Ressortarchiv: Landsberg

Mafiosi in der Lechstadt

Mafiosi in der Lechstadt

Landsberg – Ab morgen und noch bis Sonntag kommender Woche dreht die Goldkind Filmproduktion aus München in Landsberg den Kinofilm „Maria Mafiosi“. Drehbuch und Regie verantwortet Jule Ronstedt (45), die sich als Schauspielerin vor allem in Kriminalserien von BR, RTL und ZDF einen Namen gemacht hat. Die Hauptrolle der Komödie, die vom Bayerischen FilmFernsehFonds gefördert wird, spielt Lisa Maria Potthoff.
Mafiosi in der Lechstadt
Ein Pfad für die Sinne

Ein Pfad für die Sinne

Eresing – Eine Delegation des Inner Wheel Clubs Ammersee überbrachte dem Sozialtherapeutischen Netzwerk einen „blauen Brief“ mit sehr erfreulichem Inhalt: einer Spende über 4.000 Euro. Sie ermöglicht dem seit 29 Jahren für Menschen mit Behinderungen agierenden Verein die Anlage eines „Erlebnispfades für die Sinne“ neben dem Wohnheim „Rotes Haus“ in Eresing, wo 14 Menschen mit schwersten körperlichen und geistigen Behinderungen leben.
Ein Pfad für die Sinne
Ein Abschied mit Zauber

Ein Abschied mit Zauber

Landsberg – Vier Landräte, acht Legislaturperioden des Kreistags sowie hunderte Kreistagsmitglieder und Bürgermeister hat er während seiner fast 50-jährigen Dienstzeit im Landsberger Landratsamt miterlebt. Nun verabschiedet er sich in den Ruhestand: Leitender Verwaltungsdirektor Jürgen Felbinger. Zum Abschied in der vergangenen Woche im Landratsamt zitierte Felbinger Hermann Hesse: „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, so der langjährige Kreiskämmerer und mit diesem Zauber wolle er jetzt auch seinen Ruhestand angehen.
Ein Abschied mit Zauber
Mich freut's, dass ich da hängen darf!

Mich freut's, dass ich da hängen darf!

Landsberg – Der Bremer Maler Klaus Straubinger hat sein Portrait von Alt-Landrat Walter Eichner an den Landkreis übergeben. Landrat Thomas Eichinger enthüllte das Bild in einer Feierstunde, an der auch Eichner und seine Frau teilnahmen. Der international bekannte Künstler vollendete damit sein viertes Bild für den Landkreis; er portraitierte zuvor schon die Landräte Otto Gerbl (1945 - 1958), Bernhard Müller-Hahl (1958 - 1984) und Erwin Filser (1984 - 2002). Alle vier Gemälde sind nun im „Foyer“ im zweiten Stock des Landratsamts zu sehen.
Mich freut's, dass ich da hängen darf!
Rund um die Zunftlade

Rund um die Zunftlade

Dießen – Gut 30 Familien sind es, die sich bis heute die Fisch­rechte auf dem Ammersee teilen. Viele von ihnen werden am heutigen Mittwoch, an Peter und Paul, nach Dießen kommen, um dort gemeinsam mit ihren Zunftkollegen den traditionellen Fischerjahrtag zu feiern. Um 9.30 Uhr trifft man sich vor dem Gasthof Unterbräu. Von dort aus wird der Festzug am See entlang zum Fischeramt in die Klosterkirche St. Alban ziehen, denn die Stammkirche der Fischer, St. Johann, wird derzeit saniert. Im Anschluss an den Gottesdienst trifft man sich ab zirka 11.30 Uhr wieder im Wirtshaus, zum Fachsimpeln und zum gemütlichen Beisammensein.
Rund um die Zunftlade
Auf zehn Jahre

Auf zehn Jahre

Landsberg – Die Fraktionen der UBV und der CSU haben getrennt voneinander Anträge an den Stadtrat zur Änderung der Ausbaubeitragssatzung gestellt. Bei Straßenerneuerungen sollen die Anwohner künftig die Möglichkeit erhalten, die zum Teil fünfstelligen Beträge auf zehn Jahre aufzuteilen. Die CSU verbindet damit zugleich eine Absage an das seit 2016 mögliche Modell der „wiederkehrenden Beiträge“ für alle Bürger.
Auf zehn Jahre
Büros statt Hotel

Büros statt Hotel

Landsberg – Nachdem die ersten Ideen „Hotel“ und „Naturkostmarkt“ mangels Betreibern nicht verwirklichbar waren (der KREISBOTE berichtete), hat der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss nun ein modifiziertes Vorhaben genehmigt. Das Hotel wird durch Büros und weitere Wohnungen ersetzt, die große Ladenfläche durch drei kleine Laden­einheiten und eine Bäckerei mit Café. Die drei Gebäude werden jetzt durchgängig viergeschossig sein, mit zurückspringendem Obergeschoss zur Schongauer Straße – der Gestaltungsbeirat hatte dagegen nichts einzuwenden.
Büros statt Hotel
Es kann sogar noch teurer werden

Es kann sogar noch teurer werden

Kaufering – Was lange dauert, wird endlich gut. Die Schulleiterin der Kauferinger Grundschule, Henriette Beltz, darf nun hoffen, zu Beginn des übernächsten Schuljahres ihren Schülern das Mittagessen in der neuen Mensa servieren zu lassen. Die Hoffnung basiert auf einer Entscheidung des Marktgemeinderates, der in seiner jüngsten Sitzung mit 16:4 Stimmen für den Bau der Mensa plädierte.
Es kann sogar noch teurer werden
Vom Rathaus in den Reichstag?

Vom Rathaus in den Reichstag?

Schondorf – Zuerst die gute Nachricht: Michael Kießling hat gute Chancen, als CSU-Kandidat bei der Bundestagswahl 2017 anzutreten. Jetzt die schlechte Nachricht: Die Gemeinde Denklingen müsste sich dann von ihrem bewährten Bürgermeister verabschieden und das Amt neu besetzen. So kurz und kompakt könnte man das Ergebnis der Kreisvertreterversammlung der CSU-Ortsvereine im Kreisverband Landsberg im Schondorfer Gasthof Drexl zusammenfassen. Hier stellten sich drei mögliche Kandidaten vor, wobei die Delegierten Michael Kießling in geheimer Abstimmung in die Favoritenrolle hievten.
Vom Rathaus in den Reichstag?
Mit Irish Blessing

Mit Irish Blessing

Landsberg – „On the sunny side of the street“ sangen die Schüler der 12. Klasse für die Abiturienten, am Klavier begleitet von Musiklehrer Wolfgang Ismaier zu Beginn der Abschiedsfeier für die Abiturienten der Freien Waldorfschule Landsberg. Nach einem Jahr intensiven Vorbereitens legten die Schülerinnen und Schüler die staatlichen Prüfungen in diesem Jahr am Ammersee-Gymnasium ab. Da sie keine Vornoten einbringen können, mussten sie sich durch erheblich mehr Klausuren kämpfen als die Schüler der staatlichen Gymnasien.
Mit Irish Blessing
Stehpartys verbieten

Stehpartys verbieten

Oberdießen – Einen politisch korrekten Abend ohne Verkrampfungen verspricht das Programmheft. „Suzie Diamonds & Käptn Wheelchair (sowie Schines) retten die Nacht“ – Schines auf der zweiten Silbe betonen – bietet auf jeden Fall verkrampfungsfreie Unterhaltung zum Thema Inklusion und Integration. Gerade weil die drei Schauspieler sich nicht auf das politisch Korrekte versteifen. Der Theaterabend stand im Rahmen der Inklusionstage des Landkreises Landsberg und wurde vom Inklusionsbeirat und dem Freundeskreis des Malura-Museums organisiert. Und trotz Hochsommerhitze kamen am Freitagabend über 60 Besucher ins malerische Oberdießen.
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Klimaschutz kann jeder!

Klimaschutz kann jeder!

Landkreis – Die Flyer liegen schon aus, in Supermärkten, Cafés, Kinos, in den Gemeindeverwaltungen und Schulen: Die Klimaschutzwoche kann starten. Vom 15. Juli bis zum 24. Juli bieten die Landsberger Energieagentur LENA und das Landratsamt Landsberg Vorträge, Exkursionen zu Fuß und mit dem Rad, Infoveranstaltungen, Ausstellungen und auch den Kinofilm „Power to Change – die Energierebellion“ an. „Wir haben alle Veranstaltungen unterhalb der Woche auf den Abend gelegt, damit man auch Zeit dafür hat“, sagt Klimaschutzmanagerin des Landkreises Jasmin Dameris.
Klimaschutz kann jeder!
Mit Chinesisch zum 1,0-Abitur

Mit Chinesisch zum 1,0-Abitur

St. Ottilien – Sollten beim Töpfermarkt in Dießen wieder mal Chinesen teilnehmen und Dolmetscher fehlen, das Rhabanus-Maurus-Gymnasium St. Ottilien kann helfen! Hier wird die zweitwichtigste Weltsprache erfolgreich gelehrt. Zwei der Absolventen des Jahres 2016 schafften damit sogar das Abitur mit den Traumnoten 1,0 (Marina Schamberger) bzw. 1,1 (Julius Michel). Das und noch mehr Erfreuliches gab es zu berichten bei der feierlichen Überreichung der Abschlusszeugnisse für den sechsten Abiturjahrgang des achtjährigen Gymnasiums im überfüllten Festsaal.
Mit Chinesisch zum 1,0-Abitur
Am Ziel von 5880 Schulstunden

Am Ziel von 5880 Schulstunden

Dießen – Es gab viel zu erzählen über acht Jahre Schulzeit am Ammersee Gymnasium (ASG). Um zumindest einen Bruchteil von „5880 Unterrichtstunden inklusive Wahlfächern“ in einer 15-minütgen Abiturrede unterzubringen, entschieden sich die Abiturienten Lara Kitzmüller, Georgios Chatziandronis und Niklas Wischnewski für einen rap-artigen Vortrag in beachtlichem Stakkato, der dem stürmischen Aufbruchgefühl am Tag der Abifeier trefflich Ausdruck verlieh.
Am Ziel von 5880 Schulstunden
Per »Abi-WhatsApp« in die Zukunft

Per »Abi-WhatsApp« in die Zukunft

Landsberg – „Welt, ich komme!“ So deutete Schulleiter Bruno Bayer das Bühnenbild der 88 Abiturienten am Dominikus-Zimmermann-Gymnasium: der „blaue Planet Erde“ dominierte in Bildern und Luftballons die festlich geschmückte Turnhalle. Passend zitierte Bayer Ulf Merbold: „Die Erde ist faszinierend, aber auch zerbrechlich“ und legte seinen Prüflingen ans Herz, mit ihren Fähigkeiten eine friedvolle und humane Zukunft zu gestalten. „Und ich weiß: Wenn ihr wollt und von der Sinnhaftigkeit eures Tuns überzeugt seid, dann könnt ihr Außergewöhnliches leisten.“
Per »Abi-WhatsApp« in die Zukunft
»Großer« Jahrgang verlässt das IKG

»Großer« Jahrgang verlässt das IKG

Landsberg – „Ihr seid ein ganz großer Jahrgang“, bilanzierte Schulleiterin Ursula Triller, nachdem sämtliche Abiturienten des Ignaz-Kögler-Gymnasiums (IKG) im Sportzentrum ihr Zeugnis in Empfang genommen hatten. Das treffe sowohl quantitativ, 140 junge Menschen hatten in diesem Rekordjahrgang ihre Hochschulreife unter Beweis gestellt, als auch menschlich zu. Denn die engagierte Abschlussklasse werde eine Lücke hinterlassen.
»Großer« Jahrgang verlässt das IKG
Keine »Parkstraße«

Keine »Parkstraße«

Landsberg – Es hätte schlimmer kommen können – das war der Tenor am Ende der Anliegerversammlung der Altöttinger Straße, zu der die Stadtverwaltung am Donnerstag ins Sportzzentrum eingeladen hatte. Zwar sind viele Eigentümer über die fünfstelligen Beiträge zum Straßenausbau erschrocken, die auf sie zukommen. Sie erkennen aber an, dass die Stadt „keine Extras“ plant, sondern die Straße im Wesentlichen so belässt, wie sie bisher ist.
Keine »Parkstraße«
Mut wächst mit der Gefahr

Mut wächst mit der Gefahr

Landsberg – Schauspieler Ralf Weikinger sieht es als „Riesenabenteuer und Experiment“: Seit März gestaltet er mit mehreren Immigranten zusammen einen Theaterabend, und dieses Wochenende geht es endlich auf die Bühne. Vor Publikum. Es sind hauptsächlich junge Männer aus Syrien, Iran, Afghanistan und Eritrea, die zusammen eine Collage aus Szenen, Liedern und Tänzen sowie Gedichten zeigen werden. „Ich mag es nicht so sehr, ein fertiges Stück einzuüben“, sagt Weikinger, „so rein im Kopf ausgedachtes Zeug.“ Er will mit den Menschen und ihren Erfahrungen direkt arbeiten.
Mut wächst mit der Gefahr
Stammtisch als Forum

Stammtisch als Forum

Kaufering – Ob Kauferings Bürgermeister Erich Püttner 2018 wieder zur Bürgermeisterwahl antritt, bleibt offen. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der UBV betonte der Rathauschef auf eine entsprechende Anfrage, er wolle die Entscheidung über eine erneute Kandidatur am 25. Juli 2017 an seinem 60. Geburtstag verkünden.
Stammtisch als Forum
Auf Interesse gestoßen

Auf Interesse gestoßen

Dießen – Auf Entgegenkommen und Interesse stießen Bürgermeister Herbert Kirsch und sein Mitarbeiter Gustav Arnold (Bauamt) mit ihrem Anliegen sozialer Wohnungsbau in Dießen bei der Regierung von Oberbayern: Der geplante Bau von 12 Sozialwohnungen an der Neudießener Straße soll, so der Vorschlag der Regierung, im Rahmen der Vergabeordnung für Freiberufliche Leistungen (VOF) mit integriertem Architektenwettbewerb durchgeführt und gefördert werden.
Auf Interesse gestoßen
»Neu positionieren«

»Neu positionieren«

Hofstetten – Von 307 auf 296 ist die Mitgliederzahl der SPD im Unterbezirk Landsberg in den letzten zwei Jahren zurückgegangen. Grund waren neben Wegzügen und Todesfällen auch Parteiaustritte. Und obwohl diese in vielen Fällen durch Unzufriedenheit mit der Bundespolitik motiviert waren, übte der wiedergewählte Unterbezirksvorsitzende Dominic Scales durchaus auch Selbstkritik. Er möchte in seiner neuen Amtsperiode der SPD im Landkreis wieder zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen.
»Neu positionieren«
»Ochsentour« soll enden

»Ochsentour« soll enden

Landsberg – Der Stadtrat hat sich die aktuellen Belegungszahlen der Kinderbetreuungseinrichtungen vorlegen lassen. Gleichzeitig hat er dringend gebeten, dass die Stadtverwaltung mehr Service für die Eltern schafft. Es gehe nicht an, dass diese bei der Suche nach Kindergarten- oder Krippenplätzen eine „Ochsentour“ absolvieren und sich durchfragen müssen.
»Ochsentour« soll enden
Die Gartensiedlung erhalten

Die Gartensiedlung erhalten

Landsberg – Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss des Stadtrats hat das geplante Mehrfamilienhaus am Hopfengarten nach einem Ortstermin und Gesprächen mit Anwohnern einstimmig abgelehnt. Er sah weder das Einfügegebot erfüllt noch die Erschließung gesichert.
Die Gartensiedlung erhalten
Junge Slammer in der Kirche

Junge Slammer in der Kirche

Utting – Ein ganz besonderes Highlight im Rahmen der „Nacht der offenen Kirchen“ bot die evangelische Christuskirche in der Uttinger Laibnerstraße ihren zahlreichen Besuchern. Vier Schülerinnen und ein Schüler aus dem Landkreis maßen sich im Dichterwettstreit Poetry Slam. Slammer sind junge Lyriker, Poeten, lustige Geschichtenerzähler, Rapper oder schrille Performer, die mit ihren Texten live auftreten. Das Publikum kürt mit entsprechend großem Applaus eine Siegerin oder einen Sieger.
Junge Slammer in der Kirche
Verstehen leicht gemacht

Verstehen leicht gemacht

Landsberg – „Lektion eins“ säuselt die Stimme aus dem Off. Eine sonnengelbe Treppe füllt die Bühne: Wir befinden uns in einem Deutschkurs in Berlin/Neukölln. Kursleiter Stefan (Dimitrij Schaad) erfüllt in jedem Punkt das Klischee des betulichen Gutmenschen. Er will auf Teufel komm raus integrieren: „I want to save you!“, wirft er seinen Eleven euphorisch an den Kopf. Die Schüler sind aus Syrien, Palästina und Israel. Warum sie in Berlin sind? Wegen der politischen Lage im Nahen Osten, oder schlicht „The Situation“ genannt.
Verstehen leicht gemacht
Keine Schuld

Keine Schuld

Landsberg – Es war der erste Aufreger in der Amtszeit von Oberbürgermeister Matthias Neuner: Der Verwaltungschef kündigte 2012 den Pachtvertrag des Blumenladens am Klostereck, weil der angeblich das Deckenfresko schädige. Stattdessen sollte ein „Kulturbüro“ dort Einzug halten. Nach massiven Protesten aus der Bevölkerung musste Neuner einen Rückzieher machen. Seit der Stadtratssitzung am Mittwoch ist nun bekannt, dass der Blumenladen für das Fresko wohl sogar besser ist als ein Büro.
Keine Schuld
Was passt in die Lücke?

Was passt in die Lücke?

Landsberg – Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss des Stadtrats berät am heutigen Mittwoch über ein umstrittenes Vorhaben. Auf einem von Einfamilienhäusern umschlossenen Inselgrundstück an der Hopfengarten- straße, das nach dem Abriss eines kleinen Hauses mit großem Gemüsegarten lange brachlag, soll zur Verwunderung der Anwohner ein Gebäude mit zwölf Wohneinheiten entstehen.
Was passt in die Lücke?
Anlieger fordern »Wiederkehrende Beiträge«

Anlieger fordern »Wiederkehrende Beiträge«

Landsberg – Die Anwohner der Johann-Arnold-, der Max-Friesenegger- und der Altöttinger Straße erheben Vorwürfe gegen Stadtrat, -verwaltung und -werke. Angesichts der hohen Kosten, die auf sie zukommen, hätten sie sich vor und während der Erneuerung ihrer Straßen Bürgerbeteiligung, Transparenz, Sparsamkeit und gute Koordination gewünscht. Die Stadt „ziehe aber nur ihr Ding durch“. Viele verlangen nun einen sofortigen Systemwechsel.
Anlieger fordern »Wiederkehrende Beiträge«
Musik gegen schlechtes Wetter

Musik gegen schlechtes Wetter

Landsberg – Es ist Glück im Unglück: Pünktlich um acht ziehen Donner und Blitz weiter, die Zuschauer kriechen wieder aus den Unterständen hervor. „Wir müssen mit den Ansprachen schnell machen und sofort anfangen.“ Veranstaltungsmanager der Bundeswehr-Bigband Hauptmann Johannes Langendorf steht unter Druck: Holzkirchen meldet eine zweite Gewitterfront „und dann müssten wir die Bühne räumen“. Das zweite Unwetter zog an Landsberg vorbei. Nass wurden die Zuschauer trotzdem. Aber das war kein Grund, das Konzert der Big Band nicht in vollen Zügen zu genießen. Samt freiem Eintritt.
Musik gegen schlechtes Wetter
Eine Klage und die Wendung

Eine Klage und die Wendung

Denklingen – Die schriftliche Fassung mit der Begründung lässt auf sich warten; doch der Tenor des Urteils ist wohl eindeutig: Im Streitfall zwischen der Gemeinde Denklingen und dem Landratsamt Landsberg wegen der geplanten Bebauung am Hanggrundstück Burg­hart 6 wird der Vorbescheid des Landratsamtes aufgehoben. Diese Information erhielt Bürgermeister Michael Kießling am Wochenende, nachdem der Rechtsanwalt der Gemeinde, Klaus Hoffmann aus München, einen Tag nach dem Ortstermin in Denklingen bei der Geschäftsstelle des Verwaltungsgerichts nachgefragt hatte.
Eine Klage und die Wendung
Der Lechsteg wird teurer

Der Lechsteg wird teurer

Landsberg – Schon am Nachmittag vor der Stadtratssitzung ging die Debatte los. Tiefbauamtschef Hans Huttenloher rechnete den Stadträten in einer E-Mail vor, warum es nicht bei den 2,5 Millionen Euro Baukosten für den Lech­steg bleibt, von denen Stadtrat und Stadtverwaltung noch bis Anfang Juni ausgingen. Am Abend in der Sitzung führte diese Entwicklung zu einem kontroversen Abstimmungsverhalten. Letztlich akzeptierte das Gremium die Mehrkosten. Das Projekt „Papierbach“ hat sich damit für Landsberg erneut verteuert.
Der Lechsteg wird teurer
Für die nächsten Jahrzehnte gerüstet

Für die nächsten Jahrzehnte gerüstet

Schondorf – Der Feuerwehrslogan „Retten, löschen, bergen, schützen“ wurde in Schondorf durch ein weiteres Wort ergänzt: Feiern! Dazu gab es für die Floriansjünger allen Grund. Das neue Feuerwehrhaus wurde nach über zweijähriger Bauzeit offiziell eingeweiht. Voller Stolz konnte Bürgermeister Alexander Herrmann eine ganze Reihe illustrer Ehrengäste begrüßen.
Für die nächsten Jahrzehnte gerüstet
Schondorfer feiern ihr Feuerwehrhaus

Schondorfer feiern ihr Feuerwehrhaus

Schondorfer feiern ihr Feuerwehrhaus
Geböllert wird trotzdem

Geböllert wird trotzdem

Landsberg – Die Böllerschützen standen schon parat, um am Sonntag mit ihren Handböllern den großen Festumzug zur Landsberger Wies’n einzuleiten. Doch dann schüttete es wie aus Gießkannen – der Umzug, zu dem 33 Vereine und insgesamt 1300 Personen angemeldet waren, wurde kurzfristig abgesagt. „Ab ins Zelt“ hieß die Devise. Aber die Mitglieder des Schützengaus Landsberg ließen es sich nehmen: Mit mehreren ohrenbetäubenden Saluten lehrten sie dem Regen das Fürchten. Tatsächlich schien das zu funktionieren, und die Wies’n profitierte nochmal von einigen regenfreien Stunden.
Geböllert wird trotzdem
Der Umzug fiel ins Wasser

Der Umzug fiel ins Wasser

Der Umzug fiel ins Wasser
Nicht zum »Nulltarif«

Nicht zum »Nulltarif«

Landsberg – 350 Landsberger haben am Freitag am Hauptplatz im Rahmen einer Kundgebung von SPD, Bürgerbündnis und Grünen gegen die rechtspopulistischen Thesen von Björn Höcke protestiert. Bei dessen Auftritt im Sportzentrum bekundeten anschließend weitere 150 Personen, darunter viele junge Menschen, ihre Ablehnung der Politik der „Alternative für Deutschland“ (AfD). Beide Demonstrationen verliefen gewaltfrei.
Nicht zum »Nulltarif«
Ein Haufen bunter Vögel

Ein Haufen bunter Vögel

Landsberg – „Ich freu mich auf das neue Album wie ein Fünfjähriger auf Weihnachten!“ Die Aufregung ist dem Landsberger Florian Speckardt alias „Specki T.D.“ anzuhören. Seit sechs Jahren ist er Drummer der Medieval-Rockband „In Extremo“. Und am 24. Juni ist es endlich soweit: Das neue Studioalbum „Quid Pro Quo“ erscheint, das dritte, bei dem Specki T.D. mit dabei ist. Zeit ist für den Musiker inzwischen etwas, das er sich gut einteilen muss. Denn natürlich folgt gleich eine Tournee, die ihn quer durch Deutschland, in die Ukraine, nach Russland und Weißrussland, Österreich und die Schweiz führt. Trotzdem, der Motorradführerschein muss sein. Und den macht er dann eben im Crashkurs.
Ein Haufen bunter Vögel
Vorerst kein Sport mehr

Vorerst kein Sport mehr

Landsberg – Ende Mai sind die Flüchtlinge, die zuvor in den Lechturnhallen beim Ignaz-Kögler-Gymnasium untergebracht waren, in die ehemalige Kauferinger Sportarena umgezogen. Seitdem steht ihr ehemaliges Quartier leer. Doch Sport wird dort vorerst nicht mehr stattfinden.
Vorerst kein Sport mehr
Weg vom Frontalunterricht

Weg vom Frontalunterricht

Landsberg – Wie sind die landkreiseigenen Schulen aufgestellt, wo bestehen Defizite und wann wird wie viel investiert? Diese Fragen rücken vor allem in den kommenden Jahren immer mehr in den Vordergrund, wenn es an die Realisierung des Schulentwicklungsprogramms geht. Am Dienstag vergangener Woche machte der Kreisausschuss im Landsberger Ignaz-Kögler-Gymnasium (IKG) Station, um sich einen Überblick zu verschaffen. Neben einigen kleineren bis mittleren Handlungsfeldern könnte insbesondere die Etablierung eines neuen Lernkonzepts weitreichende Maßnahmen notwendig machen.
Weg vom Frontalunterricht
Zu viel Boden

Zu viel Boden

Epfach – Das Baugrundgutachten, das für den Ausbau der maroden Denklinger Steige westlich von Epfach gemacht wurde, hat offenbar nicht ganz zugetroffen. Im Laufe der Arbeiten stellte sich heraus, dass viel mehr Boden abgetragen werden muss als im Gutachten zunächst veranschlagt. Jetzt kommen dadurch auf den Landkreis Zusatzkosten von rund 297.000 Euro zu.
Zu viel Boden
Satter Zuschuss für die VG Fuchstal

Satter Zuschuss für die VG Fuchstal

Leeder/Unterdießen – Mit einem satten Zuschuss für Maßnahmen zur energetischen Sanierung können die Gemeinden Fuchstal und Unterdießen rechnen, die eine Verwaltungsgemeinschaft bilden (VG). Knapp 1,4 Millionen Euro stellt der Staat dafür bereit. Das ist die zweithöchste Summe im ganzen Regierungsbezirk Oberbayern, wo 58 Projekte gefördert werden und wofür 28,6 Millionen Euro bereitgestellt werden.
Satter Zuschuss für die VG Fuchstal
eLi15 auf der Überholspur

eLi15 auf der Überholspur

Windach/München – Ganz schön flott: Der Windacher Industrieklebstoffhersteller Delo sponsert die Rennteams „TUfast Eco“ und „TUfast Racing“ der Technischen Universität München (TU), der Dualen Hochschule Baden Württemberg (DHBW) „Engineering“ Stuttgart und das Team „Starkstrom“ der Hochschule Augsburg. „Kleben ermöglicht Leichtbau und sorgt für schnelle Fahrzeuge“, weiß Delo-Sprecher Matthias Stollberg.
eLi15 auf der Überholspur
Nummer 750.000 ist fertig

Nummer 750.000 ist fertig

Landsberg – One-Piece-Flow, ein Mann – ein Gerät. So heißt die Fertigungsmethode mit der Rational schon seit langem erfolgreich auf Produktqualität und Eigenverantwortung seiner Mitarbeiter setzt. Manuel Detmar, Monteur der Produktionsinsel 1, hatte jüngst die Ehre den 750.000. Combi-Dämpfer der Rational AG zusammenbauen zu dürfen. Eigentümer des Jubiläumsstücks ist die Francesca’s Restaurants Group in den USA.
Nummer 750.000 ist fertig
Das Maß war voll

Das Maß war voll

Penzing – Die „Entführung von Charlie Brown“ hat für einen 24-Jährigen aus Bad Wörishofen ernsthafte Konsequenzen: Denn der, nach eigener Ansicht, „blöde Gedanke“, eine Comicfigur aus dem Penzinger Kino zu entwenden, bringt den jungen Familienvater nun für vier Monate hinter Gitter. Denn ein unbescholtener Bürger ist er beileibe nicht – gleich doppelt hatte er zum Tatzeitpunkt unter Bewährung gestanden.
Das Maß war voll
»Eine greislige Situation«

»Eine greislige Situation«

Fuchstal – Zwei Schüsse knallen an einem Ortsrand im Fuchstal, ein junger Jagdhund wird zum Apportieren losgeschickt und sieht sich einer wehrhaften Krähe gegenüber. Für seinen Besitzer eine unangenehme Situation, für eine Zeugin die reinste Tierquälerei. Sich in dieser emotionalen Gemengelage einen Überblick zu verschaffen, war die Aufgabe von Richter Andreas Niedermeier am Donnerstag vergangener Woche am Landsberger Amtsgericht. Das Verfahren endete mit einem Freispruch.
»Eine greislige Situation«
Pietätloser Umgang mit Gebeinen

Pietätloser Umgang mit Gebeinen

Landsberg – Die Skelette werden geborgen, vorsichtig in Plastikkisten gepackt und zur Untersuchung an die Staatssammlung für Anthropologie in München geschickt. Das hatte die Anthropologin Kristin von Heyking von der Firma AntroArch Anfang Dezember 2015 gegenüber dem KREISBOTEN erklärt. Doch in der Praxis scheint das an der Baustelle in der Brudergasse auf dem ehemaligen Friedhof der Johanneskirche nicht zu funktionieren: Dort liegt mindestens ein Skelett seit Tagen komplett frei.
Pietätloser Umgang mit Gebeinen
Der letzte Schwerpunkt

Der letzte Schwerpunkt

Finning – Sie ist immer noch ein Unfallschwerpunkt: Die Kreuzung bei Finning an der Gemeindeverbindungsstraße nach Obermühlhausen. Um diese Stelle zu entschärfen, soll dort nun ein Kreisverkehr entstehen. Der Umbau soll 2017 erfolgen.
Der letzte Schwerpunkt
Geübt in den Straßenverkehr

Geübt in den Straßenverkehr

Schondorf – Wie bereits im letzten Schuljahr organisierte der Elternbeirat an der Schondorfer Grundschule die Aktionswoche „Zu Fuß zur Schule“. Eine Woche lang liefen, rollerten und radelten auch dieses Jahr wieder so viele Grundschüler wie möglich morgens zur Schule.
Geübt in den Straßenverkehr
Nicht zu »Greater Munich«

Nicht zu »Greater Munich«

Kaufering – Für Elisabeth und Wolfgang Frey war es ein Abschied. Beide gehören zum Urgestein sozialdemokratischer Politik in der Marktgemeinde und beide sind seit mehr als 40 Jahren in der SPD. Eine Woche vor ihrem Umzug zu ihrer Tochter ins „Alte Land“ zwischen Hamburg und Bremen nahmen sie an der für sie letzten Mitgliederversammlung der Kauferinger SPD teil.
Nicht zu »Greater Munich«
Auf Landgang

Auf Landgang

Dießen – Dießen hat seit geraumer Zeit seinen „Diez mit Fisch“ – jetzt feiert Dettenschwang seinen „Hans mit Fisch“. Der Unterschied? Der eine ist ein acht Meter hohes Kunstwerk – der andere ein zirka acht Jahre alter Karpfen – der nach seinem kurzen „Landgang“ fürs Foto jetzt wieder in der Freiheit schwimmt und erfahrungsgemäß schon noch ein halbes Jahrhundert alt werden kann.
Auf Landgang