Turmbau zu Pappel bleibt

Freiluftausstellung Ammersee-Skulpturenweg wird verlängert

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Drei Werke des Ammersee-Skulpturenwegs von Schondorf nach Eching: der „Turmbau zu Pappel“, die „Schwelle“ und 40 leuchtende Glasobjekte von Harry Zengeler (von links).

Schondorf – Der 1,5 Kilometer lange Ammersee-Skulpturenweg von Schondorf nach Eching geht in die Verlängerung. 20.000 Euro machte der Schondorfer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung als sogenanntes „Stellgeld“ für die Künstlerinnen und Künstler locker, damit sie für weitere drei Jahre ihre Werke von den Seeanlagen aus über den Weingartenweg bis nach Eching präsentieren.

Die Freiluftausstellung durch den Wald entlang des Sees lockt seit ihrer Installation vor drei Jahren nicht nur die Einheimischen zu einem Spaziergang mit einer gehörigen Prise Kunst. Urlauber und Tagesausflügler kommen extra angereist, um sich von den 21 Skulpturen im Einklang mit der jahreszeitlich wechselnden Natur überraschen zu lassen. Manche der von hier ansässigen Künstlern erschaffenen Werke sind groß, auffällig und leuchtend, andere wiederum zunächst unscheinbar. Aber wenn man sie entdeckt, verblüf-fen sie durch ihre Strahlkraft. Die Skulpturen unterscheiden sich durch ihre Materialien wie Holz, Metall, Bronze, Glas, Alu oder Ästen aus dem Wald.

Das Konzept von Altbürgermeister Peter Wittmaack, Joachim Dürler und Walter Mayer ist also aufgegangen, regionale Kunst einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, die sonst vielleicht nicht eine der vielen Ausstellungen entlang des Westufers besucht. Schondorfs Bürgermeister Alexander Herrmann war von Anfang an Feuer und Flamme und kümmerte sich um die Genehmigungen der Schlösser- und Seenverwaltung. Auch die Familie von Perfall als Waldbesitzer gab gerne ihr Okay und zahlreiche Firmen aus der Ammersee-Region traten als Förderer und Sponsoren auf. Dieses Geld ist nunmehr aufgebraucht, so dass die Gemeinde Schondorf die weiteren Kosten für Genehmigungen und Stellgeld übernimmt.

Damit man die einzelnen Kunstwerke ihren Schöpfern zuordnen kann, will man für die nächste Periode QR-Codes anbringen. Dadurch können die Betrachter via Smartphone auf eine Webseite zugreifen, die Werk und Künstler näher beschreibt.

Dieter Roettige

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