Ressortarchiv: Landsberg

Die schwer überwindbare Konstante

Die schwer überwindbare Konstante

Landsberg – Wohnen Sie an einem Wohnweg, einer Wohnstraße, einer Sammelstraße, einer Hauptsammelstraße, einer Hauptverkehrsstraße (örtlich) oder am Ende sogar an einer Hauptverkehrsstraße (überörtlich)? Wenn Sie das nicht genau wissen, können Sie es jetzt in einem „Atlas“ der Landsberger Straßen nachlesen, den Christian Fahnberg vom Planungsbüro Ingevost im Auftrag der Stadtverwaltung erstellt hat. Doch wozu die Einordnung dient, wurde nicht so recht klar. Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss des Stadtrats rang sich daher am vergangenen Mittwoch nur zu einer „Kenntnisnahme“ durch. Man könnte auch sagen: Er enthielt sich der Stimme.
Die schwer überwindbare Konstante
Satter Nachschlag

Satter Nachschlag

Fuchstal – Satter Nachschlag: 60.000 Euro kostet der Anbau beim Feuerwehrhaus in Leeder; das sind 20.000 Euro mehr als anfangs in einer ersten Schätzung genannt. Die Fuchstaler Gemeinderäte billigten mit elf zu drei Stimmen die zusätzlichen Ausgaben. Freilich entzündete sich daran eine längere Diskussion.
Satter Nachschlag
»Auf die Füße gestiegen«

»Auf die Füße gestiegen«

Kaufering – Sanierung oder Abriss und Neubau – diese Frage stellt sich in Kaufering für den Kindergarten Don Bosco und das Feuerwehrhaus. Und das sind nicht die einzigen öffentlichen Gebäude, um die sich die Marktgemeinde in den nächsten Jahren kümmern muss. Hinzu kommen der Umbau des Bahnhofs und diverse Straßenbaumaßnahmen.
»Auf die Füße gestiegen«
Von Sonne bis Neptun

Von Sonne bis Neptun

Landsberg – Am Mittwoch vergangener Woche ist der Planetenweg zwischen Karolinenbrücke und Waldfriedhof offiziell eröffnet worden. Er geht auf ein Projekt zurück, mit dem sich eine Seminarklasse des Ignaz-Kögler-Gymnasiums (IKG) schon vor vier Jahren zu beschäftigen begann.
Von Sonne bis Neptun
Süßlicher Duft im Keller

Süßlicher Duft im Keller

Issing – Der Eigentümer eines seit Jahren leerstehenden Gasthauses in der Landsberger Straße in Issing dürfte nicht schlecht gestaunt haben, als er am letzten Mittwoch seinen Keller betrat: Ein unbekannter Täter hat dort in einer Nische eine Marihuana-Aufzuchtanlage errichtet. Gegen den Unbekannten wird nun wegen illegalen Anbaus von Cannabisprodukten, Entziehung elektrischer Energie und Hausfriedensbruch ermittelt.
Süßlicher Duft im Keller
Zahlen auf dem Tisch

Zahlen auf dem Tisch

Denklingen – „Ich bin ganz begeistert. Da ist richtig was los bei euch!“ So drückte Wolfgang Gröll bei der Gründungsversammlung für den Dorfladen Denklingen seine Begeisterung aus. Gröll kommt vom Büro „newWAY“ aus dem Landkreis Starnberg und hat als Berater schon mehrere Dorfläden begleitet und etabliert. Gut 120 Interessierte waren in die Mehrzweckhalle gekommen. Inzwischen haben 83 Gesellschafter Anteile für 25.000 Euro gezeichnet. Die Beteiligung ist schon ab 100 Euro möglich.
Zahlen auf dem Tisch
Mit Traktor auf Pilgerreise

Mit Traktor auf Pilgerreise

Unterdießen – Momentan zieht Hubert Berger mit seinem 46 Jahre alten Eicher Tiger 2 Kreise in Europa. Anfang Juni musste der Unterdießener seine Weltumrundung nach einem Monat, neun Ländern und rund 3.300 zurückgelegten Kilometern in der Ukraine aus finanziellen Gründen abbrechen (der KREISBOTE berichtete). Kurz vor der Rückkehr in die Heimat, fällt Berger allerdings den Entschluss, wenigstens den Weltrekordtitel „longest journey by tractor“ weiter zu jagen – nicht zuletzt wegen zwei Tafeln Schweizer Schokolade.
Mit Traktor auf Pilgerreise
»Hirsch« in der Schwebe

»Hirsch« in der Schwebe

Landsberg – Es waren nur wenige Einwände, die von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange gegen die Festsetzungen der Bebauungspläne „Pitzling Nord“ und „Pitzling Mitte“ geltend gemacht wurden. Einigen davon konnte die Stadt sofort Rechnung tragen. Dennoch wollte die UBV mit Unterstützung der Landsberger Mitte über den Plan, der den Ortskern betrifft, am Mittwoch nicht beraten. Sie beantragte, zunächst ein weiteres Mal eine Bürgerversammlung durchzuführen. Die große Mehrheit der Mitglieder des Stadtrats sah dazu aber keinen Grund.
»Hirsch« in der Schwebe
Ohne Beschluss, Haushalt und Grund

Ohne Beschluss, Haushalt und Grund

Landsberg – Da ist einiges schiefgelaufen, als die Heilig-Geist-Spital-Stiftung die Einrichtung „Seniorenwohnen am Englischen Garten“ im Jahr 2010 an die Stadt Landsberg übertrug. So schief, dass der Stadtrat jetzt nichtöffentlich weitreichende Beschlüsse fassen musste, um die Sache wieder in Ordnung zu bringen. Der liquiditätswirksame Vorgang zeigt, dass Stadtrat und Verwaltung das Wohl der Stiftung nicht immer im Auge hatten – und die Gemeindeordnung ebenfalls nicht.
Ohne Beschluss, Haushalt und Grund
Eher familiär als eingestreut

Eher familiär als eingestreut

Landkreis – Wer auf der Suche nach einem Kurzzeitpflegeplatz für einen pflegebedürftigen Angehörigen ist, muss sich schon mal auf eine längere Wartezeit einstellen. Oft stellt das die Pflegenden vor massive Herausforderungen. Dem soll nun entgegengewirkt werden: In Fuchstal soll eine stationäre Kurzzeitpflegeeinrichtung für pflegebedürftige ältere und kranke Menschen mit bis zu 14 Plätzen entstehen.
Eher familiär als eingestreut
Beitragserhebung nicht ändern

Beitragserhebung nicht ändern

Landkreis – Dass die Große Kreisstadt Landsberg am Lech von der bestehenden Regelung zu Straßenausbaubeiträgen nicht grundsätzlich abrücken wird, ist so gut wie beschlossen. Naheliegend ist auch, dass die meisten Landkreisgemeinden, die bereits Einmalbeiträge kassieren, so schnell keinen Systemwechsel vornehmen werden. Was aber geschieht in Orten, deren Bürger noch nichts zum Straßenausbau beitragen? Sollen sie sich für die Option der „wiederkehrenden Beiträge“ entscheiden, bei der alle Bürger Beiträge leisten? Das Landrats­amt sagt, es sei neutral. Aber es meint: Lasst lieber die Finger davon.
Beitragserhebung nicht ändern
Mobile Lebens(t)räume

Mobile Lebens(t)räume

Eching – Was haben „Heimat“ im Bayerischen Thalhausen, „Tartufo“ in Tremosine am Gardasee oder „Ed‘s Irland Show“ im Badischen Europapark Rust gemeinsam? Es sind sogenannte Roulottes aus Eching am Ammersee. Die hölzernen Wohnwagen stammen aus der Zimmerei Wetzel in der Greifenberger Straße. Hier entstehen außergewöhnliche und individuelle Wagen­unikate für Kunden auf der ganzen Welt. Sie als Zirkus- oder Schäferwagen zu bezeichnen, wäre zu banal. Es sind phantasievolle Rückzugsorte zum Träumen und Arbeiten. Mobile Gästezimmer, Ateliers, Jagdhütten etc., also Lebensräume für Garten, Park, Campingplatz und vieles mehr.
Mobile Lebens(t)räume
Unikate für die ganze Welt

Unikate für die ganze Welt

Unikate für die ganze Welt
Die Weltpolitik im Blick

Die Weltpolitik im Blick

Landkreis – Seit April sind keine neuen Asylbewerber mehr in den Landkreis gekommen, doch das könnte sich in den kommenden Monaten wieder ändern. Über Zahlen wollten Landrat Thomas Eichinger und Barbara Rösner, Leiterin des Sachgebiets Asylangelegenheiten, im Rahmen eines Pressegesprächs allerdings noch nicht spekulieren. Vielmehr ging es ihnen darum, über die aktuelle Asylsituation im Landkreis zu informieren und der Kritik an der Schließung diverser Unterkünfte zu begegnen.
Die Weltpolitik im Blick
Zügig und lautlos

Zügig und lautlos

Landsberg – Bereits zum vierten Mal machte am Samstag Deutschlands größte Rallye mit Elektrofahrzeugen – die „eRuda“ – Halt in Landsberg. Die LENA-Fachgruppe 3, zuständig für Mobilität, machte zusammen mit dem Organisator, Werner Hillebrand-Hansen, die Elektromobilität im Landkreis Landsberg damit greifbarer. Dabei bewiesen rund 160 Elektrofahrzeuge vom Pedelec, über e-Scooter bis hin zu Elektroautos aller Klassen ihre Alltagstauglichkeit und Leistungsfähigkeit.
Zügig und lautlos
»Viele Einwendungen«

»Viele Einwendungen«

Kaufering – Die von der Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Geltendorf und Lindau betroffenen Gemeinden und Bürger haben im Rahmen eines Erörterungstermins ihre Bedenken vorgebracht. Die allermeisten Einwendungen, die im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens gemacht wurden, betrafen das Thema Lärm. Die Vertreter der Deutschen Bahn nahmen ein paar Hausaufgaben mit.
»Viele Einwendungen«
Die schnelle Currywurst

Die schnelle Currywurst

Denklingen – Wer eine Currywurst essen oder mitnehmen möchte, ein Getränk kaufen möchte oder Lust auf einen „Coffee to go“ hat, der kann dazu an der B 17 zwischen Landsberg und Schongau eine Imbissbude ansteuern, die der Gastronom des Lustberghofs aufgestellt hat. Dieser Gastro- Container, der als Außenverkaufsstelle nahe der Wirtschaft dient, ist von den Gemeinderäten genehmigt worden. Und zwar nachträglich in der Sitzung Ende September. Die Imbissbude steht bereits seit einigen Wochen.
Die schnelle Currywurst
Offene Türen und Herzen

Offene Türen und Herzen

Landsberg – „Porta patet cor magis – die Tür steht offen, das Herz noch mehr“, lautet das Motto der Caritas. Geht es nach Prälat Peter C. Manz, trifft sie damit mehr denn je den Nerv der Gegenwart „Die Caritas liefert die Antwort auf die Probleme unserer Zeit.“ So auch in Landsberg, wo sie am Donnerstag im Pfarrzentrum Zu den Heiligen Engeln das 25-jährige Bestehen ihres Kreisverbands feierte. Doch ein Umbruch zeichnet sich ab: Gerhard Gantenhammer, seit 25 Jahren ununterbrochen Vorsitzender, kündigte seinen Abschied von der öffentlichen Bildfläche an.
Offene Türen und Herzen
Urbanes Leben im Fokus

Urbanes Leben im Fokus

Landsberg – Das Interesse an den Fortschritten des Projekts Pflugfabrik ist nach wie vor ungebrochen. Zu diesem Schluss kommen die Vertreter der „Bürgerbeteiligung Landsberg“ nach der sehr gut besuchten Ausstellung im Rathaus.
Urbanes Leben im Fokus
Im Blauen Haus kehrt Ruhe ein

Im Blauen Haus kehrt Ruhe ein

Dießen – Unsicherheit bei den Mietern, monatelange zum Teil hochemotionale Diskussionen, Versammlungen am „Blauen Tisch“ und der Offene Brief von Künstlern waren dem ausgewogenen Beschluss des Dießener Marktgemeinderates vorausgegangen, der die Zukunft des „Blauen Hauses“ in der Prinz-Ludwig-Straße nunmehr endgültig regelt. „Zufrieden“, „akzeptabel“ und „stocksauer“ waren die ersten Meinungen der verschiedenen Interessengruppen in den voll besetzten Zuschauerreihen im Sitzungssaal des Rathauses.
Im Blauen Haus kehrt Ruhe ein
»Hirsch« in der Schwebe

»Hirsch« in der Schwebe

Landsberg – Es waren nur wenige Einwände, die von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange gegen die Festsetzungen der Bebauungspläne „Pitzling Nord“ und „Pitzling Mitte“ geltend gemacht wurden. Einigen davon konnte die Stadt sofort Rechnung tragen. Dennoch wollte die UBV mit Unterstützung der Landsberger Mitte über den Plan, der den Ortskern betrifft, am Mittwoch nicht beraten. Sie beantragte, zunächst ein weiteres Mal eine Bürgerversammlung durchzuführen. Die große Mehrheit der Mitglieder des Stadtrats sah dazu aber keinen Grund.
»Hirsch« in der Schwebe
Vier-Säulen-Sofortprogramm

Vier-Säulen-Sofortprogramm

Dießen – Zu ihrem Antrittsbesuch beim Marktgemeinderat kam Asyl-Integrationsberaterin Eva Aviles ins Dießener Rathaus. Sie besetzt seit Anfang September eine gemeinsam von der Arbeiterwohlfahrt AWO und der Gemeinde neu geschaffene Stelle, die sich in einem Vier-Säulen-Sofortprogramm um anerkannte Flüchtlinge kümmert. Was da sind Wohnungssuche, Eingliederung in den Arbeitsmarkt, Deutsch- und Integrationsunterricht sowie Betreuung und Erweiterung des Dießener Ehrenamtlichen-Kreises. Dafür hat Aviles gerade ein neues Ladenbüro in der Dießener Bahnhofstraße 14, das für ihr Klientel leicht zu finden und zu erreichen ist.
Vier-Säulen-Sofortprogramm
Bürgerbegehren durchgefallen

Bürgerbegehren durchgefallen

Rott – Ausufernde Diskussion und lange Debatten sind meist die Folge, wenn im Gemeinderat über Anträge auf ein Bürgerbegehren entschieden werden soll. Im Rotter Ratsgremium war dies in der ersten Zusammenkunft nach der Sommerpause aber nicht der Fall. Das Bürgerbegehren mit der Fragestellung „Sind Sie dafür, dass in Rott ein Lebensmittelmarkt in der Dorfmitte bestehen bleibt,“ das am 1.September Bürgermeister Quirin Krötz von drei Antragstellern zusammen mit 280 Unterschriften von Unterstützern übergeben wurde, war nach nur fünf Minuten abgehandelt und durchgefallen.
Bürgerbegehren durchgefallen
Bürger kommen zu Wort

Bürger kommen zu Wort

Landsberg – Seit dem Wochenende haben alle Einwohner Landsbergs die Möglichkeit, Anregungen zur zukünftigen Entwicklung ihrer Stadt zu geben. Dazu haben sie einen achtseitigen Fragebogen erhalten, um deren Beantwortung Stadtrat und Verwaltung bitten. Anschließend werden Strategieteams die Meinungen der Bürger, die vorhandenen Gutachten zur Stadtentwicklung sowie aktuelle Zahlen und Trends zu einer Gesamtstrategie verdichten. Ziel ist es, bei allen Maßnahmen zwischen den Jahren 2017 und 2035 einen größtmöglichen Konsens bei der Stadtplanung zu erzielen – und Ausgaben zu vermeiden, die man später bereut.
Bürger kommen zu Wort
»Jeder Tag ein Abenteuer«

»Jeder Tag ein Abenteuer«

Kaufering – Große Aufmerksamkeit wurde bei der Kauferinger Marktgemeinderatssitzung am Mittwoch vergangener Woche einem Thema zuteil, das gar kein eigenständiger Punkt der Tagesordnung war: Die Ende Juli eingeführten Tempo-30-Zonen und Rechts-vor-Links-Regelungen im kompletten Bereich südlich der Haidenbucherstraße erregten die Gemüter einiger Bürger und Räte. Von Gefahrenquellen, Umweltbelastungen und Problemen für Busse und Feuerwehr war die Rede.
»Jeder Tag ein Abenteuer«
Tief im »Landsberger Sumpf«

Tief im »Landsberger Sumpf«

Landkreis – Die „charakterlich unterste Stufe“ hatte Richter Alexander Kessler zwei jungen Frauen aus dem Landkreis bei einer Verhandlung vor dem Jugendschöffengericht am Mittwoch vergangener Woche vorgeworfen. Die beiden hatten zugegeben, einen Bekannten um 26.000 Euro erleichtert und das Geld dann innerhalb von zwei Monaten verprasst zu haben. Die Tat hatten sie vorab mit „großer krimineller Energie“ geplant, befand Kessler und auch der Lebenswandel der Angeklagten sorgte für Kopfschütteln beim Vorsitzenden. Während auf die heute 19-Jährige ein dreiwöchiger Dauerarrest zukommt, musste die Ältere direkt nach der Verhandlung ihre eineinhalbjährige Haft antreten.
Tief im »Landsberger Sumpf«
»Alte Hülle, nagelneuer Inhalt«

»Alte Hülle, nagelneuer Inhalt«

Kaufering – Das Kauferinger Sportzentrum, seit 1976 eines der markantesten Gebäude in der Marktgemeinde, erstrahlt nach dreijähriger Bauzeit und Investitionen in Höhe von 5,8 Millionen Euro in neuem Glanz. Davon konnten sich die Besucher am vergangenen Samstag überzeugen, als die Anlage von Politik und Geistlichkeit offiziell eingeweiht wurde.
»Alte Hülle, nagelneuer Inhalt«
Klassik-Konzert der Kontraste

Klassik-Konzert der Kontraste

Landsberg – Es war ein Klassik-Konzert der Kontraste: Von Mozarts fein und lieblich interpretierter „Jupiter-Sinfonie“ bis zu den neun symphonischen Tänzen aus Leonard Bernsteins „West Side Story“ mit vollem Streicher- und sattem Bläserklang und dem Ausreizen des ganzen Instrumentariums reichte das Repertoire bei „Klassik in Werk 3“ mit dem Orchester „Symphonie Prague“. 1450 Zuhörer erlebten in der großen Versandhalle eine außergewöhnliche Darbietung, zu der auch der Cello-Solist Alexander Kniazev maßgeblich beitrug.
Klassik-Konzert der Kontraste
Gigantische Resonanz

Gigantische Resonanz

Denklingen – Zu einem deftigen Ausdruck greift Anita Gropp, wenn sie die Resonanz auf den Dorf­ladentag beschreiben soll. „Gigantisch“ sei der Zuspruch gewesen, kommentiert die Gemeinderätin, die zum gut zehnköpfigen Team im Lenkungsausschuss der Dorfladen-Initiative gehört. Schon mittags sei die erste Beteiligung gezeichnet worden.
Gigantische Resonanz
Segen für die Windkraft

Segen für die Windkraft

Fuchstal – Die Windkraft – ist sie ein Fluch oder ein Segen? Die Auseinandersetzungen werden erbittert geführt. Bestes Beispiel dafür war und ist das Fuchstal. Genehmigt, sprich „abgesegnet“, wurde das Projekt Mitte letzten Jahres mit Bescheid des Landrats­amtes Landsberg. Jetzt, nachdem alle vier Anlagen unfall­frei errichtet wurden und seit Ende August in Betrieb sind, gab‘s am Samstag auf einer Feier im Kingholz den kirchlichen Segen dazu. Den spendeten Diakon Hermann Neuner aus Waal und Pfarrer Detlev Möller von der evangelischen Gemeinde Landsberg.
Segen für die Windkraft
»Der Preis ist Anerkenntnis und Impuls«

»Der Preis ist Anerkenntnis und Impuls«

Landsberg – Die Arbeit der „Europäische Holocaustgedenkstätte Stiftung“ ist mit dem Bayerischen Denkmalpflegepreis in Gold ausgezeichnet worden. Anlass der Ehrung, die alle zwei Jahre von der Ingenieurekammer-Bau und dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege vergeben wird, ist die von der Stiftung initiierte Konservierung der Tonröhrenbauten im KZ-Außenlager Kaufering VII. Der KREISBOTE hat Deiler am Tag nach der Verleihung des Preises in Schloss Schleißheim befragt.
»Der Preis ist Anerkenntnis und Impuls«
Offene Tore

Offene Tore

Landsberg – Zum ersten Mal fand nun bei der Freiwilligen Feuerwehr Landsberg ein Jugendaktionstag statt. Ziel war es, Jugendliche für die Feuerwehr zu interessieren und dadurch Nachwuchs für die Mannschaft zu gewinnen.
Offene Tore
Stadt als Kulisse

Stadt als Kulisse

Landsberg – Die malerische Altstadt von Landsberg verwandelt sich am kommenden Samstag, 17. September, zur 16. Langen Kunstnacht wieder in ein großes Kunstwerk, bestehend aus vielen bunten Mosaikteilen. Den Besucher erwarten Malereien und Zeichnungen, Fotografien sowie Musik und Tanzperformances. Darüber hinaus laden einige Aussteller zu Mitmachaktionen, Lesungen und Diskussionen ein.
Stadt als Kulisse
Gut angekommen

Gut angekommen

Dießen – Seit genau einem Jahr lebt der Diplom-Kirchenmusiker Stephan Ronkov in Dießen. „Meine Familie und ich sind hier gut angekommen“, freut sich der 47-Jährige, der seitdem als Münsterorganist die Caspar König Orgel spielt, den Münsterchor dirigiert und als künstlerischer Leiter der Konzertreihe „Dießener Münsterkonzerte“ fungiert. Mit dem Umzug aus Waldkirch im Schwarzwald in die katholische Pfarreiengemeinschaft in Dießen am Ammersee ging für die junge Familie auch ein privater Wunsch in Erfüllung. Denn in Dießen leben sie im Haus des Kunstmalers Rudolf Schöller (1905-1986), dem Großvater von Ronkovs Frau Annette.
Gut angekommen
Lückenschluss abgelehnt

Lückenschluss abgelehnt

Dienhausen – Konträr sind die Ansichten dazu, ob in der Ortschaft Dienhausen nördlich des Neuwäldleweges, der an der Straße von Denklingen nach Schwabsoien nach Westen zur Anhöhe abzweigt, zwei Flurstücke bebaut werden dürfen. Doch eine Entscheidung musste her. Und es gibt sie seit der Sommersitzung des Denklinger Gemeinderates. Der Lückenschluss ist abgelehnt worden.
Lückenschluss abgelehnt
Ausmähen und Ausräumen

Ausmähen und Ausräumen

Seestall – Der Starkregen an mehreren Tagen im Sommer, in dessen Folge einige Keller unter Wasser standen, ist der Anlass dafür: In Seestall soll demnächst der Hungerbach ausgeräumt werden. Dabei soll der Graben vor allem ausgemäht und verbreitert werden. Das Gefälle dieses Gewässers ist sehr gering – es liegt im niedrigen Promillebereich.
Ausmähen und Ausräumen
Situation entschärft

Situation entschärft

Eresing/St. Ottilien – Nach nur acht Wochen Bauzeit ist der neue Kreisverkehr an der LL 13 zwischen Eresing, St. Ottilien und Geltendorf offiziell eröffnet worden. Nicht zuletzt in der Erzabtei ist man froh über die Baumaßnahme, denn in ihrem Zuge wurde auch die Verbindungsstraße ins Klosterdorf saniert.
Situation entschärft
Die Stadt, die Lebenskünstlerin

Die Stadt, die Lebenskünstlerin

Landsberg – In kultureller Hinsicht ist die Stadt Landsberg eine Lebenskünstlerin: Aus ungünstigen Voraussetzungen macht sie immer irgendwie das Beste. Das gilt für ihre Museen wie für ihre Konzerte, für ihre Denkmäler wie für ihre Events. Freilich wäre in Sachen Tourismus noch mehr drin; die Frage ist nur: Wollen wir das überhaupt? Und die Altstadt hat ein grundsätzliches Problem: Sie macht zu wenig aus sich.
Die Stadt, die Lebenskünstlerin
Riesenrad und Skybeamer am See

Riesenrad und Skybeamer am See

Dießen – Es sollte nur ein erstes Abtasten und Vorfühlen sein, endete aber gleich in einem einstimmigen Votum des Dießener Marktgemeinderates: Die Pläne für das neue Ammersee-Spektakel „Magic Lake Festival“ auf der Seepromenade sollen nunmehr konkret für eine endgültige Genehmigung ausgearbeitet werden.
Riesenrad und Skybeamer am See
Mit viel Wasser in die Ehe

Mit viel Wasser in die Ehe

Denklingen – „Wasser marsch“, hat Kreisbrandmeister Tobias Kettner bei vielen seiner Einsätze als Kommando gegeben. An diesem Tag hat dieses Kommando aber eine ganz besondere Bedeutung. Tobias löst mit dieser Aufforderung, die er selbst ausruft, eine Spalier-Formation aus gebündelten Wasserfontänen aus. Seine Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Denklingen wollen ihm und seiner frisch angetrauten Ehefrau Manuela damit ihren Segen für eine lange und glückliche Ehe mitgeben. So nach dem Wunsch der beiden, den sie auf ihre Einladungskarten gedruckt haben: „Für jetzt und für immer.“
Mit viel Wasser in die Ehe
Zum Abnicken

Zum Abnicken

Landsberg – Genau betrachtet hatte der Stadtrat gar keine Sommerpause – er entschied sich nämlich vor geraumer Zeit gegen die Einführung eines Ferienausschusses und damit fürs „Weitertagen“ in der Urlaubs­zeit. Eine vorsorglich anberaumte Sitzung des Stadtrats am 24. August musste aber nicht stattfinden, so dass die Mitglieder des Gremiums nun ihre Arbeit gut erholt fortsetzen können. Zunächst steht an diesem Mittwoch eine Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses an.
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Alles Spinnerei?

Alles Spinnerei?

Landsberg – „Jeder kann mitsprechen, Spinnen polarisieren.“ Andreas Létang, Pressesprecher Landsbergs, versucht zu erklären, wieso Werbeflächen im Stadtgebiet in der vergangenen Woche für unerwartet großen Medienrummel sorgten. Ein Diplom-Psychologe hatte angedroht, die Stadt und den Veranstalter einer Spinnen-Ausstellung zu verklagen. Grund war die Darstellung der Insekten auf mehreren Plakaten.
Alles Spinnerei?
Dann flog das Tablett

Dann flog das Tablett

Landsberg – Ein momentaner Ärger, ein fliegendes Tablett, ein minimaler Sachschaden – und eine ganze Existenz steht auf dem Spiel. So erging es einem 29-Jährigen, der im April in einer Raststätte an der A96 bei Landsberg randalierte.
Dann flog das Tablett
Entscheidende Abläufe

Entscheidende Abläufe

Dornstetten/Penzing – Das Zug­unglück in Bad Aibling oder die Flugzeugkollision bei Überlingen haben eines gemeinsam: Sie erforderten den schnellen und wohl koordinierten Einsatz zahlreicher Helfer, darunter auch Einheiten der Bundeswehr und aus dem benachbarten Ausland. Um derlei Lagen reibungslos erproben zu können und Nachholbedarf in der gegenseitigen Abstimmung zu ermitteln, sind regelmäßige gemeinsame Übungen unentbehrlich. Eine solche fand am Mittwoch auf dem Truppenübungsplatz Dornstetten statt. Für SAR-Kommandos vom Penzinger Fliegerhorst, aus der Schweiz und Österreich ging es gemäß Szenario darum, einen „abgestürzten“ Hubschrauber und dessen Crew zu orten und zu versorgen.
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Betrunken aufs Mofa

Betrunken aufs Mofa

Landsberg – Zweimal stürzte ein 68-jähriger Landsberger innerhalb von zwei Monaten betrunken mit seinem Mofa. Wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr wurde er jüngst vom Amtsgericht Landsberg zu einer Gefängnisstrafe verdonnert. Das Urteil fiel relativ hart aus, weil der Mann eine lange Liste an teils einschlägigen Vorstrafen mitbrachte.
Betrunken aufs Mofa
»Gemeinsam Denkmale erhalten«

»Gemeinsam Denkmale erhalten«

Landkreis – Der Landkreis Landsberg zeichnet sich nicht zuletzt durch eine große Zahl von Bau- und Bodendenkmälern aus. Bei den Baudenkmälern ist es eine bunte Vielfalt, die sich zusammensetzt aus Baulichkeiten höchster Qualität, wie dem Münster von Dießen, vielen Pfarr- und Filialkirchen in den Dörfern, weiter sind zu nennen Feldkapellen, Schul- und Rathäuser, Mühlen und weiter auch Villen ebenso wie Bauernhäuser, Gedenkstätten und einige unlängst in die Denkmalliste eingetragen Gebäude des Flughafens in Penzing. Ausgewählte Denkmaler stehen beim Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag, 11. September, wieder besonders im Blickpunkt.
»Gemeinsam Denkmale erhalten«
Internationaler SAR-Test

Internationaler SAR-Test

Internationaler SAR-Test
Als der Wirt noch schleppen musste

Als der Wirt noch schleppen musste

Geltendorf – Seit 50 Jahren betreibt die Geltendorfer Sektion des Deutschen Alpenvereins (DAV) die Neue Magdeburger Hütte im Karwendel. Aus diesem Anlass fand kürzlich eine Bergmesse vor der Hütte statt, verbunden mit einer Ausstellung über ihren Werdegang. Das Jubiläum bietet Anlass auf das vergangene halbe Jahrhundert zurückzuschauen, in dem die Geltendorfer eine Unmenge an Arbeit in ihr Alpen-Domizil auf 1.633 Meter Höhe gesteckt haben.
Als der Wirt noch schleppen musste
Von Spaniern und anderen Rätseln

Von Spaniern und anderen Rätseln

Landsberg – Die Kennzahlensammlung „Statistik kommunal 2015“ des Bayerischen Landesamts, die vergangene Woche veröffentlicht wurde, offenbart so manchen spannenden Einblick. Auch für den Tourismus in Landsberg. Im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Gästezahlen und Übernachtungen prägen das Bild. Oder ist doch alles ganz anders? Der KREISBOTE unterhielt sich mit Ira Wild, Chefin der Landsberger Tourist Information. Ihre Daten sind umfassender. Vor allem die durchschnittliche Bettenauslastung liege auf „einem hohen Level“, ist sie zufrieden. Die Expertin kennt weitere Gunstfaktoren und Stärken der Branche in Landsberg. Doch alle Entwicklungen erklären kann auch sie nicht. Wo kommen beispielsweise im Jahr 2016 die ganzen Spanier her?
Von Spaniern und anderen Rätseln
Mut zur Aktivität

Mut zur Aktivität

Landsberg – Aus der Bürgergruppe „Urbanes Leben am Papierbach“ (ULP) wird jetzt die Bürgerbeteiligung Landsberg am Lech. Die Mitglieder der Bürgergruppe haben sich entschlossen, diese Bürgerbeteiligung zu gründen. Zum ersten Vorstand ist Thomas-Andreas Frank gewählt worden, zum zweiten Vorstand Bernd Schwarz, der auch weiterhin Sprecher der Bürgergruppe ULP bleiben wird.
Mut zur Aktivität