Ressortarchiv: Landsberg

Weihnachtliche »Testkäufe«

Weihnachtliche »Testkäufe«

Weihnachtlicher Duft strömt ab 25. November wieder durch die Landsberger Altstadt – der Christkindl­markt ist dann Treffpunkt für Jung und Alt. Zur Bratwurst und zum Schmalzgebäck gehört für viele Besucher selbstverständlich auch ein oder mehrere Tässchen Glühwein. In diesem Jahr müssen die Verkäufer noch mehr aufpassen, wem sie das hochprozentige Weihnachtsgetränk verkaufen. Grund: Das Jugendamt Landsberg lässt seit Freitag sogenannte Testkäufe durchführen – demnächst auch auf den Christkindlmärkten.
Weihnachtliche »Testkäufe«
Neue Express-Linie im Kühlschrank

Neue Express-Linie im Kühlschrank

Wer ohne Auto zwischen Landsberg und Kaufering pendeln und dabei einkaufen will, der wird es künftig deutlich leichter haben. Zusammen mit dem Landkreis und der Landsberger Verkehrs-Gemeinschaft (LVG) wollen die beiden Kommunen eine „Express-Bus-Linie“ von Landsberg zum Bahnhof in Kaufering einführen. Der Bus könnte bereits fahren, doch die Pläne zum Hauptplatz-Umbau haben das Projekt vorläufig gestoppt
Neue Express-Linie im Kühlschrank
Bunker wird Erinnerungsort

Bunker wird Erinnerungsort

Die militärgeschichtliche Sammlung der Bundeswehr wird zur offiziellen Ausstellung, im Bunker der Welfenkaserne ein Ort der Erinnerung geschaffen. Anlässlich der Genehmigung der Sammlung „Erinnerungsort Weingut II“ durch das Luftwaffenamt gibt Standortältester Oberst Klaus Schuster am morgigen Donnerstag in der Untertageanlage einen Empfang.
Bunker wird Erinnerungsort
Aus Schwierigem Positives herausgehört

Aus Schwierigem Positives herausgehört

27 Jahre lang arbeitete er mit Menschen, die körperlich gesund und doch gelähmt, seelisch blockiert, hilflos und doch der Hilfe oft nicht zugänglich sind. Endete der Arbeitstag, beschäftigten ihn die Gespräche oft noch über Stunden und Tage. Karl Michael Ranftl, über 27 Jahre Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes in Landsberg, scheinen diese Belastungen jedenfalls nicht aus der Ruhe gebracht zu haben. Im Gegenteil. Er strahlt bei jeder Begegnung eine innere Ruhe aus, im Zuhören, auch in der Rede bis hin zur Wortwahl. Mit knapp 62 Jahren tritt er nun in die passive Phase der Altersteilzeit ein.
Aus Schwierigem Positives herausgehört
Wo Pilse in den Bäumen reifen

Wo Pilse in den Bäumen reifen

Es ist inzwischen eine gute Tradition, dass sich im Herbst 50 Männer und Frauen – selbstverständlich in Lederhose oder Dirndl – mit Körben bewaffnet in einen Wald in der Umgebung aufmachen, um nach Pilsen zu suchen. Seit 1996 veranstaltet der „Pilse-Such-Verein“ (PSV) aus Kaufering bereits die jährliche Fahrt und so verfügen die Verantwortlichen längst über jede Menge Kompetenz und stehen Neulingen schon nach der gemeinsamen Anfahrt mit dem Bus mit Volksmusik, Rat und Tat zur Seite. Vor häufig gemachten Anfängerfehlern warnte Christian Liedtke („Beauftragter für spezielle Pilsverköstigung“): Ohne Pilskappenmesser (anderswo auch Flaschenöffner genannt) in den Wald zu gehen etwa, Pilskappen liegen zu lassen („darin ist das Samengut enthalten“) oder auch Giftpilse zu verzehren, die leider ebenfalls zahlreich vorkommen.
Wo Pilse in den Bäumen reifen
Inklusion seit 25 Jahren

Inklusion seit 25 Jahren

25 Jahre gibt es die Magnus-Werkstätten in Holzhausen, Grund genug, mit einem Festakt und einem „Tag der offenen Tür“ zu feiern. Auch der CSU-Landtagsabgeordnete Thomas Goppel, die stellvertretende Land­- rätin Ruth Sobotta und Iglings Bürgermeisterin Christl Weinmüller waren der Einladung zu den Feierlichkeiten gerne gefolgt.
Inklusion seit 25 Jahren
Überraschende Heimniederlage

Überraschende Heimniederlage

Über das dritte Gegentor kann man wohl diskutieren: Sonthofens Gökhan Tastan durfte sich nach 56 Minuten bis an die Torauslinie in der Nähe der Eckfahne durchtanzen und von dort flanken. Tastan traf dabei noch den Fuß von TSV-Verteidiger Sebastian Nichelmann und konnte zusehen, wie sich der Ball über Landsbergs Torwart Tobias Heiland ins Tor senkte. Haltbar? Diese Frage sorgte unter den knapp 200 Zuschauern im Hacker-Sportpark noch länger für Diskussionen. Unstrittig war dage­- gen schon zuvor, dass Heiland einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte.
Überraschende Heimniederlage

HC Landsberg in Personalnot

Ohne regulären Verteidiger haben die Riverkings ihr letztes Testspiel in Geretsried zu Ende bringen müssen. Angesichts der erneuten Not im Defensivbereich zog man sich mit der 3:4-Niederlage (1:0, 1:4, 1:0) gegen den künftigen Liga-Konkurrenten noch gut aus der Affäre.
HC Landsberg in Personalnot

Respektabel, aber keine Punkte

Eine respektable Leistung, aber mehr war nicht drin, so das Resümee der TSV-Oberen. Mit 23:27 haben Landsbergs Handballer am Samstag in eigener Halle die Landesliga-Süd-Partie gegen den TSV Ismaning verloren.
Respektabel, aber keine Punkte
Traktor mit Generator

Traktor mit Generator

Rund 150 Schüler bevölkern normalerweise das Agrarbildungszentrum im Osten der Lechstadt. Am vergangenen Wochenende aber kamen rund 4000 Besucher hinzu, die die Gelegenheit nutzten, an zwei Tagen der offenen Tür hinter die Kulissen der Bildungseinrichtung zu blicken. Die Schüler selbst hatten für diesen Anlass ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt.
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Auferstehung und Erlösung

Auferstehung und Erlösung

Es ist kalt an diesem Samstagabend, nass, dunkel, trostlos. In der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt dagegen herrschen Glanz und Leidenschaft großer Musik, dort erleben mehr als 500 Musikbegeisterte die sogenannte „Auferstehungssinfonie“ von Gustav Mahler unter der Leitung von Johannes Skudlik.
Auferstehung und Erlösung
Der Mensch in seiner Vielfalt

Der Mensch in seiner Vielfalt

Kleine Kinder und scharfe Messer sind für heutige Eltern keine gute Kombination. Im Fall des Bildhauers Josef Lang schon, denn bereits als kleiner Junge begann er zu schnitzen und versorgte die Nachbarskinder mit hölzernen Spielzeugpistolen. Aus dem Hobby wurde Beruf, seine überdimensionalen Holzskulpturen findet man auf Ausstellungen und im öffentlichen Raum in ganz Europa.
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Stahltreppe statt Treppenhaus?

Stahltreppe statt Treppenhaus?

Die Sanierung eines alten Hofes und der Ausbau von Stall und Tenne Am Kirchsteig 26 sorgen in der Marktgemeinde nach wie vor für Diskussionen. Auch ein Ortstermin brachte im Bauausschuss jüngst keine Einigung; er sprach sich mit 3:5 gegen die aktuelle Planung aus. Außerdem unterzeichneten 18 Anwohner ein Schreiben, mit dem sie sich gegen das Vorhaben richten.
Stahltreppe statt Treppenhaus?
»An die Zukunft denken«

»An die Zukunft denken«

„Der beste Weg, sich selbst eine Freude zu machen, ist, anderen eine Freude zu machen.“ Mit diesem Zitat von Mark Twain eröffnete Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler den Festakt zur Gründung der Bürgerstiftung Reichling-Ludenhausen.
»An die Zukunft denken«

»Frauensachen« auf dem Hof

Was ist seit 2004 im südlichen Landkreis Landsberg zwischen einem heute 34-jährigen Landwirt und seiner jetzt 20-jäh­rigen Stieftochter passiert? Gab es einen sexuellen Missbrauch oder hat es das Mädchen tatsächlich „immer darauf angelegt“, den Stiefvater „in schwierige Situationen zu bringen“, wie der Angeklagte behauptet? Diese Fragen werden zurzeit vor dem Landsberger Schöffengericht erörtert; von einer Klärung war man im ersten Teil des Strafprozesses unter dem Vorsitz von Richter Matthias Neumann in der vergangenen Woche aber noch ein gutes Stück entfernt.
»Frauensachen« auf dem Hof

»Wie Sklaven gehalten«

Sie lockten junge Frauen aus Rumänien nach Deutschland – mit dem Versprechen, sie könnten hier der Beruf der medizinischen Masseurin erlernen und gut verdienen. Stattdessen fanden sich die Mädchen in Etablissements wieder, die „Oase für Bodymassage“ und „Victoria’s Massage-Lounge“ hießen und mit medizinischen Anwendungen rein gar nichts zu tun hatten. Ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, ohne zu wissen, in welcher Stadt sie sich befanden, eingeschüchtert und angeekelt, wurden die 18 bis 28 Jahre alten Frauen zu Zwangsprostituierten. Die vier Drahtzieher, zwei Männer und zwei Frauen, standen jetzt wegen schweren Menschenhandels und Zuhälterei vor dem Landgericht Augsburg.
»Wie Sklaven gehalten«
Gerührt, bewegt und stolz

Gerührt, bewegt und stolz

Begonnen hat alles mit simplen Fahrradketten. Heute ist die Firma iwis motorsysteme Weltmarktführer in der Herstellung von Präzisionsketten und mechanischer Antriebstechnik für die Automobilindustrie sowie den Maschinen- und Anlagen­-bau. Am Samstag eröffnete das Unternehmen im Frauenwald eines neues Betriebsgebäude im Rahmen eines großen Familientages.
Gerührt, bewegt und stolz

»Da wird nichts gemauschelt!«

Die Diskussion um das umstrittene Feuerwehrhaus ist neu aufgeflammt. Grund: angebliche Mehrkosten. Statt der angesetzten 2,3 soll das Gebäude jetzt plötzlich 3,1 Millionen Euro kosten – das zumindest wollen Kritiker des Projekts erfahren haben.
»Da wird nichts gemauschelt!«
Zum Wohl der Allgemeinheit

Zum Wohl der Allgemeinheit

„Das ist ein historischer Moment“, bekräftigte Bürgermeister Georg Epple: In einer feierlichen Zeremonie wurde im Pfarrhof die „Bürgerstiftung Apfeldorf“ jetzt offiziell aus der Taufe gehoben. In die Stiftung können ab sofort alle, die gemeinnützige Zwecke im Ort finanziell unterstützen möchten, Geld einzahlen. „Ich hoffe, dass die Stiftung über viele Jahrzehnte hinweg sehr fruchtbar sein wird“, sprach der Bürgermeister seinen Wunsch aus.
Zum Wohl der Allgemeinheit