Ressortarchiv: Landsberg

Stolze 11000 Euro aus dem Eine-Welt-Laden

Der Verein Partnerschaft Eine Welt hat im vergangenen Jahr 11000 Euro erwirtschaftet, mit denen er jetzt sieben Projekte unterstützt. Der Betrag wurde aufgeteilt auf die Arche in Uganda, den Basisgesundheits­- dienst von Dr. Mascarenhas in Indien, das von der Landsbergerin Lale Heim initiierte Frauenprojekt in Ruanda, das Blindenhilfswerk von Pater Donaldo in Honduras, die Missionsstation Fushe-Arrez in Albanien, an Bethanien e.V. in Äthiopien und die Afrikahilfe Schondorf.
Stolze 11000 Euro aus dem Eine-Welt-Laden

Über 500000 Kinder freuen sich

„Fantastisch“, nennt Wilma Tabel das diesjährige Ergebnis von „Weihnachten-im-Schuhkarton“. So gingen 536420 Päckchen von Deutschland auf die Reise zu einem Kind, zum Beispiel in Osteuropa. Von der Kauferinger Sammelstelle sorgten 2294 gut gefüllte und weihnachtlich verpackte Schuhkartons für leuchtende Kinderaugen. „Hoffnung zu schenken ist das wichtigste Anliegen dabei“, sagt Tabel, die mit ihrem Mann Klaus-Dieter schon zum achten Mal dabei ist.
Über 500000 Kinder freuen sich

Bald kommt das Jugendhaus in Schondorf

Blauen Dunst, Drogen, Ausgrenzung und schlechte Laune – all das wollen die Schondorfer Jugendlichen in ihrem neuen Jugendhaus nicht haben. Rund 15 Buben und Mädchen haben sich vor kurzem mit Mitgliedern des Jugendfördervereins und mit Jugendpflegerin Kristina Krone im „Kuba“ zum „Meet and Greet“ getroffen. Dort wurde der gedankliche Grundstein für das in Planung befindliche Jugendhaus gelegt.
Bald kommt das Jugendhaus in Schondorf

Zu groß gebaut – Scheuringer Räte sind auf Landwirt sauer

Man hat es einigen Gemeinderäten angesehen, dass ihnen das Thema sauer aufstößt: Konkret ging es auf der jüngsten Ratssitzung um eine Lagerhalle, die bei einem Aussiedlerhof in Richtung Winkl steht. Sie wurde wesentlich größer gebaut, als geplant und erst im Nachhinein sollten die Räte das Projekt abnicken.
Zu groß gebaut – Scheuringer Räte sind auf Landwirt sauer

Kleine Überraschung: Kreisumlage erhöht sich nur um 0,5 Prozentpunkte

Kerzenschein im Sitzungssaal des Landratsamtes und keine „Kampfesreden“ (CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Manfred Rapp): Bei der letzten Kreistagssitzung für dieses Jahr ist es ruhiger als erwartet zugegangen. Der Grund: Die Kreis- umlage wird nur um 0,5 Prozentpunkte auf 51,5 Prozent angehoben. Eigentlich war in den Ausschüssen zuvor beraten worden, die Umlage auf rund 52,5 Prozent zu erhöhen. Landrat Walter Eichner (CSU) stellte nun eine veränderte Haushaltsplanung des Landkreises vor mit nur leicht erhöhtem Hebesatz.
Kleine Überraschung: Kreisumlage erhöht sich nur um 0,5 Prozentpunkte

Erst Schilder, dann Knöllchen – Geltendorf sagt allzu bequemen Falschparkern den Kampf an

Strafzettel für Falschparker, ja oder nein? Diese Entscheidung hat der Gemeinderat vorerst aufgeschoben. Nach dem Willen Bürgermeister Wilhelm Lehmanns (CSU) soll die Gemeinde die Dienste des Zweckverbands kommunale Verkehrs­- überwachung auch für den ruhenden Verkehr in Anspruch nehmen. Dies vor allem, um den Anwohnern am Bahnhof das Leben zu erleichtern, deren Straßen und Grundstückseinfahrten häufig zugeparkt werden. Die Ratsmehrheit möchte jedoch zuerst ein Verkehrskonzept aufstellen.
Erst Schilder, dann Knöllchen – Geltendorf sagt allzu bequemen Falschparkern den Kampf an

EVL 2000 auf Kurs Tabellenspitze

Die Spitzenteams in der Eishockey-Oberliga dürfen sich langsam warm anziehen. Von hinten rollt der EV Landsberg 2000 immer mehr das Feld auf. Am zweiten Weihnachtsfeiertag gewann das Team von Marian Hurtig bei den Tölzer Löwen mit 2:1 und liegt nur noch drei Punkte hinter Platz zwei. Es war der dritte Sieg in Serie nach dem 6:4 in Füssen und dem superstarken 5:1 gegen den EC Peiting.
EVL 2000 auf Kurs Tabellenspitze

Riverkings im Derby stark

Derbies haben ihre eigenen Gesetze. Diese schmerzliche Erfahrung hat zum zweiten Mal in dieser Eishockey-Bezirksligasaison die SG Denklingen/ EVL 2000 1b machen müssen. Nachdem bereits das Hinspiel gegen den HC Landsberg mit 7:1 flöten ging, kam es jetzt beim Rückspiel noch schlimmer. Mit 9:1 fegten die Riverkings die Lechrainer aus der Landsberger Eishalle.
Riverkings im Derby stark

»Das Anfeuern hat ihnen geholfen« – TSV-Handballer fahren 27:25-Sieg gegen Milbertshofen ein

Dank ihrer ungebrochenen Moral und einer kämpferischen Steigerung in der zweiten Hälfte haben die Landsberger Handballer in der Landesliga –Süd das Jahr doch noch mit einem Erfolg beendet und stehen nun punktgleich mit dem Zweiten auf dem dritten Tabellenplatz. Sie siegten gegen den TSV Milbertshofen mit 27:25.
»Das Anfeuern hat ihnen geholfen« – TSV-Handballer fahren 27:25-Sieg gegen Milbertshofen ein

Manchmal gibt es eine besondere Tafel

Auf den ersten Blick war am letzten Ausgabetag vor Weihnachten alles wie immer. In dem großen Theatersaal des Jugendzentrums an der Spöttinger Straße verteilten routiniert zupackende Helfer die angelieferten Nahrungsmittel an die rund 150 Menschen, die regelmäßig zur Tafel kommen. Insgesamt wurden damit rund 250 Menschen versorgt. Doch wer genauer hinsah, konnte die vielen weißen, mit Spielsachen voll gepackten Plastiktüten am hinteren Ende des Raumes sehen.
Manchmal gibt es eine besondere Tafel

Rentner spenden Erfahrung und Zeit wenn »Alt Jung hilft«

Sie sind Mentoren und keine Nachhilfelehrer. Auf diesen Unterschied legen alle Beteiligten des Projekts „Alt hilft Jung“ im Landsberger AWO-Mehrgenerationenhaus zu recht großen Wert. Denn sie stehen ihren Schützlingen als väterliche (oder mütterliche) Freunde und Berater zur Seite, sind Erzieher, Ratgeber und Lehrer. Aber nicht Lehrer im Sinne eines Pädagogen. Ihren Stoffplan hat das Leben geschrieben, und davon wollen sie etwas weitergeben.
Rentner spenden Erfahrung und Zeit wenn »Alt Jung hilft«

Bald mit frischen Semmeln

Der Dießener Bauausschuss hat der Erweiterung des Lebensmittel-Discounters in der Fritz-Winter- Straße um einen Backshop zugestimmt. Einer entsprechenden Bauvoranfrage erteilte das Gremium mit 8:1 Stimmen seine Zusage.
Bald mit frischen Semmeln

Ärger über Bildungspolitik in Dießen

Dießens Bürgermeister Herbert Kirsch stellt der Bildungspolitik des Freistaates ein „Armutszeugnis“ aus. Zwar stimmte der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einer Absichtserklärung zur Bildung eines Schulverbundes Ammersee einstimmig zu, jedoch ohne sich verbindlich festlegen zu wollen. Der Grund: Die Finanzierung muss erst noch geregelt und vertragliche Vorgaben vorhanden sein.
Ärger über Bildungspolitik in Dießen

Um die Schulen zu halten

Der Marktgemeinderat Kaufering hat einem Schulverbund mit der Gemeinde Weil zugestimmt. Ziel ist es, alle Voraussetzungen für eine Mittelschule ab dem Herbst 2010 zu schaffen, damit im nördlichen Landkreis eine große Schule erhalten bleibt. Über die derzeitige Schulsituation und Möglichkeiten eines Verbundes berichtete die Leiterin der Hauptschule Kaufering, Renate Kindermann, dem Gremium in seiner jüngsten Sitzung.
Um die Schulen zu halten

Interessantes in klarem Design – das neue Stadttheater-Programm

Das Stadttheater hat nun auch offiziell einen neuen Leiter und das Programm für die kommende Saison ein neues Gesicht. Das Heft in hellen, ruhigen Farben enthält ein ausgewogenes, interessantes Programm, bei dem die Zuschauer die Qual der Wahl haben. Gemeinsam mit Edmund Epple und Kurt Tykwer hat Florian Werner das Programm am Donnerstag vorgestellt.
Interessantes in klarem Design – das neue Stadttheater-Programm

Noch eine Chance für Exhibitionisten

Von
Noch eine Chance für Exhibitionisten

Ampel, Insel oder? Scheuring will Verkehrssicherheit

An der Hauptstraße in Scheuring ist jeden Morgen viel Ios. Im Berufsverkehr drängen sich die Autos, aber auch die Schulkinder wollen über die Straße. Deswegen hatte Gemeinderat Thomas Klarer zuletzt eine Überquerungshilfe vorgeschlagen, um die Sicherheit zu erhöhen. Das Problem ist allerdings, dass die Hauptstraße dem Landkreis gehört. Und der denkt gar nicht daran, eine Überquerungshilfe einzurichten.
Ampel, Insel oder? Scheuring will Verkehrssicherheit

Alles ist möglich – aber teuer beim Breitband

Breitband steht für eine bessere Internetversorgung – mehr Daten werden schneller übertragen. Im Landkreis können dies noch nicht alle Bürger nutzen. Es bestehen „Breitbandkluften“. Dieses Problem kennt auch die Landkreisverwaltung und hat deshalb eine Machbarkeitsstudie zur Breitbandversorgung in Auftrag gegeben. Denn eine zeitgemäße Internetversorgung ist auch ein Standortfaktor – besonders für Unternehmen, aber auch für Zuzügler. Landrat Walter Eichner nennt die Breitbandversorgung „ein wichtiges Mosaik in der Infrastruktur“. Wie es um die einzelnen Gemeinden „breitbandmäßig“ bestellt ist und was verbessert werden kann, hat Karl Manstorfer vom Planungs- und Beratungsbüro Innovative Kommunikationstechnologien (IK-T) am Dienstag im Landratsamt vorgestellt.
Alles ist möglich – aber teuer beim Breitband

Weil sucht nach Standorten

Die Sorgen der Ortsvereine sind bei der diesjährigen Bürgerversammlung in Weil der Mittelpunkt der Diskussion gewesen. Probleme plagen vor allem den Sportverein FC Weil und den Schützenverein Espenlaub. Darüber hinaus sprach Bürger- meister Anton Bauer in seinem rund 90-minütigen Bericht eine Reihe aktueller Entwicklungen an, darunter den geplanten Sendemast des Mobilfunkbetreibers O2 zwischen Petzenhausen und Geretshausen.
Weil sucht nach Standorten

Weihnachtspause gibt es nicht

Der Landsberger Trainer Gregor Wawrzynek hatte vor dem Spiel der 2. Herrenmannschaft der Landsberger Handballer in der Bezirksliga gegen den SSV Ettal schon das richtige Gespür gehabt: Er warnte seine Mannschaft eindringlich davor den Gegner zu unterschätzen, auch wenn dieser im unteren Tabellendrittel steht. Und es fruchtete – der TSV gewann mit 28:24.
Weihnachtspause gibt es nicht

Epfach kriegt keine Krippe

Enttäuschung bei der Gemeinde Denklingen: Das Krippenprojekt in Epfach kann vorerst nicht verwirklicht werden. Zu wenig Kinder sind für die „Römerburg“ angemeldet. Gezwungenermaßen hat sich der Gemeinderat entschieden, die Baumaßnahmen um ein Jahr zurückzustellen. 2010 entscheidet sich dann, ob das Vorhaben weiterverfolgt wird, oder endgültig scheitert. Trotz aller Werbung der Gemeinde sind bisher nur zehn Krippenkinder angemeldet. Mindestens zwölf wären aber nötig, damit die Gemeinde den Zuschuss aus dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2008 – 2013“ bekommt.
Epfach kriegt keine Krippe

Egling droht Rechtsstreit wegen Solarpark

Es scheppert derzeit gewaltig in Egling. Auslöser sind die Pläne von Landwirt Josef Probst auf dem so genannten „Schmiechener Feld“ eine Freiflächenphotovoltaikanlage zu bauen. Weil die Gemeinde aber ihre Forderungen dazu nicht erfüllt sieht und sich deshalb quer stellt, hat Probsts Anwalt Ewald Zachmann nun rechtliche Schritte angedroht.
Egling droht Rechtsstreit wegen Solarpark

Keine frohe Botschaft aus Kaufering – UBV-Vorstand will zurücktreten

Der Vorstand der UBV Kaufering wird Anfang nächsten Jahres komplett zurücktreten. Das teilte auf Anfrage des KREISBOTEN der 1. Vorstandsvorsitzende Rainer Biedermann mit. In der gemeinsamen Erklärung des Vorstandes heißt es: „Die Gründe liegen in den unterschiedlichen Auffassungen über die satzungsgemäßen Aufgaben und Ziele eines großen Teils der UBV-Fraktion einerseits und der Vorstandschaft andererseits.“
Keine frohe Botschaft aus Kaufering – UBV-Vorstand will zurücktreten

Warum der EVL 200 plötzlich wieder interessant ist

„Der EVL ist wieder da!“ Solche Fangesänge hörte man in letzter Zeit wieder öfter am Hungerbachweg in Landsberg. Sportlich läuft es derzeit rund. Auch wenn das Spiel gegen Rosenheim nur knapp verloren wurde - der EVL kann mithalten, mit den großen in der Eishockey-Oberliga. Der KREISBOTE wagt eine Analyse, warum es bei den Landsbergern, im Gegensatz zum Saisonstart, nun läuft.
Warum der EVL 200 plötzlich wieder interessant ist

Familienvater kam nicht heim – 30-Jähriger aus Dettenschwang vermisst

Er wollte nur joggen, aber er kam nicht wieder. Harald Pantele aus Dettenschwang wird seit Dienstag letzter Woche vermisst. Bis zum Freitag (Redaktionsschluss des KREISBOTEN) hatte die Polizei noch keine Spur von dem 30-jährigen Familienvater.
Familienvater kam nicht heim – 30-Jähriger aus Dettenschwang vermisst

Schokopraline mit Zukunft

Äußerlich unterscheiden sich die Schüler der Montessori Schule Kaufering nicht von Teenagern ihres Alters. Aber etwas ist anders: Sie treten selbstbewusster, und selbstverständlicher, auch überlegter auf. Während die Jugendlichen von ihren Abschlussarbeiten berichteten, die sie im 9. Schuljahr erarbeitet haben, halten sie Augenkontakt und sind ihrem Gegenüber zugewandt. Sie zupfen nicht an den Haaren oder kichern unsicher, sondern wirken so, als wüssten sie genau, wer sie sind und wohin sie wollen.
Schokopraline mit Zukunft

Humane Unternehmenskultur – Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger beim Infokreises der Wirtschaft

Wo bleibt der Mensch in der Arbeitswelt von morgen? Wie umgehen mit dem steigenden Tempo, den wachsenden Anforderungen, den sich rasant verändernden Bedingungen in einer globalisierten Welt? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Augsburger Weihbischof Anton Losinger in seinem Vortrag zum Thema „Ressource Mensch – wichtigster Faktor der Wirtschaft?!“ bei der Herbstveranstaltung des Informationskreises der Wirtschaft (IdW) in der Aula der Beruflichen Schulen.
Humane Unternehmenskultur – Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger beim Infokreises der Wirtschaft

Sparen oder besser sitzen?

Die Dießener Marktgemeinderäte werden wohl auch nach der Renovierung des Sitzungssaals im Rathaus auf alter Bestuhlung und an alten Tischen sitzen. So zumindest scheint die mehrheitliche Auffassung der Ratsherren zu sein. Eine Ent- scheidung darüber, für rund 12000 Euro neues Mobiliar zu beschaffen, wurde jedenfalls vertagt. Der Grund: Die alten Möbel sind noch in einem guten Zustand und eine Neuanschaffung nicht zwingend notwendig. Darüber hinaus könne man mit Blick auf die angespannte Haushaltslage solch eine Maßnahme den Menschen nur schwer verdeutlichen, zumal gerade erst der Hebesatz der Gewerbesteuer aus Spargründen angehoben wurde, betonte Bürgermeister Herbert Kirsch.
Sparen oder besser sitzen?

Altes Holz bringt Mann vor Gericht – Wollte 53-Jähriger Versicherung übers Ohr hauen?

Sogar ein Haufen altes Holz kann seinen Besitzer vor Gericht bringen - zumindest dann, wenn der versucht, Abfälle zu Brennholz umzudeklarieren und damit seine Versicherung übers Ohr zu hauen. Das Verfahren gegen einen 53-Jährigen aus dem südlichen Landkreis wurde am Donnerstag zwar eingestellt, doch muss er 2400 Euro Geldauflage zahlen.
Altes Holz bringt Mann vor Gericht – Wollte 53-Jähriger Versicherung übers Ohr hauen?

Neue Räume zum Lernen

Neue Räume brauchen die Beruflichen Schulen in der Spitalfeldstraße. „Die Schülerzahlen sind explosionsartig gestiegen“, hat Wolfgang Wiedemann, der stellvertretende Schulleiter, den Kreisräten mitgeteilt. Letztes Schuljahr besuchten 432 Schüler die Einrichtung in der Spitalfeldstraße. Heuer sind es 534. Viel zu viele sitzen in den Klassen. Intensiver Unterricht, beispielsweise in den Abiturklassen, braucht aber kleine Lerngruppen. Die beste Lösung scheint ein Neubau zu sein. 15 neue Klassenzimmer sollen deshalb gebaut werden. Über das Projekt entschieden wird im Kreistag nächste Woche.
Neue Räume zum Lernen

Bald nichts mehr zu verkaufen? Landsbergs Entwicklung hängt stark an Grundstücksgeschäften

Mit gut 1200 Seiten passt er gerade noch in einen Aktenordner ist dreieinhalb Kilogramm schwer, kann aber nicht alle Wünsche erfüllen. Deshalb sahen sich am Mittwoch sieben Ratsmitglieder gezwungen, den Haushaltsplan 2010 abzulehnen. Die Mehrheit indes ist der Ansicht, dass Landsberg mit dem eng geschnürten Finanzpaket sehr gut leben könne. Trotz hoher In­vestitionen sieht es erneut einen Schuldenabbau vor und kommt ohne Netto­neuver­schul­dung aus.
Bald nichts mehr zu verkaufen? Landsbergs Entwicklung hängt stark an Grundstücksgeschäften

Für die Gemeinden wird’s teurer

Die Gemeinden sollen 2010 mehr an den Landkreis zahlen – die Kreisumlage wird daher von 51 auf 52,5 Prozent erhöht. Dafür haben sich jetzt auch der Kreis- und der Finanzausschuss bei den Haushaltsberatungen ausgesprochen. Das letzte Wort dazu hat aber der Kreistag kommende Woche. Mit diesen Mehreinnahmen, will der Landkreis die höhere Bezirksumlage ausgleichen.
Für die Gemeinden wird’s teurer

Bei Schuster geht’s nach Übernahme durch die DHG GmbH wieder aufwärts

Der Blick ist nach vorne gerichtet, Optimismus zurückgekehrt. Das Denklinger Maschinenbauunternehmen Schuster hat nach Insolvenz und Übernahme durch die DHG GmbH wieder Boden unter den Füßen. Zwei Millionen Euro Eigenkapital und einige Darlehen investiert die DHG in das 30 Jahre alte Fami­lienunternehmen. Läuft alles nach Plan, so soll Schuster Maschinenbau in drei bis vier Jah­ren wieder eine Größenordnung von rund 150 Mitarbeitern erreicht haben.
Bei Schuster geht’s nach Übernahme durch die DHG GmbH wieder aufwärts

Sparen oder besser sitzen? – Gemeinderat hat die Stuhlfrage noch nicht entschieden

Die Dießener Marktgemeinderäte werden wohl auch nach der Renovierung des Sitzungssaals im Rathaus auf alter Bestuhlung und an alten Tischen sitzen. So zumindest scheint die mehrheitliche Auffassung der Ratsherren zu sein. Eine Ent- scheidung darüber, für rund 12000 Euro neues Mobiliar zu beschaffen, wurde jedenfalls vertagt. Der Grund: Die alten Möbel sind noch in einem guten Zustand und eine Neuanschaffung nicht zwingend notwendig. Darüber hinaus könne man mit Blick auf die angespannte Haushaltslage solch eine Maßnahme den Menschen nur schwer verdeutlichen, zumal gerade erst der Hebesatz der Gewerbesteuer aus Spargründen angehoben wurde, betonte Bürgermeister Herbert Kirsch.
Sparen oder besser sitzen? – Gemeinderat hat die Stuhlfrage noch nicht entschieden

Kaputte Wurzeln bei jedem Zweiten

Die Romenthaler Allee soll stufenweise „erneuert“ werden. Dass ist die Empfehlung des Dießener Bau- und Umweltausschusses. Der Grund: Der Altbestand an Birken und Nussbäumen sei größtenteils kaputt. Die Pflanzung neuer Bäume dürfte sich aber als schwierig erweisen, da mit dem neuen Gewerbegebiet, Regenrück- haltebecken und Wassergraben kaum noch Lebensraum für größere Bäume besteht. Naturschützer und Bürger möchten die Allee erhalten. Dass das Interesse an ihr groß ist, hat sich am Sonntag, bei einer Begehung gezeigt, zu der der Bund Naturschutz aufgerufen hatte und an der viele Dießener teilnahmen.
Kaputte Wurzeln bei jedem Zweiten

Relativ steile Schieberampe – OB Lehmann: »Ich möchte die alte Brückenlösung im Spiel halten!«

Gibt es beim Bürgerentscheid am 17. Januar „kein bindendes Nein“ zum geplanten Lechsteg nördlich der Staustufe 15, dann möchte OB Ingo Lehmann (SPD) in jedem Fall auch die „alte Lösung im Spiel“ halten. Das kündigte er in der vergangenen Woche an.
Relativ steile Schieberampe – OB Lehmann: »Ich möchte die alte Brückenlösung im Spiel halten!«

Lockerer Sieg gegen das Schlusslicht – HSB Landsberg fahren 115:75-Erfolg gegen Srbija München ein

Wahrscheinlich hatten viele schon geahnt, dass das letzte Heimspiel vor der Weihnachtspause der Heimerer Schulen Basket Landsberg eine einseitige Angelegenheit werden würde. Denn statt wie üblich knapp 600 Zuschauer sahen die Partie gegen das Tabellenschlusslicht Srbija München nur 450 Zuschauer. Wie erwartet war die HSB das klar überlegene Team und gewann 115:75.
Lockerer Sieg gegen das Schlusslicht – HSB Landsberg fahren 115:75-Erfolg gegen Srbija München ein

Starke Abwehr siegt – TSV Landsberg siegt klar gegen Immenstadt

Offensichtlich hatten der TSV Landsberg und der TV Immenstadt anfangs mit der für die Landesliga ungewöhnlich frühen Anwurfzeit zu kämpfen. Im schon um 11 Uhr vormittags gut gefüllten Sportzentrum zeigten beide Mannschaften von Beginn zwar an schönen, schnellen Handball, aber an der Treffsicherheit mangelte es doch. Letztlich setzte sich der TSV Landsberg mit 28:20 durch.
Starke Abwehr siegt – TSV Landsberg siegt klar gegen Immenstadt

Da liegen Kreise in der Luft – Kaufering sucht nach Verkehrslösungen

In Kaufering wird bis 2025 das Verkehrsaufkommen voraussichtlich wieder auf das Niveau, wie vor der Eröffnung der B17 neu, ansteigen. Doch nicht wie bisher wird der Durchfahrtsverkehr die Lechgemeinde belasten, sondern der Binnen- sowie Quell- und Zielverkehr. Das ist das Ergebnis einer von der Gemeinde in Auftrag gegebenen Verkehrsuntersuchung, die Projektleiter Werner Frey vom Ingenieurbüro gevas dem Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung vorgestellt hat. Damit steht die Marktgemeinde vor neuen verkehrstechnischen Herausforderungen, um das Verkehrsaufkommen zu bewältigen. Dazu Bürgermeister Dr. Klaus Bühler: „Es riecht noch nach einigen Kreisverkehren.“
Da liegen Kreise in der Luft – Kaufering sucht nach Verkehrslösungen

Toller Kampfgeist wird nicht belohnt – EVL 2000 verliert gegen die Starbulls mit 5:6

Es war kein Spiel für schwache Nerven am letzten Sonntag. 1445 Zuschauer sahen ein packendes Derby zwischen dem EVL 2000 und den Starbulls Rosenheim. Am Ende aber behielten die Gäste mit 5:6 die Oberhand. Dafür schossen die Mannen von Marian Hurtig schon am Freitag den Tabellenzweiten Dortmund mit 1:6 aus der eigenen Halle.
Toller Kampfgeist wird nicht belohnt – EVL 2000 verliert gegen die Starbulls mit 5:6

Nach 11 Minuten war alles klar – Denklingen legt gegen Hohenfurch Blitzstart hin

Landsberg/Denklingen – Die Erfolgsserie der SG Denklingen/EV Landsberg 2000 1b in der Bezirksliga geht weiter. Die Mannschaft gewann am vergangenen Freitag mit 5:2 gegen den SV Hohenfurch und ist nun schon seit acht Spielen unbesiegt.
Nach 11 Minuten war alles klar – Denklingen legt gegen Hohenfurch Blitzstart hin

Ralf Weikinger wieder im Stadttheater Landsberg: »Nächstes Jahr, gleiche Zeit« – Karten beim KREISBOTEN

Ralf Weikinger ist wieder im Stadttheater – mit „Nächstes Jahr, gleiche Zeit.“ Am 26. Februar feiert Bernard Slades Broadwayhit von 1975 Premiere in der Lechstadt – in der Hauptrolle der Landsberger Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge Ralf Weikinger.
Ralf Weikinger wieder im Stadttheater Landsberg: »Nächstes Jahr, gleiche Zeit« – Karten beim KREISBOTEN

Bürgermeister vor der Linse – Hobbyfotograf Hans Fischer hat alle 31 Gemeindeoberhäupter abgelichtet

Der ursprüngliche Plan, pro Tag fünf Gemeindeoberhäupter abzulichten, war sportlich, aber machbar. Das zumindest glaubte Hans Fischer als er mit seiner Arbeit begann. Also legte er die Routen durch den Landkreis Landsberg äußerst ökonomisch fest, program­mierte sein Navigationsgerät entsprechend. Doch der Mensch denkt und Gott lenkt. Das Projekt entwickelte sich zu einer Art Expedition mit Hindernissen und dauerte gut ein Jahr. Zu guter Letzt hatte der Kauferinger Fotograf dann alle 31 Gemeindeoberhäupter abge­lich­tet. Das Ergebnis ist bis 18. Dezember im Foyer des Landratsamtes ausgestellt.
Bürgermeister vor der Linse – Hobbyfotograf Hans Fischer hat alle 31 Gemeindeoberhäupter abgelichtet

»Letzte Instanz« im Reich der Mitte – Specki T.D. bringt deutsche Rockmusik nach China

Seit er wieder in seiner Heimatstadt ist, genießt der Landsberger Musiker Florian Speckardt alias Specki T.D. vor allem eines: die Ruhe, soweit es sein vollbepackter Terminkalender überhaupt zu­lässt. Denn in Peking, wo er mit seiner Band „Letzte Instanz“ eines von insgesamt drei Konzerten in China gegeben hat, war alles „schnell, laut, smogig, grob und vor allem riesig.“ Trotzdem eine tolle Erfahrung für den Musiker, von der er dem KREISBOTEN berichtet.
»Letzte Instanz« im Reich der Mitte – Specki T.D. bringt deutsche Rockmusik nach China

»Neue Schulden sind nicht drin!« – Haushalt 2010: Landkreis gönnt sich eine Verschnaufpause

In finanzieller Hinsicht braucht der Landkreis Landsberg dringend eine Verschnaufpause. Deshalb möchten Landrat wie Kreiskämmerer im bevorstehenden Haus­halts­jahr ohne Nettoneuverschuldung auskommen. Die Antwort auf das „Wie?“ folgte bei der ersten Haushaltsbe­ratung in der vergangenen Woche auf dem Fuß: Mit einer Erhöhung des Hebesatzes für die Kreisumlage von 51 auf 52,5 Prozent.
»Neue Schulden sind nicht drin!« – Haushalt 2010: Landkreis gönnt sich eine Verschnaufpause

Vom Bürgerbahnhof weit entfernt – Neue Postagentur im Dießener Bahnhof eröffnet

Die Kunden werden es der Post danken: Pünktlich zum Weihnachtsansturm hat in der Schalterhalle des Bahnhofes eine neue Postagentur eröffnet. Von einem geplanten „Bürgerbahnhof“ nach Landsberger Vorbild ist man allerdings noch weit entfernt. Geschimpft wird vor allem über den mangelnden Service der Bahn: Auskünfte am Schalter gibt es frühestens wieder ab nächster Woche.
Vom Bürgerbahnhof weit entfernt – Neue Postagentur im Dießener Bahnhof eröffnet

Geothermie-Kraftwerk Utting: Kostenübernahme ist geregelt

Bestens gelaunt und zuversichtlich haben Bürgermeister Josef Lutzenberger und Geschäftsführer Bernhard Gubo in der vergangenen Woche den Kostenübernahmevertrag zwischen der Gemeinde Utting und Geoenergie Bayern unterzeichnet. „Das ist der erste notwendige Schritt, um in die Geothermie-Planung einzusteigen“, betonte Lutzenberger. Lutzenberger stellte allerdings auch klar, dass die Gemeinde nach wie vor das Recht habe, von ihrer Planungshoheit Gebrauch zu machen und die Zusammenarbeit zu beenden, sollte sich herausstellen, dass das Vorhaben mit der kommunalen Bauleitplanung nicht zu vereinbaren sei.
Geothermie-Kraftwerk Utting: Kostenübernahme ist geregelt

Nur zu Spielbeginn ebenbürtig – HSB Landsberg verliert gegen Tabellenführer Leitershofen mit 91:80

Den Heimerer Schulen Basket Landsberg ist es nicht gelungen, nach den Gotha Rockets nun auch den neuen Tabellenführer BG Lei­ters­ho­fen/Stadtbergen vom Thron der Regionalliga Süd­ost zu stoßen. Die Mannschaft von Trainer Sacha Kharchenkov verlor das Derby nach starkem Beginn noch deutlich mit 91:80 und rutschte so auf den fünften Tabellenplatz ab.
Nur zu Spielbeginn ebenbürtig – HSB Landsberg verliert gegen Tabellenführer Leitershofen mit 91:80

Edeka ist faktisch schon durch – Landsberger Stadtrat votiert mit großer Mehrheit für Bebauungsplan im Frauenwald

Die Ansiedlung des Edeka-Logistikzentrums ist planungsrechtlich so viel wie in trockenen Tüchern. Ge­gen die Stimmen der Grünen und der ödp hat der Stadtrat am Mittwoch den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan „Gewerbe- und Industriepark Frauenwald IV“ gefasst und sich zugleich für die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplanes ausgesprochen.
Edeka ist faktisch schon durch – Landsberger Stadtrat votiert mit großer Mehrheit für Bebauungsplan im Frauenwald

Der Bedarf für 82 Plätze ist da – Altenpflegeheim auf dem ehemaligen BayWa-Gelände in Landsberg

Es sieht gut aus für die Pläne der in Pfarrkirchen ansässigen Bayernland Immobilien GbmH&Co.KG: Ein Altenpflegeheim mit 82 Plätzen möchte sie auf einem Teil des ehemaligen BayWa-Geländes an der Spöttinger Straße errichten. Für dieses Vorhaben sprach sich der Bauausschuss in der vergangenen Woche aus. Er empfahl dem Stadtrat, eine städtebauliche Voruntersuchung in Auftrag zu geben und das Bebauungsplanverfahren „Spöttinger Straße 2“ einzuleiten.
Der Bedarf für 82 Plätze ist da – Altenpflegeheim auf dem ehemaligen BayWa-Gelände in Landsberg