Ressortarchiv: Landsberg

Hilfe von Mensch zu Mensch

Hilfe von Mensch zu Mensch

Landkreis – Der „Weiße Ring“ leistet als eingetragener Verein bundesweit uneigennützige Opferhilfe. Zum Beispiel nach häuslicher Gewalt, bei Mobbing oder Stalking, nach Wohnungseinbrüchen oder einer unverschuldeten Notlage. Ereignisse, die Menschen traumatisieren und manchmal verzweifelt zurücklassen. Dann ist professionelle Hilfe nötig, die der „Weiße Ring“ anbietet.
Hilfe von Mensch zu Mensch
Knotenpunkt Landsberg

Knotenpunkt Landsberg

Landsberg – Hoher Besuch in Landsberg: Staatsminister Dr. Markus Söder ist an den Lech gekommen, um einen WLAN-Hotspot symbolisch freizuschalten. Doch sein Besuch galt einem größeren Projekt. Denn das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung ist einer der ersten Knotenpunkte, die dazu beitragen sollen, schnelles und kostenloses Internet bis 2020 flächendeckend in Bayern anzubieten.
Knotenpunkt Landsberg
Letzte Übergabe

Letzte Übergabe

Penzing – Auf dem Fliegerhorst Landsberg hat der Kommodore des Lufttransportgeschwaders 61, Oberst Daniel Draken, das Kommando der Technischen Gruppe von Oberstleutnant Bernd Herrmann an Oberstleutnant Raik Smoll übergeben. Im Rahmen eines militärischen Appells führte er die voraussichtlich letzte Übergabe dieser LTG 61-Einheit durch.
Letzte Übergabe
Gespür fürs Knifflige

Gespür fürs Knifflige

Kaufering – Wenn es so richtig knifflig wird, ist Jörn Stöhler in seinem Element. Dem 19-jährigen Augsburger, der in Kaufering aufgewachsen ist, bereiten anspruchsvolle mathematische Aufgaben großen Spaß. Je verzwickter, desto besser. Und mit dieser Begeisterung feiert er bemerkenswerte Erfolge: Jüngst gelang ihm bereits zum vierten Mal ein Sieg im Bundeswettbewerb für Mathematik, zweimal vertrat er Deutschland bei der internationalen Endrunde der Mathematikolympiade.
Gespür fürs Knifflige
Zum Tee mit Madonna

Zum Tee mit Madonna

Dießen – „Manchmal ist das Leben eines Musikjournalisten alles andere als lustig“ postete Michael Fuchs-Gamböck auf seiner Facebook-Seite zum Tod von David Bowie. Denn es gibt Aufträge, die der Autor ungern annimmt und die ihn tieftraurig machen: Immer wenn ein berühmter Musikstar stirbt, muss er über Nacht für Illustrierte und Online-Magazine Nachrufe schreiben. Wie zuletzt über Lemmy Kilmister (Motörhead), Glenn Frey (Eagles) oder eben David Bowie.
Zum Tee mit Madonna
Oberlandesgericht stellt Derivate-Urteil in Frage

Oberlandesgericht stellt Derivate-Urteil in Frage

Landsberg – Die Stadt verklagt das Bankhaus Hauck & Aufhäuser im Jahr 2012 auf Schadenersatz wegen fehlerhafter Beratung bei den Derivat-Geschäften durch die 100-prozentige Tochter „Hauck & Aufhäuser Finance Management GmbH“. Das Landgericht München weist die Klage Anfang 2014 mit dem Argument zurück, eine Falschberatung durch die zwischenzeitlich liquidierte Gesellschaft sei der Mutter nicht zuzurechnen. Nun, im Jahr 2016, verhandelt das Oberlandesgericht in nächster Instanz und steigt in das familiäre Innenverhältnis zwischen Mutter und Tochter ein. Für die Stadt Landsberg ist das ein positives Signal.
Oberlandesgericht stellt Derivate-Urteil in Frage
Auf den Grund gehen

Auf den Grund gehen

Epfach – Dass beim Hangrutsch am Claudius-Paternus-Weg in Epfach das Problem tiefer liegt und dass die Hangkante dort vor allem in den Wintermonaten „massiv Schaden genommen hat“, berichtete Roland Kindelbacher vom Büro WipflerPlan in München, als er neulich im Denklinger Gemeinderat über Maßnahmen zur Sicherung berichtete. Die Ursachen für die nochmalige Verschlechterung sieht er im wechselhaften Wetter und in starken Temperaturschwankungen der letzten Wochen.
Auf den Grund gehen
Asyl: Neue Hilfe fürs Ehrenamt

Asyl: Neue Hilfe fürs Ehrenamt

Landsberg – Hauptamtliche Mitarbeiter des Kreisverbands Landsberg des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) bieten ab April den ehrenamtlichen Helfern in der Asylarbeit Informationen, Beratung, Schulungen und Supervision an. Einbezogen sind Betreuer, deren „Schützlinge“ das Asylverfahren bereits durchlaufen haben und über ein Aufenthaltsrecht verfügen. Das BRK finanziert die Maßnahmen durch Eigenmittel und Spenden.
Asyl: Neue Hilfe fürs Ehrenamt
»Gängelung der Bürger«

»Gängelung der Bürger«

Kaufering – Für das Gebiet „Unterdorf-Ost“ in Alt-Kaufering hat der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung eine sogenannte Veränderungssperre erlassen. Das bedeutet, für die nächsten zwei Jahre geht nichts mehr. Wer bauen will, hat Pech gehabt. Zunächst will man für das Gebiet einen Bebauungsplan aufstellen. Damit bleiben auch die konkreten Pläne eines Bauwerbers auf der Strecke, der auf dem Grundstück in der Leitenbergstraße die Hofstelle abreißen und dort ein Haus mit sechs Wohnungen errichten wollte. Die Bauvoranfrage wurde mehrheitlich abgelehnt, nachdem der Marktgemeinderat in einem Tagesordnungspunkt vorher mehrheitlich der Veränderungssperre mit 13:8 zugestimmt hatte.
»Gängelung der Bürger«
Vom See direkt zum Münster

Vom See direkt zum Münster

Dießen – Gerade haben sich die Wogen bezüglich des Bürgerbegehrens Seekiosk und des umstrittenen Ausbaus der Wolfsgasse einigermaßen geglättet, da steht neuer Diskussionsbedarf ins Haus. Wie der KREISBOTE aus zuverlässiger Quelle erfahren hat, ist eine U-Bahnlinie vom Dampfersteg direkt zum Marienmünster angedacht, das in eine Bier- und Ausflugshochburg nach dem Vorbild von Andechs umgestaltet werden soll.
Vom See direkt zum Münster
Nummer größer

Nummer größer

Kaufering – Feuerwehrkommandant Markus Rietig und seine Feuerwehrleute können zufrieden sein. Kauferings Marktgemeinderat genehmigte den Kauf eines neuen Löschfahrzeuges vom Typ HLF 20. HLF steht für Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug. Zwar hatte der von der Marktgemeinde beauftragte Gutachter in seinem Feuerwehrbedarfsplan die Anschaffung des kleineren Modells HLF10 für ausreichend erachtet, doch die Preisunterschiede nach Abzug der Förderbeträge erwiesen sich nun als derart gering, dass der Marktgemeinderat am Ende dem Kauf des größeren Modell mit großer Mehrheit zustimmte.
Nummer größer
Milan bremst Windkraft aus

Milan bremst Windkraft aus

Thaining – Wirklich überraschend war die Entscheidung des Thaininger Gemeinderats nicht, das Projekt Bürgerwind­rad aufzugeben. Denn naturschutzrechtlich gab es keine Chance auf Genehmigung, sagt Bürgermeister Leonhard Stork. Grund dafür ist der Horst eines Rotmilans, der sich in nur 700 Metern Entfernung vom geplanten Windrad-Standort befindet. „Schlecht für die Energiewende“ findet Stork, die Initiative „Gegenwind – Thaining schützen“, die sich im vergangenen Sommer gegründet hatte, begrüßt die Entscheidung der Naturschutzbehörde dagegen sehr.
Milan bremst Windkraft aus
Jetzt geht‘s ans Rathaus

Jetzt geht‘s ans Rathaus

Prittriching – Die Gemeinde steht finanziell gut da und hat sich für die nächsten Jahre erhebliche Investitionen vorgenommen. Entsprechend wurde jüngst in Prittriching ein Rekordhaushalt verabschiedet, der insgesamt ein Volumen von zwölf Millionen Euro hat. Die größte anstehende Maßnahme ist die Sanierung des Rathauskomplexes.
Jetzt geht‘s ans Rathaus
Keine Lösung für alle

Keine Lösung für alle

Dießen – Ruhig und sachlich wurden in der jüngsten Dießener Gemeinderatssitzung wichtige Themen wie der Asylbericht, der Bebauungsplan Dießen St. Alban, das Ergebnis des Kiosk-Bürger­entscheids oder der Ausbau der Wolfsgasse abgehandelt, lebhaft wurde die Diskussion, als Gemeinderätin Antoinette Bagusat (Dießener Bürger) das Thema Parkplätze in der Mühlstraße ansprach. Dort darf nach einem vorläufigen Parkkonzept auf weiß gekennzeichneten Flächen geparkt werden.
Keine Lösung für alle
Gegen die Isolation

Gegen die Isolation

Landkreis – Susanne Frick leidet an Parkinson. Eine harte Diagnose mit weitreichenden Folgen, die sich teilweise wenig bis gar nicht beeinflussen lassen. Sehr wohl beeinflussbar ist aber, wie Betroffene, Angehörige und die ganze Gesellschaft mit der heimtückischen Krankheit umgehen, so die Überzeugung der Hausenerin. Dabei sei die Gründung einer Selbsthilfegruppe ein ganz wichtiger Schritt. Am 19. April fällt der Startschuss, danach sollen gemeinsame Gesprächsrunden, zahlreiche Ausflüge und vielfältige Aktivitäten folgen. Auch Aufklärungsarbeit sei wichtig und steht auf der Agenda.
Gegen die Isolation
Drei Ideen und eine »Blackbox«

Drei Ideen und eine »Blackbox«

Landsberg – Die Stadtverwaltung spricht aufgrund „veränderter Rahmenbedingungen“ bereits vom „ehemaligen Betrachtungsgebiet“. Weil 60 Hektar Fläche nördlich der ehemaligen Lechrainkaserne inzwischen „Nationales Natur–erbe“ sind, ist die im Euro­pan-Wettbewerb verfolgte Idee der „3C-Werkssiedlung“ nicht mehr verwirklichbar. Dadurch könnte die geplante unternehmerische Expansion des Kohlenstoff-Spezialisten gefährdet sein. Genaues weiß man freilich nicht: Der Dialog mit 3C ist mühsam.
Drei Ideen und eine »Blackbox«
Der Landesvater gratuliert

Der Landesvater gratuliert

Kaufering – Familie, Freunde und die Bürgermeisterin samt Schreiben vom bayerischen Ministerpräsidenten waren da, als Brunhilde Helebrant vergangene Woche ihren 100. Geburtstag feierte. Die Zeit hat natürlich ihre Spuren hinterlassen, doch geistig ist die Kauferingerin noch in beachtlich guter Form.
Der Landesvater gratuliert
Präparierte Vögel exportiert

Präparierte Vögel exportiert

Geltendorf – 26 Präparate artengeschützter Greifvögel haben Nürnberger Zollfahnder Anfang März auf einem Bauernhof bei Geltendorf sichergestellt. Der 48-jährige Tatverdächtige soll die präparierten Tiere über virtuelle Auktionshäuser vertrieben haben, unter anderem auch in die Vereinigten Staaten.
Präparierte Vögel exportiert
Für Überraschungen gut

Für Überraschungen gut

Dießen – Mit einer ganz besonderen Überraschung konnte Bürgermeister Herbert Kirsch kurz vor Ostern bei der Ortsversammlung im Kramerhof punkten. Wie das Gemeindeoberhaupt mitteilte, konnte die Gemeinde Dießen 822 Quadratmeter Grund in bester Lage am Riederauer Dampfersteg erwerben. Damit soll, so Kirsch, die Riederauer Seeanlage erweitert werden. Bei dem neuen Grundstücksbesitz handelt es sich um den östlichen Teil des parkartigen Gartens der Villa „Haus Dietrich“ an der Seestraße 2, worin sich eine Werbeagentur befindet.
Für Überraschungen gut
Karussell mit Holzkiste

Karussell mit Holzkiste

Landsberg – Eine kleine Holzkate ist das Zentrum der Bühne für Dostojewskis „Schuld und Sühne“. In ihr stellen maskierte Schauspieler die Romanhandlung dar, auf ihre Außenwand wird ein Film projiziert. Außerhalb der Kate erzählen unmaskierte Schauspieler die Handlung, dazu gibt‘s noch verwaschene Klaviermusik: Die Bühnenfassung des Landestheaters Tübingen macht aus ­Dostojewskis „Schuld und Sühne“ eine alptraumhafte Mischung aus Film, Puppen-Schauspiel und Lesung. Ein ästhetisch ansprechendes Bühnenbild von Michael Köpke generiert eine unheimliche Stimmung, die im Gedächtnis kleben bleibt. Der Inszenierung von Gernot Grünewald liegt eine spannende Idee zugrunde. Aber letztendlich ist alles doch ein bisschen zu viel des Guten.
Karussell mit Holzkiste
Schön freundlich

Schön freundlich

Landsberg – Den Nachweis hat Mia Pittroff nachdrücklich geführt bei ihrem Gastspiel in Landsberg auf Einladung der Kleinkunstbühne s‘Maximilianeum: nicht nur „ganz schön böse“ sondern auch „ganz schön freundlich“ kann ein Qualitätsmerkmal von Kabarett sein.
Schön freundlich
100 Jahre »Stehaufmännchen«

100 Jahre »Stehaufmännchen«

Kaufering – Einen „Roman und mehrere Fortsetzungsbände“ könnte Brunhilde Helenbrant schreiben. Denn die ab dem morgigen Donnerstag 100-jährige Dame aus Kaufering hat nicht nur viel erlebt, sondern erinnert sich dank eines hervorragenden Gedächtnisses auch an „Alles“ aus ihrem Leben, in dem es brenzlige Situationen und Rückschläge gab, aber auch viel Glück und Zufriedenheit. Denn mit Optimismus und einem geistig und körperlich aktiven Lebensstil, könne man eben auch ihr hohes Alter erreichen.
100 Jahre »Stehaufmännchen«
Das Rederecht verspielt

Das Rederecht verspielt

Fuchstal – Zwei Männer, die polarisieren können, sind auf der Fuchstaler Bürgerversammlung aufeinander geprallt. Vor 120 Besuchern in der Mehrzweckhalle in Seestall entzog Bürgermeister Erwin Karg kurzerhand Wolfram Ruoff während dessen (zuvor angemeldeten) Vortrags über Verkehr und Dorfentwicklung das Rederecht. Zuvor ließ Karg, nachdem auch im Publikum die Emotionen hochgekocht waren, im Saal darüber abstimmen, wer dafür sei, dass Ruoff weiterredet. Die Mehrheit war dagegen.
Das Rederecht verspielt
Aus zwei wird eins

Aus zwei wird eins

Thaining – Zweimal unterstützte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in den beiden vergangenen Jahren die Gesamtinstandsetzung des Rochlhauses in Thaining. Insgesamt stellte sie 80.000 Euro zur Verfügung. Nun erhält Bürgermeister Leonhard Stork in diesen Tagen zur Erinnerung an die gelungene Restaurierung eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“.
Aus zwei wird eins
Johannespassion in sanften Tönen

Johannespassion in sanften Tönen

Landsberg – Vor knapp 300 Jahren wird Johann Sebastian Bachs Johannespassion zum ersten Mal aufgeführt: In der Leipziger Nikolaikirche ist Bach als Thomaskantor, dem Leiter des Thomanerchores, auch 1724 für die musikalische Gestaltung der Karfreitagsmesse verantwortlich. Am vergangenen Palmsonntag erlebten die Zuhörer in der Heilig-Kreuz-Kirche eine Version von Bachs Johannespassion, die klanglich an die damalige Zeit erinnern konnte: Der Landsberger Kammerchor, fünf Solisten und das Originalklang-Orchester „La Banda“ mit ihren historischen Instrumenten boten eine Passion, die sich durch sanfte Töne und klangvolle Harmonie auszeichnete.
Johannespassion in sanften Tönen
Vom Jodler bis zum Blues

Vom Jodler bis zum Blues

Landsberg – Es geschah 2007 inmitten der Steiermark: Bei einem Geigentag trafen sich zufällig drei Musikerinnen. Man kannte sich ein wenig aus München, man fiedelte zusammen und man sah, dass das auch mit dem Singen gut funktioniert. Eindeutig ausbaufähig. Sie blieben zusammen und seither spielen sie, in etwas geänderter Besetzung, mit einem echten Mann am Bass: Die Band „Zwirbeldirn“ berauschte das Publikum mit entstaubter Volksmusik aus aller Herren Länder und derbem Charme im ausverkauften Stadttheater. Ein Genuss sondergleichen, den Edmund Epple da ins Haus geholt hat.
Vom Jodler bis zum Blues
Keine Kredite für Kaufering

Keine Kredite für Kaufering

Kaufering – Es hört sich fast ein bisschen nach Kindergarten oder Prinzipienreiterei an. Der Marktgemeinderat weigerte sich in seiner jüngsten Sitzung einer sogenannten Straßenausbaubeitragssatzung zuzustimmen, wie sie die Rechtsaufsicht des Landratsamtes gefordert hatte (der KREISBOTE berichtete). Einige Tage später folgte die Retourkutsche der Rechtsaufsicht. Die Behörde schickte den Haushaltsplan 2016 an Bürgermeister Erich Püttner zurück, verbunden mit der sehr diplomatisch formulierten „Empfehlung“, sie noch einmal im Marktgemeinderat zu behandeln.
Keine Kredite für Kaufering
Schondorf will mehr radeln

Schondorf will mehr radeln

Schondorf – „Öfter mal das Auto stehen lassen und auf‘s Fahrrad steigen“ wünschen sich Schondorfs Bürgermeister Alexander Herrmann und die Klimaschutzbeauftragte Stefanie Windhausen-Grellmann von den Bürgern. Viele tun es schon wie auch Gemeinderat Rainer Jünger, der mit gutem Beispiel voran geht.
Schondorf will mehr radeln
Drei Auftritte in 24 Stunden

Drei Auftritte in 24 Stunden

Denklingen – Das ist allemal außergewöhnlich: Innerhalb von 24 Stunden hatte der Musikverein Denklingen gleich drei Auftritte. Auf das Gemeinschaftskonzert mit den Kameraden aus Blonhofen folgte am nächsten Morgen die Prozession am Palmsonntag und am Abend die musikalische Gestaltung beim Josefitag des CSU-Ortsverbandes.
Drei Auftritte in 24 Stunden
Baumeister vom Wiesenring

Baumeister vom Wiesenring

Landsberg – Nach „Zuhause im Glück“ und den „Baurettern“ könnte es im deutschen Fernsehen bald ein drittes erfolgreiches Format rund ums Bauen geben – und zwar aus Landsberg. Die Stadtverwaltung will nämlich die Grundstücke für die beschlossenen Reihenhäuser am Wiesenring einzeln verkaufen; die 16 Neu-Eigentümer sollen sich dann auf eine koordinierte Bauausführung einigen. Dieses Konzept dürfte für gute Unterhaltung sorgen.
Baumeister vom Wiesenring
Im Team gegen den Mangel

Im Team gegen den Mangel

Landkreis – Nicht nur die Gesellschaft wird immer älter, auch die Ärzte. Geht ein Hausarzt in den Ruhestand, ist es oft schwer, einen Nachfolger zu finden. Besonders in ländlichen Regionen besteht darin ein großes Problem. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, konnte nun ein Weiterbildungsverbund für Allgemeinmedizin im Landkreis geschlossen werden.
Im Team gegen den Mangel
Einst SOS-Kinderdorfkind, heute „Mama Afrika“

Einst SOS-Kinderdorfkind, heute „Mama Afrika“

Dießen – „Mama Afrika“ nennen sie die zehn Jugendlichen in Haus 14 ebenso respekt- wie liebevoll. Weil für Andrea Schmider ihre Hautfarbe keine Rolle spielt, weil sie die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge streng, aber mit viel Humor begleitet, weil sie ihnen Werte vermittelt und weiß, was Leid bedeutet. All das hat die Sozialarbeiterin als Kind nur wenige Meter von ihrem jetzigen Arbeitsplatz entfernt gelernt: In Haus 5 des SOS-Kinderdorfs Dießen, wo sie bei einer der ersten deutschen SOS-Kinderdorfmütter aufwuchs.
Einst SOS-Kinderdorfkind, heute „Mama Afrika“
Blühender Landkreis

Blühender Landkreis

Finning – Wer hat die meisten Mitglieder im Landkreis? Nein, es sind nicht die Fußballclubs, sondern die 35 Gartenbauvereine mit genau 7.870 Mitgliedern. Dachorganisation für die örtlichen Vereine ist der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Landsberg. Zur Jahreshauptversammlung hatte er diesmal in den Staudenwirt nach Finning eingeladen. Da passte es gut, dass die Straße zum Traditionslokal von der sattgelben Wiesen-Schlüsselblume gesäumt ist, der „Blume des Jahres 2016“.
Blühender Landkreis
Auf der grünen Wiese

Auf der grünen Wiese

Landsberg – Ein oder zwei Gebäude, das alte Gebäude aufstocken oder ein kompletter Neubau – trotz zahlreicher vorausgegangener Diskussionen gingen die Meinungen der Kreisräte darüber auseinander, wie es nun mit dem Landratsamt weitergehen soll. Manfred Rapp (FW) stellte sogar den Antrag auf Absetzung des Tagesordnungspunktes, da man nicht genügend Informationen erhalten habe. Das Gremium stimmte jedoch mehrheitlich dafür, das Thema auf der Tagesordnung zu belassen. Mit 32:17 Stimmen entschied man aber, die Planungen am jetzigen Standort in der von-Kühlmann-Straße aufzugeben.
Auf der grünen Wiese
Retten am Limit

Retten am Limit

Landkreis – Im Ehrenamt liegt der Ursprung des BRK. Im Kreisverband Landsberg engagieren sich derzeit 1116 Mitarbeiter ehrenamtlich. Mit 606 Mitgliedern stellt dabei die Wasserwacht mit ihren neun Ortsgruppen die zahlenmäßig größte Gemeinschaft dar. Zu den Aufgaben der Wasserwacht gehören aber nicht nur das Rettungsschwimmen oder Rettungstauchen, auch der Naturschutz spielt in diesem Bereich eine große Rolle.
Retten am Limit
Es kann losgehen

Es kann losgehen

Schondorf – Über 45 Jahre alt ist das bestehende Gebäude der Wolfgang-Kubelka-Realschule. Sie muss dringend generalsaniert und erweitert werden. Für die Entwurfsplanung gab es jetzt grünes Licht vom Kreistag: Bereits im April könnte mit dem Abbruch der Prix-Halle begonnen werden. Insgesamt kommen für die Maßnahme rund 21 Millionen Euro auf den Landkreis zu.
Es kann losgehen
Plan nimmt Formen an

Plan nimmt Formen an

Dießen – Nördlich des Campingplatz-Restaurants, auf einer Grundfläche von 11 mal 26 Metern, soll ein Bootshaus für das Ammersee Gymnasium (ASG) entstehen. Die wasserrechtliche Genehmigung für den dazugehörigen Bootssteg wurde, wie berichtet, bereits in der letzten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses erteilt. Der Gemeinderat hat nun die Verwaltung beauftragt, den Bebauungsplan fortzuschreiben.
Plan nimmt Formen an
Gemeinsam für Alt und Jung

Gemeinsam für Alt und Jung

Schondorf – Dem Großteil der Bewohner in den Gemeinden des Ammersee-Westufers geht es relativ gut. Und denjenigen, die aus Gründen wie auch immer nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, wird in Notsituationen oder bei finanziellen Engpässen geholfen. Das macht seit 1995 in vorbildlicher Weise der Verein „GemEINSAM“ mit seinen derzeit 253 Mitgliedern und vielen großzügigen Spendern. Über die Aktivitäten des letzten Jahres wurde ihnen in der Jahreshauptversammlung im bis auf den letzten Platz besetzten Sitzungssaal des Schondorfer Rathauses Rechenschaft abgelegt.
Gemeinsam für Alt und Jung
Alles nur wegen dem »Gratlermarkt«

Alles nur wegen dem »Gratlermarkt«

Dießen – Dass so eine „Bagatelle“ vor Gericht landet, wollte ein 81-jähriger Dießener nicht so recht verstehen. Der Mann war angeklagt, weil er versucht haben soll, während des Dießener Töpfermarkts im vergangenen Mai einen jungen Feuerwehrmann, der den Verkehr regelte, mit seinem Geländewagen von der Straße zu schieben. Außerdem soll er den Feuerwehrmann und einen Kollegen als „Arschlöcher“ beschimpft haben und einfach weiter gefahren sein. Vor dem Gericht zeigte sich der Dießener uneinsichtig, schließlich sei „Arschloch“ in Bayern ja keine Beleidigung und mit dem Auto berührt habe er den Feuerwehrler ohnehin nicht. Das sah Richter Andreas Niedermeier anders und verurteilte den 81-Jährigen zu einer siebenmonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung. Seinen Führerschein muss der Mann für ebenfalls sieben Monate abgeben.
Alles nur wegen dem »Gratlermarkt«
»Danke für die Musik«

»Danke für die Musik«

Dießen – Auch wenn man beim Sonntagsspaziergang noch fröstelte, für die zahlreichen Besucher des Frühjahrskonzerts der Dießener Musikschule war schnell klar, der Frühling ist da: Leicht und beschwingt präsentierten die Musikschüler und ihre Lehrer ihr musikalisches und pädagogisches Können und alle hatten sichtlich Spaß dabei.
»Danke für die Musik«
Große Kleinkunst für Landsberg

Große Kleinkunst für Landsberg

Landsberg – „In der nächsten Spielzeit müssen die Landsberger etwas öfter ins Stadttheater kommen“, scherzt Rolf-Jürgen Lang. Der Vorsitzende vom s’Maximilianeum hat Grund zur guten Laune: Im November feiert die Landsberger Kleinkunstbühne ihr 25-jähriges Jubiläum. Laufen lernte sie unter den Fittichen von Armin Federl am 21. November 1991 in Stoffen – Lang stieß erst drei Jahre später dazu. Das Lokal „Kukuruz“, in dem das erste Konzert stattfand, ist verschwunden. Die Band von damals gibt es aber noch. Auch beim Jubiläumswochenende wird das Herrenquartett „Mistcapala“ mit Federl am Akkordeon wieder überschäumend gute Laune verbreiten.
Große Kleinkunst für Landsberg
Barrierefreiheit gestalten

Barrierefreiheit gestalten

Landkreis – Die Barrieren im Landkreis, mit denen sich Menschen mit Behinderung in ihrem Alltag notgedrungen auseinander setzen müssen, sollen weniger werden. Das ist die Idee hinter dem Aktionsplan Inklusion, der bis Ende 2017 aufgestellt wird. Bei der Erfassung von Bedarfslagen und Wünschen sollen Arbeitsgruppen interessierter Bürger mitwirken. In zwei Themenbereichen fanden bereits Treffen statt. Weitere sind geplant.
Barrierefreiheit gestalten
Bei Nacht und Nebel

Bei Nacht und Nebel

Kaufering/Igling – Nun soll es losgehen. Die Bauarbeiten zur Schaffung eines kreuzungsfreien Bahnüberganges zwischen Igling und Kaufering können beginnen. Für die Verkehrs­teilnehmer zwischen Kaufering und Igling bedeutet das temporäre Einschränkungen. Nicht betroffen ist zunächst der Zugverkehr zwischen Kaufering und Augsburg.
Bei Nacht und Nebel
Schulhof wird zur Baustelle

Schulhof wird zur Baustelle

Igling – Die Regierung von Oberbayern hatte erst vor einigen Wochen grünes Licht gegeben. Sie schrieb an Bürgermeister Günter Först, dass er sofort mit dem Erweiterungsbau der Grundschule Igling beginnen könne, ohne Fördermittel zu verlieren. Die Summen, um die es geht, ist auch nicht unbeträchtlich. Bei Baukosten in Höhe von rund 923.000 Euro wird die Regierung voraussichtlich 562.000 Euro an Zuwendungen ausbezahlen.
Schulhof wird zur Baustelle
Cash als Besuchermagnet

Cash als Besuchermagnet

Landsberg – Noch sind die Türen zur Dauerausstellung im Neuen Stadtmuseum Landsberg geschlossen: Dennoch kauft das Museum für diese Ausstellung Stücke an. Unterstützung bietet ihm dabei der Freundeskreis städtischer Museen Landsberg. Erst vor Kurzem übergab er Museumsleiterin Sonia Fischer 4000 Euro, um eines der begehrten Ausstellungsstücke der Johny Cash-Ausstellung zu erwerben: Die Jukebox, die Gäste beim Rundgang musikalisch in die Vergangenheit brachte. „Die lief wie Lottchen“, berichtete Fischer, „wir wissen also, dass sie in wirklich gutem Zustand ist.“ Cash solle auf jeden Fall auch Eingang in die Dauerausstellung finden.
Cash als Besuchermagnet
Von der Eiszeit profitieren

Von der Eiszeit profitieren

Obermeitingen – Die Gemeinde Obermeitingen hat richtig viel Kies. Damit ist aber nicht unbedingt die Umschreibung für Geld gemeint, sondern Gesteins- und Mineralkörner einer definierten Größenordnung. Auf vier Flächen wird gegenwärtig im Gemeindegebiet bereits abgebaut. Eine fünfte Fläche soll im Gewerbegebiet Elias-Holl-Straße hinter der Pferdepension „Reitstall Aktiv“ entstehen.
Von der Eiszeit profitieren
Capri und der »Ochsensepp«

Capri und der »Ochsensepp«

Landsberg – Vor 71 Jahren schmiedeten der „Ochsensepp“ Josef Müller und der amerikanische Betreuungsoffizier Dale Clark im Hotel „Paradiso“ auf der Insel Capri die Pläne zur Gründung einer christlich sozialen Partei. Die Ortsgruppe Landsberg hätte letztes Jahr fast das 70. Jubiläum mitfeiern können: Sie wurde jedoch erst am 4. Januar 1946 im „Gasthof zur Glocke“ gegründet, weshalb die Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag erst am vergangenen Sonntag im Stadttheater stattfanden.
Capri und der »Ochsensepp«
Leere Drohung oder rechtliche Folgen?

Leere Drohung oder rechtliche Folgen?

Kaufering – Die Drohung stand schon lange im Raum. Wenn die Marktgemeinde ihren Bürgern kein Geld für die Sanierung von Straßen abnimmt, wird die Rechtsaufsicht des Landratsamtes keine neuen Kredite und somit auch den Haushalt nicht genehmigen. Vom Marktgemeinderat verlangte das Landratsamt inzwischen ein grundsätzliches Ja zur Einführung einer Straßenausbaubeitragssatzung. So gelangte das Thema wieder einmal mehr auf die Tagesordnung.
Leere Drohung oder rechtliche Folgen?
Volle Garage

Volle Garage

Rott – Eigentlich sollte es nur ein internes Treffen der Modellbaufreunde Rott werden, um in der großen beheizten Garage nach längerer Zeit wieder nach Herzenslust mit ihren ferngesteuerten Modellen zu baggern, planieren oder zu transportieren. Daraus wurde aber deutlich mehr. „Wir dachten wir machen das ganze etwas publik“, berichtete Manfred Holzschuh von den Modellbaufreunden von der Idee, die er zusammen mit Edgar Schiele hatte.
Volle Garage
Der Hirnpecker und die Rote Dirn

Der Hirnpecker und die Rote Dirn

Landsberg – „Das letzte Hochdeutsch, das Sie heute Abend hören werden, kommt von mir“, warnte Theaterleiter Florian Werner. Und tatsächlich: Beim Georg Queri-Abend hatte manch einer gewisse Sprachbarrieren zu überwinden, wollte er die Schnurren des bayerischen Heimatdichters bis ins letzte Detail verstehen. Die Schauspielerin Bettina Mittendorfer brachte als resches Madl und rescher Original-Bua in tiefster Mundart Bestes aus Werken Queris auf die Bühne, darunter Geschichten aus „Kraftbayerisch“, „Bauernerotik und Bauernfehme in Oberbayern“ oder auch „Die Schnurren des Rochus Mang“. Musikalische und auch dialogische Unterstützung bekam Mittendorfer mit Tuba und Akkordeon von Florian Burgmayr.
Der Hirnpecker und die Rote Dirn