Amüsante Reise in die 20er Jahre

Stilecht entführten die Schüler des ASG bei ihrer großartigen „Berlin-Revue“ in die 20er Jahre. Fotos: Groß

Statt der üblichen Sommerkonzerte hat das Ammersee-Gymnasium vor Kurzem an zwei Abenden eine Berlin-Revue im Stil der 20er Jahre geboten. Mit einer bunten Mischung aus Musik – dargeboten durch Unterstufenchor, großen Chor, Saxophonquartett, Big Band, Schulorchester und Kammerorchester – Tanz und Schauspiel amüsierten die Schüler ihr Publikum.

Für das Rahmenprogramm hatten viele Fachschaften zusammengearbeitet: Im Foyer vor der Aula war eine „Berliner Straße“ aufgebaut, bevölkert mit Blumenmädchen, Zeitungsverkäufern, Straßenjungen, einem Puppenspieler und einem Leierkastenmann. Fotos auf Stellwänden zeigten das Leben in Berlin in den Jahren nach dem Krieg, handgemalte Kulissen sorgten für das Großstadtflair, und Ladenschilder in Sütterlinschrift versetzten die Besucher zurück in die Zeit von Emil und die Detektive. Die Revue selbst präsentierte dann, entsprechend der Tradition der großen Berliner Revuetheater, eine bunte Mischung aus Musik – dargeboten durch Unterstufenchor, großen Chor, Saxophonquartett, Big Band, Schulorchester und Kammerorchester – Tanz und Schauspiel. Moderiert wurde die Show von zwei stilgerecht gewandeten Mitgliedern des Oberstufenkurses „Theater und Film“, der auch die schauspielerischen Einlagen bestritt. Das an beiden Vorführungsabenden zahlreich erschienene Publikum amüsierte sich sichtlich über Stummfilm-Miniaturen, Unsinns-Lieder und Dramolette und klatschte begeistert mit bei Gassenhauern wie „Hello Dolly“ und „Bei mir bist du Schön“. Tosenden Applaus bekam Alexander Brand aus der Q 11 für die Moritat von Mackie Messer, und auch die steppende Siebtklässlerin Neesha Albrecht wurde frenetisch gefeiert. Am Ende durften die Zuschauer, wie immer bei ASG-Konzerten, zusammen das Schlusslied mitsingen. Der diesjährige Ohrwurm: „Mein kleiner grüner Kaktus“. Die Idee zu dem Gesamtkunstwerk hatte Dr. Johannes Hauck, Leiter der Theaterkurse am Ammersee-Gymnasium, bereits vor eineinhalb Jahren. Einstudiert wurden die einzelnen Nummern dann von den Musiklehrern Hans Gruber (Chor), Anette Maas (Unterstufenchor und Orchester) sowie Lothar Ringmayr, der mit der Big Band geprobt hatte. Tatkräftig unterstützt wurde die Musikfachschaft auch dieses Mal wieder von Professor Dr. Rudolf Winter, der ehrenamtlich bei den Orchesterproben eingesprungen war.

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