Ressortarchiv: Landsberg

Landsberger Platte bleibt unberührt

Landsberger Platte bleibt unberührt

Auf der „Landsberger Platte“ wird es keine weiteren Freiflächen-Photovoltaikanlagen mehr geben. Das hat der Marktgemeinderat nach langer Debatte mit knapper Mehrheit beschlossen. Er hält damit an seinem im vergangenen Jahr gefassten Beschluss fest, wonach „keine weiteren Flächen der Landsberger Platte belegt werden dürfen.“ Verständigen konnte sich das Gremium allerdings auf zwei Solarparks östlich und westlich der Bahnlinie Kaufering-Landsberg.
Landsberger Platte bleibt unberührt
Eine Geschichte mit Zukunft

Eine Geschichte mit Zukunft

Sie ist den meisten wohl bekannt, die Legende von Sankt Martin, der einst seinen Mantel in einer bitterkalten Nacht mit einem Bettler teilte. Aus gutem Grund hat daher wohl auch Ludwig Streicher den Heiligen Martin von Tours zum Namenspatron seiner „Tennen“ gewählt. Mit diesen Warenhäusern für Neues und Ge­- brauchtes will der Seelsorger vor allem ärmeren Menschen die Gelegenheit geben, günstig einzukaufen. Die Nachfrage ist groß: Am vergangenen Montag eröffnete sein Verein „Stiftung Lebensfreude“ in Landsberg bereits die dritte „Tenne“ im Landkreis.
Eine Geschichte mit Zukunft
»Man hätte es bemerken müssen!«

»Man hätte es bemerken müssen!«

Ihre Stimme klingt fest, wenn Christine B. von ihrem Sohn Michael (beide Namen geändert) erzählt. Nur manchmal gerät sie ins Stocken, und ihre Worte werden leiser. Dann kehrt der Schmerz mit voller Wucht zurück, der Schmerz darüber, dass sie ihren Sohn nie mehr sehen wird. Anfang Februar hatte sich Michael B. in der Justizvollzugsanstalt das Leben genommen. Die Wärter fanden den 28-Jährigen erhängt in seiner Zelle – nur drei Tage, nachdem ein 21-jähriger Türke seinem Leben auf gleiche Weise ein Ende bereitet hatte.
»Man hätte es bemerken müssen!«
Kreiseldebatte bremst Sanierung aus

Kreiseldebatte bremst Sanierung aus

Die für den Herbst geplante Sanierung der Landsberger Straße in Geltendorf wird in diesem Jahr nicht mehr stattfinden. Der Landkreis hatte die Planungen gestoppt, als die Gemeinde unvermittelt die Diskussion um einen Kreisver­- kehr in der Ortsmitte anstieß. Inzwischen sind Fristen versäumt worden, Zuschüsse können nicht mehr rechtzeitig fließen, der erforderliche Grunderwerb ist noch nicht in trockenen Tüchern.
Kreiseldebatte bremst Sanierung aus
Guttenbergs Erbe lastet schwer

Guttenbergs Erbe lastet schwer

Am Ende ging alles ganz schnell. Karl-Theodor zu Guttenberg hat in der vergangenen Woche die Konsequenzen aus der Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit ge­- zogen und seinen Rücktritt als Verteidigungsminister erklärt. Guttenbergs Erbe indes schlägt derweil hohe Wellen. Denn wenige Tage zuvor hatte der Minister die Bundeswehrreform auf den Weg gebracht, die ab Juli eine Aus­- setzung der Wehrpflicht und damit die Abschaffung des Zivildienstes vorsieht. Soziale Einrichtungen wie das Bayerische Rote Kreuz in Landsberg sehen die Entwicklung mit Sorge. Sie fürchten fehlende Arbeitskräfte und steigende Kosten.
Guttenbergs Erbe lastet schwer
Versteckte Helden vernetzen

Versteckte Helden vernetzen

Dass sich zwischen Lech und Ammersee unglaublich viele Musiker tummeln, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Dass die meisten von ihnen hart (und manchmal vergeblich) daran arbeiten, eine Bühne für ihre Musik zu bekommen, ist Realität. Um den schwierigen Künstleralltag für Musiker und Bands ein bisschen einfacher zu machen und Informationen für Musikbegeisterte zu sammeln, hat Sybille Engels, Journalistin und selbst Musikerin, die Internet-Plattform „Hidden Hero“ ins Leben gerufen.
Versteckte Helden vernetzen
An die Sonne glauben

An die Sonne glauben

Dem Solarpark „Am Höschläcker“ ist es zu verdanken, dass das Defizit des Biomasseheizkraftwerkes in diesem Jahr abgefangen wird. Rund 200000 Euro Plus macht die 2010 in Betrieb genommene Anlage mit ihren 3,1 Megawatt Stromleistung im Jahr. Grund genug für Bürgermeister Dr. Klaus Bühler über Investitionen in weitere Photovoltaikanlagen nachzudenken. Im Gemeinderat indes stieß sein Ansinnen aber auf wenig Begeisterung.
An die Sonne glauben
Es geht auch ohne Kraftfahrzeug

Es geht auch ohne Kraftfahrzeug

Der nicht motorisierte Verkehr spielt in der Marktgemeinde eine größere Rolle als zunächst gedacht. Rund 53 Prozent des Binnenverkehrs entfallen auf Fußgänger und Radfahrer. Das ist die Erkenntnis aus der im Oktober durchgeführten Haushaltsbefragung durch das Ingenieurbüro „gevas“. Den ersten Sachstandsbericht, der in einen Gesamtverkehrsplan münden soll, lieferte Diplom-Ingenieur Werner Frey im Gemeinderat.
Es geht auch ohne Kraftfahrzeug
Kaum neues Bauerwartungsland

Kaum neues Bauerwartungsland

Der neue Flächennutzungsplan (FNP) für Utting hat jetzt deutlich Konturen angenommen: Der Gemeinderat stimmte jüngst über alle Flächen ab, für die Ulrike Angerer vom regionalen Planungsverband in ihrem Vorentwurf Änderungen vorgeschlagen hat. Als grundsätz- liches Ziel mehrerer Bürgerworkshops und des Gemeinderates habe sich eine „Konsolidierung“ des Ortsbildes herauskristallisiert.
Kaum neues Bauerwartungsland
Lohn für jahrelange Aufbauarbeit

Lohn für jahrelange Aufbauarbeit

Mit einer beeindruckenden Vorstellung und am Ende einem deutlichen Punktvorsprung hat sich die Musikkapelle Dießen kürzlich den 1. Platz beim Mittelstufenwettbewerb des Musikbundes von Ober- und Nie­- derbayern (MON) in Windach gesichert. Ebenfalls auf dem „Stockerl“ waren die Musikkapelle Schwindegg sowie das Jugendblasorchester der Stadtkapelle Neuburg an der Donau. Für die Dießener ist dieser Sieg nicht nur der erste dieser Art, sondern auch der verdiente Lohn für die harte Arbeit im Vorfeld.
Lohn für jahrelange Aufbauarbeit
Clarence und die dummen Killer

Clarence und die dummen Killer

Das verblüffende an den Inszenierungen des Landestheaters Schwaben sind die enormen Qualitätsunterschiede. Die Landsberger verdanken den Memmingern einige der brillantesten (Jedermann) und mäßig­sten (Physiker, Rauhnacht) Gastspiele. Zu Gruppe eins zählt die am Freitag im Stadttheater gezeigte schwarze Komödie „Shakespeare, Mörder, Pulp & Fiktion“ von John von Düffel – dank der Darsteller.
Clarence und die dummen Killer
Der EVL zieht die Reißleine

Der EVL zieht die Reißleine

Obwohl es sportlich um nichts mehr ging, erlebte der EV Landsberg das turbulenteste Wochenende der Saison. Erst schepperte es in Bad Tölz dreizehnmal im EVL-Tor, am nächsten Tag krachte es dann im Verein. Dave Rich wurde gefeuert, Benjamin Barz und sein Kumpel Elvis Beslagic als Interimstrainer installiert.
Der EVL zieht die Reißleine
Gelungener Auftakt

Gelungener Auftakt

Bei lediglich zwei Punkten Abstand auf einen Relegationsplatz und einem Gegner, der mit nur drei Punkten Vorsprung in der Tabelle vor einem liegt, könnte man von einem wegweisenden Spiel sprechen. Doch in der Fußball-Landesliga Süd ist angesichts der engen Abstände nach vorne und nach hinten im Moment jedes Spiel wegweisend. Umso größer war die Erleichterung beim TSV Landsberg, dass man am Samstag im ersten Spiel nach der Winterpause im Sportzentrum mit 2:0 (0:0) gegen Wacker Burghausen gewann.
Gelungener Auftakt
Für den Briefkopf

Für den Briefkopf

Überraschend glatt, fair und unproblematisch ging für den HC Landsberg das Finale um die Meisterschaft der vier bayerischen Bezirksligen über die Bühne. Mit 6:1 (2:0, 2:1, 2:0) und 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) schlugen die Riverkings die Amateure des Augsburger EV am Wochenende binnen 24 Stunden zweimal und haben damit den ersten Titel der Vereinsgeschichte für den Briefkopf perfekt gemacht. Der Aufstieg in die Landesliga stand bereits zuvor fest.
Für den Briefkopf
Aus eigener Kraft

Aus eigener Kraft

Fast vier Jahre ist es mittlerweile her, dass Christian Rottenegger nach vier Monaten und 9320 Kilometer auf dem Fahrrad und weiteren fünf Wochen Extrembelastung am Berg etwa 300 Meter vor dem Gipfel des Gasherbrum II (8037 m) umdrehen musste – wegen eines einsetzenden Schneesturms, quälend nah vor dem Ziel. Jetzt will es der Fotograf und Extrembergsteiger aus Windach noch einmal versuchen: Am 1. April starten er und sein Team in Augsburg.
Aus eigener Kraft
Qualität statt Quantität

Qualität statt Quantität

Ein Wetter wie aus dem Bilderbuch, tolle Kostüme und Narren, soweit das Auge reichte: Der Gaudiwurm, der sich am Lumpigen Donnerstag durch die Landsberger Innenstadt schlängelte, hätte es nicht besser treffen können. Das bunte Spektakel erfreute wieder tausende von Besuchern und Schaulustigen.
Qualität statt Quantität
Erst die Hüte voller Bonbons

Erst die Hüte voller Bonbons

Ausgerüstet mit großen Hüten und Taschen haben sich am Lumpigen Donnerstag Jimmy Hendrix, Johnny Wayne, Pippi Langstrumpf und viele, viele Gleichgesinnte auf dem Marktplatz vor dem Rathaus versammelt, um dem dort dem zu erwartenden Bon­bon­regen Paroli zu bieten.
Erst die Hüte voller Bonbons
Sieg Nummer drei

Sieg Nummer drei

Am Ende des siebten Spieltags konnten die Penzinger Volleyball-Damen endlich wieder jubeln. Auch wenn das erste Spiel mit 0:3 klar an FTM Schwabing abgegeben wurde, gab es nach dem 3:2 Sieg im zweiten Spiel des Tages gegen den SV Germering für alle Beteiligten viel zu feiern. Nach den vielen, im fünften Satz verlorenen Spielen hörte man nach dem hart umkämpften Match förmlich den Stein vom Herzen der Spielerinnen, Fans und des Trainers fallen.
Sieg Nummer drei
Erfolg ohne Wert

Erfolg ohne Wert

Darf man an einem Sieg gegen den Tabellendritten herummäkeln, der durch ein furioses 5:0 im Schlussdrittel zustande kam? Man darf, wenn es nach den beteiligten Trainern geht. Leos Sulak wollte gar nicht viel zur 2:6 (0:1, 2:0, 0:5)-Niederlage seines Teams sagen. „Wir haben mit vier Reihen durchgespielt, damit unsere Junioren auch einmal Erfahrung sammeln. Man hat gesehen, dass sie noch viel lernen müssen.“ Den Einbruch im letzten Drittel erklärte der Trainer des EC Peiting gewohnt knurrig und knapp damit, „dass wir fünf Tore bekommen haben.“
Erfolg ohne Wert
Eindeutige Angelegenheit

Eindeutige Angelegenheit

Mit einem unerwarteten Torfestival am Freitag in Landsberg legte der HC Landsberg den Grundstein für den glatten Einzug ins Finale um die Bezirksliga-Meisterschaft. Mit 10:1 (3:0, 4:1, 3:0) fertigte man die Wölfe aus Bad Kissingen – immerhin souveräner Erster der Bezirksliga Nord – ab. Das 2:3 am Samstag in Bad Kissingen war damit nur noch Formsache, die Riverkings setzten sich hoch und verdient durch.
Eindeutige Angelegenheit
Alle für einen

Alle für einen

Es war ein Erfolg, mit dem kaum einer gerechnet hatte: Nur mit sieben einsatzfähigen Spielern nach Rosenheim gereist, besiegten die Basketballer der DJK Landsberg am Samstagabend den Tabellenzweiten der 2. Regionalliga Süd mit 71:64. Das Team von Trainer Roman Gese revanchierte sich damit für die knappe Niederlage im Hinspiel.
Alle für einen
Einschneidende Veränderungen

Einschneidende Veränderungen

Im Zeitalter laufend steigender Kosten war der Beschluss, den der Kreistag Ende vergangenen Jahres fasste, eine durchaus angenehme Neuigkeit. Das Gremium entschied, die Müllgebühren im Landkreis Landsberg aufgrund guter Entwicklungen im Abfallgeschäft ab 1. Januar zu senken. Die rosigen Zeiten für den Bürger könnten jedoch schon bald vorbei sein. Schuld daran trägt das geplante neue Kreislaufwirtschaftsgesetz, mit dem das Bundesumweltministerium das deutsche Abfallrecht an EU-Richtlinien anpassen will.
Einschneidende Veränderungen
Keine leichte Aufgabe

Keine leichte Aufgabe

Ein Schmuckstück ist es ohne Zweifel, ein wichtiges Gebäude der Stadtgeschichte. Doch für einen modernen Museumsbetrieb ist es nur bedingt geeignet. Über die Zukunft des Neuen Stadtmuseums beriet auch der Verein der Museumsfreunde auf seiner Hauptversammlung am Donnerstag.
Keine leichte Aufgabe
Hinschauen statt wegsehen

Hinschauen statt wegsehen

Kaum ein Fall hat die Öffentlichkeit in den letzten Jahren so schockiert wie der Mord am Münchner Geschäftsmann Dominik Brunner. Weil er vier Schüler vor den Pöbeleien mehrerer Jugendlicher hatte schützen wollen, war er von zwei der Streitsuchenden am S-Bahnhof Solln zu Tode geprügelt worden – 22 Schläge und Tritte zählte damals die Gerichtsmedizin. Brunners Name gilt seitdem als Synonym für Zivilcourage, doch für viele ist der erschütternde Vorfall angesichts des tödlichen Ausgangs eher ein abschreckendes Beispiel. Wie man sich am besten in einer derartigen Situation verhält, will daher nun die Landsberger Polizei aufzeigen. Im Rahmen der Aktion „Tu was!“ bietet sie ab April kostenlose Kurse zum Thema „Zivilcourage“ an.
Hinschauen statt wegsehen
Gary Moore war der Auslöser

Gary Moore war der Auslöser

Mit Gary Moore fing es an: Dem kürzlich verstorbene Kult-Gitarristen verdanken unzählige Musiker Inspiration und Motivation – so auch der Landsberger Gitarrist und Musikpädagoge Erik Müller. Was Gary Moore alles bei ihm bewirkte, erzählt er dem KREISBOTEN.
Gary Moore war der Auslöser
Nur noch am Rande

Nur noch am Rande

Die Zeit der großen Flohmärkte in Dießen ist vorbei: Einerseits begrenzte der Finanzausschuss am Montag die Fläche – das Herzstück der Seeanlagen ist damit tabu. Andererseits dürfen künftig sonntags gewerbliche Anbieter nicht mehr verkaufen.
Nur noch am Rande
Parkplätze statt Rampe

Parkplätze statt Rampe

Noch vor zwei Wochen war die Planung für den Bau einer barrierefreien Rampe am Kauferinger Bahnhof im Planungs- und Bauausschuss vorgestellt und mehrheitlich befürwortet worden. Jetzt sprach sich der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung dafür aus, die Maßnahme auf das nächste Haushaltsjahr zu verschieben. Grund: Mit den eingesparten 700000 Euro will sich die Marktgemeinde ein höheres Rücklagenpolster schaffen.
Parkplätze statt Rampe
Ein bisschen Spaß muss sein

Ein bisschen Spaß muss sein

Für die echten Narren hat die Faschingszeit schon längst begonnen, für die übrigen fällt der Startschuss morgen mit dem Lumpigen Donnerstag. Bis zum Aschermittwoch ziehen dann auch im Landkreis Landsberg wieder viele kunterbunte Umzüge durch die Gemeinden, um gute Laune unter Jung und Alt zu verbreiten. Der größte Zug findet wie in jedem Jahr in Landsberg statt.
Ein bisschen Spaß muss sein
»Mit Offenheit, Geduld und Freude«

»Mit Offenheit, Geduld und Freude«

Straffällige Jugendliche: es gibt sie, doch was genau mit ihnen passiert, was aus ihnen wird, wenn sie einmal vor Gericht gestanden haben, wissen meist nur die Betroffenen selbst. Wer genau hinschaut und sich darum kümmert, dass diese Jugendlichen wieder den Weg zurück in die Gesellschaft finden, ist der gemeinnützige Verein „BRÜCKE Landsberg e.V.“.
»Mit Offenheit, Geduld und Freude«
Eine gute Basis

Eine gute Basis

190 Absolventen sind in der vergangenen Woche feierlich von der Staatlichen Berufsschule Landsberg verabschiedet worden. Sie erwischen einen idealen Zeitpunkt für den Eintritt in den Arbeitsmarkt, erklärte Jörg Engelmann, Leiter des Referates Bildungspolitik bei der Industrie- und Handelskammer (IHK). Qualifizierter Nachwuchs werde allenthalben gesucht, und erst im nächsten Jahr werde nach dem Wegfall der Wehrpflicht der Andrang größer sein.
Eine gute Basis
Nadelstiche ohne Erfolg

Nadelstiche ohne Erfolg

Ein 47-Jähriger aus dem nördlichen Landkreis muss für zehn Monate ins Gefängnis, weil er sich als Heilpraktiker ausgab und unerlaubterweise Akupunktur-Be­- handlungen durchführte. Dies vor allem an Frauen, mit denen er gleichzeitig eine Beziehung hatte, sowie in deren Familien- und Freundeskreis. Für Dr. Wolfgang Daum, den Vorsitzenden des Schöffengerichts Landsberg, war der Angeklagte der klassische Typ des Betrügers – jemand, der versucht, sich größer darzustellen, als er ist.
Nadelstiche ohne Erfolg
Landsberger Perspektiven

Landsberger Perspektiven

Über Arbeitsmangel auf der politischen Bühne wird sich der neue CSU-Ortsvorsitzende in seiner ersten Amtsperiode gewiss nicht be­klagen müssen. Bis zur nächsten OB-Wahl ist’s gerade mal ein gutes Jahr, danach heißt’s schon wieder rüsten für die erneute Wahl des Oberbürgermeisters und die des Stadtrates in 2014. „Wir haben viel vor“, sagte CSU-Chef Mathias Neuner (44) am Donnerstag nach seiner Wahl. Er folgt auf Harald Reitmeir, der nicht mehr kandidierte.
Landsberger Perspektiven
Gefahren wird auf der Ostseite

Gefahren wird auf der Ostseite

Endlich Gewissheit: Die Fußgängerzone darf erweitert und der Hauptplatz gemäß dem Entwurf des Büros lohrer.hochrein umgestaltet werden. Obgleich beim Bürgerentscheid am Sonntag beide Vorschläge eine Mehrheit für sich verbuchen konnten, gibt es nur einen Sieger: das Ratsbegehren. Bei 58,29 Prozent Ja-Stimmen lag es zudem deutlich über dem Quorum von 20 Prozent. Das Bürgerbegehren ProHauptplatz hingegen meisterte diese Hürde nicht. Damit ist klar: Die Straße wird künftig auf der Ostseite des Platzes verlaufen. Die Wahlbeteiligung betrug 40,33 Prozent.
Gefahren wird auf der Ostseite