Ausgezeichnetes Filmtheater:

Für "hervorragende Kinoarbeit" prämiert

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Zum wiederholten Mal ist das Olympia-Filmtheater Landsberg vom FilmFernsehFonds Bayern für „hervorragende Kinoarbeit“ ausgezeichnet worden. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner überreichte die Urkunde am Donnerstag in Bad Wörishofen an Klara und Rudolf Gilk.

Landsberg – Nicht zum ersten Mal: Das Landsberger Olympia-Filmtheater gehört zu den Besten im Freistaat. Im Kurtheater Bad Wörishofen ist es am Donnerstag neben 59 weiteren Kinos für sein „hervorragendes Jahresfilmprogramm“ ausgezeichnet worden. Die Olympia-Betreiber, hieß es in der Laudatio, hätten es geschafft, mit einem hochwertigen Programm und zahlreichen Events viele Stammkunden zu gewinnen und sich so gegen zwei Multiplexe mit 18 Sälen zu behaupten. Die Urkundenverleihung nahm Wirtschaftsministerin Ilse Aigner als Aufsichtsratsvorsitzende des FilmFernsehFonds Bayern vor.

Bei der Bewertung des Jahresfilmprogramms spielen der Anteil an deutschen Filmen, Kinderfilmen sowie besonders wertvollen Filmen eine entscheidende Rolle. Zusätzlich zählen zu einem herausragenden Programm­angebot Dokumentarfilme, Kurzfilme, Arthouse- und Independentfilme, Originalfassungen, Schulvorstellungen, Filmreihen oder Filmgespräche. Bei den Prämierungen werden auch das Gesamtkonzept und die besonderen Voraussetzungen an dem jeweiligen Standort berücksichtigt. Mehr als die Hälfte der ausgezeichneten Filmtheater befinden sich in kleinen Orten, wo sie oftmals als einziges Kino und mit nur einer Leinwand eine besonders wichtige kulturelle und soziale Funktion erfüllen.

Die Ministerin stellte in ihrer Ansprache die besondere Rolle der Programmkinos heraus, die die bayerische Kinokultur in vielen Orten und allen Regionen bereichern und dankte den Preisträgern für ihr Engagement und die hervorragende Kinoarbeit. Aigner: „Mit den Filmtheater-Prämien zeichnen wir bayerische Kinos aus, die sich mit einem besonders anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm verdient gemacht haben. Die vielen Qualitätskinos machen den Medienstandort Bayern aus und tragen mit ihrer Vielfalt auch zur kulturellen Idendität des Landes bei.“

Mit der Vergabe der Programmprämien (5.000 bis maximal 15.000 Euro) würdige man jedes Jahr die hervorragende Arbeit der bayerischen Kinos, betonte FFF-Geschäftsführer Prof. Dr. Klaus Schaefer. Er freue sich, dass dieses Engagement nun durch die Erhöhung der Mittel noch mehr herausgestellt werde und auch in vielen kleinen Orten ein Ansporn sei, „mit einer anspruchsvollen Programmgestaltung und attraktiven Zusatzangeboten ein kulturell hochwertiges Filmangebot und besonderes Kinoerlebnis anzubieten“ .

„Für uns“, sagte der Landsberger Kinobetreiber Rudolf Gilk, „ist die Auszeichnung eine besondere Ehre und ein Auftrag, auch weiterhin erfolgreich hochwertige Kinokultur zu bieten.“ Rudolf und Klara Gilk bedankten sich bei allen Besuchern des Olympia-Filmtheaters, vor allem bei den treuen Stammkunden.

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