Ressortarchiv: Landsberg

Ein fast aussichtsloses Unterfangen

Ein fast aussichtsloses Unterfangen

Könnte man mit nur zehn Stammspielern binnen zehn Tagen fünf Punktspiele in der Eishockey-Oberliga erfolgreich bestreiten, würden das vermutlich alle Vereine so handhaben. Da das dann aber doch nicht funktioniert, gab es beim EV Landsberg zweierlei Konsequenzen: Zum einen gingen vier der fünf Spiele verloren, zum anderen sollen bereits in dieser Woche weitere Verstärkungen für die Defensive geholt werden.
Ein fast aussichtsloses Unterfangen
Den Stier an den Hörnern packen!

Den Stier an den Hörnern packen!

Vor exakt einem Jahr noch zeichneten sich tiefe Sorgenfalten auf der Stirn des Oberbürgermeisters ab. Und das lag keineswegs daran, dass Ingo Lehmann da noch seinem 60. Geburtstag entgegen steuerte. Vielmehr war es die Ungewissheit: Wie wird Landsberg das krisengeschüttelte Jahr 2010 überstehen? „Für uns ist es gut abgegangen“, sagt er heute. Der befürchtete Einbruch bei den Steuereinnahmen blieb der Lechstadt erspart. Deren wirtschaftlich solide Basis versetzt die Stadtoberen in die Lage, auch heuer weiter an der Verbesserung der Infrastruktur und der Lebensqualität zu arbeiten. Ingo Lehmann rechnet mit einem „anstrengenden Jahr voller Diskussionen mit Niveau“.
Den Stier an den Hörnern packen!
Dritter ja, Erster nein

Dritter ja, Erster nein

Es war ein hartes Programm, das der Spielplan für die Landsberger Basketballer zum Rückrundenstart am vergangenen Wochenende vorsah. Am Samstag gastierte der Tabellendritte Landshut in der Lechstadt, ehe es für die DJK Landsberg am Sonntag zum Spitzenreiter nach Vilsbiburg ging. Gegen beide Teams hatte man das Hinspiel verloren, zumindest gegen Landshut gelang nun die Revanche. Mit 69:67 behielt die Mannschaft von Trainer Roman Gese in einer spannenden Partie die Oberhand. Auch am Sonntag sah es lange gut aus für die DJK, allein die Kräfte reichten am Ende nicht ganz, um dem Tabellenführer die zweite Saisonniederlage beizubringen.
Dritter ja, Erster nein
Protestnote mit Unbekannten

Protestnote mit Unbekannten

Das Papier aus der Landeshauptstadt dürfte bei nicht wenigen Einzelhändlern am und um den Hauptplatz für Verwunderung gesorgt haben – sofern sie es überhaupt zu Gesicht bekamen. In einem zweiseitigen Brief an den Oberbürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat spricht sich der „Handelsverband Bayern – Der Einzelhandel“, kurz HBE, gegen die Straßenverlegung beim Hauptplatzumbau aus – und gegen einen Abbau der Parkplätze. „Die Geschäfte müssen auch für den Pkw-Kunden erreichbar bleiben.“
Protestnote mit Unbekannten
Keine Spur von (Amts-)Müdigkeit

Keine Spur von (Amts-)Müdigkeit

– Es geht geruhsam zu in der Zeit zwischen den Jahren. In vielen Unternehmen verabschiedete sich ein Großteil der Mitarbeiter in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub. Nur einige wenige hielten die Stellung – darunter auch Landrat Walter Eichner. Der KREISBOTE nutzte die günstige Gelegenheit zu einem Pressegespräch mit dem CSU-Politiker über das alte und neue Jahr und klärte darin auch gleich die Frage, ob die aktuelle Amtsperiode zugleich die letzte des 60-Jährigen sein könnte.
Keine Spur von (Amts-)Müdigkeit
Familien mehr unterstützen

Familien mehr unterstützen

Es tut sich was im SOS-Kinderdorf Ammersee-Lech: Im kommenden Jahr wird in Dießen nicht nur der neue Dorfmittelpunkt mit dem „Haus Mosaik“ eingeweiht und gefeiert, es steht auch der Aufbau von drei neuen SOS-Kinderdorffamilien an. Vor allem aber will sich der Verbund, zu dem auch die Beratungsstellen in Landsberg gehören, noch stärker auf die präventive Arbeit konzentrieren, also Familien unterstützen. Und dazu werden 2011 ehrenamtliche Helfer gesucht, die Kinder begleiten und anleiten wollen.
Familien mehr unterstützen
Nicht mehr zeitgemäß

Nicht mehr zeitgemäß

Wie kann Walleshausen attraktiv bleiben? Ladensterben, Wirtshaussterben, Schulsterben – alle drei Phänomene haben in den vergangenen Jahren auch den zweitgrößten Gemeindeteil Geltendorfs nicht verschont. Umso mehr bemühen sich die Vereine darum, den 1000-Einwohner-Ort nicht zum Schlafdorf verkommen zu lassen, allen voran der Sportverein mit seinen rund 600 Mitgliedern. Der aber kämpft mit seiner Infrastruktur und bemüht sich schon seit Jahren um eine Sanierung des Sportgeländes und eine Erweiterung des Sportheims. Im Jahr 2011 soll es endlich losgehen.
Nicht mehr zeitgemäß
Das Jubiläum entfällt

Das Jubiläum entfällt

In Dießen wird es 2011 kein Seefest geben. Ausgerechnet zum 100. Jubiläum kündigte der Festwirt den Vertrag mit der Marktgemeinde. Das Angebot des einzigen Wirtes, der noch einen Termin frei gehabt hätte, lehnte der Gemeinderat mehrheitlich in nicht öffentlicher Sitzung ab. Die Zukunft ist offen.
Das Jubiläum entfällt
Holz, das leuchtet

Holz, das leuchtet

Forstministerium und Schreinerhandwerk initiierten zur letztjährigen Münchener Messe „Heim & Handwerk“ den Wettbewerb „Mö­- bel mit Ausstrahlung“ und prämierten im Rahmen der dortigen Ausstellung die Preisträger. Zu den zehn Möbelstücken, die Forstminister Helmut Brunner und der Präsident des Bayerischen Schreinerhandwerks, Konrad Steininger, auszeichneten, zählte auch ein Werk des Dießener Schreiners Peter Graf.
Holz, das leuchtet
Vereine setzen dagegen

Vereine setzen dagegen

Die Bewohner im Lechrain sind die ersten im Landkreis, die mit den Papiertonnen ausgestattet werden. Im Laufe dieser Woche sind die Haushalte in Apfeldorf, Fuchstal, Reichling, Rott, Thaining und Vilgertshofen am Zuge. Derweil rüsten einige Vereine auf, um künftig auch gegen die flächendeckende Altpapiersammlung bestehen zu können.
Vereine setzen dagegen
Zurück am Ort seines Entstehens

Zurück am Ort seines Entstehens

Er war Maler, Grafiker und Fotograf und gilt als einer der bekanntesten Landsberger Künstler: 40 Jahre lang lebte und wirkte Johann Mutter in der Lechstadt, ehe er 1974 nach schwerer Krankheit im Alter von 72 Jahren starb. Viele Gemälde hat Mutter in dieser Zeit geschaffen, eines kehrte nun jüngst in den Landkreis zurück. Mit einer kleinen Feier begrüßte Landrat Walter Eichner das neu erworbene Kunstwerk mit dem Titel „Das Klösterl in Landsberg“ im Landratsamt.
Zurück am Ort seines Entstehens
Düstere Aussichten

Düstere Aussichten

Es waren durchaus aufsteigende Tendenzen, die der EV Landsberg in den vergangenen Wochen gezeigt hatte und die bei den Fans wieder die Hoffnung auf einen Play-off-Platz weckten. Doch nach den Erfolgen gegen Riessersee und Selb, machte sich in der vergangenen Woche wieder Ernüchterung beim Tabellenletzten der Oberliga breit. Sowohl am Donnerstag gegen Füssen (4:8) als auch am Sonntag im Rückspiel gegen Selb (3:5) setzte es Niederlagen für die Mannschaft von Trainer Dave Rich.
Düstere Aussichten