Ressortarchiv: Landsberg

Porträt eines Ausnahmemusikers

Porträt eines Ausnahmemusikers

Türen öffnen zum weiten Feld der zeitgenössischen Musik ist das Anliegen der Reihe „Neue Musiken“. In Landsberg scheinen die Türen bereits weit geöffnet zu sein, die Menschen strömen hindurch – und danken den Musikern mit viel Applaus und Bravo-Rufen wie am Sonntag; einem Abend, der ganz im Zeichen des Oboisten, Komponisten und Dirigenten Heinz Holliger stand.
Porträt eines Ausnahmemusikers
Ein kleines Stück Geschichte

Ein kleines Stück Geschichte

„Die Wallfahrtsmedaillen der Zinngießerei Babette Schweizer“ lautet der Titel einer Ausstellung, die vor einigen Tagen mit einem Vortrag von Professor Dr. Thomas Raff im Rathaus eröffnet wurde. Der Kunsthistoriker sieht in den Medaillen „eine Kostbarkeit der religiösen Volkskunde“. Bis heute sind Wallfahrtsmedaillen beliebte Andenken. Bis Mitte Mai ist die Ausstellung noch im Rathaus zu sehen.
Ein kleines Stück Geschichte
Zusätzlicher Strom

Zusätzlicher Strom

Schon bald soll die Wasserkraft des Wasserfalls am Untermüllerplatz wieder zur Stromgewinnung genutzt werden. Bis in die 70er Jahre drehte sich hier das Wasserrad der ehemaligen Hofnermühle mit bis zu 20 PS Leistung. Nun hat sich der Gemeinderat einstimmig für die Einleitung eines wasserrechtlichen Verfahrens entschieden. Blickt man zurück, ist der Mühlbach schon seit Langem eine wichtige Energiequelle der Gemeinde.
Zusätzlicher Strom
Mitleid mit altem Holz

Mitleid mit altem Holz

„Mir hat er einfach Leid getan“, sagt Landwirt und Arzt Dr. Veit Rattenhuber auf die Frage, warum er den Baum, der da vor zehn Jahren im Uttinger Staatsforst lag, davor bewahrt hat, als Brennholz zu enden. So ziemlich genau zu der Zeit, als in St. Alban die Baugrube für das neue Gymnasium ausgehoben wurde, stieß Rattenhuber, Besitzer von Gut Waldeck in Holzhausen und passionierter Jäger, in seinem Uttinger Jagdrevier zufällig auf eine uralte Eiche, die wohl nach einem Sturm umgefallen war. Er lagerte den mächtigen Stamm auf seinem Hof und rettete ihn so vor der Kettensäge. Um ihn dauerhaft zu erhalten, ließ er dann einen Teil als Baumscheibe präparieren.
Mitleid mit altem Holz
Bodenschatz oder Ruine?

Bodenschatz oder Ruine?

Das Geothermiekraftwerk ist einen wichtigen Schritt vorangekommen. Der Gemeinderat fasste in der vergangenen Woche mehrheitlich einen Grundsatzbeschluss, der das Projekt befür­- wortet. Der Startschuss für die Bauleitplanung ist das freilich noch nicht, lediglich die Zustimmung zur Schaffung der planungsrechtlichen Grundlagen. Bevor ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet wird, soll nach dem Wunsch Bürgermeister Josef Lutzenbergers (GAL) in einem Bürgerentscheid das Votum der Bevölkerung einge­- holt werden. Dem dafür erforderlichen Ratsbegehren stimmte der Gemeinderat zu.
Bodenschatz oder Ruine?
Es könnte besser laufen

Es könnte besser laufen

Der Jahresbericht des Berufspatenprojekts „Alt hilft Jung“ (AhJu) im AWO-Mehrgenerationenhaus liegt vor: 24 ehrenamtliche Mentoren kümmerten sich im Schuljahr 2010/11 um 63 Schüler an Mittelschulen des Landkreises, 14 von ihnen fanden durch die Vermittlung eines Mentors einen Ausbildungsplatz, acht brachen die Zusammenarbeit wieder ab. Die meisten der Jungen und Mädchen profitierten von den Angeboten in der Hausaufga­ben- oder durch Einzelbetreuung. Trotz der guten Erfolge blieben selbstkritische Töne nicht aus.
Es könnte besser laufen
Energie aus der Kiesgrube

Energie aus der Kiesgrube

Wo sollen auf Denklinger Gemeindeflur künftig Freiflächen-Solaranlagen stehen dürfen, und wo nicht? Darüber diskutierte der Gemeinderat in der letzten Sitzung und fällte dabei eine Grundsatzentscheidung: Die Fotovoltaikanlagen werden nur auf Konversionsflächen zugelassen, sprich in den beiden Kiesgruben der Gemeinde.
Energie aus der Kiesgrube
Unterschiedliche Ansichten

Unterschiedliche Ansichten

Auch wenn es manchen Zuhörern nicht gefiel: Kaufering ist und bleibt in den Köpfen in „Dorf“ und „Siedlung“ getrennt. Dementsprechend gibt es auch zur Bürgermeisterwahl am 11. März zwei Podiumsdiskussionen: eine im Brückenwirt für das Dorf, eine für die Siedlung in der Gaststätte Lechau (Freitag, 17. Februar). Bei der ersten Veranstaltung, die vom Dorfverein organisiert wurde, drängten sich über 200 Bürger im überfüllten Saal der Gaststätte und die fünf Kandidaten stellten sich vorwiegend Fragen, die den alten Dorfkern östlich des Lechs betreffen. Allerdings bezogen sie auch zu aktuell diskutierten Themen Stellung – und das teilweise überraschend unterschiedlich.
Unterschiedliche Ansichten
Trügerische Winteridylle

Trügerische Winteridylle

Eislaufen in der freien Natur klingt trotz der frostigen Temperaturen verlockend. Allerdings kann ein Ausflug auf die zugefrorenen Seen fatal enden, denn die Eisdecken sind oftmals noch nicht tragfähig. Daher warnen die Wasserwachten und Rettungsdienste eindringlich vor Einbruchgefahr.
Trügerische Winteridylle
Nach 20 Minuten war’s gelaufen

Nach 20 Minuten war’s gelaufen

„Kein Sahnestück“, findet HCL-Chef Markus Haschka, „aber zwei Punkte mit einem souveränen Ergebnis.“ Der HC Landsberg hat offensichtlich in die Erfolgsspur zurückgefunden. Überraschend deutlich schickten die Riverkings am Wochenende den EC Bad Tölz mit 6:0 (4:0, 2:0, 0:0) nach Hause. Da Holzkirchen überraschend Punkte verlor, ist für die Landsberger weiter aus eigener Kraft der 2. Rang in der Landesliga Süd/West erreichbar.
Nach 20 Minuten war’s gelaufen
Getäuscht, verschleiert, falsch beraten

Getäuscht, verschleiert, falsch beraten

Die Gespräche mit der Bank sind gescheitert, eine einvernehmliche Lösung ist nicht in Sicht. Jetzt fährt die Stadt schweres Geschütz auf: Sie zieht in der Auseinandersetzung mit der Münchener Niederlassung der Privat­bank Hauck&Aufhäuser sowie deren Tochter und Beratungsfirma Hauck&Aufhäu- ser Consulting vor das Landgericht. Schadenersatz stehe zivilrechtlich im Raum, zudem sei Strafanzeige gegen die „handelnden Personen“ gestellt worden, so OB Ingo Lehmann (SPD) am Donnerstag in einem Pressegespräch. Tags zuvor war im Stadtrat erläutert worden, dass allein vier in 2008 abgeschlossene Derivatgeschäfte zum Jahreswechsel 3,6 Millionen Euro Schaden verursacht hätten.
Getäuscht, verschleiert, falsch beraten
Ein Audi A8 soll’s schon sein

Ein Audi A8 soll’s schon sein

Was hat eine Finanzaffäre mit einem Luxusklassewagen zu tun? Vordergründig rein gar nichts, hin­tergründig aber doch ein wenig – zumindest in der Lechstadt. Dort nämlich war der Derivatenskandal ein „Weckruf für alle möglichen Gegenkandidaten“, sagt SPD-Kreisvorsitzender Dr. Albert Thur­ner im Hinblick auf die OB-Wahl. Eine „wohlfeile demokratische Übung“ sei’s, doch dränge sich da auch die Frage nach Qualifikation und Kompetenz auf. Thurner sieht ein Wettrennen zwischen einem Audi A8 (Lehmann) und „einigen kleineren Volkswagen“ – Tillmann, Lembeck, Neuner und Hartmann.
Ein Audi A8 soll’s schon sein