Ressortarchiv: Landsberg

Schulleiter neidisch gemacht

Schulleiter neidisch gemacht

Landsberg – „Ich bin absolut völlig begeistert!“ Mit derart überschwänglicher Anerkennung hat Dietmar Bauer, Leiter der Beruflichen Schulen Landsberg, die angehenden Schreiner des Berufsgrundschuljahres (BGJ) bedacht. Auslöser für sein Lob war die Abschlussprojekt-Präsentation am Mittwoch vergangener Woche: Die Aufgabe der Klasse war es, eine vielseitig verwendbare „Toolbox“ entstehen zu lassen. Und zwar vom Entwurf bis hin zum fertigen Stück. Doch nicht nur dafür gab es Beifall, mächtig Eindruck hatte auch die filmische Dokumentation des Projekts hinterlassen.
Schulleiter neidisch gemacht
Mit »Verweilcharakter«

Mit »Verweilcharakter«

Dießen – Es hat ein bisschen gedauert, doch nun scheint es doch noch zu klappen, der Mühlbach soll erlebbar werden. An das strömungsreiche Tosbecken in der Mühlstraße wird ein Planschbecken angebaut. Dazu stellten Architekt Klaus Immich und Tiefbauingenieur Volker Wittke in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses insgesamt drei ähnliche Planungen vor. Für sämtliche Planungsvarianten, so Bürgermeister Herbert Kirsch, habe die kommunale Versicherung der Gemeinde Versicherungsschutz zugesagt.
Mit »Verweilcharakter«
Klassikgenuss in Werk 3

Klassikgenuss in Werk 3

Landsberg - Bereits zum vierten Mal in Folge verwandelt RATIONAL seine große Halle in Werk 3 in einen Konzertsaal und lädt das Klassik-interessierte Landsberger Publikum zu einem großartigen symphonischen Ereignis. „Klassik in Werk 3“ findet am Sonntag 18. September statt. Beginn ist um 18 Uhr. Karten gibt es ab kommenden Montag, 1. August, beim KREISBOTEN Landsberg, Rossmarkt 195.
Klassikgenuss in Werk 3
Liebe in Worten

Liebe in Worten

Landsberg – Alle drei tragen Nasen. Lange Nasen. „Warum fixieren Sie meine Nase?“, fragt einer. „Ach, sie ist groß. Ist das alles?“ Dem Poeten und Freidenker Cyrano de Bergerac wären da sicher fabulierendere Ausdrücke eingefallen. Er, der von seinem markanten Riechorgan so geplagt wird, dass sein Selbstwertgefühl im Grunde nicht vorhanden ist. In der Cyrano-Inszenierung der Moreth Company im Landsberger Sommertheater ziehen die drei Mimen die Pappnasen nach dem Intro aus. Selbst Cyrano braucht sie nicht: Das Spiel der drei ist so überzeugend, dass perfekte Illusion ohne reale Hilfsmittel entsteht.
Liebe in Worten
Der Papierbach-Vertrag ist unterzeichnet

Der Papierbach-Vertrag ist unterzeichnet

Landsberg – Oberbürgermeister Mathias Neuner und Geschäftsführer Michael Ehret (ehret + klein) haben am Donnerstag den umfangreichen städtebaulichen Vertrag zum „Urbanen Leben am Papierbach“ unterzeichnet. Der Stadtrat hatte sich zuvor über den „Kontostand“ in Sachen „Sozialgerechte Bodennutzung“ (SoBoN) informiert und eine Änderung bei der Finanzierung des Lechstegs vorgenommen. Danach stimmte er den Regelungen einstimmig zu.
Der Papierbach-Vertrag ist unterzeichnet
Es wird ruhiger über Penzing

Es wird ruhiger über Penzing

Penzing – Es wird an den Wochenenden leiser über Penzing. Das verspricht zumindest die Flug­sportgruppe Landsberg (FSGLL). Denn mit Beginn der aktuellen Flugsaison wurde die Platzrunde für die Sportflieger am Fliegerhorst Penzing verändert. Der neue Anflug für Motorflugzeuge liegt nun im Norden des Flugplatzes; außerdem nutzen sie zur Landung nur noch die westliche Hälfte der Landebahn. Nach der Einführungsphase habe sich der neue Anflug inzwischen etabliert.
Es wird ruhiger über Penzing
Filmmusik im »Quarta-Style«

Filmmusik im »Quarta-Style«

Landsberg – Audrey Hepburn auf dem Fenstersims, „Moon River“ klimpernd und leise dazu singend – „Frühstück bei Tiffany“ in Reinform. Beim Konzert des Allessandro Quarta 5et (Quintett) erwacht die Romantik schon bei den ersten Tönen des Songs zum Leben. Und auch noch unterm Sternenhimmel… Schön wär‘s gewesen. Wegen Gewittergefahr fand das Konzert im Olympia Filmtheater statt. Weniger romantisch, aber trotzdem schön. Der charmante Punkgeiger in Jeans und T-Shirt verzauberte mit seinen neu arrangierten Melodien aus Kinohits wie „Der Pate“ oder „Titanic“ die gut 250 Zuhörer. Am zweiten Konzertabend kamen Actionfans auf ihre Kosten.
Filmmusik im »Quarta-Style«
"Ich wollte in die Luft schießen!"

"Ich wollte in die Luft schießen!"

Landkreis – Weil ein Nachbar seiner Meinung nach zu laut Musik hörte, hat ihn ein 62-jähriger Landsberger mit einer Schreckschusspistole bedroht. Deshalb stand er jetzt wegen Nötigung und unerlaubten Führens einer Schusswaffe vor dem Amtsgericht.
"Ich wollte in die Luft schießen!"
Demokratie leben

Demokratie leben

Ludenhausen – In einer israelisch-deutschen Kooperation wurde eine deutschlandweit neue Art von Workshops entwickelt: Ganz praktisch werden jugendliche Flüchtlinge bei ihrem Weg in die Demokratie begleitet. Ende Juni war Startschuss fiel vor Kurzem an der Sudbury Schule Ammersee in Ludenhausen.
Demokratie leben
Stadtradler erneut vom sportlichen Ehrgeiz gepackt

Stadtradler erneut vom sportlichen Ehrgeiz gepackt

Landkreis – Der Landkreis ist beim Stadtradeln weiterhin auf dem aufsteigenden Ast. Auch wenn es das Wetter vor allem anfangs nicht gut meinte und unter anderem die Auftaktfahrt völlig verregnet wurde, stiegen Teilnehmerzahlen und insgesamt abgestrampelte Kilometer weiter an. Gefallen sind die Würfel bereits im landkreisinternen Wettbewerb, am gestrigen Dienstag wurden die Sieger geehrt. Beim bundesweiten Vergleich stehen hingegen noch einige Wertungen aus, sodass Thaining um den Titel der fahrradaktivsten Kommune und des fleißigsten Parlaments bangen muss.
Stadtradler erneut vom sportlichen Ehrgeiz gepackt
Start eines »Erfolgsmodells«

Start eines »Erfolgsmodells«

Fuchstal – Selten sitzen so junge Leute mit am Ratstisch: Der 17-jährige Tobias Sommer hat über seinen Bundesfreiwilligendienst beim Sportverein Fuchstal berichtet. Seit September 2015 ist er mit unterstützenden Aufgaben im SV, aber auch im Fuchstaler Ferienprogramm und im schulischen Bereich betraut. Ralf Klein, der Jugendleiter bei den Fußballern mit ihren zehn Nachwuchsmannschaften, sprach vom Rückblick „auf das erste Jahr eines Erfolgsmodells“.
Start eines »Erfolgsmodells«
Umbau führt zu Stadt-Stiftungs-Diskussion

Umbau führt zu Stadt-Stiftungs-Diskussion

Landsberg – Der Stadtrat hat die geplante Aufteilung des Heilig-Geist-Spitals (der KREISBOTE berichtete) nahezu einstimmig befürwortet. Verhandlungen mit den künftigen Mietern, insbesondere dem Landratsamt, können aufgenommen werden. In der Diskussion ging es vor allem um die Differenzierung zwischen Stadt und Stiftung und den Unterschied zwischen Vermögensnutzung und Stiftungszweck.
Umbau führt zu Stadt-Stiftungs-Diskussion
»Möglichst homogen«

»Möglichst homogen«

Greifenberg – Von „Wie eine Gefängniszelle“ bis zu „Viel besser als Turnhalle oder Container“ lauteten die Urteile der Greifenberger beim „Tag der offenen Tür“ im seit Sommer letzten Jahres geschlossenen Gasthof „Zur Post“, der jetzt zum Flüchtlingsheim umfunktioniert und diese Woche bezogen wurde. Rund einhundert interessierte Bürger ließen es sich nicht nehmen, das ehemalige Traditionswirtshaus zu inspizieren, wo jetzt 57 vornehmlich aus Afghanistan stammende Flüchtlinge eingezogen sind. Bis zu ihrer Anerkennung werden sie hier bleiben und vom Helferkreis Greifenberg intensiv betreut.
»Möglichst homogen«
Jetzt gilt »rechts vor links«

Jetzt gilt »rechts vor links«

Kaufering – Die Marktgemeinde hat in diesen Tagen eine neue Tempo 30-Zone eingeführt. Innerhalb des Straßenringes Haidenbucherstraße, Bahnhofsstraße, Welfenstraße und Maximilianstraße wurden die bisherigen Vorfahrts- und Tempo-30-Schilder abmontiert und durch das Verkehrszeichen Gefahrenstelle mit dem Zusatzschild „Vorfahrt geändert“ ersetzt. Nunmehr gilt auch auf die bisherigen Vorfahrtsstraßen rechts vor links.
Jetzt gilt »rechts vor links«
Bis in 40 Meter Tiefe

Bis in 40 Meter Tiefe

Denklingen – Nach den erfolgreichen Probebohrungen ist der Brunnenbau im Stubental für die Denklinger Räte jetzt beschlossene Sache. Einstimmig wurde im Gremium diese Maßnahme im Staatsforst befürwortet. Dabei geht es zur Fassung des Grundwassers 40 Meter in die Tiefe. Die Kosten belaufen sich auf 157.000 Euro.
Bis in 40 Meter Tiefe
Entwürfe für den Klimaschutz

Entwürfe für den Klimaschutz

Landsberg – Insgesamt 53 Ideen für das zukünftige Klimaschutzlogo bekam das Landratsamt zugeschickt. Klimaschutzbeauftragte Jasmin Dameris ist begeistert: „Es waren sehr gute Entwürfe dabei.“ Sieben Klassen, von der Montessori-Schule in Kaufering, der Berufsoberschule Landsberg und des Dominikus-Zimmermann-Gymnasiums, hatten am Wettbewerb teilgenommen. Gewinner ist die Klasse 12b der FOS Sozialwesen.
Entwürfe für den Klimaschutz
Es braucht Zeit

Es braucht Zeit

Dießen – Für viele Dießener wäre der unendliche Disput um den Ausbau der Wolfsgasse ein Fall für das Königlich Bayerische Amtsgericht, so genervt, amüsiert oder auch schadenfroh sind sie inzwischen. Aber leider leben wir nicht mehr unter der Regentschaft von Prinzregent Luitpold, so dass der Fall jetzt bitterernst vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht in München landet. Die Interessengemeinschaft Wolfsgasse will die einstimmig vom Marktgemeinderat beschlossene Ablehnung des angestrebten Bürgerbegehrens juristisch anfechten.
Es braucht Zeit
Viele Einser-Schnitte

Viele Einser-Schnitte

Dießen – „Das Wichtigste vorne weg: Von den 114 Absolventinnen die heuer zur Prüfung der Mittleren Reife angetreten sind, haben alle bestanden. 33 davon mit einer Eins vor dem Komma, das ist fast jede Dritte. Bravo!“, betonte Schulleiterin Theresa Wilhelm nicht ohne Stolz gleich zu Beginn der diesjährigen Abschlussfeier der 10. Klassen der Mädchenrealschule in Dießen. Eine Tatsache die von Eltern, Lehrern, Mitschülerinnen und Freunden mit großem Applaus gewürdigt wurde.
Viele Einser-Schnitte
Im neuen Kleid

Im neuen Kleid

Landsberg – Der neue Standort hat sich bewährt: „Bisher habe ich nur gutes Feedback bekommen. Alle sind durch die Bank weg zufrieden“, berichtet Töpfermarkt-Berater Harald Busse. „Es war proppenvoll von Anfang bis Ende.“ Waren es im letzten Jahr noch 39 Stände, trumpft der Markt heuer mit 61 Ständen auf. Der Rundweg sorgt für bessere Orientierung, das Gelände ist heller und offener und auch noch näher zur Altstadt. Nicht zuletzt spielte auch der Wettergott mit und sorgte für ein fast regenfreies Wochenende.
Im neuen Kleid
Wie ein Abi im Norden

Wie ein Abi im Norden

Schondorf – "Ein Bayerischer Realschul-Absolvent kann soviel wie ein Abiturient in nördlichen Bundesländern!" Günter Morhard, Direktor der Wolfgang-Kubelka-Realschule (WKR) in Schondorf, setzte dieses Statement und sparte nicht mit Lob bei der Abschlussfeier in der Aula, wo 117 Schüler ihr Mittlere-Reife-Zeugnis erhielten. 13 davon hatten eine Eins vor dem Komma und wurden zusätzlich mit Geldprämien der Sparkasse Landsberg-Dießen und der VR-Bank Landsberg-Ammersee geehrt.
Wie ein Abi im Norden
Gemeinsam begonnen

Gemeinsam begonnen

Kaufering – Die drei 10. Klassen, die am Freitag die Realschule Kaufering (RSK) verlassen haben, waren für Rektor Peter Adam „ein ganz besonderer Jahrgang“. Sie waren nämlich 2010 die ersten 5. Klassen, die in das damals neue Schulgebäude an der Bayernstraße einzogen und folglich ihre gesamte Realschulzeit hier absolvierten. Nun haben sie ihre Abschlussprüfungen geschafft – und zwar so gut, dass die RSK laut Adam zum wiederholten Male unter den besten Schulen Bayerns ist. Keiner der 91 Schüler ist durchgefallen, 18 haben eine Eins vor dem Komma und fast alle haben den Schnitt für die Fachoberschule geschafft.
Gemeinsam begonnen
Töpferkunst mit Altstadtblick

Töpferkunst mit Altstadtblick

Töpferkunst mit Altstadtblick
Elektromobilität ist die Zukunft

Elektromobilität ist die Zukunft

Landsberg – Elektromobilität ist die Zukunft – davon ist nicht nur Christoph Schaller vom gleichnamigen Nissan-Autohaus überzeugt. Mit den benachbarten Betrieben Medele und Auto&Service veranstaltete er deshalb im Rahmen der Landkreis-Klimaschutzwoche einen Test-Tag rund um das E-Auto. Die Resonanz gab den Veranstaltern recht.
Elektromobilität ist die Zukunft
Städte feiern Silberhochzeit

Städte feiern Silberhochzeit

Landsberg – Vor 25 Jahren unterzeichnete der damalige Oberbürgermeister Franz-Xaver Rößle den Vertrag zur Städtepartnerschaft mit Waldheim. Anlässlich dieses Jubiläums trugen sich alle sechs seither regierenden Bürgermeister beider Städte ins goldene Buch der Stadt ein. Und natürlich die beiden „Initiatoren“: Die Freundschaft zwischen Stadtrat Jost Handtrack (Grüne) und Dietmar Hack aus Waldheim war der zündende Funke.
Städte feiern Silberhochzeit
Zwischen Tradition und Offenheit

Zwischen Tradition und Offenheit

St. Ottilien – Vor 125 Jahren hatte die Benediktiner-Abtei, die sich im damaligen Emmigen niederließ, eine kleine Schar Zöglinge im Schlepptau, die ein Pater auf ihre Laufbahn als Priester vorbereitete. Heute blickt das Rhabanus-Maurus-Gymnasium St. Ottilien auf eine wechselvolle Geschichte zurück, die Mitglieder der Klasse Q11 im Rahmen der Jubiläumsfeier aufgearbeitet haben. Zentral war häufig das Spannungsfeld zwischen Tradition und Öffnung. So entstand im Laufe der Zeit ein eigener kleinen Kosmos, der von vielen Schülern geschätzt wird.
Zwischen Tradition und Offenheit
»Sie haben Ihr Ziel erreicht«

»Sie haben Ihr Ziel erreicht«

Landsberg – Als echte Mammutveranstaltung mit kurzweiligen Einlagen hat sich die Abschlusszeugnisvergabe der Johann-Winklhofer-Realschule (JWR) erwiesen. Neun zehnte Klassen mit 227 Absolventen nahmen im Landsberger Sportzentrum die begehrten Dokumente entgegen, ganze 40-mal mit einer Eins vor dem Komma.
»Sie haben Ihr Ziel erreicht«
»Purer Luxus« mit Ökostrom

»Purer Luxus« mit Ökostrom

Dießen – Er ist klein, weiß und schnurrt seit Mai leise und emissionsarm durch Dießen. Gemeint ist der Renault Zoe mit dem Kennzeichen LL-ZO-33E, das erste Nachbarschafts-E-Auto in Dießen, das die Familien Übler, Kanzler, Michler und Vordemfelde gemeinsam nutzen. Für Rainer Michler und Christian Vordemfelde ist der kleine Renault „eine sinnvolle und kostensparende Variante des Zweitwagens“, für Gabriele Übler und ihren Lebensgefährten ist er sogar „purer Luxus“.
»Purer Luxus« mit Ökostrom
Landsberger Überflieger

Landsberger Überflieger

Landsberg – „Wir sind stolz auf unsere Drei!“ Oberbürgermeister Mathias Neuner ehrte mit einem Festakt im Rathaus die diesjährigen Gewinner des Bundeswettbewerbs von „Jugend musiziert“. Das Gitarrenduo Christina Lachenmeir und Tobias Leupold belegte in der Altersklasse V den zweiten Preis, der 14-jährige Laurenz Heugel erreichte mit seinen Schlagwerkkünsten sogar den ersten Preis (der KREISBOTE berichtete).
Landsberger Überflieger
Drei Paare sollen es werden

Drei Paare sollen es werden

Landkreis – Die Ziele des Klimaschutzkonzeptes des Landkreises bis 2030 umsetzen – das hat sich die Fachgruppe 2 der Landsberger Energieagentur (LENA) vorgenommen. Erreichen will die ­LENA das mit mobilem Wärme­transport in Zusammenarbeit mit dem Landkreis. Einem Antrag zur Projektförderung hat der Kreis­ausschuss nun zugestimmt.
Drei Paare sollen es werden
Ein schwieriges Alter

Ein schwieriges Alter

Landkreis – Nachdem seine Mitglieder zuletzt die Beruflichen Schulen und das Ignaz-Kögler-Gymnasium unter die Lupe genommen hatten, ging es für den Kreis­ausschuss nun ins Schulzentrum, also das Dominikus-Zimmermann-Gymnasium (DZG) und die Johann-Winklhofer-Realschule (JWR). Ziel war es, vor Ort einen vertieften Eindruck zu gewinnen, um die Schritte des anstehenden Schulentwicklungsplans entsprechend lenken zu können. Dabei zeigte sich: Trotz der weitreichenden Sanierung des Hauptgebäudes, die im Jahr 2013 abgeschlossen worden war und für spürbare Verbesserungen gesorgt hatte, ist die Wunschliste der Schulleitungen immer noch keine kurze: Vor allem die Aula, die Räumlichkeiten der Naturwissenschaften, die Außensportanlagen und die Anforderungen einer sich anbahnenden Ganztagsbetreuung verursachen Handlungsbedarf.
Ein schwieriges Alter
Das Schlosshotel ist machbar!

Das Schlosshotel ist machbar!

Landsberg – Nach der Präsentation der auf Hotelplanung spezialisierten Architekten Astrid Bohne und Tom Krause in einer gemeinsamen Sitzung zweier Stadtratsausschüsse steht fest: Die Schlossbergschule kann zu einem Hotel umgebaut werden – wenn in einem zusätzlichen Trakt weitere Zimmer, ein Ballsaal sowie Räume für Konferenzen und Veranstaltungen entstehen. Nur dann ist das Vorhaben langfristig wirtschaftllich und nur dann profitieren auch die Landsberger Bürger davon. Der Nachteil: Dadurch verändert sich die Stadtsilhouette.
Das Schlosshotel ist machbar!
Start eines »Erfolgsmodells«

Start eines »Erfolgsmodells«

Fuchstal – Selten sitzen so junge Leute mit am Ratstisch: Der 17-jährige Tobias Sommer hat über seinen Bundesfreiwilligendienst beim Sportverein Fuchstal berichtet. Seit September 2015 ist er mit unterstützenden Aufgaben im SV, aber auch im Fuchstaler Ferienprogramm und im schulischen Bereich betraut. Ralf Klein, der Jugendleiter bei den Fußballern mit ihren zehn Nachwuchsmannschaften, sprach vom Rückblick „auf das erste Jahr eines Erfolgsmodells“.
Start eines »Erfolgsmodells«
In China gibt‘s kein Doppelbock

In China gibt‘s kein Doppelbock

Landsberg – Ein Theater in Stationen bietet das Stück „Ignaz – der Mandarin aus Landsberg“. Der Oberstufenkurs „Dramatisches Gestalten“ des Ignaz Kögler Gymnasiums zeigt das Leben des Missionars, der am Hof des Kaisers von China als Astronom arbeitete. Von der Säulenhalle geht es ins Foyer des Stadttheaters und von dort aus in den Theatersaal: Mit viel Tempo, einem genialen Bühnenbild und gutem Schauspiel erzählt das spannend aufgebaute Stück „Ignaz“ die sicher nicht allen bekannte Geschichte des Landsberger Missionars.
In China gibt‘s kein Doppelbock
Die Bagger rollen an

Die Bagger rollen an

Geltendorf – Vom „denkwürdigsten Augenblick in der Geltendorfer Gemeindegeschichte“ und dem Ende einer unendlichen Geschichte sprach Bürgermeister Wilhelm Lehmann (Unabhängige Bürger) beim Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus. Gemeinsam mit leitenden Mitarbeitern der Verwaltung sowie Vertretern von Architekturbüro, Feuerwehr und Baufirma gab der Rathauschef damit den Startschuss für die Bauarbeiten. Nächste Woche rollen auf dem Grundstück an der Türkenfelder Straße die Bagger an, bis Ende November soll der Rohbau stehen.
Die Bagger rollen an
Auf das Innere kommt es an

Auf das Innere kommt es an

Landsberg – Optisch wird es wohl nur dem genauen Beobachter auffallen: Die Parksysteme in der Lechgarage, in der Schlossberggarage sowie auf der Waitzinger Wiese werden derzeit erneuert. Für den Besucher ändert sich aber erst einmal nichts. Dennoch bietet das neue System diverse Möglichkeiten, die Oberbürgermeister Mathias Neuner, Stadtwerke-Vorstand Norbert Köhler und Marketingleiter Wolfgang Mohr in der vergangenen Woche vorstellten.
Auf das Innere kommt es an
Motivation im Berufsalltag

Motivation im Berufsalltag

Landsberg – Das überaus große Interesse an der Ausbildungsmesse Landsberg ist auch im siebten Jahr ungebrochen. An die 115 Aussteller stehen den bisher rund 2.500 angemeldeten Schülern am 30. September (Freitag) von 8 bis 13 Uhr mit Rede und Antwort zur Verfügung. Der Freitagvormittag ist für die angemeldeten Schüler reserviert, die im Vorfeld vom Messeteam in den Schulen besucht und auf die Messe individuell vorbereitet werden.
Motivation im Berufsalltag
Die Zukunft hat begonnen

Die Zukunft hat begonnen

Landsberg – Wer ein neues Elektro-Auto kauft, erhält neuerdings eine staatliche Prämie in Höhe von 4000 Euro. Mit der Förderung will die Bundesregierung einen Kaufanreiz schaffen, um den Absatz der umwelftreundlichen, leisen Fahrzeuge anzukurbeln. Drei Landsberger Autohäuser reagieren darauf mit einer gemeinsamen Aktion: dem E-Test Tag am 23. Juli (9 bis 15 Uhr). An diesem Tag können Interessierte die E-Modelle dreier Marken unkompliziert und hautnah erleben.
Die Zukunft hat begonnen
»Einer muss es machen«

»Einer muss es machen«

Landkreis – Der Landkreis will „Gesundheitsregion plus“ werden. Dafür hat sich der Kreis­ausschuss in seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen. Ziel ist dabei eine bessere Vernetzung der Gesundheitsförderungs-, Präventions- und Versorgungsangebote sowie der einzelnen Akteure. Wenn der Landkreis in das Förderprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege aufgenommen wird, wird dafür eine Geschäftsstelle eingerichtet.
»Einer muss es machen«
Mit der Vespa um den See

Mit der Vespa um den See

Landsberg
Mit der Vespa um den See
»Bezinzgespräche« und mehr

»Bezinzgespräche« und mehr

Landsberg – Er ist längst Kult, der „Vespa Motorroller Joyride Ammersee“, alljährlich organisiert vom Team der SIP Scootershop GmbH um die Geschäftsführer Ralf Jodl und Alexander Barth. Viele Rollerfans können es kaum erwarten, bis es wieder gemeinsam auf die Piste geht. In diesem Jahr wurden sie allerdings auf eine harte (Gedulds-)Probe gestellt. Da das Wetter beim ersten Termin gewiss nicht mitge­spielt hätte, gab‘s einen zweiten Anlauf. Und da hatte Petrus dann doch ein Einsehen mit den Scooters und wartete mit sommerlichen 22 Grad und einem trockenem Sonne-Wolken-Mix auf. Alles perfekt.
»Bezinzgespräche« und mehr
Mehr Frauen ins Bürgermeisteramt

Mehr Frauen ins Bürgermeisteramt

Utting-Holzhausen – Nomen est omen. Wer Alois Glück als Festredner präsentieren kann, hat auch Glück mit dem Wetter! Nach durchwachsenen Tagen schien beim diesjährigen Sommerempfang des BVS-Bildungszentrums in Holzhausen die Sonne und das Outdoor-Programm nach dem offiziellen Teil im großen Saal lief sozusagen in trockenen Tüchern. Über 300 Gäste aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft konnte BVS-Vorstand Michael Werner im idyllisch direkt am Ammersee gelegenen Aus- und Fortbildungszentrum begrüßen.
Mehr Frauen ins Bürgermeisteramt
Zwischen Tradition und Offenheit

Zwischen Tradition und Offenheit

St. Ottilien – Vor 125 Jahren hatte die Benediktiner-Abtei, die sich im damaligen Emmigen niederließ, eine kleine Schar Zöglinge im Schlepptau, die ein Pater auf ihre Laufbahn als Priester vorbereitete. Heute blickt das Rhabanus-Maurus-Gymnasium St. Ottilien auf eine wechselvolle Geschichte zurück, die Mitglieder der Klasse Q11 im Rahmen der Jubiläumsfeier aufgearbeitet haben. Zentral war häufig das Spannungsfeld zwischen Tradition und Öffnung. So entstand im Laufe der Zeit ein eigener kleinen Kosmos, der von vielen Schülern geschätzt wird.
Zwischen Tradition und Offenheit
Die Alphornbläser spielen auf

Die Alphornbläser spielen auf

Dießen – Seit 40 Jahren wird in Dießen Alphorn gespielt: Im Jahr 1976 gründete sich ein Trio, das sich bald dem Heimat und Trachtenverein „D‘Ammertaler“ anschloss. Heute ist die Gruppe ein Sextett, das sich einmal pro Woche für Proben trifft und bei Konzerten gefragt ist. Anfang August feiern die Musiker ihr Jubiläum.
Die Alphornbläser spielen auf
Märchenstunde vor dem Rathaus

Märchenstunde vor dem Rathaus

Landsberg – Am Donnerstag konnte „Literatur Findet Stadt“ endlich beginnen. Sigrid Knollmüller und Thomas Bauer gaben auf der Roten Couch direkt vor dem Rathaus Seiten aus dem „Fräulein von Sternheim“ und den „Leiden des jungen Werther“ zum Besten. Landrat Thomas Eichinger und Sabine Kittel von der landsberger bühne, die am Mittwoch die ersten Seiten lesen sollten, wurden leider vom Regen verjagt.
Märchenstunde vor dem Rathaus
Den Stadtbus aus Sizilien?

Den Stadtbus aus Sizilien?

Landsberg – Das Bayerische Fernsehen war vergangener Woche in Landsberg und hat aus der Eissporthalle live eine 45-minütige Folge von „Jetzt red i“ ausgestrahlt. Gäste der Sendung zum Thema „Europa“ waren Theo Waigel (CSU), Roland Tichy (früher: WirtschaftsWoche) und – zugeschaltet über Satellit – Alexander Graf Lambsdorff (FDP), der stellvertretende Präsident des Europäischen Parlaments.
Den Stadtbus aus Sizilien?
Gospels zum Weltfriedenstag

Gospels zum Weltfriedenstag

St. Ottilien – Der seit 1986 gefeierte Weltfriedenstag steht heuer unter dem Motto „Überwinde die Gleichgültigkeit und erringe den Frieden“. Stimmgewaltig präsentierte sich am Samstag der Landsberger Gospelchor „the sweet 60s“ unter Leitung von Charles B. Logan in der voll besetzten Klosterkirche der Erzabtei St. Ottilien.
Gospels zum Weltfriedenstag
Gesucht: neuer Vorstand des Klinikums

Gesucht: neuer Vorstand des Klinikums

Landsberg – Der Landkreis Landsberg hat sich nach dreieinhalb Jahren vom Verwaltungschef des Klinikums, Peter Rahn, getrennt. Der Grund waren unterschiedliche Auffassungen zur weiteren Ausrichtung des Kommunalunternehmens. Anlass für die Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt – anderthalb Jahre vor Auslaufen des Vertrags von Rahn – waren nach Angaben von Landrat Thomas Eichinger Umbaupläne, die eine langfristige Begleitung durch einen neuen Vorstand sinnvoll erschienen ließen.
Gesucht: neuer Vorstand des Klinikums
Von Mozart bis Moderne

Von Mozart bis Moderne

Landsberg – „Wir hätten die zwei Konzerte der Sommermusiken doppelt verkaufen können.“ Wie üblich herrschte bei den Landsberger Sommermusiken am vergangenen Wochenende großer Andrang, aber mehr als 400 Besucher durften die Veranstalter pro Konzert nicht in die Aula der Berufsschulen lassen. Auch dieses Jahr waren die Zuhörer begeistert: Am Sonntagabend gab es langanhaltende Standing Ovations. Der einzige Kritikpunkt: Das Konzert am Samstag sei mit seinen drei Stunden ein bisschen zu lang gewesen.
Von Mozart bis Moderne
1,60 schafft er nicht!

1,60 schafft er nicht!

Epfach – Ein Hund, der ausgebüxt ist und einen 15-jährigen Buben beim Zeitungsaustragen im Hof am Oberschenkel verletzt hat, ein Maulkorb- und Leinenzwang, den die Gemeinde verlangt, die Klage des Halters gegen diese Anordnung, das Erhöhen des Gartenzaunes auf 1,50 Meter (im Bebauungsplan sind 1,20 Meter erlaubt), die kontroverse Debatte der Gemeinderäte und die Reaktion der Hundehalter, die sich dazu „wegen eines laufenden Verfahrens“ selbst einen Maulkorb auferlegen und (noch) nichts sagen wollen: All das ist kennzeichnend für ein aktuelles Thema aus Epfach, das im Dorf, ja in der ganzen Gemeinde die Gemüter bewegt.
1,60 schafft er nicht!
Nixen und Feuergeister am Ammersee

Nixen und Feuergeister am Ammersee

Utting – Nach der Uraufführung von Nestroys Zauberposse 1838 in Wien war die Kritik nicht gerade schmeichelhaft: „Was aber noch befremdener, nahmentlich bey einem Talente wie Nestroy ist, ist die Humorlosigkeit dieses Productes, der Mangel an Witz und satyrischen Blitzen, und die regellose Unverbundenheit der Scenen, die Beyseitesetzung aller Effectökonomie.“ Der Kritiker war vor der Aufführung wohl zulange beim Heurigen oder er war schlicht überfordert bei soviel Spaß. 178 Jahre später wird das Stück immer noch gespielt und bejubelt. Wie jetzt bei der Premiere auf der Uttinger Seebühne, wo sich das Publikum köstlich amüsierte und Inszenierung und Ensemble mit nicht enden wollendem Beifall bedachte.
Nixen und Feuergeister am Ammersee