Spaziergänger aufgepasst!

Angriffslustiger Mäusebussard im Lechpark

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Spaziergänger in der Pössinger Au sollten in den kommenden Wochen öfter mal nach oben schauen: Ein brütender Mäusebussard verteidigt vehement sein Revier.

Landsberg – Hitchcocks „Vögel“ lassen grüßen! Im Lechpark Pössinger Au brütet seit drei Wochen ein Mäusebussard. Und der wird nur ungern gestört – weshalb er auch ab und zu Lechpark-Spaziergänger und Jogger angreift. Einige ‚Opfer‘ gibt es bereits. Sollten Sie deshalb in nächster Zeit Jogger mit Regenschirm und Helm sehen: nicht wundern!

Zur Brut- und Aufzuchtzeit verteidigt der Mäusebussard vehement sein Brutrevier. Im Lechpark wurden bereits Besucher angegriffen und leicht am Kopf verletzt.

„Der Mäusebussard ist ein Greifvogel, der nach EU-Vogelschutzrichtlinie streng geschützt ist und einer ganzjährigen Schonzeit unterliegt“, meldet die Stadt. Weshalb das städtische Forstamt von einer Sondergenehmigung für Fang oder Abschuss absehen wolle. In ein paar Wochen seien die „jungen Greife“ flügge und die Situation werde sich beruhigen.

Besucher sollten sich gegen einen Angriff mit erhobenen Händen wehren. Ideal sei zum Beispiel auch ein aufgespannter Regenschirm. „Außerdem wird zum Tragen einer stabilen Kopfbedeckung geraten.“ Das Forstamt der Stadt Landsberg habe bereits Hinweisschilder aufgestellt und werde noch weitere im Bereich des Lechparks anbringen. Zudem bittet die Stadtverwaltung darum, weitere Angriffe des Mäusebussards an das Städtische Forstamt unter Telefon 08191/128207 oder per E-Mail an forst@landsberg.de zu melden.

Susanne Greiner

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