Die Arbeit trägt erste Früchte

Sven Oltmanns stieß bereits Ende der vergangenen Saison zu den Handballern des TSV Landsberg. Foto: kb

Bereits seit Juni bereiten sich die Handballer des TSV Landsberg auf die neue Saison in der Bezirksoberliga vor. Nach dem Abstieg aus der Landesliga und dem Weggang etlicher Aktiver musste das Team neu formiert werden.

So sind Andreas Riedl, Alexander Schwarz, Benny Röck und Markus Heidner aus der Zweiten gekommen, Max Matzer-Kernich, Gatto Piepenburg und Christoph Stöcker aus der eigenen Jugend. Echte Neuzugänge sind die Rückraumspieler Florian Elsässer und Maximilian Wurst, beide aus Buchloe. Fast neu ist Sven Oltmanns, der zum Ende der letzten Saison zum TSV-Kader stieß. Kein neues Gesicht ist dagegen Torhüter Benjamin Kobold. Er wollte eigent­- lich aufhören, hat sich aber bereit erklärt, noch eine Saison dran zu hängen. Er bildet nun mit dem jungen Landsberger Eigengewächs Alexander Imhof das Torhüter-Gespann. In den ersten Wochen hat Trainer Wiggerl Hoffmann vor allem an den konditionellen Grundlagen gearbeitet. Oft sah man deshalb die Truppe durch den Wildpark traben, bevor es dann zur Kraftarbeit ins City Gym von Benno Stangl ging. Später wurde dann der Schwerpunkt auf die technische Verbesserung und die spielerischen Elemente gelegt. „Die Vorbereitung ist bisher insgesamt ganz gut gelaufen“, ist Hoffmann zufrieden. „Wir brauchen viele Vorbereitungsspiele.“ Fast wöchentlich ging es gegen oft höherklassige Gegner aufs Parket. Leider blieben die Landsberger vom Verletzungspech nicht verschont. So fielen etwa Christian Eisen und Alexander Neumeyer zeitweilig aus und Maxi­- milian Wurst wird wegen einer Operation fast zwei Monate fehlen. Besonders hart ist die schwere Verletzung von Severin Bartl, die er sich in einem Vorbereitungsspiel zuzog. Für ihn ist die Saison wohl schon gelaufen. Damit reduzieren sich die Möglichkeiten im Landsberger Rückraum deutlich, auch in der Abwehr wird er fehlen. Trotz dieser Einschränkungen hat sich die Mannschaft in den Vorbereitungsspielen zunehmend besser gezeigt. Die Abwehr wirkt schon recht stabil und man ist auch in der Lage, schnell nach vorne zu spielen und druckvolle Angriffe aufzubauen. Das zeigte sich zu letzt beim Pneuhage-Cup in Kempten. Wenn man konzentriert spielt und den Ball laufen lässt, kann man gegen Ligakonkurrenten gut mithalten. Fehlt es jedoch an der Konstanz, gibt es auch gegen schwächere Gegner Probleme. Allerdings fehlten Elsässer und Schwarz, die im Deckungsverbund schon allein auf Grund ihrer Größe, eine wichtige Rolle spielen. Das erste Saisonspiel findet am 29. September in Gilching statt.

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