Ressortarchiv: Landsberg

Aus für die »Nette Toilette«

Aus für die »Nette Toilette«

Dießen – Über kleine Geschäfte kann man lange diskutieren: In Dießen jedenfalls kam der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung nach längerer und kontroverser Diskussion (20:3 Stimmen) überein, die Aktion „Nette Toilette“ auslaufen zu lassen. Da half auch ein Antrag von Marktgemeinderat Michael Hofmann (Bayernpartei) nichts. Hofmann hatte die Rücknahme des Finanzausschussbeschlusses gefordert, mit dem vor einigen Wochen die ersatzlose Streichung des Zuschusses zur Netten Toilette besiegelt worden war.
Aus für die »Nette Toilette«
Den ersten Rucksack gepackt

Den ersten Rucksack gepackt

Landsberg – Seit Freitag ist der Landkreis um eine weitere Generation Fachkräfte reicher. An diesem Tag feierte die Berufsschule die Freisprechung von 221 Absolventen, die sich unter anderem als Mechatroniker, Bank-, Büro- und Einzelhandelskaufleute, Industriemechaniker, Elektroniker und Lagerlogistiker qualifiziert haben. „Sie sind wie Sebastian Vettel in der Pole-Position“, bemühte Kreishandwerksmeister Michael Riedle einen Vergleich aus der Formel 1. Die Berufsschüler hätten eine Top-Fahrerausbildung genossen und mit ihrem Abschluss ein wichtiges Etappenziel erreicht.
Den ersten Rucksack gepackt
Nichts für die leichte Schulter

Nichts für die leichte Schulter

Geltendorf – Die Finanzlage der Gemeinde ist wesentlich schlechter als bislang angenommen. Diese Botschaft vermittelte Kämmerin Stephanie Rill dem Gemeinderat, bevor der Haushalt 2016 einstimmig verabschiedet wurde. Deutlich wird die desolate Situation unter anderem daran, dass die Gemeinde im Verwaltungshaushalt lediglich einen hauchdünnen Überschuss von 6.500 Euro erwirtschaftet. Eigentlich müsste dieser Betrag so hoch sein, dass die Gemeinde davon die laufenden Tilgungen ihrer Schulden bezahlen kann. Und dafür sind in Geltendorf heuer rund 534.000 Euro notwendig.
Nichts für die leichte Schulter
Oft zu risikobereit

Oft zu risikobereit

Landkreis – Mehr Unfälle, mehr Verletzte, mehr Tote – so lässt sich die Verkehrsbilanz 2015 im Landkreis zusammenfassen. Insgesamt starben zehn Personen auf Landsberger Straßen, vier mehr als im Vorjahr. Die Entwicklung ist damit gegenläufig zum allgemeinen Trend im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord, wo ein Rückgang der Verkehrstoten um rund 18 Prozent zu verzeichnen ist.
Oft zu risikobereit
»Wir geloben Besserung!«

»Wir geloben Besserung!«

Landsberg – Der Stadtrat hat am Mittwoch einstimmig beschlossen, dass die 16 Reihenhäuser an den Oberen Wiesen gebaut werden können. Da Einwände der Bürger nicht eingegangen waren, konnte das Thema schnell abgehandelt werden. Zur Sprache kam auch die Tatsache, dass die Bäume vor der Sitzung bereits gefällt wurden (der KREISBOTE berichtete).
»Wir geloben Besserung!«
»Stern der Woche« für Dießen

»Stern der Woche« für Dießen

Dießen – Wenn Stern-Reporter Hinrich Lührssen mit seinem Kameramann auftaucht, ergreifen Beamte und Politiker gern die Flucht. Über 100-mal hat der Fernsehmann bereits die fragwürdige Auszeichnung „Stern der Woche“ unangekündigt überreicht für Aktionen, Entscheidungen oder Steuerverschwendungen, die bei der Bevölkerung für Unverständnis und Kopfschütteln sorgen.
»Stern der Woche« für Dießen
Asyl: Stadtrat setzt Prioritäten

Asyl: Stadtrat setzt Prioritäten

Landsberg – Bereits in der Montagsrunde hatten die anwesenden Mitglieder des Stadtrats die von der Verwaltung erarbeiteten und mit dem Landratsamt abgestimmten Pläne für die Asylunterkünfte einhellig begrüßt. Dabei legten sie die Reihenfolge für die Verwirklichung der einzelnen Standorte fest. Das Vorhaben „Penzinger Feld“, das zunächst an sechster Stelle stand, erhält erste Priorität. Die Aufstockung der Con­tainer an der Iglinger Straße, die in der Verwaltungsvorlage an erster Stelle stand, soll erst ganz zum Schluss erfolgen.
Asyl: Stadtrat setzt Prioritäten
Bald ein neues Lkw-Fahrverbot?

Bald ein neues Lkw-Fahrverbot?

Landsberg – Alle Fraktionen mit Ausnahme der CSU erheben Vorwürfe gegen das Vorgehen der Stadtverwaltung in Sachen „Lkw-Fahrverbot in der Iglinger Straße“. Man habe sich kaum bemüht, das städtebauliche Konzept darzulegen und der Verwaltungschef sei dem Stadtrat in den Rücken gefallen. In einem aber waren sich alle Mitglieder in der Sitzung vom vergangenen Mittwoch einig: Wir greifen einen Hinweis der Regierung auf und erneuern das Fahrverbot.
Bald ein neues Lkw-Fahrverbot?
Rollator-Tortur in Landsberg

Rollator-Tortur in Landsberg

Landsberg – In sengender Hitze, bei Regen und auch bei Schnee zogen Laura und Maren durch Landsberg. Immer mit dabei: der Rollator. Die beiden Schülerinnen testeten im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend forscht“, inwieweit Landsbergs Altstadt für den demografischen Wandel gerüstet ist. Wenn es immer mehr alte Menschen gibt, wie gut können diese sich in Landsberg selbständig bewegen? Ihr Forschungsprojekt startete im vergangenen Jahr schon vor den Sommerferien. Jetzt haben die Beiden ihre Ergebnisse in einem 18 Seiten langen Dokument zusammengefasst. Die Mühen haben sich gelohnt, die Jury beim Regionalentscheid wurde überzeugt und der erste Platz errungen.
Rollator-Tortur in Landsberg
Weniger Schnee, mehr Strom

Weniger Schnee, mehr Strom

Dass die Solaranlage auf dem Dach der Muthsams in Asch an Leistung einbüßt, wenn im Winter Schnee auf den Modulen aufliegt, war dem elfjährigen Sohn Lukas ein großer Dorn im Auge. Eine Lösung musste her, so seine Überzeugung. Herausgekommen ist eine „Solaranlagenschneeräummaschine“, mit der der Fünft­klässler vom Landsberger Dominikus-Zimmermann-Gymnasium letzte Woche beim Regionalentscheid von „Jugend forscht“ teilgenommen hat. Am Ende stand der Sieg im technischen Bereich der Sparte „Schüler experimentieren“.
Weniger Schnee, mehr Strom
Zwei Siege bei »Jugend forscht«

Zwei Siege bei »Jugend forscht«

Landkreis – Gleich zwei Erfolge hat es für die Projekte heller junger Köpfe aus dem Landkreis gegeben: Lukas Muthsam sowie Laura Sauer und Maren Zwafelfink landeten mit ihren Arbeiten beim Regionalentscheid von „Jugend forscht“ ganz vorne.
Zwei Siege bei »Jugend forscht«
Veto gegen Arztpraxis

Veto gegen Arztpraxis

Epfach – Da möchten Helmut Haunstein und sein Sohn Benedikt in Epfach, wo sie wohnen, eine Praxis eröffnen – was heutzutage in kleinen Ortschaften die große Ausnahme ist – und dann kommt von der Gemeinde Denklingen das Veto. Die Räte haben mit großer Mehrheit beschlossen, das „gemeindliche Einvernehmen“ für ein Wohnhaus mit Arztpraxis zu verweigern.
Veto gegen Arztpraxis
Rekordetat für »wegweisende« Projekte

Rekordetat für »wegweisende« Projekte

Denklingen– Ein Finanzpaket, das sage und schreibe 18 Millionen Euro umfasst, hat die Gemeinde Denklingen für das Jahr 2016 geschnürt. Der Rekord-Etat sei „wegweisenden Projekten“ für die Infrastruktur geschuldet, kommentierte Bürgermeister Michael Kießling bei der Haushaltsberatung. Beispiele dafür seien das Bürger- und Vereinehaus und das Rathaus im früheren Gasthof Hirsch, aber auch die Wasserversorgung, die neu dazu gekommen sei.
Rekordetat für »wegweisende« Projekte
Der Bürgermeister muss nicht blechen!

Der Bürgermeister muss nicht blechen!

Dießen – Das Fernsehen musste draußen bleiben. Bevor der Marktgemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung das heiße Thema „Wolfsgasse“ abhandelte, stimmten die Ratsmitglieder mit 14:7 für das Drehverbot im Sitzungssaal. Der bekannte Stern-TV-Reporter Hinrich Lührssen nahm es gelassen und interviewte den Sprecher der Interessengemeinschaft, Dr. Andreas Hendrich, einfach vor dem Dießener Rathaus. Sendetermin ist am morgigen Mittwoch, 24. Februar, um 22.15 Uhr auf RTL.
Der Bürgermeister muss nicht blechen!
Kluftinger im Märchenwald

Kluftinger im Märchenwald

Landsberg – „Der Voralpencolumbo mit der Eloquenz des Bärenmarkebären“, so beurteilte ein Kritiker 2007 Kommissar Kluftinger, den verschrobenen Helden des Autorenduos Michael Kobr und Volker Klüpfel. Die Kritik damals war fatal, was die zwei Autoren nicht davon abhält, sie dennoch auf ihrer Homepage einzustellen. Warum auch nicht, der Erfolg gibt den Beiden recht: Ihre Krimis sind wochenlang in der Bestsellerliste vertreten. Seit einiger Zeit touren die Allgäuer Autoren nun auch mit ihrer Lesungs-Comedy-Show „My Klufti“ durch Deutschland. Das ist teilweise brüllendkomisch. Teilweise aber auch ein bisschen bräsig, dumpf und bieder – wie Kluftinger eben.
Kluftinger im Märchenwald
No free lunch

No free lunch

Landsberg – Ob Edeldistel, Sonnenhut, Buchsbaum oder Schwertlilien – bepflanzt sieht ein Kreisverkehr doch gleich viel besser aus. Deswegen hat die Stadtverwaltung aufgrund eines Beschlusses des Stadtrats bei Landsberger Gartenbauunternehmen nach Kreisverkehr-Paten gesucht. Als der KREISBOTE vorige Woche berichtete, dass die Resonanz mager war, trat in letzter Minute Scherdi Hofstetten auf den Plan – und löste eine Diskussion im Bauausschuss aus.
No free lunch
Abschied vom »Kerngeschäft«

Abschied vom »Kerngeschäft«

Dießen – Hunderte von Schülern, kunstvoll gestaltete Papierblumen und ebenso viele Blumenbilder mit Gedichten und guten Wünschen hatten das Ammersee Gymnasium (ASG) anlässlich der Verabschiedung von Schulleiter Klaus Rechenberger am Donnerstag in ein Blumenmeer verwandelt. „Ihr habt mir eine große Freude bereitet und alles getan, um mir den Abschied möglichst schwer zu machen“, betonte Rechenberger. An seinen Nachfolger Alfred Lippl gewandt fügte er hinzu: „Passen Sie mir gut auf das Ammersee Gymnasium auf.“
Abschied vom »Kerngeschäft«
Erst die Bäume, dann der Beschluss

Erst die Bäume, dann der Beschluss

Landsberg – Es sieht zwar so aus, als würde der Stadtrat am kommenden Mittwoch­abend dem Bau von 16 Reihenhäusern am Wiesenring zustimmen. Aber noch ist der Flächennutzungsplan nicht geändert und der Bebauungsplan nur beantragt. Warum werden dann sechs Tage vor der Entscheidung bereits die rund 100 Bäume gefällt, die für die Nachverdichtung weichen sollen?
Erst die Bäume, dann der Beschluss
Nicht nur Rosiges

Nicht nur Rosiges

Eresing – Viel Lob und Anerkennung, aber auch nachdenkliche Töne waren zu hören beim Landfrauentag des Kreisbauernverbands. Einig waren sich alle Redner aber in einem: Ohne Bäuerinnen wäre die ländliche Region nicht das, was sie ist.
Nicht nur Rosiges
Beifall für den Abriss

Beifall für den Abriss

Kaufering – Das mehrere hundert Jahre alte Wohngebäude auf dem Schmittenbauer-Grundstück wird nicht saniert, sondern abgerissen. Auch werden keine Sozialwohnungen auf dem Areal errichtet, in die möglicherweise Flüchtlinge einziehen könnten. Das beschloss der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung, die stark von der negativen Stimmung einer Informationsveranstaltung am Abend vorher in Alt-Kaufering geprägt war. Dabei hatte es gute und sachliche Argumente sowohl für den Erhalt als auch für den Abriss gegeben.
Beifall für den Abriss
Eineinhalb Jahre oben drauf

Eineinhalb Jahre oben drauf

Landsberg – Wegen eines Raubs in einem Reichlinger Lebensmittelgeschäft 2015 sitzt er sowieso noch knapp drei Jahre im Gefängnis. Dort verbleibt ein 18-Jähriger aus dem südlichen Landkreis nun eineinhalb Jahre länger. Denn vor Haftantritt hatte er sich noch zweier Körperverletzungen schuldig gemacht. Einmal hatte er in Rott, einmal in Peiting buchstäblich zugeschlagen.
Eineinhalb Jahre oben drauf
Wird aus Wörlein bald Dehner?

Wird aus Wörlein bald Dehner?

Dießen – Wird die Wörlein-Halle ein Dehner-Gartencenter? Es sieht ganz danach aus, lediglich der Baumschulbetrieb soll weiterhin in der Hand der Familie Wörlein bleiben. Der Dießener Bauausschuss wird sich am Montag ab 19.30 Uhr mit der Aufstellung eines Bebauungsplanes für ein Gartencenter am Baumschulweg befassen.
Wird aus Wörlein bald Dehner?
Faulenzen bringt kein Brot ins Haus

Faulenzen bringt kein Brot ins Haus

Landsberg – Hoffnungsvoll fängt es an: Von der Ukulele begleitet summt ein Schauspieler „Over the Rainbow“, singt von dem Land, in dem Träume wahr werden. Die Realität sieht anders aus. Es ist laut in der Küche des China-Vietnam-Restaurants „Der Goldene Drache“: Am laufenden Band kommen neue Essensbestellungen herein, die sieben Küchenmitarbeiter auf engstem Raum bewerkstelligen müssen. Oder besser gesagt: sechs. Einer, der kleine Chinese, sitzt auf dem Boden und heult. Vor Zahnschmerzen. Aber als Illegaler, ohne Papiere und ohne Geld, da ist ein Arzt einfach nicht drin. Deshalb wird ihm der Zahn mitten in der Küche gezogen, mithilfe der Rohrzange. Doch das kostet den kleinen Chinesen sein Leben.
Faulenzen bringt kein Brot ins Haus
Der Landrat und sein Team

Der Landrat und sein Team

Landsberg – „Das ist nicht gut gelaufen“, war die Meinung einiger Kreisräte, als in der jüngsten Kreisausschusssitzung die Vergabe der Sozialen Betreuung für Asylsuchende zur Sprache kam. Trotzdem votierte man einstimmig dafür, dass diese Aufgabe künftig vom Landrats­amt selbst übernommen werden soll. Die Stelle des Ehrenamtskoordinators hätten einige Kreisräte gerne weiterhin beim BRK belassen, aber auch diese Aufgabe wird wohl künftig durch Personal der Kreisbehörde erledigt werden.
Der Landrat und sein Team
Zum Dank ein Lächeln

Zum Dank ein Lächeln

Mundraching – Eigentlich wollte Alfons Ruf warten bis er in Rente ist. Doch das dauert ihm noch zu lange: Deshalb hat er beschlossen, bereits zu seinem 60. Geburtstag nach Indien zu reisen. Dort will er aber nicht nur feiern, sondern vor allem Pater Steevan D‘Souza in einer Mission in Nordindien besuchen. Und er hat nicht nur Spendengelder im Gepäck, sondern auch viele Kuverts mit guten Wünschen.
Zum Dank ein Lächeln
Plaketten und GPS für die Bäume

Plaketten und GPS für die Bäume

Utting – Man freut sich über die prächtig gewachsenen Bäume, aber kaum ein Spaziergänger bemerkt die Nummernschildchen auf den Stämmen über Kopfhöhe. Alle Bäume und Baumgruppen auf öffentlichem Grund in Utting sind so gekennzeichnet und in einem sog. Baumkataster erfasst. Da die Kommune als Baumeigentümer für die Verkehrs-, Stand- und Bruchsicherheit verantwortlich ist, sind Baumkataster ein notwendiges Werkzeug, um dieser Aufgabe nachkommen zu können. Denn bei Schäden, die von ihren Bäumen ausgehen, kann die Kommune zivil- und strafrechtlich belangt werden. Daher ist eine kontinuierliche und fachgerechte Kontrolle unerlässlich.
Plaketten und GPS für die Bäume
Schilder sind zu entfernen

Schilder sind zu entfernen

Landsberg – Nachdem die Petition von Anwohnern der Iglinger Straße erfolglos geblieben ist, hat die Regierung von Oberbayern nun die Sperrungen der Iglinger Straße für den LKW-Durchfahrtsverkehr aus den Jahren 1999 und 2009 „aufsichtsrechtlich beanstandet“. Die entsprechenden Verwaltungsakte seien „unverzüglich zurück zu nehmen“, die Verkehrszeichen ebenso unverzüglich zu entfernen.
Schilder sind zu entfernen
Die Sieger sind ermittelt

Die Sieger sind ermittelt

Landsberg – Wenig Überraschungen hat die Auszählung der Punkte für die teilnehmenden Gruppen des Landsberger Gaudiwurms 2016 parat gehalten: Die Jugendinitiative Scheuring mit ihrem Monster von Lochlech setzte sich in ihrer Kategorie ebenso durch, wie die Sonnen im Herzen von den Ladygrachan Gernlinden.
Die Sieger sind ermittelt
Doppelpack: Asyl und Sozialwohnungen

Doppelpack: Asyl und Sozialwohnungen

Landsberg – Die Stadt, der Landkreis, die Regierung von Oberbayern, das Staatliche Hochbauamt und die „Immobilien Bayern (IMBY)“ haben am Montag und Dienstag in drei Besprechungen über die geplanten Unterkünfte für Flüchtlinge und Asylbewerber beraten und dabei auch Festlegungen für neue Sozialwohnungen getroffen.
Doppelpack: Asyl und Sozialwohnungen
Alt-Kaufering gerät ins Wanken

Alt-Kaufering gerät ins Wanken

Kaufering – Das Grundstück des ehemaligen Schmittenbauerhofes in Alt-Kaufering gilt als Sahnestück in der Marktgemeinde. Die Verwaltung hatte das Areal 2009 erworben, um Einfluss auf die zukünftige Bebauung zu haben. Nun sind Überlegungen bekannt geworden, auf dem Gelände mit staatlicher Unterstützung Flüchtlings- und Sozialwohnungen zu errichten. Morgen (Dienstag) und am Mittwoch soll das in einer Bürgerinformation und im Marktgemeinderat erstmals diskutiert werden.
Alt-Kaufering gerät ins Wanken
Neues Landratsamt im Osten?

Neues Landratsamt im Osten?

Landsberg – Die Raumnot im Landratsamt nimmt weiter zu. Waren die Mitarbeiter von Landrat Thomas Eichinger vor einem Jahr noch im Hauptgebäude an der Von-Kühlmann-Straße und in acht Außenstellen verteilt, so sind es derer mittlerweile elf. Klar ist: ein Erweiterungsbau soll die Not lindern, möglichst bald, wo auch immer. Der Kreisausschuss wird sich morgen erneut mit dem Thema befassen. Nägel mit Köpfen müssen her, eine Empfehlung für den Grundsatzbeschluss des Kreistags steht an.
Neues Landratsamt im Osten?
Beschluss zur Korrektur des Beschlusses

Beschluss zur Korrektur des Beschlusses

Denklingen/Epfach – Einen Beschluss, mit dem der fehlerhafte Beschluss zur Einstufung der B17 in Höhe der geplanten Tankstelle Lustberg korrigiert wird, hat der Denklinger Gemeinderat zu fassen, wenn er am heutigen Mittwochabend tagt. Das ist die Reaktion auf einen Bericht im KREISBOTEN. In der letzten Ausgabe hatten wir aufgezeigt, dass die schriftlich aufgenommene Einschätzung, wonach die B17 dort für den landwirtschaftlichen Verkehr ohnehin nicht zugelassen sei, schlichtweg falsch ist.
Beschluss zur Korrektur des Beschlusses
Landsberg sucht Kreisel-Paten

Landsberg sucht Kreisel-Paten

Landsberg – Da hat aber offensichtlich jemand die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Um Budget und Bauhof bei der Pflege der Kreisverkehre zu entlasten, würde die Stadt gerne Patenschaften vergeben. Die Reaktionen auf das städtische „Angebot“ ist karg wie das Bild der zu vergebenden Flächen selbst. Dies dürfte auch daran liegen, dass den potenziellen Paten jegliche Werbung am oder im Kreisel versagt ist.
Landsberg sucht Kreisel-Paten
Millibauer auf der Flucht

Millibauer auf der Flucht

Landsberg – Wenn er den Inhalt des Hörspiels „The King is Gone“ beschrieben habe, erzählt Edmund Epple, dann sei oft folgende Frage gekommen: „Gab’s denn noch einen Dritten?“ Gemeint ist einen dritten König Ludwig, und ja, den gab’s: Von 1913 bis 1918 war Ludwig III der letzte König von Bayern, bevor mit seiner Absetzung die jahrhundertelange Herrschaft der Wittelsbacher ihr Ende fand. Das Hörspiel von Andreas Ammer nimmt sich mit Musik und Text der Geschichte Bayerns anhand eines fast vergessenen Protagonisten an und macht daraus ein hinreißend schräges Roadmovie. Ammers Hörspiel hat den Publikumspreis ARD Online Award 2015 gewonnen und ist für den Hörspielpreis der ARD nominiert.
Millibauer auf der Flucht
Tod im Nebengebäude

Tod im Nebengebäude

Egling a.d. Paar – Beim Brand eines Wohnnebengebäudes in der Hauptstraße ist heute Morgen ein Mensch ums Leben gekommen. Es handelt sich dabei aller Wahrscheinlichkeit nach um den 83-jährigen Bewohner des Hauses.
Tod im Nebengebäude
Eine Behörde, viele Wege

Eine Behörde, viele Wege

Landkreis – Dass sie ein Behördengang zum Landrats­amt nicht zwangsläufig ins Hauptgebäude in der Von-Kühlmann-Straße führt, ist den Landkreisbürgern längst zur Gewohnheit geworden. Nachdem das Staatliche Schulamt seinen Umzug in den Landsberger Nordwesten abgeschlossen hat, folgt nun das Abfallwirtschafts­amt. Dessen neue Adresse wird in Kaufering zu finden sein.
Eine Behörde, viele Wege
Ansprechpartner für beide Seiten

Ansprechpartner für beide Seiten

Landsberg – Nachdem die Platzknappheit am vormaligen Standort in der Kohlstattstraße immer akuter wurde, ist das Staatliche Schulamt nun unter neuer Adresse in der Justus-von-Liebig-Straße zu finden. Neben dem vielfältigen Tagesgeschäft gilt es stets, auch aktuelle Entwicklungen im Blick zu behalten. So wie gegenwärtig den Unterricht für Kinder von Asylbewerbern. Insgesamt versteht sich die Behörde ebenso als Anlaufstelle für die Lehrerschaft, wie für Eltern und Schüler.
Ansprechpartner für beide Seiten
Überall nur Widerstand

Überall nur Widerstand

Holzhausen – Eigentlich ist es beschlossen und verkündet: Laut Innenministerium und Polizeipräsidium wird das Bootshaus für die Wasserschutzpolizei Dießen an den Dampfersteg in Holzhausen gebaut. Die jahrelange Gegenwehr der Bürgerinitiative „Dampfersteg Holzhausen“, des Vereins „Unser Dorf“ sowie das einstimmige „Nein“ des Uttinger Gemeinderates haben offenbar noch kein Zurückrudern der Entscheidungsträger bewirkt. Doch jetzt keimt wieder Hoffnung auf in der unendlichen Geschichte des ungeliebten Bootshauses.
Überall nur Widerstand
Die Bedenken sind vom Tisch

Die Bedenken sind vom Tisch

Denklingen/Epfach – Hat sich die Regierung von Oberbayern im vergangenen Jahr gegen die Tankstelle an der B17 beim Lustberghof gewehrt, weil sie die Gefahr einer Zersiedelung auf Denklinger Flur sah, so kommt nun ein anderes Signal aus München: Die Behörde schwenkt ein und betrachtet das Projekt als „Betriebsansiedelung“. Eine Zersiedelung sei deshalb nicht zu befürchten. Und weiter: Das Projekt unterliege nicht dem „landesplanerischen Anbindungsziel“, erklärt Gabriela große Holthaus von der Pressestelle der Regierung.
Die Bedenken sind vom Tisch
B17 wird zur »Schnellstraße«

B17 wird zur »Schnellstraße«

Denklingen/Epfach – Der Fehler steckt im Detail: In der Beschlussvorlage für die Gemeinderäte zum Thema Tankstelle Lustberg ist beim maßgeblichen Punkt zum Verkehrsfluss auf der B17 eine Angabe zur Einstufung der Straße schlichtweg falsch: So heißt es sowohl auf Seite 4 als auch auf Seite 9 der Bewertung, dass die B17 dort als Schnellstraße für den landwirtschaftlichen Verkehr „ohnehin nicht zugelassen“ sei; eine Auffahrt vom Weiler Guttenstall auf die Bundesstraße sei sowohl Richtung Schongau als auch in Richtung Landsberg für Traktoren mit Anhängern nicht möglich.
B17 wird zur »Schnellstraße«
Keine Extrawurst

Keine Extrawurst

Utting – Zu den vielfältigen Aufgaben eines Gemeindegremiums gehört es auch, Anfragen und Anträge von Bürgern zu erörtern. Diesmal ging es um die Frage: Reichen zwei Stunden für einen Friseurbesuch? Nicht immer, wie Ilse Still in ihrem Antragsschreiben an den Uttinger Gemeinderat ausführte. Mit Wartezeit, Waschen, Schneiden, Färben, Dauerwelle etc. kann das durchaus länger dauern, was dann einen Strafzettel zur Folge haben könnte. Denn in der Bahnhofstraße ist die Parkzeit auf zwei Stunden beschränkt, was die Inhaberin eines Friseursalons nicht länger hinnehmen will. Deshalb stellte sie einen Antrag an die Gemeinde, die Parkzeit in ihrem Bereich auf drei Stunden zu verlängern.
Keine Extrawurst
Sonntags nur in der Stadt

Sonntags nur in der Stadt

Landkreis – Die Deutsche Post will die Sonntagsleerung von Briefkästen einschränken. Im gesamten Landkreis würde damit nur noch die Kreisstadt Landsberg bedient. Bundestagsabgeordneter Klaus Barthel (SPD) schlägt jetzt Alarm.
Sonntags nur in der Stadt
Griff in die Reserven

Griff in die Reserven

Dießen – Der Haushalt und die Finanzplanung der Gemeinde Dießen sind in trockenen Tüchern: Vom Gemeinderat erhielt die Verwaltung für das seriös geschnürte Haushaltspaket Applaus. Allerdings, so Bürgermeister Herbert Kirsch werden die Rücklagen (7,6 Millionen Euro) bis zum Ende des Jahres auf 2,49 Millionen Euro abschmelzen, sollten alle geplanten Investitionen getätigt werden. „Wir haben viel vor“. Unter anderem nannte der Gemeindechef die DSL-Breitbandversorgung (450.000 Euro). Für den Erwerb unbebauter Grundstücke sind heuer 425.000 Euro eingestellt.
Griff in die Reserven
Erste Flüchtlinge im Hochbauamt

Erste Flüchtlinge im Hochbauamt

Landsberg – Das Staatliche Hochbauamt ist nun Gemeinschaftsunterkunft. Ab Mitte der Woche kommen die ersten 30 Flüchtlinge an, vorübergehend übernimmt das Bayerische Rote Kreuz die Verwaltung vor Ort. Derweil zeichnet sich vorübergehend eine Entspannung der Lage ab, die Personenzuweisungen sinken wieder.
Erste Flüchtlinge im Hochbauamt
Das Gute in der Krise erkennen

Das Gute in der Krise erkennen

Landsberg – Dem Handwerk geht es so gut wie schon lange nicht mehr, doch die Zeiten sind schwierig – zwischen diesen beiden Polen bewegten sich die Botschaften des Neujahrsempfangs der Landsberger Kreishandwerkerschaft.
Das Gute in der Krise erkennen
Sie drohen mit der Faust

Sie drohen mit der Faust

Kaufering – Man kann es durchaus als ernstgemeinte Warnung verstehen. An der Eingangstür der zukünftigen Flüchtlingsunterkunft neben der Kauferinger Schwimmhalle hat eine Gruppierung, die sich „Der Widerstand“ nennt, ihr Markenzeichen als Drohung hinterlassen. Es ist eine geballte Faust, aufgesprüht auf die Glastür und die Wand der Tennishalle.
Sie drohen mit der Faust
Zurück in die Steinzeit

Zurück in die Steinzeit

Untermühlhausen – Ein milder Februar-Frühlingstag machte den diesjährigen Faschingsumzug in Untermühlhausen erneut zum Mega-Event. Tausende Besucher säumten bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen die Straßen, um insgesamt 39 Fußgruppen und aufwändig gestaltete Faschingswagen vorüberziehen zu sehen.
Zurück in die Steinzeit
Faschings-Spektakel in Untermühlhausen

Faschings-Spektakel in Untermühlhausen

Faschings-Spektakel in Untermühlhausen
Ein Monster übertrifft alle

Ein Monster übertrifft alle

Igling – Ein zugeparkter Ort, ein Bürgermeister mit Rollator, ein Dixi-Klo auf Rädern und tausende von Narren auf den Straßen. So könnte die vorläufige Bilanz des Iglinger Straßenfaschings umschrieben werden. Nur in Köln soll der Karnevalsumzug noch größer sein. Das stört die Iglinger aber überhaupt nicht. Ihr Faschingsumzug zählt zu den Geheimfavoriten im Landkreis, gerade weil er nicht jedes Jahre veranstaltet wird.
Ein Monster übertrifft alle
Tausende Narren auf Iglings Straßen

Tausende Narren auf Iglings Straßen

Tausende Narren auf Iglings Straßen