Ressortarchiv: Landsberg

Kinder als Existenzbedrohung?

Was im Volksmund gerne als das größte Glück auf Erden bezeichnet wird, nämlich Kinder zu haben, stellt Frauen und deren Partner zunehmend vor existenzielle Probleme. Besonders erschreckend findet Gertrud Bliemert-Prestele, Leite­- rin der Katholischen Schwangerenberatungsstelle, dass ver­mehrt auch solche Frauen ihre Schwangerschaft als bedrohlich empfänden, deren Partner über ein regelmäßiges Einkommen verfügten.
Kinder als Existenzbedrohung?

Ein Heft mit Sensationen

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Ein Heft mit Sensationen

"Zeitschriften-Management"

Was das Jugendschöffengericht am Mittwoch zu hören bekam, verblüffte und schockierte: Der wegen Betrugs und Urkundenfälschung Angeklagte (22), erzählte vom „Zeitschriften-Management“ in Landsberg und welchem Druck er und seine Kollegen als Abo-Verkäufer von ihrem Chef ausgesetzt gewesen seien. Der Fall ist nicht der einzige – wie während der Verhandlung bekannt wurde, standen Angestellte der Firma schon öfter vor Gericht. „Diese Arbeit ist zwangsläufig mit Betrug und Urkundenfälschung verbunden, weil man sonst davon nicht leben kann.“, erklärte auch die Verteidigerin, Rechtsanwältin Anita Trautwein.
"Zeitschriften-Management"

Gedichte wie ein Spiegel

Das war herausfordernd und auch ein bisschen frech. Gleich zu Beginn des Rezitationsabends hielt Gerd Berghofer in der Stadtbücherei einen großen Spiegel hoch und fragte die Anwesenden mit Kurt Tucholsky: „Liebes Publikum, bist du wirklich so dumm?“ Da blieb doch dem einen oder anderen Gast das Lachen gleich ein wenig im Halse stecken.
Gedichte wie ein Spiegel

Außenseiter schlägt zu

Eine Überraschung durch den mit Catchdriver Robert Pletschacher aufgebotenen „Washington USA“ hat es bei einem Trabrennen in Daglfing gegeben. Der Außenseiter aus Landsberg siegte.
Außenseiter schlägt zu

Richtig Gas geben

Die Enttäuschung beim EV Landsberg 2000 saß zuletzt tief. Nach den großen Erfolgen seit der Übernahme durch Trainer Marian Hurtik setzte es zuletzt vier Niederlagen in Folge. Am Dienstag vergangener Woche gab es ein Aussprache zwischen dem Team und Vorstandsmitglied Jochen Mörz. „Ich bin da nicht als Vorstand hin, sondern als ehemaliger Spieler, um zu erfahren, was momentan schief läuft“, sagt der EVL-Vize ganz offen. Einen rechten Grund für die schlechte Leistung gebe es scheinbar nicht, die Spieler seien zufrieden mit ihrer Situation im Verein. „Die Jungs wollen wieder Gas geben“, so der Tenor nach dem Treffen.
Richtig Gas geben

Summerpark ohne Herz und Ei

Für manche Betrachter sind die riesigen Objekte des abgetauchten Künstlers Bernd Dudek moderne Wahrzeichen der Gemeinde. Für andere sind sie maroder Betonschrott. Nach einem Be­hörden- und Verhandlungsmarathon befinden sich die Arbeiten im Summerpark seit einigen Wochen offiziell im Eigentum der Gemeinde, deren Räte bereits am 2. April 2009 die Versteigerung von Stelen, Herz und Ei beschlossen hatte. Der Beschluss kann nun umgesetzt werden.
Summerpark ohne Herz und Ei

HCL ohne Schützenhilfe

Lokalrivale Denklingen hätte dem HC Landsberg in der Bezirksliga durchaus Schützenhilfe leisten können. Obwohl es phasenweise knapp war musste sich die SG Denklingen am Wochenende Spitzenreiter Bad Wörishofen mit 3:8 geschlagen geben. Für die Riverkings dürfte damit der Traum von der Meisterschaft ausgeträumt sein. Sie gewannen ihr Spiel gegen Tabellenschlusslicht VfE Ulm/Neu-Ulm mit 11:3 Toren.
HCL ohne Schützenhilfe

Landschulheim als Mieter?

Die geplante Neugründung einer Privatschule im leerstehenden Schulgebäude in Walleshausen hat bei der jüngsten Gemeinderatssitzung zu einer heftigen Debatte geführt. Schulreferentin Elisabeth Raymann von Loefen (CSU) warf Bürgermeister Wilhelm Lehmann (CSU) „ungeschicktes Vorgehen“ vor. Lehmann hatte öffentlich darüber gesprochen, dass die Gemeinde für das Schulgebäude Miete verlangen müsse. Der Bürgermeister verwehrte sich dagegen, „als Überbringer einer schlechten Nachricht geköpft zu werden“.
Landschulheim als Mieter?

Bilderbuchstart zur Rückrunde

Beim Derby gegen den TSV Schwabmünchen sind die Handballer des TSV Landsberg in der Landesliga-Süd mit 37:26 ihrer Favoritenrolle voll gerecht geworden. Noch deutlicher als es das Ergebnis ausdrückt, dominierten sie die Gastgeber in deren Halle.
Bilderbuchstart zur Rückrunde

Eine von acht in ganz Bayern

– Die Carl-Orff-Volksschule darf sich Musik-Hauptschule nennen. Bereits seit Anfang des Schuljahres führt die Dießener Schule diesen Titel, offiziell wird die Marktgemeinde die Ernennung ihrer Musik-Hauptschule erst am 20. Mai bei einem Festakt mit vielen Gästen feiern.
Eine von acht in ganz Bayern

Sie kommen gern nach Landsberg

Wirtschaft als zentrales Thema beim Neujahrs­empfang von Stadt und Landkreis Landsberg – für Oberbürgermeister Ingo Lehmann und Landrat Walter Eichner war das eine natürliche Wahl, hat doch kaum ein Thema die Menschen im vergangenen Jahr mehr bewegt, verunsichert und auch geängstigt. „Eine gesunde Wirtschaft ist die Basis für alles gesellschaftliche Leben, für Bildung, für Kultur“, so das Stadtoberhaupt. Gleichzeitig unterstrich Lehmann, wie wichtig gerade jetzt die Zuversicht ist und die Fähigkeit, die Krise als Herausforderung zu begreifen, die Chancen bietet.
Sie kommen gern nach Landsberg

Die große Chance nicht genutzt

„Warum der ganze Krampf?“ Eine Antwort auf diese Frage von Richter Alexander Kess­ler ist der Angeklagte schuldig geblieben. Eine Mischung aus Alkohol, Frust und Langeweile hatte den jungen Mann aus der Nähe von Landsberg eine Reihe relativ geringfügiger Straf­taten begehen lassen. Dies allerdings, während er unter offener Bewährung stand. Da­mit war für das Jugendschöffengericht nun das Fass übergelaufen. Der 21-Jährige muss für zwei Jahre und acht Monate in Haft.
Die große Chance nicht genutzt

Nach der Sensation das Debakel

„Wir werden wieder Vollgas geben“, haben die Spieler des EVL 2000 nach vier Niederlagen hintereinander versprochen. Sie haben ihr Wort gehalten. Am Freitag beendete das Team von Marian Hurtig die Negativ-Serie und gewann beim Derby in Peiting mit 4:5. Zwei Tage später schien alles wieder vergessen. Zuhause blamierte sich die Mannschaft mit einer 6:12-Schlappe gegen den Tabellenletzten Füssen.
Nach der Sensation das Debakel

Von der Gemeinde im Stich gelassen?

Eigentlich geht es dem VfL Denklingen gut. Der Sportverein beheimatet insgesamt 915 Mitglieder und ist damit der viertgrößte Club im Landkreis. Auf dem Bankkonto hat der Verein für Leibesübungen außerdem derzeit knapp 73000 Euro auf der Haben-Seite. Doch der Schein trügt – im Innern brodelt es bei den Lechrainern.
Von der Gemeinde im Stich gelassen?

Nutznießer ohne Solidaritätsbeitrag

Vom Tourismusverband Ammersee-Lech in vielerlei Hinsicht profitieren, ihn aber nicht in Form einer Mitgliedschaft unterstützen zu wollen, das kommt bei Landrat Walter Eichner gar nicht gut an. Allemal nicht, wenn es sich um einen „symbolischen Jahresbeitrag“ von gerade mal 20 Euro handelt. Vor gut zwei Wochen hat er 212 gastronomische Betriebe in der Region angeschrieben und um Unterstützung gebeten – kein einziger hat bislang reagiert.
Nutznießer ohne Solidaritätsbeitrag

Leipzig entzaubert den HSB

Tollen Basketball haben die Fans der Heimerer Schulen Basket Landsberg am Samstag zu sehen bekommen – jedoch nicht von ihrer Mannschaft, sondern von der gastierenden, dem Tabellendritten der Regionalliga Südost USC Leipzig. Die Sachsen entzauberten die Mannen von Trainer Sascha Kharchenkov regelrecht und gewannen am Ende hoch verdient 66:78. Dabei spiegelt das Ergebnis die Landsberger Chancenlosigkeit nicht wider.
Leipzig entzaubert den HSB

Vereint nicht nur im Helfen

Wenn die Freiwillige Feuerwehr der Lechstadt auf die Vereinsaktivitäten zurückschaut, gibt es was zu schmunzeln. Dafür sorgen Schnappschüsse von Ausflügen und Treffen, die Schriftführer Jürgen Ram zusammenstellt. So vereinen die insgesamt 157 Mitglieder neben den Einsätzen nicht nur ihre Aktivitäten an sich, sondern auch Erinnerung an (Vereins-)Erlebnisse. Ram ist bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung in seinem Amt als Schriftführer wiedergewählt worden – so wird es wahrscheinlich auch in den nächsten fünf Jahren Rückblicke mit amüsanten Fotos geben.
Vereint nicht nur im Helfen

Es wird weniger, aber schwerer

Die Anzahl der Einsätze ist gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen, ihre Schwere hat jedoch zugenommen. 47mal musste die Freiwillige Feuerwehr Geltendorf im vergangenen Jahr ausrücken (2008: 50mal), unter anderem zu einigen gravierenden Verkehrs- und Schienenunfällen. „Diese Art von Einsätzen erfordert eine gute Ausbildung, aber auch eine gute Kameradschaft“, betonte Kommandant Ewald Kapfhammer vergangene Woche auf der Jahreshauptversammlung der Wehr im Gasthaus Alter Wirt. Nur so könnten die Einsatzkräfte vor körperlichen und psychischen Schäden bewahrt werden.
Es wird weniger, aber schwerer

"Wir wollen da genau hinschauen!"

Zukünftig wird nicht mehr der Bürgermeister oder dessen Stellvertreter/in Pachtverträge für gemeindeeigene Grundstücke ab­schließen oder auflösen, sondern einzig der Marktge­mein­- derat. Auf Antrag von CSU, GAL und SPD hat der Gemeinderat vergangene Woche eine entsprechende Änderung der Geschäftsord­nung beschlossen.
"Wir wollen da genau hinschauen!"

An der Grenze des Machbaren

Ein gutes halbes Jahr Arbeit liegt noch vor ihm, ehe Stadtpfarrer und Dekan Thomas Rauch seine neue Stelle als Dompfarrer und Stadtdekan in Augsburg antreten wird. Den Neujahrsempfang für die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Pfarrei Mariä Himmelfahrt im Pfarrzentrum nahm er dennoch zum Anlass, die vergangenen zehn Jahre schon mal Revue passieren zu lassen.
An der Grenze des Machbaren

Eine Süd-Ost-Spange für Kaufering?

Die Verwaltung prüft offenbar eine Südspange zu errichten. Damit soll die zu erwartende innerörtliche Verkehrsbelastung der Hilti- und Bayernstraße entzerrt werden. Erste Überlegungen sehen offensichtlich vor, die Trasse von der Viktor-Frankl- Straße kommend am Heizkraftwerk vorbei zum Viehweideweg zu ziehen.
Eine Süd-Ost-Spange für Kaufering?

Geregelte Verhältnisse in Hofstetten

Den Ein­druck eines zufriedenen Gemeindeoberhauptes hat er am Freitag im Büro des Landrates fürwahr nicht gemacht: Eher mürrisch, gleichwohl mit dem gebotenen Anstand lobte Hofstettens Bürgermeister Benedikt Berchtold jun. die soeben unterzeichnete Ver­ein­barung mit dem Landkreis. Den Fort­bestand des Abfall­wirt­schafts­zen­trums (AWZ) in Hofstetten sichert sie nun auf unbefristete Zeit – ausgenommen die Umladestation, deren Laufzeit auf 30 Jahre festgeschrieben wurde. Landrat Walter Eichner (CSU) unterschrieb das Papier mit großer Genugtuung, garantiert es doch „geregelte Verhältnisse für die Zukunft“.
Geregelte Verhältnisse in Hofstetten

Mauschelei im Rathaus?

Schwere Vorwürfe erhebt Kauferings Bürgermeister Norbert Sepp (UBV) gegen seinen Ratskollegen Hans Drexl (parteifrei). So soll Drexl den 2. Bürgermeister im Rahmen einer Pachtrückgabe an die Marktgemeinde im Dezember vergangenen Jahres angestiftet haben, „Urkundenfälschung“ zu begehen und „Beihilfe zum Subventionsbetrug“ zu leisten.
Mauschelei im Rathaus?

Zu groß für die Jugend

„Jugendhaus come soon“, steht auf einer bunten Bautafel, die Jugendliche auf dem dafür vorgesehen Grundstück neben dem Rathaus aufgestellt haben. „Das sollte uns motivieren“, meinte Bürgermeister Peter Wittmaack (SPD) am Mittwoch im Gemeinderat. Dass gut Ding jedoch Weile braucht, wurde in der Diskussion um die aktuelle Planung von Architekt Kurt Bergmaier deutlich.
Zu groß für die Jugend

Schlappe für die Gemeinde

Josef Probst war am Freitagabend wohl der zufriedenste Mensch in ganz Egling. Der Landwirt darf nun, wie geplant, seinen Solarpark am „Schmiechener Feld“ bauen, auch wenn er keinen anderen Eglinger mit 40 Prozent beteiligt. Das hat der Gemeinderat mit seiner Feststellung zur Änderung des Flächennutzungsplans be­schlossen.
Schlappe für die Gemeinde

Am Verfolger gescheitert

Im Spitzenspiel der Landesliga haben die Landsberger Handballer nicht die Leistungen wie gegen Niederraunau gezeigt. Der Tabellenführer unterlag so mit 26:30 (11:16) dem Verfolger TSV Friedberg 2. Die Landsberger fanden in diesem Spiel nie zu der Form der letzten Wochen und boten den stark aufspielenden Gastgebern nur selten Paroli. Ohne die verhinderten Sandor Schmid und Roman Müller – nachdem Aufwärmen musste auch Jörg Friedrich passen und Tomas Schwirkmann ging Grippe-geschwächt ins Spiel – waren die Vorzeichen alles andere als gut.
Am Verfolger gescheitert

HSB Lustlos und äußerst schwach

Die Heimerer Schulen Basket Landsberg sind auswärts weiter keine Macht. Bei den TSV Ansbach Piranhas hat die Mannschaft von Trainer Sascha Kharchenkov mit 70:86 verloren. Dabei wirkten die Spieler über weite Strecken lustlos. Das Teamplay ließ zu wünschen übrig und auch die Wurfquoten waren äußerst schwach, sodass es die Franken relativ einfach hatten.
HSB Lustlos und äußerst schwach

Spitzenplatz rückt in weite Ferne

Beim EV Landsberg 2000 ist momentan Katerstimmung angesagt. Am Wochenende gab es für die Mannschaft wieder nichts zu holen. Bei den Starbulls in Rosenheim verlor man unglücklich mit 3:2, gegen Dortmund mit 4:7. Damit brechen für das Team wieder härtere Zeiten an. Für den Dienstag beraumte der Vorstand sogar eine Krisensitzung ohne Trainer an.
Spitzenplatz rückt in weite Ferne

Zweimal zweistellig: 10:1

In der Eishockey-Bezirksliga haben beide Landkreis-Teams am Wochenende klare Siege eingefahren. Am Freitag schickte die SG Denk­lingen die „Woodstocks“ aus Augsburg zweistellig nach Hause: 10:1. Und im Hohenfurcher Freiluftstadion schaffte der HC Landsberg tags darauf das gleiche Kunststück.
Zweimal zweistellig: 10:1

Unabhängig von den Unabhängigen

Nach außen erfolgreich, nach innen erschüttert? Die UBV kann sich über den Ausgang des Bürgerentscheides „Lechsteg“ freuen, den die Vereinigung mit „Stopp dem Brückenbau“ erwirkt hatte. Doch dass den Unabhängigen in der Lechstadt derzeit Mitglieder, die sie im Stadtrat ver­treten, schwinden, ist eine weitere Tatsache: So ist Martin Zeiser, 20 Jahre lang UBV-Mitglied, letzte Woche ausgetreten. Die Räte Axel Flörke und Jonas Pioch verlassen die Gruppierung ebenfalls. Damit reduziert sich die UBV-Stadtratsfraktion um 50 Prozent – von sechs auf drei.
Unabhängig von den Unabhängigen

Bürgerentscheid: Kein neuer "Zugang zur Natur"

Riesenjubel auf der einen (Lech)Seite, tiefes Bedauern auf der anderen: Eine deutliche Mehrheit der am Bürgerentscheid beteiligten Wähler (35,46 Prozent) hat sich gegen die geplante Rad- und Fußgängerbrücke unterhalb der Staustufe 15 ausgesprochen. 73,39 Prozent erteilten dem städtischen Vor­- haben im Bürgerentscheid 1 „Stopp dem Brückenbau“ eine Absage und 70,3 Prozent im Entscheid 2 „Zugang zur Natur“.
Bürgerentscheid: Kein neuer "Zugang zur Natur"

Musik, die Menschen berührt

Der zum Konzertsaal umfunktionierte Raum im Sportzentrum war kalt und so mancher Gast fröstelte zu Beginn des Konzerts. Doch das leidenschaftliche Zusammenspiel der mehr als 70 jungen Musiker zog das Publikum sofort in seinen Bann und die Kälte war für die nächsten zweieinhalb Stunden vergessen. Mit ihrem Programm „Berliner Luft – mit Pomp, ohne Circumstance!“ bewies die Stadtjugendkapelle unter der Leitung von Hans-Günter Schwanzer einmal mehr, dass sie zu Recht zu den besten in Deutschland gehört.
Musik, die Menschen berührt

Neue Perspektive auf See und Ufer

Die Marktgemeinde kann sich freuen. Der lange angekündigte Aussichtsturm am Südende des Ammersees, unweit des Sportplatzes, ist jetzt fertig gestellt worden. Über eine Holzbrücke und einen Holzsteg führt ein rund 200 Meter langer Weg zum Aussichtsturm. Von dort bietet sich dem Besucher ein herrlicher Rundblick über den See und das geschützte Seeufer. Doch Achtung! Noch darf der Steg nicht betreten werden. Obgleich ein Schild darauf hinweist, zeigen Spuren im Schnee, dass nicht jeder Zeitgenosse die offizielle Freigabe abwarten kann.
Neue Perspektive auf See und Ufer

"Der kleine Muck" ganz groß

Mit tosendem Applaus und Bravo-Rufen haben sich am Samstag die Premierenzuschauer bedankt. Sehr zur Freude aller brachte der Theaterverein Schondorf das Märchenspiel „Der kleine Muck“ nach dem gleichnamigen romantischen Märchen von Wilhelm Hauff (1802-27) auf die Bühne gebracht hat.
"Der kleine Muck" ganz groß

Nein zur Brücke wegen Kosten und Natur

Acht Sprecher – eine Meinung: Die Podiumsdiskussion der Brückengegner am Donnerstag im Sportzentrum war im Grunde gar keine. Denn Brückenbefürworter traten nicht auf. Konträre Meinungen erhoffte sich Initiator und UBV-Vorsitzender Wolfgang Neumeier aus dem Publikum – an die 100 Interessierte waren gekommen. Es zeigte sich aber, dass die meisten auf der Seite der Bürgerinitiative „Stopp dem Brückenbau“ standen.
Nein zur Brücke wegen Kosten und Natur

Pot Black Cup und 6 Reds Open

Zu Beginn des neuen Jahres veranstaltet der 1. BC Landsberg drei Snookerturniere, bei denen sich auch internationale Profis die Ehre geben werden. Sie gehen allesamt im Bella Billard in der Weilheimer Straße über die Bühne.
Pot Black Cup und 6 Reds Open

"Junge Familien werden es danken"

Land
"Junge Familien werden es danken"

Umfrage im Frühjahr: Kundenfreundliches Landratsamt?

Wie zufrieden sind die Bürger mit ihrer Landkreisverwaltung? Um das herauszufinden, will Landrat Walter Eichner im Frühjahr eine Umfrage durchführen lassen. Dabei werden Meinungsforscher die Bürger stich­- probenartig telefonisch befragen, wie sie etwa die Arbeit der Kfz-Zulassungsstelle, des Abfallwirtschaftsamtes oder des Büros von Landrat Eichner beurteilen.
Umfrage im Frühjahr: Kundenfreundliches Landratsamt?

Ratlosigkeit bei den Landsbergern

„Ich weiß nicht, woran es liegt, wir haben einfach Sch... gespielt“, sagte am Sonntagabend ein bedröppelter Marian Hurtik auf der Pressekonferenz. Seine Mannschaft hatte kurz zuvor gegen den Vorletzten der Eishockey-Oberliga, den EHC Klostersee, mit 4:6 verloren. Mindestens genauso bitter war das 3:4 zwei Tage zuvor bei Deggendorf Fire.
Ratlosigkeit bei den Landsbergern

"Der bessere Athlet"

Die Heimerer Schulen Basket Landsberg haben sich von ihrem Spieler dem US-Amerikaner Chris Moore getrennt. Team-Manager Jürgen Fleßner hatte dazu kurz vor Jahresende mitgeteilt: „Er hat die Erwartungen in sportlicher Hinsicht nicht erfüllt.“ Moores Nachfolger ist Jeremiah Lawrence, der bereits bei der BG Leitershofen/ Stadtbergen spielte.
"Der bessere Athlet"

Eine Reise nach Indien

Was gibt es Schöneres an einem eiskalten und nassen Sonntag, als sich in eine ferne, exotische Welt zu flüchten? Mit dem Musikmärchen „Der Schlangenbe­schwö­rer“ hat das Ensemble um den Landsberger Oboisten Christoph Hartmann im vollbesetzten Stadttheater die vielen kleinen und großen Zuschauer auf eine spannende und poetische Reise mitgenommen.
Eine Reise nach Indien

Empfang mit Gold, Silber und Bronze

„2010 wird es Einschnitte geben.“ Das hat Bürgermeister Herbert Kirsch beim Neujahrsempfang der Marktgemeinde Dießen am Samstagabend im Traidtkasten betont. Kirsch hatte dabei den Haushalt im Blick. Jetzt gelte es, notwendige Kürzungen der Bevölkerung „vermittelbar“ zu machen. Kirsch ist sich aber sicher, dass es der Gemeinderat schafft: „Falsche Versprechungen wird es in Dießen nicht geben.“ Traditionell nahm der Rathauschef die Veranstaltung auch zum Anlass, verdiente Mitbürger zu ehren.
Empfang mit Gold, Silber und Bronze

Hochklassig nach ganz oben

Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 30:22 Erfolg gegen den TSV Niederraunau haben die Landsberger Handballer diesen an der Tabellenspitze Landesliga- Süd abgelöst. Allerdings trennen den Ersten und den Siebten nur ganze zwei Punkte, die Liga ist nach wie vor sehr ausgeglichen. Im wieder gut gefüllten Sportzentrum boten beide Mannschaften dem Publikum ein hochklassiges, mitreißendes Spiel, die Stimmung war von ersten bis zur letzten Minute bombig.
Hochklassig nach ganz oben

Zehnmal den Ball geklaut

Mit einem Sieg sind die Heimerer Schulen Basket Landsberg in das Jahr 2010 gestartet: Vor 450 Zuschauern im Sportzentrum hat die Mannschaft von Trainer Sascha Kharchenkov den Rivalen TSV Dachau Spurs nach Anfangsschwierigkeiten mit 105:91 bezwungen. Überragender Mann war wieder Jason Boucher. Der pfeilschnelle US-Amerikaner erzielte 34 Punkte und klaute den Gästen zehn Bälle.
Zehnmal den Ball geklaut

"Das raubt mir nicht den Schlaf!" – Landkreis investiert kräftig in die Schullandschaft und macht weiter Schulden

Im neuen Jahr und auch 2011/12 wird der Landkreis Landsberg weiterhin kräftig in die Schulen investieren. Der Neubau der Realschule in Kaufering, der weitere Ausbau der Fach- und Berufsoberschule (FOS/BOS), die Sanierung des Schulzentrums an der Platanenstraße sowie des Sonderpädagogischen Förderzentrums sind Projekte, die den Landkreis in den kommenden drei Jahren rund 18 Millionen Euro kosten werden. „Wir werden uns verschulden“, räumt Landrat Walter Eichner (CSU) ein. „Aber das sind Schulden, die mir nicht den Schlaf rauben.“
"Das raubt mir nicht den Schlaf!" – Landkreis investiert kräftig in die Schullandschaft und macht weiter Schulden

Denklingen nimmt Kurs auf Platz 3

„Das war bestimmt unser bestes Saisonspiel!“, sagte Werner Kößl nach dem Sieg seiner Denklinger Eishockey-Truppe am letzten Freitag und strahlte. Im direkten Duell um Platz drei in der Bezirksliga West hat die Mannschaft die 1b des ESV Buchloe mit 5:2 geschlagen.
Denklingen nimmt Kurs auf Platz 3

"Spannendes" Jahr in Denklingen

Das neue Jahr – viele Gemeinden stellt es vor große finanzielle Herausforderungen. Auch in Denklingen sind die Aussichten nicht gerade rosig: Der massive Rück­gang der Gewerbesteu­ereinnahmen auf der einen und die hohe Kreisumlage auf der anderen Seite machen der Gemeinde derart zu schaffen, dass viele Projekte erstmal auf Eis gelegt werden müssen. Lediglich an der geplanten Breitbandanbindung will Bürgermeisterin Viktoria Horber weiter festhalten.
"Spannendes" Jahr in Denklingen

Erst zwölf und schon Weltmeister

In 19,23 Sekunden hat Simon den Parcours, den so genannten Obstacle, in Wellington, Neuseeland zurückgelegt. Damit war der Landsberger Gymnasiast nicht nur schnellster in seiner Altersgruppe, sondern schneller als jeder andere Teilnehmer dieser Disziplin. In den 100-, 400- und 800-Meter-Rennen belegte er in seiner Altersgruppe jeweils den ersten Platz. In einigen anderen Wettbewerben erreichte er den zweiten oder dritten Platz.
Erst zwölf und schon Weltmeister

Experiment oder Mensch?– "landsberger bühne" inszeniert "Pygmalion"

Zwei Jungen haben ein Lieblingsspielzeug, sie sind stolz darauf, geben damit an, schleppen es mit sich herum und werfen es weg, wenn es langweilig geworden ist. Das Problem: das Lieblingsspielzeug von Henry Higgins und Oberst Pickering ist ein Mensch.
Experiment oder Mensch?– "landsberger bühne" inszeniert "Pygmalion"