Starnberg. Natürlich gelten auch an Bord und auf den Stegen besondere Bedingungen.

In Zeiten von Corona sei auch an Bord Vorsicht und Abstandhalten geboten, so Füracker. Weshalb die Seenschifffahrt nach Maßgaben der Gesundheitsbehörden ein wirksames Konzept erarbeitet habe, „bei dem der Schutz der Gäste sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter absolut im Mittelpunkt steht.“ Er bitte deshalb, „beim Genießen der Fahrt über den See die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln nicht zu vergessen“.

Das Hygiene-Konzept umfasst mehrere Maßnahmen. So wird die maximale Besucherzahl für alle Schiffe reduziert, um den notwendigen Sicherheitsabstand einhalten zu können. In den Innenbereichen der Schiffe besteht Mund-Nasen-Schutz-Pflicht. Außerdem wird der Kontakt zwischen ein- und aussteigenden Fahrgästen so weit wie möglich verhindert. Um auch außerhalb der Schiffe das Abstandhalten zu erleichtern, wird es an den Hauptstegen mehr Kassen an Land geben.

Unter normalen Umständen beginnt die Hauptsaison der Bayerischen Seenschifffahrt traditionell immer zu Ostern (der KREISBOTE berichtete). Ab diesem Zeitpunkt legen auch die Schiffe auf dem Ammersee wieder ab. Zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus blieben die Schiffe aber in ihren Häfen.

Am Eröffnungstag, dem kommenden Samstag, 30. Mai, soll es laut Füracker ein spezielles Rundfahrtangebot für die neue Saison geben.

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