Ressortarchiv: Landsberg

Neue Macher

Neue Macher

Hofstetten – Vor 16 Jahren erschien der Hofstettener Dorfkalender zum ersten Mal. Rolf-Jürgen Lang war von Anfang an mit dabei: „Es ging darum, dass die Aktionen im Rahmen der Dorferneuerung dokumentiert werden sollten“, erzählt der Sozialpädagoge. Normalerweise gäbe es da Broschüren, aber die werfe man ja fast immer weg: „Mit dem Kalender haben wir die Leute dazu gebracht, die Dokumentation 12 Monate zu behalten.“ Aus der Not wurde eine Tugend und der Dorfkalender erfreut seither jedes Jahr die Gemeindemitglieder.
Neue Macher
Ende Januar ist Einzug

Ende Januar ist Einzug

Kaufering – Mit Vorhand und Rückhand wird es bald vorbei sein in Kaufering. Die privat betriebene Sporthalle für Tennis und Fußball neben dem Kauferinger Schwimmbad soll jetzt umgebaut werden. Die ersten Flüchtlinge könnten Ende Januar dort einziehen. Das sagte Landrat Thomas Eichinger auf Anfrage des KREISBOTEN. Eichinger definierte bei dieser Gelegenheit erneut die Rolle, die Kaufering in der zukünftigen Verteilungspolitik für Flüchtlinge spielen soll. Es ist ein Paradigmenwechsel.
Ende Januar ist Einzug
In kleine Teile zersägt

In kleine Teile zersägt

Landsberg – Gewarnt hatte Helmut Maier, Leiter der Planungsabteilung bei den Stadtwerken, schon im Voraus: „Es ist ziemlich dreckig da oben.“ Durch die Eingangstür unten am Bayertor geht es im Turm nach oben, zuletzt auf einer mit Schlamm bedeckten Leiter durch eine aus der Betondecke herausgeschnittene Luke mitten in den Trinkwasserbehälter hinein. Nach langem Warten ist es endlich soweit: Nachdem er seit 2013 nicht mehr gebraucht wird, kommt der Betonklotz raus.
In kleine Teile zersägt
Sehr prominent in der Kindermette

Sehr prominent in der Kindermette

Landsberg - An Weihnachten mischten sich die Herrschenden früher bekanntlich gerne inkognito unter das ihnen untergebene Volk, um zu erfahren, was die Bürger von ihnen hielten. Landsbergs Oberbürgermeister hatte derlei diskrete Meinungsforschung allerdings offenbar nicht im Sinn, als er an Heiligabend die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt betrat. Anonym blieb er jedenfalls nicht.
Sehr prominent in der Kindermette
Patient Bayertor

Patient Bayertor

Landsberg – Vor knapp 40 Jahren wurde das Bayertor zuletzt saniert. Höchste Zeit, wieder Hand anzulegen: Der Putz ist inzwischen komplett feucht und hat jede Menge Streusalz aufgenommen, ist sozusagen versalzen: Die Mauern darunter sind geschädigt. Deshalb wurden schon einige Maßnahmen eingeleitet: Die schadhaften Mauerteile sind bis zu einer Höhe von drei Metern abgeschlagen. Am Sockel wurde als Schutz über den Winter offenporiger Kalkputz angebracht. Aber der muss wieder weg, wenn der „Patient Bayertor“ im nächsten Jahr mit dem sogenannten Opferputz behandelt wird.
Patient Bayertor
Open Air mit sechs Glocken

Open Air mit sechs Glocken

Leeder – Es war ein Open Air der besonderen Klasse, nämlich ein Konzert mit sechs Kirchenglocken. Mehr als 200 Jugendliche und Erwachsene waren dazu auf den Platz vor dem Hofgartenhaus in Leeder gekommen. Vorgestellt wurden die Glocken, die nach der aufwändigen Sanierung des 36 Meter hohen Kirchturmes seit Heilig Abend wieder erklingen. Ortschronist Franz Xaver Haibl und seine Tochter Dr. Michaela Haibl lieferten bei dem Glockenkonzert unter freiem Himmel die wesentlichen Informationen für die interessierten Besucher, die erwartungsvoll zu den Schalllöchern am Kirchturm hinauf schauten.
Open Air mit sechs Glocken
Oft geht es um Kleinigkeiten

Oft geht es um Kleinigkeiten

Landkreis – Sieben ehrenamtliche Berater sind künftig im Landkreis in einer Mission namens „Wohnungsanpassung“ unterwegs. Die Beratung soll älteren Menschen die Möglichkeit geben, möglichst lange im gewohnten Umfeld zu bleiben, wie Pajam Rais Parsi, Leiter der „Koordinationsstelle Seniorenpolitisches Gesamtkonzept“ im Landratsamt sagte.
Oft geht es um Kleinigkeiten
Konzert der anderen Art

Konzert der anderen Art

Landsberg – Drei Saxophone hat Michael Lutzeier zu seinem ungewöhnlichen Soloauftritt „Haste Töne? – amuses d’oreilles“ am Sonntagabend im projektraum von Catherine Koletzko mitgebracht: Sein Hauptinstrument, das Baritonsax, ein C-Melody-Sax und auch noch das im Vergleich winzig wirkende Sopransaxophon. „Ich will versuchen, auf einem Instrument ein ganzes Orchester für Sie erklingen zu lassen“, leitet Lutzeier ein. „Aber dazu brauche ich ihre Hilfe: Zuhören ist gefragt!“ Denn je besser das Publikum zuhöre, umso besser spiele er.
Konzert der anderen Art
Programmauswahl mit vielen Highlights

Programmauswahl mit vielen Highlights

Landsberg – Mit müden und fast schon eckigen Augen als Folge der wochenlangen Filmbewertungen und trotzdem voller Euphorie präsentierten Regisseur und Festival-Initiator Tom Bohn, Schauspieler Heiner Lauterbach als Direktor und das Organisationsteam jetzt die endgültige Auswahl der Filme, die beim dritten Snowdance-Independant-Filmfestival vom 29. bis 31. Januar in Landsberg gezeigt werden.
Programmauswahl mit vielen Highlights
Mit den Bauern durchs Jahr

Mit den Bauern durchs Jahr

Landsberg – Eine ganz besondere Kino-Matinee gibt es am Sonntag, 27. Dezember, im Olympia-Filmtheater: Um 11 Uhr zeigt Rudolf Gilk seinen BR-Film, der das Leben der Bauern übers Jahr 2015 dokumentiert. Der Eintritt ist frei, allerdings bittet der Landsberger Filmemacher und Kinobetreiber um Spenden für die „Aktion Sternstunden“.
Mit den Bauern durchs Jahr
Weihnachten à la Monty Python

Weihnachten à la Monty Python

Landsberg – „Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging...“, sind die ersten Worte der biblischen Weihnachtsgeschichte. Wer es etwas weniger besinnlich wollte, kam am diesem Freitag- und Samstagabend im Stadttheater auf seine Kosten: Die Komödie „Der Messias“ des Briten Patrick Barlow kitzelt die Lachmuskeln und kennt keine Tabus. Das Stück gehört inzwischen weltweit zum Weihnachtsrepertoire der Theater. In Münster läuft das Stück seit 27 Jahren – in gleicher Besetzung.
Weihnachten à la Monty Python
Hochgenuss fürs Kinderdorf

Hochgenuss fürs Kinderdorf

Dießen – Das Publikum war restlos begeistert. Innerhalb weniger Minuten hatte das Diogenes-Quartett aus München seine gut 180 Zuhörer im Theatersaal des Augustinums verzaubert. Mit technischer Perfektion, unglaublicher Präzision, vor allem aber mitreißender Leidenschaft präsentierten die vier Ausnahmemusiker Haydn ebenso überzeugend und authentisch wie Ponnelle und Max Bruch. Die großen Gewinner des Abends waren neben dem Publikum die Buben und Mädchen aus dem SOS-Kinderdorf, für die das Quartett unentgeltlich konzertiert hatte.
Hochgenuss fürs Kinderdorf
Längst auf Augenhöhe

Längst auf Augenhöhe

Dießen – Martin Brink heißt der neue 1. Vorsitzende der Freien Wähler, der damit in die Fußstapfen von Robert Lotter tritt. Lotter gehört den Freien Wählern seit 1995 an und war insgesamt zwölf Jahre deren Vorsitzender. Brink, Wirt des Traditionsgasthofs „Unterbräu“, lebt seit fünf Jahren in Dießen und rückte für Lotter zum Jahreswechsel 2015 in den Gemeinderat nach.
Längst auf Augenhöhe
Bei 50 ist doch nicht Schluss

Bei 50 ist doch nicht Schluss

Landkreis – Eine „Wunschliste zu Weihnachten“ (Renate Standfest, GAL) oder die „Ouvertüre zu einer dramatischen Oper“ (Dr. Albert Thurner, SPD) – der Landkreishaushalt 2016 regte auf jeden Fall zu diversen Vergleichen an. Asyl, sozialer Wohnungsbau und Schulentwicklungsplan sind die großen Themen in diesem Zahlenwerk, das der Kreistag nun einstimmig verabschiedete. Der Erhöhung der Kreisumlage auf 51 Prozent stimmten die Kreisräte mit 38:16 Stimmen zu. Der Finanzplan sieht bis 2019 einen Schuldenanstieg auf rund 78 Millionen Euro vor, so Thomas Markthaler von der Finanzverwaltung des Landkreises.
Bei 50 ist doch nicht Schluss
Leuchtender Chor

Leuchtender Chor

Landsberg – Draußen ist es bereits dunkel, nur Kerzen erleuchten die Heilig-Kreuz-Kirche. Die Mitglieder des Vocalensemble Landsberg betreten singend den Kirchenraum, ihnen voran die Heilige Lucia: Sie trägt einen Kerzenkranz auf dem Kopf, während jedes Chormitglied ebenfalls eine Kerze in der Hand hält. Gefeiert wird Sankta Lucia, ein Heiligenfest, das vor allem im Norden Europas begangen wird. Den 35 Chormitgliedern des Vocalensembles gelingt es, mit ihren Weihnachtsliedern eine einmalige, besinnliche Atmosphäre zu zaubern.
Leuchtender Chor
Asyl: Kommen jetzt Großanlagen?

Asyl: Kommen jetzt Großanlagen?

Landsberg – Nachdem die Zahl der im Landkreis Landsberg erwarteten Flüchtlinge immer mehr zunimmt (der KREISBOTE berichtete), suchen Landratsamt und Stadtverwaltung nun gemeinsam nach weiteren Standorten für Unterkünfte im Stadtgebiet. Sie sollen für mehr Personen geeignet sein als die bisherigen Gebäude und Container. Landrat und Oberbürgermeister sind sich einig, dass die ursprünglich vom Stadtrat beschlossene 60-Personen-Grenze fallen muss.
Asyl: Kommen jetzt Großanlagen?
Auf »Zwergenhöhe«

Auf »Zwergenhöhe«

Landsberg – Ein richtiges Gewusel gab es am Donnerstagmorgen in der Lechturnhalle: Gut 35 Kinder vom Kindergarten St. Christophorus übergaben Geschenke an knapp 50 Flüchtlingskinder und -jugendliche. So wie letztes Jahr brachten die Kindergartenkinder aus Landsberg mit Liedern, einem Tanz und kleinen Gaben die Augen der Flüchtlingskinder zum Strahlen.
Auf »Zwergenhöhe«
40 Millionen für die Sicherheit

40 Millionen für die Sicherheit

Eching – Erst 20 Jahre alt und schon sanierungsbedürftig: Der 1995 für knapp 38 Millionen Mark aus Stahlbeton gebaute Echinger Tunnel auf der Bundesautobahn A96 zwischen Greifenberg und Eching. Grund für die umfangreichen Bauarbeiten im rund 400 Meter langen und 24,6 Meter breiten Tunnel sind nicht nur erste Anzeichen von Betonverfall und korridierendem Stahl, sondern vor allem die verschärften Sicherheitsvorschriften der Bundesregierung.
40 Millionen für die Sicherheit
Selbstgemachtes von »Oma Traudi«

Selbstgemachtes von »Oma Traudi«

Landsberg – Glühweinhütten, Würstlbuden, Zuckerstangen, Menschengedränge, Modeschmuck, und etwas Kunstgewerbe. Es ist nicht zu übersehen, wir sind auf dem Christkindlmarkt in Landsberg. Zwischen all diesem Gewusel und Kommerz steht da in der rechten Zeile des Georg-Hellmair-Platzes eine still leuchtende Bude. Hinten in dem Bretterhäuschen, warm gehalten von Wollpullover, Mütze, Schal und Handschuhen, sitzt da eine ältere Dame. In aller Ruhe beguckt sie sich mit belustigtem Glimmen in den Augen das Treiben auf dem Platz.
Selbstgemachtes von »Oma Traudi«
»Nachholbedarf im Osten«

»Nachholbedarf im Osten«

Landsberg – 867 Kindergartenplätze gibt es in Landsberg, 790 sind belegt, somit 77 frei. Von 131 Krippenplätzen sind 124 vergeben. Eine entspannte Lage sieht OB Mathias Neuner trotzdem nicht, wie er jetzt im Stadtrat erklärte. Es handele sich um ein „fiktives Überangebot“, zusätzliche Plätze müssten geschaffen werden.
»Nachholbedarf im Osten«
Barock und Volksmusik

Barock und Volksmusik

Dießen – Das Marienmünster zu Dießen wendet sich in festlicher Erwartung seinem Publikum zu: Am prächtigen Adventskranz über dem Altarraum leuchtet die zweite Kerze. Im Theatrum sacrum – der barocken bildlichen Darstellung der christlichen Heilsgeschichte im Hochaltar – schaut der Verkündigungsengel zu Maria, sie wiederum erhebt den Blick zu dem schwebenden Engel, einem Kunstwerk des Münchner Bildhauers Johann Baptist Straub (1704-1784). Das Kirchenschiff samt den Nischen zwischen den Seitenaltären ist dicht besetzt. Die Kasse bekommt Order „Wir sind ausgebucht. Bitte, die Eingänge schließen.“ Der Dießener Advent, das alljährliche Konzert zum Advent unterm „Dießener Himmel“ –den barocken Deckenfresken des Augsburger Akademiedirektors Johann Georg Bergmiller (1688-1762) – schickt sich an, die Erfolgssträhne der vergangenen Jahre fortzusetzen.
Barock und Volksmusik
Die grobe Planung steht

Die grobe Planung steht

Landsberg – In den nächsten sechs Wochen haben interessierte Bürger die Möglichkeit, den Flächennutzungsplan und den Bebauungsplan zur Neugestaltung des Geländes der Pflugfabrik einzusehen und zu kommentieren. Wie bei einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung zu einem solchen Mammut-Projekt zu erwarten, gibt es ausreichend Raum für Anregungen. Vieles ist noch offen, und wichtige Gutachten stehen noch aus.
Die grobe Planung steht
Das Pensum ist geschafft

Das Pensum ist geschafft

Landsberg – Den meisten Kommunen gelingt es nicht, dass ihr Stadtrat in der letzten Sitzung des Jahres den Haushalt des Folgejahres verabschiedet – meist zieht sich das Verfahren bis ins Frühjahr hin. Kämmerer Peter Jung schafft hingegen eine Punktlandung. Und der Landsberger Stadtrat hat den Antragstau inzwischen abgebaut; das Weihnachtsessen dürfte daher zu angemessener Zeit beginnen.
Das Pensum ist geschafft
Der Fuhrpark wird aufgerüstet

Der Fuhrpark wird aufgerüstet

Kaufering – Die Marktgemeinde hat sich in der der vergangenen Woche einen verbindlichen Feuerwehrbedarfsplan verordnet. Dieser legt fest, welche Maßnahmen, Beschaffungen oder Aktivitäten in welchen Zeitrahmen fällig werden. Nach wie vor nicht beantwortet ist die Frage eines neuen Gebäudes.
Der Fuhrpark wird aufgerüstet
Advent am See

Advent am See

Advent am See
Unterkünfte und Wohnungen fehlen

Unterkünfte und Wohnungen fehlen

Landkreis – Landrat Thomas Eichinger rechnet damit, dass sich bei gleichbleibender Zuweisung von 54 Personen pro Woche Ende 2016 rund 4.600 Flüchtlinge im Landkreis aufhalten werden. Davon entfallen rechnerisch rund 1.100 auf die Große Kreisstadt. Der Asylbeauftragte des Stadtrats, Jost Handtrack, kommt auf dramatischere Werte – er geht von 4.600 „Neuzugängen“ und einer entsprechend höheren Gesamtzahl aus.
Unterkünfte und Wohnungen fehlen
»Luft zum Atmen lassen«

»Luft zum Atmen lassen«

Dienhausen – Deutlich zur Wehr gesetzt hat sich eine Anwohnerin gegen die Pläne der Gemeinde, im Süden von Dienhausen eine „sehr massive Bebauung auf relativ geringem Grund“ zu ermöglichen, wie sie es selbst beschreibt. Dadurch fühle sie sich „richtig eingemauert“, argumentiert Erika Zeller, die mit ihren beiden erwachsenen Söhnen an der Weihertalstraße wohnt. Man müsse den bisherigen Bewohnern „Luft zum Atmen lassen“. Doch nun zeichnet sich eine Lösung ab.
»Luft zum Atmen lassen«
Die Petition ist abgelehnt

Die Petition ist abgelehnt

Landsberg – Es war eine Entscheidung, die sich abgezeichnet hat. Nachdem die Stadt Landsberg, die Regierung von Oberbayern und zuletzt das Bayerische Innenministerium unisono die Auffassung vertraten, dass das 1999 erlassene LKW-Fahrverbot in der Iglinger Straße rechtswidrig sei, konnte der Wirtschaftsausschuss des Landtags die Petition der Anlieger der Iglinger Straße nur ablehnen. Allein die Grünen setzten sich für die Petenten ein.
Die Petition ist abgelehnt
Dießener wollen mitreden

Dießener wollen mitreden

Dießen – In Dießen wird es voraussichtlich ein Bürgerbegehren zum Thema Kiosk in den Seeanlagen geben: Von den Initiatoren des Begehrens, das bis Ende letzter Woche auslag, war zu erfahren, dass die benötigte Anzahl der Unterschriften erreicht wurde. „Wir sollten uns darüber unterhalten, was wir der Bevölkerung zum Thema Kiosk in den Seeanlagen sagen wollen“, forderte Franz Kubat (Dießener Bürger) in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Seiner Ansicht nach wurden in der Ausstellung zum anstehenden Bürgerbegehren, das sich mit Alternativen zur Gestaltung des Seekiosks beschäftigte, Möglichkeiten aufgezeigt, die „unrealistisch und geradezu blauäugig sind“.
Dießener wollen mitreden
Strom sparen mit neuer Pumpe

Strom sparen mit neuer Pumpe

Fuchstal – Eine gewisse Vorreiterrolle im Landkreis Landsberg nimmt der Arbeitskreis Energie im Fuchstal ein mit seiner Aktion zum Austausch alter Heizungspumpen. Diese Geräte gehören im Haushalt zu den großen Stromfressern. Mit einer energieeffizienten neuen Pumpe können bis zu 500 Kilowattstunden im Jahr eingespart werden, rechnet Johannes Wolffhardt vor, der Sprecher des Arbeitskreises Energie. Das ist bei einem Durchschnittshaushalt mehr als ein Zehntel des Verbrauchs.
Strom sparen mit neuer Pumpe
Wenn Panzer Ballett fahren

Wenn Panzer Ballett fahren

Landsberg – „Es wird etwas lauter als gewöhnlich. Wir raten gegebenenfalls zum Tragen von geeignetem Ohrschutz.“ Der Satz aus dem Programmheft des Stadttheaters hatte vorgewarnt – und tatsächlich trugen einige der Besucher spezielle Ohrstöpsel im Gehörgang. „Wir wollten einen Kontrapunkt zum besinnlichen Weihnachten setzen“, stellte Edmund Epple das Panzerballett vor. Der Raum könne die Lautstärke vertragen, „beim Publikum weiß ich das nicht“. Was dann kam war laut. Sehr laut. Und faszinierend gut.
Wenn Panzer Ballett fahren
Indie-Highlights aus aller Welt

Indie-Highlights aus aller Welt

Landsberg – Was Robert Redford für das amerikanische Sundance Filmfestival in Utah ist, das verkörpert Schauspieler Heiner Lauterbach für das Snowdance Independent Filmfestival in Landsberg: Als Festival-Direktor ist er der prominente Promoter für das dreitägige Cineasten-Meeting vom 29. bis 31. Januar 2016, das bereits in die dritte Runde geht.
Indie-Highlights aus aller Welt
Skandinavien am Lech

Skandinavien am Lech

Landsberg – „Living with(in) Nature“ heißt der Preisträger des „Europan 13“-Wettbewerbs, einem Ideenwettbewerb für junge Architekten. Das Motto für Landsberg lautete „Gewerbe und Wohnen im Einklang mit der Natur“ und beschäftigte sich mit dem Areal der ehemaligen Lechrainkaserne im Süden der Stadt, wo sich das Unternehmen 3C-Carbon angesiedelt hat. Herausgekommen sind 18 sehr unterschiedliche Entwürfe, die derzeit im Foyer des Historischen Rathauses ausgestellt sind.
Skandinavien am Lech
Haushalt ist »auf Kante genäht«

Haushalt ist »auf Kante genäht«

Landsberg – Es wird immer deutlicher: Nach der frühen Festlegung auf den Bau der Mittelschule und der Obdachlosenunterkunft ist der finanzielle Spielraum der Stadt im Jahr 2016 äußerst gering. Von klassischer Haushaltsberatung konnte bei der abschließenden Erörterung des Zahlenwerks im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Stadtrats daher keine Rede sein. Allerdings ist das auch ein Fluch der guten Tat: Die Kämmerei hat den irrealen Optimismus früherer Jahre durch eine realistische Risikobewertung ersetzt.
Haushalt ist »auf Kante genäht«
»Zuverlässiger Partner«

»Zuverlässiger Partner«

Landsberg – Der BRK-Kreisverband plant bereits seit längerem den Neubau einer Katastrophenschutzhalle. Nun scheint das Vorhaben konkrete Formen anzunehmen: Ein Grundstück im Frauenwald soll jetzt gekauft werden. Insgesamt wird das Projekt etwa 2,11 Millionen Euro kosten. Der Landkreis wird das Bauvorhaben mit 200.000 Euro bezuschussen.
»Zuverlässiger Partner«
Aus Sicht der Stadt

Aus Sicht der Stadt

Landsberg – In der Auseinandersetzung der Stadt Landsberg mit der Regierung von Oberbayern um die Aufhebung des LKW-Fahrverbots in der Iglinger Straße ist es zu einer grotesken Entwicklung gekommen. In einer offiziellen schriftlichen Stellungnahme der Stadt Landsberg zu der im Bayerischen Landtag anhängigen Petition vertritt Oberbürgermeister Mathias Neuner (CSU) nicht die Argumente des zuständigen Stadtrats, sondern die abweichende Meinung der Stadtverwaltung und gibt der Regierung ausdrücklich Recht.
Aus Sicht der Stadt
Sprachpaten gesucht

Sprachpaten gesucht

Landsberg – Coralie Gandin-Thier hat 15 Schüler in ihrem Deutschkurs für Asylbewerber an der Volkshochschule. Vorwiegend stammen sie aus Eritrea, ein paar wenige aus Afghanistan, Syrien und Äthiopien. Der Kurs geht noch bis Juli nächsten Jahres, daran anschließend will die VHS allen Teilnehmern einen Integrationskurs ermöglichen. Finanziert wird der Sprachkurs durch eine Kurs–patenschaft, die Marie-Luise und Wolfgang Schmitz übernommen haben. Mit dieser privaten Finanzierung geht die VHS jetzt neue Wege.
Sprachpaten gesucht
Über der »Schamgrenze«

Über der »Schamgrenze«

Landkreis – Es wird wohl bei der Erhöhung der Kreisumlage auf 51 Prozent und damit einer Steigerung um zwei Prozent bleiben – trotz kleinerer Schönheitskorrekturen. Einsparungen sollen dadurch geschaffen werden, dass der Schulentwicklungsplan „entzerrt“ wird. Auch für den sozialen Wohnungsbau könnte sich mit einer Wohnbaugesellschaft einiges ändern. Insgesamt sei der Haushaltsentwurf aber „auf Kante genäht“, so Landrat Thomas Eichinger in der gemeinsamen Sitzung des Finanz- und Kreisausschusses. Trotzdem sieht der Finanzplan bis 2019 einen Anstieg der Schulden auf etwa 88 Millionen Euro vor.
Über der »Schamgrenze«
Was am See so möglich wäre

Was am See so möglich wäre

Dießen – Rund 500 Dießener haben sich am Wochenende mit ihrer Unterschrift für einen Bürgerentscheid zugunsten eines Realisierungswettbewerbs „Kiosk in den Seeanlagen“ ausgesprochen. Die aktuelle Planung eines Stuttgarter Architekturbüros soll gestoppt werden.
Was am See so möglich wäre
»Die Lügen der Papageien«

»Die Lügen der Papageien«

Landsberg – Theaterleiter Florian Werner sagt es gleich zu Beginn: „Das Stück beruht auf einer wahren Begebenheit“ – und das war so: Am Staatstheater Stuttgart gab es mal einen kleinen Schauspieler namens Ronnie. Der beging den fatalen Fehler, in der Kantine des Theaters – der Ort, an dem nichts geheim bleibt – über den Dramaturgen und Autor des Hauses zu lästern: „Nur papiernes Zeug“, man solle ihn rausschmeißen. Dieser Autor hieß Andreas Marber.
»Die Lügen der Papageien«
Das Zentrum und die Zentren

Das Zentrum und die Zentren

Landsberg – Der Wirtschafts- sowie der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss des Stadtrats haben in der vergangenen Woche die Aufstellung eines Querschnitts-Bebauungsplans „Einzelhandelsnutzung“ beraten und beschlossen. Die knappe Mehrheit kam aber nur zustande, weil die Stadträte die inhaltlichen Vorschläge der Verwaltung lediglich „zur Kenntnis“ und nicht „zustimmend zur Kenntnis“ nahmen. Nun soll ein Arbeitskreis (aus Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses), eine Lösung finden.
Das Zentrum und die Zentren
Am Anfang war das Wort

Am Anfang war das Wort

Landsberg – Wer beim Wort „Dichterwettstreit“ gähnt, war noch nie beim Poetry Slam: Auch letzten Donnerstag trafen sich wieder sprachbegabte Talente zum spannenden Textmatch im Stadttheater. 16 Teilnehmer aus ganz Deutschland stritten mit Worten um den ersten Platz – gewonnen hat Bonny Lycen aus Dresden, die noch relativ neu in der Szene ist: Sie startete ihre Slammer-Karriere im Januar dieses Jahres, konnte aber schon den Titel der sächsischen Vizemeisterin ergattern. Bonny überzeugte mit ernsten Texten und einer eindrucksvollen Darbietung.
Am Anfang war das Wort
Die »Vorreiter« in Sachen Pflege

Die »Vorreiter« in Sachen Pflege

Kaufering – Das Seniorenstift der Marktgemeinde feiert in ein paar Tagen das 20-jährige Bestehen. Erich Püttner war damals der erste Heimleiter. „Am 4. Dezember 1995 zogen die ersten drei Bewohner in den ‚Rohbau‘ ein“, erinnert er sich. Vieles war einfach noch nicht fertig. Erich Püttner ist dem Seniorenstift noch heute verbunden. Als Bürgermeister der Marktgemeinde hat er zwar das Amt des Heimleiters 2012 an Gabi Schüder abgegeben, ist aber in seiner Funktion als Bürgermeister automatisch Stiftungsvorstand.
Die »Vorreiter« in Sachen Pflege
Automat ist leergefegt

Automat ist leergefegt

Landsberg – Der Erfolg der ersten Spielzeit mit über 150 verkauften Kunstwerken hat alle überrascht. Der Landsberger Kunstautomat ist fast leergekauft. Ab kommenden Samstag, 5. Dezember, beginnt die zweite Spielzeit. Wieder stellen sechs neue Künstler ihre Serien zum Verkauf.
Automat ist leergefegt
In die zweite Reihe

In die zweite Reihe

Rott – „Änderung der Leitungsstruktur“ war ein Tagesordnungspunkt bei der Jahresversammlung der IG Dorfentwicklung Rott relativ unverfänglich überschrieben. Dahinter verbarg sich aber mehr als die rund 40 Anwesenden, darunter einige Gemeinderäte und Bürgermeister Quirin Krötz, im Pfarrheim erwarteten. Das Führungsquartett aus Rainer Schwämmle, Josef Habersetzer, Konrad Erhard und Markus Koch will aufhören und „aus beruflichen, gesundheitlichen und Altersgründen“, so Koch, in die zweite Reihe zurücktreten.
In die zweite Reihe
Kein Mitspracherecht

Kein Mitspracherecht

Kaufering – Nun ist es mehr oder weniger amtlich. Zwar ist der Vertrag noch nicht unterschrieben, aber die privat betriebene Kauferinger Tennishalle am Schwimmbad soll im nächsten Jahr als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt werden. Damit sind alle bisher diskutierten Unterbringungsmöglichkeiten in Containern wie beispielsweise in der Jahnstraße oder der Hiltistraße vom Tisch. Zumindest vorläufig. Landrat Thomas Eichinger war eigens nach Kaufering in die routinemäßige Bürgerversammlung gekommen, um die Bevölkerung über diese neuesten Entwicklungen zu informieren.
Kein Mitspracherecht
Knochen für die Forschung

Knochen für die Forschung

Landsberg – Es wird gebaut hinter der Johanneskirche: Die schon länger leerstehenden Gebäude des Steinmetzbetriebes Sepp sind bereits beseitigt, um neuen Häusern Platz zu machen. Laut Bauplan soll ein rechtwinkliges Gebäude entlang des Mühlbachs sowie ein Solitär parallel zur Brudergasse entstehen, in den dann ein Cafébetrieb einziehen soll. Doch vorher muss archäologisch betreut gegraben werden, denn der ehemalige Friedhof der Johanneskirche ist ein Bodendenkmal. Die Kosten für die Ausgrabung trägt dabei der Bauherr.
Knochen für die Forschung
Für die Integration

Für die Integration

Landsberg – „Wir fühlen uns mit Landsberg verbunden und wollen der Stadt auch gerne etwas zurückgeben“, gibt Siegfried Meister, Aufsichtsratsvorsitzender der Rational AG, an diesem Donnerstagvormittag einmal mehr zu verstehen, Landsberg und Rational seien eine Einheit. Gesagt, getan: Wenig später überreichte er der Leiterin der VHS Landsberg, Silvia Frey-Wegele, einen Scheck über 21.000 Euro zugunsten der Sprachförderung von Flüchtlingen.
Für die Integration
Keine Chance für Raser

Keine Chance für Raser

Kaufering – Radarkontrollen in Kaufering? Die gab es bisher nicht. Das soll sich aber nun ändern. Der Marktgemeinderat befürwortete in seiner jüngsten Sitzung mit knapper Mehrheit eine Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberland (KVS). Diese Organisation wird für Kaufering ab 2016 sowohl das Blitzen als auch die Überwachung des ruhenden Verkehrs übernehmen.
Keine Chance für Raser
Raum für Kunst

Raum für Kunst

Landsberg – „Vor zwei Jahren war es noch der RBK, der auf die Stadtverwaltung zuging“, erzählt Kunsthistorikerin Urte Ehlers. Dieses Mal ging die Stadt auf den Regionalverband Bildender Künstler zu und fragte, ob eine Ausstellung in dem Verwaltungsgebäude möglich wäre. Eine gute Idee: Die hellen Galerien lassen die Werke der RBK-Künstler wirken.
Raum für Kunst