Ressortarchiv: Landsberg

Ausbruch in 60 Minuten

Ausbruch in 60 Minuten

Landsberg – „Countdown“ – so heißt der neue Escape Room in der Landsberger Rudolf-Diesel-Straße, der voraussichtlich in dieser Woche seine Pforten öffnet. Warum Countdown? In den Räumen von Florian Mühlbauer und Manuel Lorenz bleiben den Gästen 60 Minuten, um ein Rätsel zu lösen und sich so aus dem Raum zu befreien.
Ausbruch in 60 Minuten
Weil er Vater wird: Pater Joshy muss gehen!

Weil er Vater wird: Pater Joshy muss gehen!

Fuchstal – Das Bild im Fuchstaler Pfarrbrief, in dem der leitende Seelsorger, die Gemeindereferentin und der Kaplan einträchtig nebeneinander abgelichtet sind, ist Geschichte: Die Diözese Augsburg hat Pater Joshy Augustine, der Dekan Oliver Grimm seit September 2016 unterstützte, kürzlich von seiner Aufgabe freigestellt. Grund dafür ist, dass eine pastorale Mitarbeiterin in der Pfarreiengemeinschaft ein Kind erwartet, dessen Vater der 41-jährige indische Pater ist. Er hat damit nach Ansicht der katholischen Kirche gegen den Zölibat verstoßen.
Weil er Vater wird: Pater Joshy muss gehen!
Dießen plattelt wieder weit vorn

Dießen plattelt wieder weit vorn

Dießen/München – Sonntagmorgen. Die Rundfunksender warnen vor extremen Sturmböen. Die S-Bahnen kündigen an allen Bahnhöfen Verspätungen an. Dennoch sind über 1.200 Trachtler aus acht bayerischen Trachtengauen in München eingetroffen, um sich im Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz im Schuhplatteln zu messen. Die einen wollen sich am Abend einen bayerischen Löwen ans Gwand stecken, die anderen sind die Fans, für die es ehrende Pflicht und Freude ist, den größten Schuhplattler-Wettbewerb im Land zu begleiten. Eine starke Gruppe vom Heimat- und Trachtenverein d‘ Ammertaler Dießen-St. Georgen tanzte in allen Klassen weit vorne, was bei 230 Einzelstartern und 31 Gruppen eine hochsportliche Leistung ist, die einmal mehr beweist, wie stark am Ammersee die „Schnittstelle Heimat“ getaktet ist.
Dießen plattelt wieder weit vorn
Blau II im Blauen Haus

Blau II im Blauen Haus

Dießen – „Blau II“ geht weiter: Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr präsentieren 50 bekannte Kunstschaffende Bildwerke und Installationen im Blauen Haus in Diessen.
Blau II im Blauen Haus
Ringen um Ehrenamtliche

Ringen um Ehrenamtliche

Landsberg – Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, aber nicht wissen wo – sie waren am Samstag bei der dritten Freiwilligenmesse des Landkreises an der richtigen Adresse. Unter dem Motto „Ich für dich“ präsentierten 30 ehrenamtliche Organisationen aus Gesundheit, Umwelt-, Natur- und Tierschutz, Migration, Sozialem und anderen Bereichen ihre Aufgabengebiete, intensivierten Kontakte und informierten die zahlreichen Besucher.
Ringen um Ehrenamtliche
"The Dominikus" als Entree im Landsberger Osten

"The Dominikus" als Entree im Landsberger Osten

Landsberg – Es ist immer wieder erstaunlich, wie blumig die Stadtverwaltung Bauvorhaben anpreist. Auch diesmal kommt sie aus dem Schwärmen kaum heraus. Diese Aufwertung der Stadteinfahrt durch straßenraumbildende Bebauung! Diese hochwertige Freiraumgestaltung mit Anbindung an die freie Landschaft! Diese straßenbegleitende Anordnung! Dieses teilweise begrünte Flachdach! Diese akzentuierte Eckbebauung! Diese Vor- und Rücksprünge, die dazu führen, dass „ruhige Freiflächen im straßenabgewandten Bereich zu liegen kommen“! Ist das nicht herrlich? Muss man ein solches Bauvorhaben nicht mit Begeisterung beschließen?
"The Dominikus" als Entree im Landsberger Osten
Gastro und Wohnraum statt Libre und Glücklich

Gastro und Wohnraum statt Libre und Glücklich

Landsberg – Das „Libre“ ist geschlossen, für das „Glücklich“ entfiel daraufhin die Rechtsgrundlage. Nun aber gibt es ein neues Konzept für den ehemaligen Kratzer Keller. Entstehen sollen ein Restaurant mit Biergarten und zusätzlich eine Menge Wohnbebauung.
Gastro und Wohnraum statt Libre und Glücklich
Michael Kießlings Debüt im Bundestag

Michael Kießlings Debüt im Bundestag

Denklingen – Jetzt ist er endgültig angekommen: ­Michael ­Kießling (CSU), erster Bundestags­abgeordneter aus dem neu geschaffenen Wahlkreis 224 Starnberg–Landsberg am Lech, hat sein neues Büro in Berlin bezogen. Bei der konstituierenden Sitzung in der vergangenen Woche traf er zum ersten Mal auch die Kollegen aus den anderen Fraktionen.
Michael Kießlings Debüt im Bundestag
»Kleines Format« um Galerie größer

»Kleines Format« um Galerie größer

Dießen – Wäre sie nicht freischaffende Künstlerin geworden, Annunciata Foresti hätte auch als PR-Lady, Netzwerkerin oder Lobbyistin Karriere gemacht. So vehement und hartnäckig, wie sie sich für Kunst und Kultur im Landkreis einsetzt, das ist schon bewundernswert. Ob als Gründerin des Kunstvereins „Kunstformat e.V.“, als Beauftragte der Kreiskulturtage Landsberg, als Mitorganisatorin der Dießener Kulturtage oder als Ini­tiatorin der Produzentenausstellung „Das kleine Format“ – die Künstlerin und Kreisrätin Foresti macht keine halben Sachen.
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»Moritz« unterliegt auch in zweiter Instanz

»Moritz« unterliegt auch in zweiter Instanz

Landsberg – Die Cocktailbar kann bleiben, aber die Disco, eine „kerngebietstypische Vergnügungsstätte“, darf im ­Mischgebiet Waitzinger Wiese nur an zwei Tagen im Monat betrieben werden. Diese Regelung hat die Stadtverwaltung im Jahr 2013 zum „Moritz“ getroffen. Dagegen hatte Betreiber Claus Moritz geklagt; das Verwaltungsgericht München bestätigte aber 2015 die Anordnung der Stadt. Nun hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die beantragte Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil nicht zugelassen; es ist damit rechtskräftig.
»Moritz« unterliegt auch in zweiter Instanz
Skoda sabotiert Feuerwehrübung

Skoda sabotiert Feuerwehrübung

Skoda sabotiert Feuerwehrübung
NS-Aneignung von 1942 bleibt wirksam

NS-Aneignung von 1942 bleibt wirksam

Landsberg – Die Landsberger Heilig-Geist-Spital-Stiftung hat ihre bis dato bestehende Rechtsfähigkeit durch einen Beschluss des Stadtrats im Jahr 1942 wirksam verloren. Diese Auffassung vertritt das Bayerische Innenministerium in einem Brief an die Stadt Landsberg. Die Auskunft ist verbindlich – aber wohl in zweifacher Hinsicht falsch.
NS-Aneignung von 1942 bleibt wirksam
Neuner mahnt Landrat zu Solidarität

Neuner mahnt Landrat zu Solidarität

Landsberg – Oberbürgermeister Mathias Neuner hat Landrat Thomas Eichinger in einem Offenen Brief vorgeworfen, sich bei der Unterbringung von legal einreisenden Familien anerkannter Asylbewerber aus der Solidargemeinschaft zurückzuziehen. Indem er den Landkreis für unzuständig erkläre und Nachzügler als „Obdachlose“ deklariere, überfordere er zudem die Gemeinden und ihre Bürger.
Neuner mahnt Landrat zu Solidarität
Ohne-Ellbogen-Mentalität

Ohne-Ellbogen-Mentalität

Landkreis – Unter dem Motto “Wer gibt, gewinnt” arbeitet das Landsberger Unternehmerteam zusammen. Deren Modell: Für mehr Umsatz und neue Geschäftskontakte empfehlen sich die Mitglieder unterschiedlicher Branchen gegenseitig weiter. Zuletzt feierte die Gruppe ihr zehnjähriges Bestehen; rund 100 Unternehmer und Selbständige aus dem Landkreis versammelten sich deshalb.
Ohne-Ellbogen-Mentalität
Stadt gibt 40 Millionen Euro für Hoch- und Tiefbau aus

Stadt gibt 40 Millionen Euro für Hoch- und Tiefbau aus

Landsberg – Die Stadt wird in den kommenden vier ­Jahren erhebliche Summen, nach ­jetzigem Stand mindestens 40 Millionen Euro, für den Hoch- und Tiefbau ausgeben. Hinzu kommen Aufwendungen, die der Stadtrat im nächsten Jahr beschließt. Zwei Drittel ­entfallen auf die Errichtung und Sanierung von Gebäuden, ein Drittel auf den Straßenbau.
Stadt gibt 40 Millionen Euro für Hoch- und Tiefbau aus
Musik gegen Krebs

Musik gegen Krebs

Landsberg – Welcher Tag der schönste in seinem Leben gewesen sei? Darauf hat Oberbürgermeister Mathias ­Neuner eine klare Antwort: „Die Geburt meiner Kinder.“ Er erinnere sich daran, dass mit dieser „größten Freude auch die größte Angst um das Leben des Kindes“ entstanden sei. Seit 2009 gibt es die Gesellschaft für KinderKrebsForschung mit Sitz in Geltendorf. Deren Ziel: „jedem Kind und Jugendlichen mit bösartiger Erkrankung eine realistische Heilungschance zu geben“. Zugunsten der Gesellschaft initiierte Vorstandsmitglied Julia Andres mit Beatrix Klein vom gleichnamigen Tanzstudio eine glanzvolle Benefizgala: Ballett, Konzert und Operette zugunsten der Kinder.
Musik gegen Krebs
Gabriele Uitz kandidiert als Bürgermeisterin

Gabriele Uitz kandidiert als Bürgermeisterin

Kaufering – Nun ist es offiziell. Gabriele Uitz wurde letzte Woche vom Ortsverband der Kauferinger CSU in einer Aufstellungsversammlung beim Brückenwirt fast einstimmig formell zur Kandidatin für den Posten des Bürgermeisters nominiert. Wahltermin ist der 4. März 2018. Ganz überraschend kam die Nominierung nicht: Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern, dass die quirlige Journalistin die Nachfolge von ­Erich Püttner anstrebt, der aus persönlichen Gründen nicht mehr antreten wird. Vor einigen Monaten war ­Gabriele Uitz als Ortsfremde völlig überraschend zur Vorsitzenden der Kauferinger CSU gewählt worden.
Gabriele Uitz kandidiert als Bürgermeisterin
47-Jähriger wegen Kinderpornos verurteilt

47-Jähriger wegen Kinderpornos verurteilt

Landsberg - Gerade noch am Gefängnis vorbei geschrammt ist ein 47-Jähriger aus dem nördlichen Landkreis. Der Mann stand vor dem Amtsgericht Landsberg, weil er kinderpornographische Bilder besessen und diese auch an andere weitergegeben hatte. "Man weiß eigentlich gar nicht, was man sagen soll", befand Richter Michael Eberle angesichts der Sachlage. Insgesamt 185 kinderpornographische Bilder waren auf einem Laptop des Angeklagten gefunden worden.
47-Jähriger wegen Kinderpornos verurteilt
Landsbergs Glanzstücke

Landsbergs Glanzstücke

Landsberg – Seit fast 200 Jahren liegt er schon im Englischen Garten. Doch kaum jemand kennt ihn. Der Verfassungsstein, ein 1818 in Landsberg aufgestellter Tuffstein, ist inzwischen etwas grün, abgeschliffen und auch ein wenig eingesunken. Anlässlich des „Feierjahrs“ 2018 – 200 Jahre Bayerische Verfassung und 100 Jahre Freistaat Bayern –will der Verschönerungsverein Landsberg gemeinsam mit dem historischen Verein dafür sorgen, dass der Stein wieder etwas mehr Glanz erhält – nur eines der Projekte, die die aktiven Mitglieder angehen wollen.
Landsbergs Glanzstücke
Golf brettert Mercedesfahrer ins Bein

Golf brettert Mercedesfahrer ins Bein

Landsberg – Das hätte schlimm enden können: Nachdem sich zwei Autofahrer wegen eines Fernlichts gestern Abend gegen 19 Uhr ins Gehege gekommen waren, ist ein Golffahrer seinem Gegenüber ins Bein gefahren – und dann geflohen.
Golf brettert Mercedesfahrer ins Bein
Mit der Dreifaltigkeit auf Dießen blicken

Mit der Dreifaltigkeit auf Dießen blicken

Dießen – Höhenangst durfte man nicht haben, wenn man Dießens umtriebigen Kirchenpfleger Peter Keck bei seiner Zwischeninspektion der Fassaden-Renovierung des Marienmünsters begleiten wollte. Es ging über das gewaltige Gerüst an der West- bzw. Schmuckfassade 36 Meter hinauf bis zur Goldenen Dreifaltigkeit auf dem Giebel. Wer die Kletterei aber geschafft hatte, dem öffnete sich ein grandioser und unvergesslicher Blick über die Marktgemeinde und den Ammersee bis hin zur Alpenkette. Jeder Ansichtskartenfotograf hätte viel Geld dafür bezahlt, bei diesem Ausflug in luftige Höhen dabei sein zu dürfen. Zumal der Herrgott für diese exklusive Führung die goldene Herbstsonne angeknipst hatte.
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Landsbergs Finanzen sind bald wieder »live«

Landsbergs Finanzen sind bald wieder »live«

Landsberg – Jahrelang hat die Stadt, unbeanstandet vom Landratsamt, keine Jahresabschlüsse erstellt. Kämmerer Peter Jung hat sie Schritt für Schritt nachgeholt. Den 2015er-Abschluss stellte er zuletzt im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Stadtrats vor; der 2016er soll noch in diesem Jahr folgen. Dann wären Landsbergs Finanzen wieder „live“.
Landsbergs Finanzen sind bald wieder »live«
Klosterstadel im neuen Glanz

Klosterstadel im neuen Glanz

Landsberg – Wer den Ostflügel samt Zehentstadel des Agrarbildungszentrum vor der Sanierung gesehen hat, staunte: Die dunklen Räume auf dem „Berg der Bildung“ sind Geschichte. Glastrennwände lassen Licht fluten. Ehemaligen Chemielabors sind moderne Büros. Ein Bierstüberl (konsequent in der ehemaligen Brauerei beheimatet), Billardtisch und Tischkicker im Lounge-Bereich. Sogar ein Fitnessraum findet unter dem Klostergewölbe Platz. In den Einzelzimmern mit eigenem Bad liegt ein Bonbon auf dem Kopfkissen. Und im ausgebauten Dachstuhl des Zehentstadels können sich die Gedanken der Schüler frei entfalten. Am liebsten würde man gleich selbst einziehen.
Klosterstadel im neuen Glanz
Nachfrage sichtbar gemacht

Nachfrage sichtbar gemacht

Kaufering – Markus Wasserle hatte den roten Teppich auslegen lassen. Dass mehr als 2.000 Menschen zu seinem Tag der offenen Tür darüber laufen, hatte er sich nicht träumen lassen. Der Tag der offenen Tür der „Kletterei“ war für ihn und seine Frau Bianca ein Riesenerfolg. Aber nicht nur für ihn. Die Kooperationspartner der „Kletterei“, die Sektionen Kaufering und Landsberg des Deutschen Alpenvereins (DAV) waren ebenso begeistert.
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Welches Museum wollen wir?

Welches Museum wollen wir?

Landsberg – Der Museumsbesuch. Bilder an Wänden, Objekte hinter Glas. Schildchen mit Miniaturschrift. Aha. Dann mal weiter. Noch zehn Uniformen, noch eine Kanonenkugel. Dauerausstellungen in Stadtmuseen können trostlos sein. Die des Neuen Stadtmuseums verspricht, anders zu werden: Denn alle dürfen mitgestalten. Wie? Einfach die Sonderausstellung „Demoversion Stadtmuseum“ besuchen: ein pädagogisches Überraschungs-Ei mit Information, Spannung und Spiel.
Welches Museum wollen wir?
VR-Bank schließt vier Landkreis-Filialen

VR-Bank schließt vier Landkreis-Filialen

Landkreis – In vier Landkreis-Dörfern müssen die Kunden der VR-Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg eG künftig ins Auto steigen, wenn sie den Bankberater ihres Vertrauens antreffen wollen. Während die Standorte in Rott und Reichling auf Selbstbedienungsfilialen reduziert werden, schließen die Niederlassungen in Dettenschwang und Stadl zum Jahr 2018 komplett. Der Hintergrund: Die VR-Bank möchte ihren Service in sogenannten Kompetenzzentren bündeln, wo das Angebot samt Öffnungszeiten ausgedehnt wird.
VR-Bank schließt vier Landkreis-Filialen
634 neue Hirschvogel-Parkplätze

634 neue Hirschvogel-Parkplätze

Denklingen – Die Firma Hirschvogel errichtet nördlich der Kreisstraße LL 17 einen weiteren großen Parkplatz. 634 Stellflächen sind dort vorgesehen. Baubeginn ist im November, die Fertigstellung ist im April 2018 vorgesehen. Das Gelände sei zwei Hektar groß, informiert Erwin Waibl – er ist bei Hirschvogel für die Bauleitung zuständig.
634 neue Hirschvogel-Parkplätze
Das war’s im Rathaus

Das war’s im Rathaus

Denklingen – Das war’s für ­Michael Kießling als Bürgermeister von Denklingen. Ein letztes Mal war er Sitzungsleiter, als neulich die Denklinger Räte tagten. Die drei Themen im öffentlichen Teil – ein Bauantrag aus Epfach zum Neubau eines Schwimm- und Löschteiches, das gemeindliche Plazet für den Neubau eines großen Parkplatzes bei Hirschvogel und ein Antrag der Stadtwerke Schongau zur Ableitung von Betriebswasser – waren ohne Diskussion in sechs Minuten abgehandelt. Danach resümierte der Rathauschef seine Bürgermeisterzeit.
Das war’s im Rathaus
Sozialer Wohnungsbau gestemmt

Sozialer Wohnungsbau gestemmt

Dießen – Die Grundstücks- und Mietpreise für Menschen mit mittlerem und kleinem Einkommen klettern auch rund um den Ammersee in unbezahlbare Höhen. Am West­ufer haben sich die Gemeinden Schondorf, Utting und Dießen schwerpunktmäßig dieses Themas angenommen und unterschiedliche Konzepte entwickelt. Schondorf lässt auf dem Prix-Gelände von Investoren Reihenhäuser und Geschoßwohnungen für bis zu 275 Personen bauen, wobei 30 Prozent für die „ortsgebundene Bevölkerung mit besonderem Bedarf“ reserviert werden, also die eingangs genannte Zielgruppe. In Utting wird die Gemeinde selbst zum Bauherren und erstellt auf dem Schmucker-Areal rund 80 „sozial orientierte“ Mietwohnungen. Und in Dießen gab der Marktgemeinderat auf der letzten Sitzung grünes Licht für den sozialen Wohnungsbau mit zwei zusammenhängenden Gebäuden mit 18 Einheiten für maximal 54 Personen zu erschwinglichen Mietpreisen.
Sozialer Wohnungsbau gestemmt
Viel fordern, viel erreichen

Viel fordern, viel erreichen

Landkreis – Eine Inklusionsschleife hilft Hörgeschädigten im Sitzungssaal des Landrats­amtes Landsberg, aber ein ausreichend großer, barrierefreier Aufzug ist noch nicht realisiert. „Es ist noch nicht perfekt, aber wir sind auf einem guten Weg“, konstatierte stellvertretende Landrätin Ulla Kurz bei der Feier zum 25-jährigen Bestehen des Beirats für Menschen mit Behinderung im besagten Sitzungssaal. Und deshalb soll der Aufzug 2018 endlich Realität werden.
Viel fordern, viel erreichen
Lamborghini am Landsberger InCenter angefahren

Lamborghini am Landsberger InCenter angefahren

Landsberg – Da hat der Parker ein besonders teures Auto angefahren: Heute Vormittag gegen 11 Uhr kam ein Lamborghini-Fahrer beim Landsberger InCenter zu seinem Wagen zurück und bemerkte einen Schaden im Frontbereich. Der Übeltäter hatte sich aber bereits aus dem Staub gemacht.
Lamborghini am Landsberger InCenter angefahren
VR-Siegerin wie Südstaatenlady

VR-Siegerin wie Südstaatenlady

Landsberg – Kein Wunder, dass Rebecca Winter den Talentcontest anlässlich des Schlagertags zum Abschluss des Jubiläumsjahres der VR-Bank Landsberg-Ammersee überlegen gewonnen hat. Die quirlige Sängerin mit der Riesenröhre ist nämlich ein „alter Hase“ auf der Bühne. Damit sind nicht ihre 30 Lenze gemeint, sondern ihre langjährige Erfahrung als Solo- und Bandsängerin. Jury und Publikum auf der Freiluftbühne des Sportzentrums waren begeistert von ihrer Darbietung und gaben die höchste Punktzahl. Der Lohn: 300 Euro von VR-Vorstand Stefan Jörg, ein dickes Lob von Profi Jürgen Drews und schließlich ein Live-Auftritt im ausverkauften Saal mit tobenden Schlagerfans.
VR-Siegerin wie Südstaatenlady
»30 Jahr‘ a Ruh‘« in Landsberger Tiefgaragen

»30 Jahr‘ a Ruh‘« in Landsberger Tiefgaragen

Landsberg – Die Sanierungsarbeiten in der Lechgarage befinden sich in den letzten Zügen. Wie ursprünglich geplant, sollen ab Mitte Dezember wieder alle Parkplätze zur Verfügung stehen. Derweil laufen bereits die Planungen für eine weitere Maßnahme in der Schlossberggarage: Dort wurde 2011 lediglich das unterste der drei Parkdecks saniert – ab Frühjahr 2018 und etwa für zwölf Monate folgen die Arbeiten im mittleren und oberen Deck – unter einjähriger Vollsperrung.
»30 Jahr‘ a Ruh‘« in Landsberger Tiefgaragen
Gaststätten-Zeiten passé

Gaststätten-Zeiten passé

Asch – Das Anwesen der früheren Gastwirtschaft Stock, die bei einem Großbrand im Sommer 2015 ein Raub der Flammen wurde, soll wieder aufgebaut werden. Vorgesehen sind eine Wohnung, Fremdenzimmer und eine Scheune. Von einer Gaststätte ist in der Tektur (Änderung) zum Antrag der Familie Beisch nicht die Rede. Die Fuchstaler Gemeinderäte haben dem zugestimmt.
Gaststätten-Zeiten passé
Geht »drei mal drei«?

Geht »drei mal drei«?

Landsberg – Und ewig grüßt das Murmeltier: Am heutigen Mittwoch steht das Thema „Bebauung der Freifläche am Hopfengarten“ erneut auf der Tagesordnung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses des Stadtrats. Huber Wohnbau aus Buchloe hatte 2007 die Genehmigung für den Bau von drei Reihenhäusern und einem Doppelhaus erhalten und immer wieder die Verlängerung beantragt. Doch das reicht dem Projektentwickler nicht: Nach einem (einstimmig abgelehnten) großen Mehrfamilienhaus stellt er nun zwei oder drei Mehrfamilienhäuser zur Debatte. Die Anwohner protestieren auch diesmal.
Geht »drei mal drei«?
Frontal-Crash mit Schwangerer

Frontal-Crash mit Schwangerer

Frontal-Crash mit Schwangerer
Söder im Nachthemd

Söder im Nachthemd

Landsberg – Ein Hocker, ein Pult, eine Lichteinstellung. Mehr nicht. Nicht mal ein Mikro. Henning Venske ist ein Urgestein der Satire. Als ehemaliges Mitglied der Münchner Lach- und Schießgesellschaft steht er für Widerstand, Anarchie und Satire in Reinform. Sein Gruß „Willkommen im Ohrfeigenseminar“ im Landsberger Stadttheater lässt zurecht vermuten, dass nicht nur der Staat, sondern auch die Bürger Zielscheibe seiner präzise formulierten Schmähungen werden. Der Satiriker ist direkt. Schaut bei allem und jedem hinter den schönen Schein. Oder wie er das formuliert: „Satire entburkt.“
Söder im Nachthemd
Katastrophenschutz in trockenen Tüchern

Katastrophenschutz in trockenen Tüchern

Landsberg – Ein langes rotes Band zieht sich um das gesamte Gebäude. Ganz am Ende über dem Eingang steht es dann: das Rote Kreuz. Nach zwei Jahren Planung und knapp eineinhalb Jahren Bauzeit wurde am Wochenende die neue Katastrophenschutzhalle des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in Landsberg mit einem offiziellen Festakt eingeweiht. Und um die Gunst der Stunde zu nutzen, feierte man gleich ein weiteres Jubiläum mit: 150 Jahre Rotkreuzarbeit in Landsberg. Um genau zu sein: es sind schon 151 Jahre seit Gründung der Hilfsorganisation 1866 in der Lechstadt. Aber die Halle wurde nicht wie geplant letztes Jahr, sondern erst heuer fertig. Aber alles kein Problem. Oder wie Moderatorin des Festakts Ulla Müller vom BR die zweckmäßige Zusammenlegung so schön verglich: „Das ist wie Shampoo und Conditioner in einem.“
Katastrophenschutz in trockenen Tüchern
Risse und Hohlräume an der Decke

Risse und Hohlräume an der Decke

Landsberg – Erst 2010 ging eine dreijährige Renovierungs-Periode zu Ende, nun droht der Landsberger Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt schon die nächste längere Sperrung. Anfang August bröckelte etwa eine halbe Handvoll Stuck von der Decke. Weil ein Restaurator nun aber wesentlich schwerwiegendere Mängel vermutet, bleibt die Kirche bis auf Weiteres dicht.
Risse und Hohlräume an der Decke
Dreifache Bürgerbeteiligung für Staufenstraße

Dreifache Bürgerbeteiligung für Staufenstraße

Landsberg – Die Stadtverwaltung hatte die Luft aus dem Thema genommen und die Anwohner über das Verfahren zur Überplanung des 2,8 Hektar-Areals an der Staufenstraße vorab informiert. Daher war der Weg für den Stadtrat am vergangenen Mittwoch frei, in der Sache zu entscheiden: Der Realisierungswettbewerb, bei dem 15 Architekten Ideen für die Gestaltung des Baugebiets entwickeln sollen, kann starten. Das beschloss das ­Gremium sogar einstimmig.
Dreifache Bürgerbeteiligung für Staufenstraße
Anwohner wollen keine Experimente

Anwohner wollen keine Experimente

Landsberg – Es gibt schlimmere Fälle als diesen: Etwa 83 Prozent der Kosten für die ­Sanierung der Max-­Friesenegger-Straße übernimmt die Stadt, weil sie dort selbst Anliegerin ist. Und der verbleibende Betrag wird durch sehr viele Anlieger geteilt. Es ging also nicht um Geld, als rund 100 Eigentümer und Mieter im ­Sportzentrum auf Stadtbaumeisterin Birgit Weber ­trafen. Auch deswegen nicht, weil „Mehr Gehweg und weniger Fahrbahn“ in diesem Fall genauso viel kostet wie „Die ­Breiten bleiben wie bisher“.
Anwohner wollen keine Experimente
Startschuss fürs Lechland

Startschuss fürs Lechland

Landsberg – Eigentlich ist noch nicht alles geklärt, aber die offenen Fragen zur Zahl der Stellplätze betreffen nicht den ersten Bauabschnitt. Daher gab der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Stadt bereits den Startschuss für das Projekt Lechland an der Lechwiesenstraße. Damit können die Investoren Verträge schließen, wohl auch mit EDEKA.
Startschuss fürs Lechland